Zum Inhalt wechseln


- - - - -

Der Unterschied zwischen WT und VT


1345 Antworten in diesem Thema

#1 GastAlex@Taifun_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 21 Juni 2003 - 12:31 Uhr

Eine kurze und wohl einfach zu beantwortende Frage.

Was sind die Prinzipien des WT oder WC?

Ich meine damit, worauf die Techniken und die Einstellung beruhen.

#2 GastpunchNstep_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 21 Juni 2003 - 14:02 Uhr

Hey Alex@Taifun!

Also ich bin nicht der Supercrack was *ing *un betrifft, doch ich glaube ich könnte sagen, was zumindest WT betrifft, dass man ziemlich schnell auf den Punkt kommt! D.h. , dass man lernt ökonomisch zu kämpfen und den möglich kürzesten Weg zum Gegner sucht!kurz gesagt;)

gruss,

punchNstep


P.S.: Was die 4 WT Prinzipien angeht (Ist der Weg frei,...), so wird man in jeder Suchmaschine fündig

#3 Alefthau

    Schon länger dabei

  • Members
  • 128 Beiträge
Offline

Geschrieben 21 Juni 2003 - 15:23 Uhr

Hi,

Die 4 Grundprinzipien des WT:

1) Ist der Weg Frei stoße/geh vor!

Heißt z.B. wenn der Gegner keine Deckung hat bzw. es bei ihm "Lücken" gibt diese auch zu nutzen und zu zuschlagen bzw. weiter in den Gegner "reinzugehen".

2) Ist der Weg nicht frei, bleibe kleben!

Wird der eigene Angriff durch den gegnerischen Arm oder das Bein gestoppt, soll man an diesem "kleben" bleiben. Hat den Sinn diesen zu behindern und die weiteren Aktionen zu "erfühlen".

3) Ist der Gegner stärker, gib nach!

Wenn der gegnerische Angriff/Druck zu groß ist/wird soll man nachgeben und nicht mit Kraft dagegen Arbeiten.

4)Zieht der Gegner sich zurück folge! (Gleichbedeutend mit seinen Armen und Beinen)

"Klebt" man an dem gegnerischen Arm/Bein und er zieht es wieder zurück soll man diesen folgen

Dann gibt es noch "ungeordnete" Prinzipien die mit in die 4 Grundprinzipien einfließen:

5)Das Prinzip des ständigen Vorwärtsdruckes

Bei allen Aktionen wird ständiger Druck zum Gegner gehalten dies betrifft sowohl Prinzip 1,2,3 und 4. Prinzip 1 ergibt sich auf Grund des Vorwärtsdruckes bzw Prinzip 4 wird ebenfalls dadurch beeinflußt.

6) Das Prinzip der Zentrallinie

Der eigene Vorwärtsdruck wird auf die gegnerische Zentrallinie ausgeübt. Desweiteren werden möglichst alle Aktionen an dieser ausgerichtet.

7) Das Prinzip der "Magnetic Zones"

Damit ist die reaktion auf Distanzunterschreitung gemeint. Befindet man sich im Angriffsbereich des Gegners bzw der in dem eigenen wird sofort mit dem Angriff gestartet.

8) Das "Keilprinzip"

Die Arme bilden beim eigenen Angriff bzw beim "reingehen" in den Gegener einen Keil der in etwa die Wirkung eines Schneefluges hat. Trifft der Kiel auf Wiederstand "pflügt" er wenn man stärker ist die gegnerischen Arme sozusagen beiseite.(Prinzip 1) Trifft man auf zu großen Wiederstand kommen Prinzip 2 und 3 zu tragen.

9) Gleichzeitigkeit von Angriff und Abwehr

Angriff und Abwehr erfolgen im selben Moment. Der eigene Angriff ist dabei u.a. meist auch schon als eine Abwehr zu sehen.


So, mehr fällt mir so auf die schnelle nicht ein! Hoffe ich konnte helfen. smile.gif

Gruß

Alef

#4 GastToli@Taifun_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 21 Juni 2003 - 22:38 Uhr

Oh danke für die Antworten, hat mir einen guten Überblick verschafft.

WT wird doch auch als realistischstes System bezeichnet. Also eben ohne unnötige Bewegungen und Bögen. Werden denn auch die Beine benutzt?(Ich meine auch höhere Techniken)

#5 Alefthau

    Schon länger dabei

  • Members
  • 128 Beiträge
Offline

Geschrieben 22 Juni 2003 - 04:29 Uhr

Hi,

Natürlich werden im WT die Beine benutzt, sonst würden wir ja umfallen bzw. nicht vom Fleck kommen! wink.gif

Die Beine werden auf unterschiedliche Weise eingesetzt: Es gibt Tritte, diese werden in der Regel aber gerade bis Hüfthöhe getreten.Tritte zum Kopf werden höchstens dann gemacht wenn der Gegner am Boden liegt. rolleyes.gif Es gibt auch Ausnahmen von dieser "Regel" die aber Situationsabhängig sind. Meist wird es aus Showzwecken auf Demonstrationen gemacht, da sie bei der Masse als wahres Können der KK gelten wenn sie vorführt! wink.gif

Dann werden die Beine bei der Schrittarbeit dazu genutzt den Gegner zu behindern und zu demobilisieren. Es gibt auch sogenannte Beinhebel die dazu dienen den Gegner in seinem Stand zu stören.

Mehr fällt mir auf die schnelle nicht ein!

Gruß

Alef



#6 GastpunchNstep_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 22 Juni 2003 - 18:51 Uhr

@ Alef

Kann dir nur zustimmen und ergänzen, dass man die Beine auch wunderbar zum Ausweichen benutzen kann!
Beinhebel und Blocks sind auch sehr geil, doch wird es ein bisschen problematisch, wenn die Gegner
einen bestimmten Grössenunterschied haben!

gruss,
punchNstep

#7 GastAlex@Taifun_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 22 Juni 2003 - 20:17 Uhr

Aha, ok.

Und die Antwort von Toli@Taifun war eigentlich meine, aber ich hab seinen Account misshandelt....
sorry Toli

#8 Gastleung jan_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 23 Juni 2003 - 12:29 Uhr

hier nen teil von meinem buch das ich mal angefangen hab...ist allerdings nicht komplett und entspricht nicht mehr ganz meinen vorstellungen und müssen von mir teilweise noch korrigiert werden...zumindest schon mal nen guter ansatz
:


Prinzipien und Konzepte
Prinzipien (grobe Handlungsrichtlinien) und Konzepte (Schlüssel oder auch Mottos genannt) entstanden zur Zeit der „roten Dschunke“ (Wing Chun war immer noch ein Geheimstil) und wurden früher nur mündlich in Versform überliefert, damit sie nicht den Feinden in die Hände fallen konnten. Diese Überlieferungen nennt man Wing Chun Kuen Kuit! Es sind kleine Helfer, welche erst ein müheloses und funktionierendes Wing Chun ermöglichen.
In den Versen wurde auch nie direkt von Techniken gesprochen, sodass von jemand anderem zufällig aufgeschnappte Verse nicht verdächtig vorkamen.
Im weiteren Verlauf spreche ich der Einfachheit halber aber nur noch von Prinzipien, meine aber immer beides.
Prinzipien sind IMMER anzuwenden, können sich aber manchmal widersprechen (sprich können nicht immer zur gleichen zeitig angewendet werden).
Die Prinzipien bedürfen ALLE der Erklärung und Demonstration der Bewegung durch einen erfahrenen Meister. Die Prinzipien werden im Unterricht dann angesprochen, wenn sie nötig sind weil sie z.B. durch eine Bewegung hervorgehen oder wenn Fragen entstehen.
Ich versuche nun hier zum ersten Mal diese Prinzipien zu erklären um dem Schüler eine Denkstütze zu geben und um Missinterpretationen vorzubeugen.

SNT prinzipien:
Die SNT-Prinzipien sind fundamental. Alle weiteren Prinzipien bauen auf diesen auf. Durch Unverständnis dieser kann sich kein gutes Wing Chun entwickeln.
SNT-Prinzipien decken statische Bewegungen und frontale Schrittarbeit ab.

• Hand vor Fuß, wenn die Führhand benutzt wird, Fuß und Hüfte vor Hand wenn mit der Deckungshand geschlagen wird. (Vgl. auch Power-Punch vs. Falling-Step)

• Fausthaltung ist vertikal. Trefferzone sind die zwei Handmittelknochen von Kleiner-Finger und Ring-Finger. Das garantiert die optimale Kraftübertragung ohne Bruch der Kraftlinie. Kraftlinie bezeichnet die Armhaltung (Schulter, Ellenbogen, Handgelenk und ggf. Fingerspitzen) bei der die größtmögliche Kraftübertragung aufs Ziel möglich ist.

• Alle Techniken sind Dreidimensional:
1. Dimension: vorwärts
2. Dimension: seitwärts
3. Dimension: nach oben oder nach unten
alle 3 Dimensionen werden zur gleichen Zeit bewegt!

• Sinkender Ellenbogen (immer so tief wie möglich halten) und entspannte Schulter (nicht hochziehen). Dieses Prinzip gilt für alle Techniken deren Ellenbogen-Niveau unterhalb des Handgelenks liegt (z.B. Tan-sao, Chum-sao …)

• Der Kopf ist immer nach oben zum Himmel gerichtet zu halten (Wirbelsäule so gerade wie möglich) und stehe fest auf dem Boden (der „verwurzelte“ Stand, auch IRAS genannt. Siehe „Haltung“ in der SNT)

• Lasse den Kopf immer nach vorne gerichtet, er sollte sich also nicht drehen! Die Augen aber dürfen sich horizontal bewegen. Dieses Prinzip unterstreicht die frontale Ausrichtung auf den Gegner.

• Visiere das Ziel an bevor du schlägst (siehe Satz 4). Vorsicht, nicht den eigenen Hand-Techniken mit deinen Augen folgen. Dieses Prinzip steht in direkter Verbindung zum vorherigen.

• "Aufnahmefähiger" Brustbereich und aufgerichteter Rücken. Beides ist ein Resultat der richtigen Haltung in der SNT. Der Oberkörper sollte nicht überstreckt und gespannt sein (Brust raus), aber auch nicht zu locker sein, damit er noch Kraft aufnehmen kann. Nach diesem Prinzip darf der Öberkörper weder nach vorne noch nach hinten gebeugt sein.

• Gerader Rücken und frei schwebende Hüfte. Der Bauch soll NICHT eingezogen werden, sondern locker und entspannt bleiben. Die Hüfte also NICHT nach vorne schieben und auch keine Klo-Haltung.

• Wenn du einen Fauststoß machst, lasse den Ellenbogen in der Mitte (auch als Kraftquelle des Fauststoßes – ab jetzt FS- bekannt)

• Während andere sich am Rücken des Bogens entlang bewegen, folgen wir der Sehne. Sprich: lass deine Technik vom Gegner ruhig wegschieben, während die andere Hand auf der Zentrallinie nach vorne schießt.

• Lat Sao Jik Chung
Hat eine Hand keinen Kontakt, sollte diese sofort (von ihrem momentanen Ort ohne zurückziehen) ins Ziel schießen. Siehe Lat-Sao Übungen.

• Fung Hung Bit Jun
Stetiger Vorwärtsdruck bei allen Techniken mit Ausnahme von Zug-Techniken. Z.B. sollte ein erfolgreicher Tan-sao nicht stehen bleiben. Vgl. auch Expansion bei Man-Wu-Position.
Beachte, dass der kontinuierliche Vorwärtsdruck immer auf das Zentrum des Gegners drücken muss und behalte den Druck-Level immer konstant!
SNT-Level: Vorwärtsdruck mit dem Handgelenk

• Kam Tau Gut Mai
Wird der Kopf (der Schlange) heruntergedrückt, kommt der Schwanz nach oben.
Dieses Prinzip beschreibt die Verformung in Bong-sao.

• Kam Mai Gut Tau
Wird der Schwanz heruntergedrückt, kommt der Kopf nach oben.
Dieses Prinzip beschreibt die Verformung in Tan-sao

• Mud Jap Jone Moon
Konzentriere dich auf die mittlere Türe
Wenn man attackiert wird, sollte man eine Konter schlagen (z.B. Innenfausstoss). Danach kontinuierlich auf einen Punkt Kettenfauststöße absetzen um den Schaden zu maximieren. Nach diesem Prinzip sollte man nicht unterschiedliche Schlagformen mischen oder gar Ellenbogen oder Tritte mit einbauen, dies schwächt den Schaden da dann andere Ziele getroffen werden!

• Richte deine Körper immer frontal auf die Zentral-Linie aus. Das ist die Linie der kürzesten Verbindung zwischen dir und dem Gegner und liegt etwa in Höhe des Brustbeines.

• Versuche immer über die Zentrallinie anzugreifen, indem der komplette Unter-Arm (also Handgelenk und Ellenbogen) so lange wie möglich auf der Zentrallinie nach vorne bewegt wird.

• Wenn in Reichweite, attackiere permanent die Dochtlinie des Gegners (vorzugsweise mit Kettenfauststößen). Die Dochtlinie ist eine imaginäre Linie senkrecht durch die Mitte des gegnerischen Körpers. Vgl. Docht einer Kerze!

• Ist der Weg frei, stoße vor!

• Zieht der Gegner zurück, folge!

• Mach dich frei von deiner Kraft!

CK- prinzipien
Erst wenn die SNT-Prinzipien verinnerlicht sind, sollte man zu den CK-Prinzipien fortschreiten! Diese Prinzipien decken dynamische Schrittarbeit, Wendung und Verstärkung der Kraft ab.

• Yee Ying Bong-Sao, Yee Sao Bong Ying
Körper gleicht Arme aus, Arme gleichen den Körper aus. Dieses Prinzip steht in direkter Verbindung zu den nächsten 2! Sollte aber nicht missverstanden werden, indem falsche Körperhaltung oder falsche Armhaltung ausgeglichen wird!!
Beispiele: Dein Bong-sao wird eingedrückt, dein Körper gleicht durch eine Drehbewegung aus. Der Gegner weicht leicht nach hinten und du korrigierst mit einem Schritt anstatt deinen Arm durch zu weites Strecken in eine ungünstige Haltung zu bringen.

• Junk Tung Mah But Tung
Wenn der Ellenbogen sich bewegt, bewegt sich der Stand nicht! Dies stellt eines der zentralen Angriffsprinzipien des ASWC dar.

• Ma Tung Junk But Tung
Bewegt sich der Stand, darf sich der Ellenbogen nicht bewegen. Hierbei handelt es sich um das Zentrale Verteidigungsprinzip im ASWC.
Vgl. Bong-Wu Bewegungen in der zweiten Form.

• Saam Jeet Kwut Fat Lek
Die Kraft der 3 Gelenke.
Verstärkung der Schlagkraft durch Einsatz von Schulter, Ellenbogen und Handgelenk, und zwar zur gleichen Zeit. Siehe Wing Chun Sonnen-Fauststoß in der CK im Vergleich zur SNT.

• Fan Zee Lek
Wiedergeborene Kraft (reborn Force)
Die Erlangung von Potential zum Ausführen eines Schlages wenn man eigentlich zu nah am Gegner steht um einen FS zu landen, aber zu weit weg um ihm eins mit dem Ellenbogen einzuschenken. (Nicht zu verwechseln mit dem One-Inch-Punch!). Die Technik wird am ende der zweiten Form erlernt.

• Lange Kraft
Lässt sich am Besten mit Fak-sao erklären. Je äußerer die Trefferfläche der Technik, desto Größe die Kraftübertragung. Treffe ich mit den Fingern habe ich die größte Kraft beim Auftreffen. Kommt mir der Gegner bei der Ausführung entgegen, und ich treffe ihn nur auf der Höhe des Ellenbogens, dann ist meine Technik schwächer.
Es gilt: Je größer der Weg, desto größer die Geschwindigkeit der Faust, desto größer die Energie…Kraft = Masse x Beschleunigung 
Aber Vorsicht: funktioniert nur, wenn wir genügend Platz zur Ausführung haben und ist bei horizontalen Bewegungen leicht abwehrbar.

• Der schattenlose Tritt
Es ist in jeder Position möglich einen ansatzlosen Kick zu treten. Wichtig hierzu ist die erste Bewegung die zur Einnahme des IRAS führt und geht nur mit richtiger Kniespannung.

• Wird dein Körper bewegt, repositioniere deine Beine. Wird dein Bein bewegt, steht den Körper still!
Der erste Teil ist bei Krafteinflüssen aller Art nötig, die auf die Zentrallinie gehen und nicht abgelenkt werden könne. Auch Würfe lassen sich durch Positionswechsel der Beine wirkungsvoll vermeiden.
Zum 2. Teil: es kommt nicht darauf an, WER dein Bein bewegt. (Vgl. Schrittarbeit ;-)
Ist aber auch bei Lowkick-treffern und Beinzug gefragt.

• Yat Fook Yee
Eine Hand Kontrolliert 2 Extremitäten. Heißt aber nicht, dass eine Hand beispielsweise beide Arme berühren muss. Ist auch bekannt als „Handfesslung“ wenn die eine Hand des Gegners auf die andere mit Pak-Sao geschlagen wird.

• Fung Hung Bit Jun
Stetiger Vorwärtsdruck
CK-Level: Vorwärtsdruck mit dem Handgelenk und Ellenbogen.

• Vorwärtsdruck bei allen Nicht-Ziehenden Techniken immer auf die Dochtlinie des Gegners ausüben, damit bei plötzlichem Aussetzen des Gegendrucks unsere Technik automatisch ins Ziel fliegt (Autopilot). Zur Selbst-Kontrolle sollten auch die Finger in diese Richtung zeigen.

• Die Höhe der Technik bestimmt immer der Ellenbogen, nicht das Handgelenk. So wird gewährleistet, dass das Niveau zwischen Handgelenk und Ellenbogen uns immer gut schützt.

• Mit spitzen Winkeln < 90° keine Kraft aufnehmen, da sonst überproportional viel Kraft zum Halten benötigt wird. Winkel dürfen sich aber bei der Kraftaufnahme durchaus bis 45° eindrücken lassen, wenn dadurch die Federkraft gespannt wird.

• Mit stumpfen Winkeln >135° keine Kraft aufnehmen, der Arm sonst zu weit gestreckt ist und dadurch nicht mehr richtig aufnahmefähig ist. Des Weiteren entstehen Lücken in der Deckung je größer der Winkel.

• Wenn die Kraft des Gegners größer ist, gib nach!

• Mach dich frei von der Kraft deines Gegners!

• Bei starken Gegnern benutze den Turning Stance um dich zwischen die eigene und die gegnerische Zentrallinie auszurichten. So kann jeder Arm eine der beiden Zentrallinien besetzen.

BT-prinzipien
Diese Prinzipien der BT stellen die höchsten und am schwierigsten zu erlernenden Prinzipien dar. Sie werden meistens erst nach jahrelanger Loyalität an den Schüler vermittelt. Darum wird hier auch weitestgehend auf die Beschreibung verzichtet. Ab diesem Level sollten Techniken nur noch mit minimalster Muskelanspannung ausgeführt werden.
Sie erklären die Entwicklung maximaler Schlag-Kraft, Geschwindigkeit und Notfallstrategien.

• Isometrische Vorspannung der benötigen Muskeln, solange kein Arm-Kontakt mit dem Gegner besteht. Dadurch wird das Einbrechen der Technik auch bei körpernahen Haltungen wie Wu-sao oder Kau-sao vermieden. Durch Vorspannung der zur Bewegung benötigten Muskeln, ist eine schnellere (explosionsartige) Ausführung der Technik möglich. Geht einher mit dem SNT-Prinzip Fung Hung Bit Jun.

• Chat Jeet Kwut Fat Lek
Die Kraft der 7 Gelenke

• Pow Jar Lek
Kraft wie eine Explosion
Entsteht durch mehrdimensionale Druck& Kraftrichtung in der dritten Form

• Yat Dim Kung Kek
Attacke auf einen Punkt - kurze Kraft
Siehe One-Inch-Punch

• Lek Koon Tze
Die Kraft geht durch die Finger
Soll heißen: die Finger bestimmen die Kraftrichtung.
Beachte: die Kraft fließt weiter, auch wenn die Finger nicht weiter gehen!

• Da Tau Mo Gerk
Schlag zum Kopf, benutz keine Kicks

• Bat Tam Da, Bat Wai Da
Hab keine Angst vor dem Treffer

• Wai Da Jone Shui Da
Kämpfe, auch wenn du einen Treffer fürchtest

• Tam Da Yiu Fong Hung
Erzwinge keine Treffer, dass birgt die Gefahr sich ungeschützt zu bewegen

• Loy Lau Hui Sung
CS-Prinzip: Widerstehe was kommt, folge was geht

• Fung Hung Bit Jun
Stetiger Vorwärtsdruck
BT-Level: Vorwärtsdruck mit dem Gesamten Körper als Einheit

• Wenn der Weg des Gegners nicht frei ist, bleib kleben!

• Verwende die Kraft des Gegners gegen ihn selbst!

• Füge zur gegnerischen Kraft deine eigene hinzu!




viel spass damit
Leung Jan

ps: rechtschreibfehler könnt ihr behalten....die teilweise komische formatierung kommt von copy&paste aus word...sorry tongue.gif

#9 GastLokii_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 23 Juni 2003 - 20:54 Uhr

Der klügere gibt nach.
Der wahre Kampf ist im Kopf so ist er nicht im Kopf so ist er nirgendwo wohl der schwerste Kampf.
Was nützen Formen wenn der Mensch Formlos ist.
Denke mit dem Herzen,die Freude der innere Friede,die Freiheit frei von Leidenschaften.
Mann kann viel wissen doch nicht verstehen,man kann klug sein doch ist man ein Narr.
Was nutzt dir ein Tg-Pg-sg usw. ein Gürtel,die brutalsten Kampftechniken,
die Langstock,Holzpuppenform,Eine Urkunde,die Bewunderung anderer wenn du nicht glücklich bist.
Die 3 Formen sind eins vereint sind sie eine Form und die vollendte form ist formlos.
Vom Mond aus betrachtet(biujee) sieht der Mensch in die ferne und erkennt dass er zwischen Himmel und Erde steht die 3 Gebbte zu Budda (Sam pai Fat) auf der suche nach der Brücke(Chum kiu) des Lebens Erde,Mensch,Kosmos sind sie doch eins.

Die wahren Prinzipen des Wing Chun Schulung Geist (Taoismus,Buddismus),
Körper (die 3 Waffenlosen Formen täglich),Moral(friedliche lebensführung),
Ethik

Und dies ist in keinen Zweikampf zu lesen



#10 GastAlex@Taifun_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 25 Juni 2003 - 21:13 Uhr

Huh, das war jetzt aber ne Menge, ich muss das noch n paar mal durchlesen...

#11 Gastleung jan_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 27 Juni 2003 - 11:03 Uhr

QUOTE (Lokii @ Montag, 23. Juni 2003, 21:54)
Der klügere gibt nach.
Der wahre Kampf ist im Kopf so ist er nicht im Kopf so ist er nirgendwo wohl der schwerste Kampf.
Was nützen Formen wenn der Mensch Formlos ist.
Denke mit dem Herzen,die Freude der innere Friede,die Freiheit frei von Leidenschaften.
Mann kann viel wissen doch nicht verstehen,man kann klug sein doch ist man ein Narr.
Was nutzt dir ein Tg-Pg-sg usw. ein Gürtel,die brutalsten Kampftechniken,
die Langstock,Holzpuppenform,Eine Urkunde,die Bewunderung anderer wenn du nicht glücklich bist.
Die 3 Formen sind eins vereint sind sie eine Form und die vollendte form ist formlos.
Vom Mond aus betrachtet(biujee) sieht der Mensch in die ferne und erkennt dass er zwischen Himmel und Erde steht die 3 Gebbte zu Budda (Sam pai Fat) auf der suche nach der Brücke(Chum kiu) des Lebens Erde,Mensch,Kosmos sind sie doch eins.

Die wahren Prinzipen des Wing Chun Schulung Geist (Taoismus,Buddismus),
Körper (die 3 Waffenlosen Formen täglich),Moral(friedliche lebensführung),
Ethik

Und dies ist in keinen Zweikampf zu lesen

hi lokii,

zufällig bruce fan smile.gif

klingt mir ganz nach ihm...mir ist da so nen film im kopf, wo er zum mond zeigt und dem schüler nen moralischen denkzettel verpasst *grins

grüsse
Leung Jan

#12 Gastgelöschter Account (57)_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 22 Oktober 2003 - 13:04 Uhr

Hi,ich habe gemerkt,das die meisten (*ing *ung ,Wing, Ving...) - Stile,eine ähnliche Geschichte haben (Yip Man,IWTO Abspaltung,...).Haben die alle die gleiche Technik oder Philosophie oder gibts Unterschiede ? Kann man z.B. Wing Tsun mit dem neu abgespalteten Wing Tjun vergl. ?Da muss es doch untersch. geben ,sonst käms doch net zu der Teilung.Oder wie sieht´s bei anderen Stilen die ähnl. sind,z.B im Vergleich zu WT aus?



Shaochun

#13 GastSnake_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 22 Oktober 2003 - 22:04 Uhr

@Shaochun

Hi,
Da gibt es riesen unterschiede sehr oft von Grund auf um die wichtigsten zu nennen Stand und Schlagtechnik.

Zur Schulen vielfalt es gibt einige Schüler von YipMan die wiederum Schüler hatten oder haben die wieder usw. viele von ihnen haben den "altenStil" geändert oder sagan wir beinflusst.
Das schlimme und peinliche daran ist das viele die in einem grossen verband gelernt haben und nie wirklich gut waren meinen eine Schule auf machen zu müssen um Kohle zu machen sie haben aber kein Plan und ihre Schüler leider noch weniger.
Es gibt auch leute die behaupten sie waren Schüler von YipMan wo es keinerlei Beweise dafür gibt auser einigen schlecht manipulieten lichtbildern sad.gif

mfg Snake

#14 GastSnake_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 22 Oktober 2003 - 22:07 Uhr

Hab was vergessen warum die Frage betreibst du auch"wc" oder willst damit anfangen oder einfach nur Interesse????
mfg Snake


#15 Kosh

    Neu im Forum

  • Members
  • 44 Beiträge

  • Kampfkunst:
    Wing Chun, Serrada Escrima
Offline

Geschrieben 23 Oktober 2003 - 09:05 Uhr

Naja, ob man das Geld nun einem ganz bestimmten, großen, gierigen, nimmersatten Verband in den Rachen wirft, wie man es seit Jahrzehnten getan hat oder es ausnahmsweise für die eigene Schule nutzen darf, ist in meinen Augen schon ein Kriterium um auszusteigen. Wobei ich allerdings von den meisten kaum glaube, daß sie eine solche Stufe der Professionalität erreicht haben, daß sich ein eigener Verband rechtfertigen würde. Gerade, wenn Du ein schon verwässertes(manche nennen es "modernisiert") System noch weiter verwässerst, indem sich höhere Schüler dieses Systems selbständig machen, hast Du im Grunde am Schluß nur noch...ähh...Wasser. Wenn man guten Wein mit Wasser panscht, hat man ne Schorle und gerade im Bereich *ing *un fallen mir mittlerweile schon ein paar "Schorlen" ein! wink.gif

#16 GastAnastasia_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 23 Oktober 2003 - 09:38 Uhr

Mit dem Wing Tsun ist es doch wie mit den Bachblüten - das ist alles so verwässert, dass man die Essenz gar nicht mehr nachweisen kann, oder?


Und schon Yip Man, Leung Ting und Kernspecht waren ziemliche "Schorle" .. ...wie aus der Frittenbude nebenan....

#17 Gastwingtsun_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 23 Oktober 2003 - 09:46 Uhr

wow anastasia wenn du meinst smile.gif
yip man eine schorle....wenn er nicht im hohen alter noch meinte die kunst des *ing *un dann gäbe es dieses heute gar nicht bei leung ting und kernspecht bezweilfe ich auch ob der begriff schorle passend wäre...
aber immerhin scheinst du dich ja auszukennen...*fg*

und wsas willst du nach über 250 jahren noch bitte nachweisen ? ob die geschichte mit der nonne welche das *ing *un erfand auch wirklich stimmt oder was ? -du weisst heute auch nicht 100% wie es mit den ninjutsu war oder mit den samurai....nur über einige schriftrollen und geschichten


#18 Gastgelöschter Account (57)_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 23 Oktober 2003 - 12:38 Uhr

Ich selber mache keinen der genannten Stile ,mich würds aber mal interessiern
was ihr dazu meint!
@ Snake

Die Frage mit WC versteh ich net !
Meintest du mich ,wenn ja,klär mich auf!


Shaochun


#19 GastDaywalker_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 23 Oktober 2003 - 20:25 Uhr

Wenn du meinst Yip Ma währ "Schorle" Anastasia wer is denn dann noch Wein??
Hast du Yip Ma schon mal in Aktion erlebt oder Leung Ting??Also was daran schorle sein soll weiss ich nich.Mich würd interessieren was du für einen Stil machst?Oder welchen Stil du für "Wein" hältst denn ich find WT is auf jeden fall ein vieleicht moderniesierter Stil aber verwässert ich weiss nicht.
MFG Daywalker

#20 GastSnake_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 23 Oktober 2003 - 23:43 Uhr

@Shachun
Hi,
ja war an dich gerichtet war ja auch deine frage am Anfang wollte nur wissen warum du sie stellst.
Ich habe "WC" geschrieben weil ich damit alle WingChun Stile anspreche und nicht nur WT VC oder andere sondern alle.Hoffe jetzt alles klar! biggrin.gif


mfg Snake