zu deiner Ausgangsfrage: interessant ist doch vor allem, welche didaktischen Maximen durch die Arbeit mit dem LS vermittelt werden. Anders ausgedrückt, worin liegt eigentlich der Sinn mit dem LS zu üben?
Ich habe den LS als "den Lehrer im WT" kennengelernt, denn er vermittelt z.B. neben Schrittarbeit auch die korrekte Verkettung von Muskelaktivitäten...
Damit erübrigt sich eine Diskussion, welche Maße denn nun super-korrekt sind. Solltest du bereits im Chi-Kwan Erfahrung haben (ich habe sie nicht), dann könnte die Länge (und damit das Gewicht) schon eine Rolle spielen. So zwischen 2,70m und 3 Meter Länge ist der Stock o.k.
Ich habe zwei. Einen aus Esche (2,70m und konisch von 5,5cm auf 3cm zulaufend), und einen aus Bankirai (3m und konisch von 5,5cm auf 4 cm zulaufend). Letzterer ist holzbedingt schwerer als der andere... so ca. 4,5kg. Na, wenn das nicht mal funktionelles Krafttraining ist...
Warum die Stöcke konisch zulaufen kann ich mir nur so erklären: erstens befindet sich der physikalische Schwerpunkt deutlicher in Griffnähe. Zweitens ist die Kraftübertragung durch die Spitze besser gegeben. Diese sollte man meinem Verständnis nach zum Vibrieren animieren. Drittens erspart es einem ein wenig Gesamtgewicht.
Soweit meine Auffassung.



