MfG Ash
Choy Lay Fut
Erstellt von GastPanathas_*, Jan 26 2004 21:28 Uhr
133 Antworten in diesem Thema
#121 GastAsh_*
#122
Geschrieben 08 September 2006 - 12:05 Uhr
ist doch ne nette werbung die ihm zwar keinen neuen schüler bringt aber doch zumindest positive anmerkungen.
aber erzähl doch etwas über die technik die stände und ähnlichem.
justfight.eu junglebjj.com hummer-fitness.cz
#125
Geschrieben 09 September 2006 - 01:08 Uhr
| QUOTE (Guv´nor @ Freitag, 08. September 2006, 11:05 Uhr) |
| ist doch ne nette werbung die ihm zwar keinen neuen schüler bringt aber doch zumindest positive anmerkungen. aber erzähl doch etwas über die technik die stände und ähnlichem. |
Weil es der Sifu in Irland war, nicht Fong der in München unterrichtet.
Da Fong hier selbst schreibt, ist er wohl der bessere Ansprechpartner.
Im Training wird mit ultra tiefen und langen Ständen trainiert, die im Kampf dann ebenso ausgeführt werden, aber weniger tief. Dadurch wird eine sehr flexible Schrittarbeit möglich, die durch eine sehr starke Körperstruktur unterstützt wird.
Das gesamte Formen und Partnertraining ist auf effektives Kämpfen ausgelegt (soweit ich es beurteilen kann), und beinhaltet bereits von Anfang an diverse Partnerübungen, die körperlich sehr "hart" sind
Das CLF ist ein "Langfaust" Stil, indem die Kraft für Angriff und Verteidigung sowie selbst schutz durch Körperrotationen erzeugt wird, die auf einem "umgekehrten" Zentrallinienprinzip basieren. Sprich statt Dich dem Gegner vollkommen parallel entgegen zustellen wie im *ing *ung, sind die Endpositionen eher so zu sehen, dass dem Gegner nur eine minimale Angriffsfläche geboten wird, so dass die eigene Zentrallinie schwer attakierbar ist und Schläge ausserhalb durch die steige Bewegung schwer anzubringen sind.
Auch wenn es auf Videos sehr oft danach aussieht, sind die Langenbewegungen NICHT mit einem mehr oder minder unkontrolierten Schweinger zu vergleichen, sondern werden sehr präzise so ausgeführt, das sie Zentralliniennah "enden" und in die nächste Bewegung übergehen.
Sehr interessant ist auch die Schrittarbeit, die auf der eine Seite ermöglicht sehr lange Distanzen zu überbrücken, auf der anderen aber auch eien grose flexibilität in nahen Distazen ermöglicht.
Die Schlagtechnik mit den Fingerknöcheln statt den Knöchlnvon de rFaust ist ungewohnt, ermöglicht aber, wenn die Handhaltung und die Knochen austrainiert sind eine präzisere Schlagtechnik.
Es wird ser viel Wert auf Körperkonditionierng gelget (tiefe Stände, Partnerübungen, die der Abhärtung ebenso dienen , wie der präzisen Schritt und schlagtechnik, usw.) Als Beispiel sind mir dort Ãbungen in Erinnerung geblieben, in denen mit dem Partner zunächst ohne und später mit Schrittechnik "Chop Shoys" ausgetauscht wurden (eine technik, bei der ein gerader Stoss vorwärts it der Hand ausgeführt wird und wenn beide die Technik mit de gegenüberliegnden Arm korrekt ausführen die oberen Unterarme gegeneinader prallen und eine weiter Ãbung, wo "WoaShoy" (Schläge mit de Langen Arm von Schräg oben) aufeinader prallen (ebenso wie bim *ing *ung ist hier der Angriff ebenso ein Block) in einen seitlichen Rückhandschalg übergeht (die dann ebenso wieder aufeinader prallen und das ganze dann nochmal nach unten, die namen de rletzten zwei Techniken habe ich vergessen).
Bei diesen Ãbungen wird sehr shnell klar, dass diese Schlagtechnik es erfordert, die Arme austrainiert zu haben, ebenso wie perfekte Körperstrktur und beherrschung, denn "überschwingen" sorgt augenbblicklich für instabilität, die nicht vorhanden ist, bei einem Könner.
Ich hoffe über kurz oder lang mal die Chance zu bekommen, nochmal beim CLF zu schnuppern (viellecht sogar bei Fong in München) um mehr von dieser Kunst zu sehen.
Ich habe im PhB VT meine Weg gefunden, (auch wenn ich trotzdem immer wieder gerne andere stile ansehe (Tang Lang würd mich auch mal reizen zu sehen), aber im CLF bin ich sicher, würde ich mich ähnlich wohl fühlen (wenn die Schule passt)
Der KOntakt zu anderen CLF'lern aus verschienden internationalen Foren zeigt, dass es auch dort gewisse "unterschiede" in den verschiedene LInine zu geben schient, die mit ähnlicher Leidenschaft wie im *ing *ung betrieben werden, wenn auch nicht ganz so penetrant wie wir
BTW wo habt ihr den Threat denn ausgegraben, das ist doch schon über ein Jahr her
#126
Geschrieben 09 September 2006 - 01:13 Uhr
| QUOTE (zigarry @ Freitag, 08. September 2006, 11:12 Uhr) |
| kennt jemand eine clf-schule in österreich??bei mir spuckt google nichts aus... greetz zig |
schreib einfach eine PN an Fong (Sifu Michael Punschke) hier im Board oder, da ich nciht weiss ob er hier oft mitliest über seien HP (einfach mal googeln ist sehr einfach zu finden), der kennt sicher jemanden, sonst vielleicht mal beim KKF Treff in München nen kleinen Abstecher dorhin machen?
#128
Geschrieben 10 September 2006 - 01:06 Uhr
Hallo Björn_VT
schöne Beiträge. Liest man gerne. Gefällt mir.
Die Freundlichkeit in der CLF-Schule zeigt recht gut, daß man mit dieser Umgangsform nur profitieren kann. Gastfreundschaft sollte wirklich in allen KK-Schulen selbstverständlich sein.
schöne Beiträge. Liest man gerne. Gefällt mir.
Die Freundlichkeit in der CLF-Schule zeigt recht gut, daß man mit dieser Umgangsform nur profitieren kann. Gastfreundschaft sollte wirklich in allen KK-Schulen selbstverständlich sein.
Lernen ist die Kunst der Kommunikation
#129
Geschrieben 14 September 2006 - 22:32 Uhr
So, zu guter letzt möchte ich noch einmal was zum CLF sagen, weil ich heute abend endlich die Chance hatte in München bei Sifu Miachel Punschke alias Fong ein Probetraining zu machen.
Dafür erstmal ein riesen Lob und ein dickes Dankeschön!!!
Es hat wie zu erwarten war sehr viel Spass gemacht, war sehr intensiv und mir wurde sehr viel und auch sehr geduldig erklärt.
Ich wurde sehr nett aufgenommen und eingeführt ins CLF (habe vom Aufwärmprogramm über erste Partenrübungen bis hin zum Formentraining, wo ich den Anfang der ersten Form gelernt habe eine komplette Anfängerstunde mitgemacht. Ãber die unterschiedliche Motorik und Kampfstrategie habe ich mich ja schon zur genüge ausgelassen, andere sind dazu eh besser befähigt.
Was mich unglaublich beeindruckt hat, war auch, dass mir nicht nur die Bewegungen sehr detailliert erläutert wurden, sondern auch die Körpermechanik die dem zu Grunde liegt und ein paar sehr gute Tips, wie man diese Dinge im Training besser umsetzen lernt, sprich ich wurde so gut es ging völlig ins Training integriert, ohne vorbehalte.
Die Intensität des Trainings und die Art wie die Schüler gearbeitet haben, war sehr sehr vorbildlich. Jeder schien völlig bei der Sache zu sein und sehr diszipliniert (Was beim CLF IMHO auch sehr anzuraten ist, denn es ist sicher nicht leicht zu erlernen und als Kaffeekränzchen Ausflug ist es sicher nicht geeignet. Es ist definitv Kung Fu, sprich harte Arbeit.. Arbeit die es auf jedenfall wert ist).
Unterm Strich kann ich nur jedem der Interesse an effektiver Kampfkunst hat und die Chance hat, sich diesen Stil anzusehen, es zu wagen.
Also nochmals danke und alles alles Gute an Fong und seine Schüler.
Ach ja eins noch... Auch wenn es selbstverständlich sein sollte... Ein dickes Dankeschön auch an meinen VT Lehrer, der mich immer wieder darin bestärkt und mich ohne Vorurteile über den Tellerrand schauen lässt (wobei er wohl auch weiss, dass ich meinen Weg gefunden habe).
Dafür erstmal ein riesen Lob und ein dickes Dankeschön!!!
Es hat wie zu erwarten war sehr viel Spass gemacht, war sehr intensiv und mir wurde sehr viel und auch sehr geduldig erklärt.
Ich wurde sehr nett aufgenommen und eingeführt ins CLF (habe vom Aufwärmprogramm über erste Partenrübungen bis hin zum Formentraining, wo ich den Anfang der ersten Form gelernt habe eine komplette Anfängerstunde mitgemacht. Ãber die unterschiedliche Motorik und Kampfstrategie habe ich mich ja schon zur genüge ausgelassen, andere sind dazu eh besser befähigt.
Was mich unglaublich beeindruckt hat, war auch, dass mir nicht nur die Bewegungen sehr detailliert erläutert wurden, sondern auch die Körpermechanik die dem zu Grunde liegt und ein paar sehr gute Tips, wie man diese Dinge im Training besser umsetzen lernt, sprich ich wurde so gut es ging völlig ins Training integriert, ohne vorbehalte.
Die Intensität des Trainings und die Art wie die Schüler gearbeitet haben, war sehr sehr vorbildlich. Jeder schien völlig bei der Sache zu sein und sehr diszipliniert (Was beim CLF IMHO auch sehr anzuraten ist, denn es ist sicher nicht leicht zu erlernen und als Kaffeekränzchen Ausflug ist es sicher nicht geeignet. Es ist definitv Kung Fu, sprich harte Arbeit.. Arbeit die es auf jedenfall wert ist).
Unterm Strich kann ich nur jedem der Interesse an effektiver Kampfkunst hat und die Chance hat, sich diesen Stil anzusehen, es zu wagen.
Also nochmals danke und alles alles Gute an Fong und seine Schüler.
Ach ja eins noch... Auch wenn es selbstverständlich sein sollte... Ein dickes Dankeschön auch an meinen VT Lehrer, der mich immer wieder darin bestärkt und mich ohne Vorurteile über den Tellerrand schauen lässt (wobei er wohl auch weiss, dass ich meinen Weg gefunden habe).
#131
Geschrieben 05 November 2007 - 11:41 Uhr
ZITAT(Ypeople @ 21. Oct 2007 15:21 ) <{POST_SNAPBACK}>
Wenn man erstmal das Original CLF von der Chan Familie macht und dann das von Fong... Muss man sich dann gewaltig umstellen?
Unsere Formen sind fast identisch mit denen der Chan Familie, da mein Si Gung (Wu Wan-Cheuk) Schüler von Chan Yiu-Chi (der Großvater von Australien's Chan Yong-Fa) war. Teilweise kann man sogar sagen, dass Chan Yong-Fa die Formen etwas modifiziert hat, da die "originalen Skripte" der Chan Familie manchmal ein bischen anders von der Ausführung sind. Aber das ist OK, jeder Lehrer hat bestimmte Eigenschaften, die er bevorzugt, anders sieht und abändert. Solange die Prinzipien nicht verändert werden, spielt das keine Rolle.
Natürlich unterrichten wir auch das CLF von meinem ersten Sifu, Lee Koon-Hung. Ein CLF Mix aus Fut San (Fo Shan) und Chan Familie. Liegt daran, da die Meister vor vor vor Lee Koon-Hung erst bei Jeung Yim und später (nachdem Jeung Yim starb) bei Chan Koon-Bak (Sohn von Chan Heung) gelernt haben.
Gruß,
Fong



