Probleme beim Wettkampf
#22
Geschrieben 22 April 2011 - 15:34 Uhr
himself sagte am 22 April 2011 - 08:35 Uhr:
ja die Erfahrungen kenn ich.
Aber kämpf mal gegen einen der 10 cm größer ist,oder kämpf mal gegen einen der 10 cmkleiner ist und trotzdem dein Gewicht hat!
Grüße
Ja, wie gesagt, natürlich ist Größe auch ein wichtiger Faktor. Aber irgendwo muss man sich eben zwischen Gewicht oder Körpergröße entscheiden. Und ich empfinde das Gewicht als ausschlaggebender, auch wenn die Größe natürlich ebenfalls wichtig ist. Wenn es genügend Kämpfer geben würde, könnte man auch innerhalb der Gewichtsklassen noch nach Größe gruppieren. Aber dafür gibt es einfach zu wenig Kämpfer auf den Turnieren (wo ich bisher teilgenommen habe).
#23
Geschrieben 23 April 2011 - 16:15 Uhr
Ihr diskutiert über Größe und Gewicht. Vom Alter kein Wort.
Jetzt bin ich so frei und oute mich: ca. 80 kg; knapp 170 groß UND 54 (Lenze). Späteinsteiger!
Trotzdem habe mich entschlossen, bei einem Wettkampf teilzunehmen.
So, jetzt warte ich erst mal auf weitere Kommentare von Euch.
Liebste Grüße
opposite
#24
Geschrieben 23 April 2011 - 16:49 Uhr
das Alter spielt doch keine Rolle..
man ist so jung wie man sich fühlt..
Ne im ernst,die Wettkampfleitung wird schon diverse Einteilung
der Gruppen vornehmen.
Üblicherweise nach Alter,dann Gewicht.
Einteilung nach Grösse der Sportler habe ich hingegen noch
nicht erlebt.
Habe eh in der Allkategorie gekämpft.
gruss Hai
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****
#25
Geschrieben 24 April 2011 - 04:39 Uhr
opposite sagte am 23 April 2011 - 16:15 Uhr:
Ihr diskutiert über Größe und Gewicht. Vom Alter kein Wort.
Jetzt bin ich so frei und oute mich: ca. 80 kg; knapp 170 groß UND 54 (Lenze). Späteinsteiger!
Trotzdem habe mich entschlossen, bei einem Wettkampf teilzunehmen.
So, jetzt warte ich erst mal auf weitere Kommentare von Euch.
Liebste Grüße
opposite
Nach dem Alter wird ja schon unterteilt, und da zweifelt auch niemand die Sinnmäßigkeit an. Damit erübrigt sich wohl eine Diskussion.
Denn natürlich ist ein Kampf eines Schülers oder Jugendlichen gegen einen Erwachsenen mitte 20 kein fairer Kampf - selbst davon ausgehend, dass beide gleichlang und gleichhart trainieren. Genauso wenig wie der Mittzwanziger gegen einen 50-Jährigen kein fairer Kampf ist.
Ich denke, grade im Taekwondo wird da schon ziemlich gut unterteilt. Sogar bei Poomsae, wo das Alter nicht sooooo entscheident ist wie beim Kampf, gibt es ja recht strikte Altersklassen. Da finde ich, könnte man z.B. bei den Senioren-Klassen weniger streng unterteilen. Denn z.B. die Klasse 18 - 24 und 25 - 29 könnte man ohne Weiteres zusammenlegen. Der 29-Jährige ist kaum benachteiligt gegen einen 20 Jährigen, wenn es um Technik und Formenlauf geht. Ebenso sind die Einteilungen der Schüler und Jugendlichen relativ streng, auch da könnte man 2 Klassen zusammenlegen. Aber okay, irgendwo muss man wohl gewisse Einteilungen machen und ich akzeptiere das auch so, wie es ist. Ich finde es dann nur schade, wenn zu wenige Kämpfer da sind und die eigene Klasse fast leer bleibt oder man nur 1 - 2 Gegner hat, weil zu streng unterteilt wird. Ist schade drum.
Die Jahrgangsregelung finde ich im allerdings doof. ^^ Wo liegt der Sinn, dass man den 1.1 des Jahres als Geburtstag annimmt, anstatt das Datum des Wettkampfes? So war ich dann statt in der 18 - 24er Klasse in der 25 - 29 Klasse, obwohl es noch ein halbes Jahr bis zu meinem Geburstag gewesen wäre... Manche Leute, die womöglich im Herbst oder Winter Geburstag haben, sind damit fast immer ein Jahr früher in der höheren Klasse als Leute, die im Frühjahr Geburstag haben. Macht das Sinn?
#26
Geschrieben 24 April 2011 - 10:21 Uhr
ynnus sagte am 24 April 2011 - 04:39 Uhr:
Die Jahrgangsregelung finde ich im allerdings doof. ^^ Wo liegt der Sinn, dass man den 1.1 des Jahres als Geburtstag annimmt, anstatt das Datum des Wettkampfes? So war ich dann statt in der 18 - 24er Klasse in der 25 - 29 Klasse, obwohl es noch ein halbes Jahr bis zu meinem Geburstag gewesen wäre... Manche Leute, die womöglich im Herbst oder Winter Geburstag haben, sind damit fast immer ein Jahr früher in der höheren Klasse als Leute, die im Frühjahr Geburstag haben. Macht das Sinn?
Vielleicht kommt das von der koreanischen "Geburtstagsregelung". In Korea ist man sofort 1 Jahr alt, wenn man geboren wird (hier ist man ja erst mal "Null", bis sich der Geburtstag zum ersten Mal jährt).
Am 1.1. jeden Jahres wird man dann immer ein Jahr älter. Wurde man also z.B. am 30.12.2010 geboren, dann ist man seit dem 1.1.2011 bereits "2 Jahre alt", obwohl man erst seit 2 Tagen auf der Welt ist
Viele Grüße,
Vagabund
#28
Geschrieben 25 April 2011 - 03:50 Uhr
opposite sagte am 24 April 2011 - 22:44 Uhr:
Es gibt nicht viele (weibliche/oder männliche ) Späteinsteiger. Das ist schade.
Vielleicht ist aber auch einfach ein "einknicken" vor den
Belastungen des Alltages,das es nicht viele Menschen in den
Wettkampfsportarten gibt.
Der tägliche "Kampf" um Lohn und Brot,die tägliche Auseinandersetzung
im beruflichen Tagesablauf nimmt vielen Menschen vielleicht
zuviel Energie.
Da wird der Sport lediglich als Ausgleich genutzt und auf den
Zweikampf im Turnier kein Wert meh gelegt,weil,das würde mehr Training,
noch mehr Einsatz in der jeweiligen KK/KS erforden.
Die Leuts sind vielleicht einfach platt!
gruss Hai
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****
#29
Geschrieben 25 April 2011 - 10:21 Uhr
Späteinsteiger finde ich toll, denn sie beweisen, dass es in einer eitlen und von Jugendlichkeit beherrschrten Gesellschaft Menschen gibt, die sich neuen Herausforderungen stellen und sich nicht "dem alten Eisen zugehörig" fühlen. Menschen, die zwischen den Generationen auch Brücken bauen und sich neu suchen.
Was Altersklassem, Gewicht und Grüße angeht, so kann ich akzeptieren, dass beliebige Grenzen gezogen werden.
Wobei ich zugeben muss, mich nie im Training darum geschert zu haben. In der Zeit, wo ich begonnen habe, war ich ca. 55 kg und habe regelmäßig mit Leuten gesparrt, die wesentlich größer und schwerer waren. Teilweise das doppelte Gewicht auf die Waage brachten - dafür war ich entsprechend schneller. In Turnieren gab es auch die bekannten Größenunterschiede, aber es gehört für mich auch dazu, sich der eigenen Fähigkeiten und Vor- und Nachteile bewusst zu sein und Taktiken und Strategien zu suchen, genau diese individuellen Eingeheiten anderen aufzuzwingen und auszugleichen.
Der erste, der durch einen Treffer von mir ko gegangen ist, war übrigens rund 20 kg schwerer als ich und 15 cm größer.
Ich will mich garnicht immer beschränken wollen auf Leute, die plus minus z. B. 3,75 cm größer sind als ich oder plus minus 1,375 kg schwerer oder leichter oder plus minus 2,46 Jahre älter oder jünger.
Selbstverständlich sind die in den Wettlampfordnungen gesetzten Grenzen immer willkürlich.
Dem steht aber gegenüber, dass es jedem freisteht, die Gewichtsklasse zu wechseln.
Viele Grüße
Mac
Bearbeitet von Mac, 26 April 2011 - 07:26 Uhr.
Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich schrieb?
Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, doch ich sehe Du bist unbewaffnet.
#30
Geschrieben 25 April 2011 - 21:10 Uhr
Die Teilnahme an einem Turnier ist eigentlich nichts weiter als ein Training unter besonderen Umständen. Und zwar für jeden Teilnehmer. Voraussetzung ist, dass man sich in relativ guter Verfassung befindet.
Deshalb will ich jetzt dieses Thema wieder beenden. Man soll sich selbst nicht zu wichtig nehmen.
Viele Grüße zurück
opposite
#31
Geschrieben 25 April 2011 - 21:41 Uhr
opposite sagte am 25 April 2011 - 21:10 Uhr:
Beim Turnier hingegen ist eine gewisse Anspannung da. Niemand will als erster rausfliegen oder nach nur einem Kampf schon nach Hause gehen müssen. Und jeder einzelne Punkt zählt.
Noch dazu kennt man den Gegner und dessen Kampfstil nicht und es ist jedes Mal eine Herausforderung, sich mit anderen Kämpfern zu messen, von denen man eben nicht weiß, wie sie kämpfen und welche Techniken sie beherrschen.
Von daher empfinde ich den Wettkampf schon als eine andere Art Herausforderung als nur ein besonderes Training.
Nichts desto trotz kann man sich dieser Herausforderung in jedem Alter stellen und mit anderen messen - wenn man Gefallen daran hat.
#33
Geschrieben 28 April 2011 - 18:25 Uhr
Der erste, der durch einen Treffer von mir ko gegangen ist, war übrigens rund 20 kg schwerer als ich und 15 cm größer.
Ja, und blind und taub und 100 Jahre älter und und und.
Also ein Beweis das es auch anders geht!
Was war für dich schwerer zu kämpfen größer oder schwerer?
Grüße himself
#34
Geschrieben 03 September 2011 - 13:22 Uhr
also zunächst einmal: Es gibt in jedem Verband eine offene Klasse, und mit 2m größe hast definitiv Vorteile. Ich denke was du meinst ist, dass die offene Klasse bei Frauen oft nicht besetzt ist und du daher keine Gegner hast. Selbst bei den Deutschen Meisterschaften der DTU kämpfen in der offenen Klasse bei den Damen meistens nicht mehr als 5 Frauen.
Von daher, einfach mal schauen ob du es irgendwann mal in den Kader schaffst
Nun zu dem Ordnen nach Größe.
Ich veranstalte seit 3 Jahren ein Turnier, bei dem nach Größe und Gewicht sortiert wird.
Wer Interesse hat:
tkdgames.gronau-taekwondo.de



