Alles zum Thema Sparring
#1
Geschrieben 23 Januar 2004 - 19:09 Uhr
ich halte *ing *un für eine super KK. Einzig und allein stört mich, daß in meiner Schule sehr wenig Wert aufSparring gelegt wird. Glücklicherweise gibt es eine Vielzahl von Verbänden.
In welchem Verband wird großer Wert auf Sparring Training gelegt ?
Für Tips bin ich Euch dankbar
#2 Gastwingtsun_*
Geschrieben 24 Januar 2004 - 13:20 Uhr
in der einen wird kein sparing gemacht in der anderen wird es nur gemacht in der dritten wird wert auf fitness gelegt in der vierten mehr auf bodenkampf und in eienr wiederrum anderen wird das chi/latsao in den vordergrund gestellt
nun musst du gucken was für dich am besten wäre...sparing -ich nehme an du meinst damit freikampf kommt sowieso irgendwann mal -egal in welcher schule du bist
#3
Geschrieben 26 Januar 2004 - 16:12 Uhr
| QUOTE (wingtsun @ Samstag, 24. Januar 2004, 12:20 Uhr) |
| ch glaub net das es auf den verband ankommt sondern auf die einzelne schule bzw. den einzelnen trainer in der einen wird kein sparing gemacht in der anderen wird es nur gemacht in der dritten wird wert auf fitness gelegt in der vierten mehr auf bodenkampf und in eienr wiederrum anderen wird das chi/latsao in den vordergrund gestellt nun musst du gucken was für dich am besten wäre...sparing -ich nehme an du meinst damit freikampf kommt sowieso irgendwann mal -egal in welcher schule du bist |
Ja und nein...
Ich weiß zum Beispiel, daß im Avci-WT tendentiell größerer Wert auf´s Sparring gelegt wird als in der EWTO.
Letztendlich hast Du aber recht, der Lehrer oder Sifu bestimmt, welche Schwerpunkte er im Training setzt. Manche Lehrer sind sogar der Auffassung, daß Freikampf (als Kreis) einen eher schlechten Einfluß auf die Schüler hat. Warum auch immer.
#4 GastniCer_*
#5 Gastgelöschter Account (57)_*
#6 Gastgelöschter Account (31)_*
Geschrieben 21 September 2005 - 17:10 Uhr
handschuhe und kopfschutz hab ich jetzt seit nem jahr nch nie im einsatz gesehn ?!
(man trainiere sich löcher an.. und es verfälsche den kampf..)
vorteil ?
nachteil ?
thx für eure anregungen,
jinglin
#7 GastKhabal_*
Geschrieben 21 September 2005 - 18:25 Uhr
Khabal
#8 Gastgelöschter Account (31)_*
Geschrieben 21 September 2005 - 23:02 Uhr
hat man beim latsao hanschuhe an ?
unser wing chun scheint wohl ein anderen aufbau zu haben als das ewto-wt.. wir haben auch keine kicks während der 1.form..
wir machen zwar viel stresssituation aber bisher kein "sparring"
Bearbeitet von Jinglin, 21 September 2005 - 23:03 Uhr.
#9 GastChris K_*
Geschrieben 22 September 2005 - 08:55 Uhr
Ich denke, das ist etwas vom Ausbilder abhängig - auch in der EWTO.
Was meinst Du mit Sparring? Freies Kämpfen mit kompletter Schutzmontur, also Hand-, Kopf-, Scheinbein- und Ellenbogenschützer? Das konnten wir von Anfang an machen, war aber immer einmal wöchentlich an einem gesonderten Termin. Dann wurde nur "gesparrt". Mir hat das enorm viel gebracht, zumindest was Timing, Koordination, Kondition, etc angeht. Man lernt übrigens auch das Wegstecken von Schlägen, Tritten und vor allem Schmerzen. Dieser Aspekt ist nicht zu vernachlässigen!
Im regulären Training haben wir auch freien Kampf gemacht, dann aber sehr Technik-lastig, also kein Haudrauf. Ansonsten noch viel Pak-Sao-Punch als vorbereitende Ãbung. Alles ab dem 1. SG.
Gruß, Chris
#10 Gastgelöschter Account (31)_*
Geschrieben 22 September 2005 - 11:44 Uhr
was meint die vt-fraktion zum thema freikampf/sparring bei anfängern ?
(ist beim lat-sao nicht die gefahr gross das man ohne dampf dahinter rum paddelt ?.. oder erklärt mir doch bitte mal, so genau wie es eben möglich ist in nem forum, wie lat-sao aufgebaut ist ? wie sieht lat-sao 1. 2. schülergrad aus ? thx!)
#11 GastDocShoe_*
Geschrieben 22 September 2005 - 17:14 Uhr
Im Lat Sao trainiert man sich bestimmte Verhaltensweisen an, z.B. immer über die Mitte zu schlagen (um dem Gegner keine Impulse zu geben) oder mit dem eigenen Fuss den Kontakt zum Gegnerischen zu suchen (um auf Tritte/Rückzug reagieren zu können).
Lat Sao ist eine Partnerübung, in der sich die beiden Trainierenden zunächst in Schlagdistanz gegenüber stehen und dann verschiedene Techniken aneinander üben. Ein Vorteil vom Lat Sao soll wohl sein, dass beide gleichzeitig trainieren können und ein Partner nicht als Dummy nur rumsteht (Betonung auf soll: Keine Ahnung, ob´s das Primärziel oder einfach nur ein Nebeneffekt ist, dazu fehlt mir das Wissen).
Das einfachste Lat Sao Programm (Lat Sao I, war bei meiner 1. SG Prüfung relevant) beeinhaltet folgende Ãbungen:
1) Einen einfachen gerade Fauststoss auf die Brust, der vom Partner mit Pak Sao entschärft wird. Der Partner greift daraufhin wieder mit einem geraden Fauststoss auf die Brust an, den man ebenfalls mit Pak Sao kontert.
2) Trittabwehr mit Yap/Bong Gerk
3) Verfolgen des Gegners, wenn dieser sich zurückzieht und Zurückweichen/Herauswenden, wenn der Gegner zuviel Druck nach vorn macht
4) Wechsel der Auslage mit Wendung/Drehung und Zick Zack Schritt
Lat Sao darf man auf keinen Fall mit Sparring verwechseln, da beim Lat Sao nur Angriffe aus einem vorgegebenem Repertoire benutzt werden. Klar werden das später immer mehr Techniken, aber im Grunde bleibt´s ein abgesprochenes Spiel. Mann will seinen Gegner nicht verletzen, sondern Bewegungsabläufe automatisieren.
Ab hier begebe ich mich auf dünnes Eis, bin für Verbesserungen dankbar:
Im VT gibt es kein Lat Sao, stattdessen entwickelt man sich vom Chi Sao über´s Lat Sao zum Go Sao. Das Chi Sao und Lap Sao sind abgesprochen und sollen Bewegungsabläufe einschleifen, während das Go Sao dann wirklicher Freikampf ohne Absprachen ist. Ãbrigens soll Wong Shun Leung seine Zähne nie im wirklichen Kampf sondern im Go Sao verloren haben, damit sollte klar werden, was da passiert
Gruss,
Doc
Bearbeitet von DocShoe, 22 September 2005 - 17:15 Uhr.
#13 Gast*ing *ung_*
Geschrieben 23 September 2005 - 11:24 Uhr
#14
Geschrieben 23 September 2005 - 13:53 Uhr
Lat-Sao ist eine Ãbung. Sie findet in einem definiertem Abstand statt. Dieser Abstand ist nicht jener, mit dem man ohne Schritt den Gegner erreichen würde. Das LS-Programm beinhaltet eine Fülle von Bewegungsabläufen, in denen auch Körperbewegungen enthalten sind. Im "Zusammenspiel" der verschiedenen Bewegungen kommt es auch zu Distanzveränderungen, d.h. zu Wendungen, Schritten und Bewegungs-Kombinationen.
In der Grundstellung des Lat-Sao ist die Distanz so definiert, daß einer der Ãbungspartner einen Schritt machen müßte, damit eine Angriffsbewegung ein Ziel erreicht.
Bearbeitet von WT-Herb, 23 September 2005 - 13:54 Uhr.
#16 Gastgelöschter Account (31)_*
#18
Geschrieben 25 September 2005 - 09:43 Uhr
will ich aber ein Meister sein, dann gehe ich ins Forum.
Also: In einem Internetforum gibt es nur Experten.
#19
Geschrieben 25 September 2005 - 13:13 Uhr
wenn man zu früh die leute sparren läst macht das mehr kaputt als das es was bringt! Viele schüler verkrampfen dann und wenden die techniken absolut steif an. daher alles schön lange üben lassen und die intensität steigern- fördern durch fordern- nach einem jahr oder besser nach 1,5 jahren kann man sparren lassen aber da muss ein ausbilder immer dabai sein.
nach ca 2-3 jahren wenn sie langsam auf 12. zugehen gibts bei uns kurz kämpfe mit schutzkleidung versteht sich dauert nie länger als 10 sek. und hinterher wird kurz analysiert und man probiert schwächengezielt zu verbessern.
obwohl die schüler aufs sparring recht lange warten müssen und aufs kämpfen noch länger. darf man nicht vergessen das das training sich langsam darauf hin gesteigert hat. und die lat sao programme immer in kampfähnlicher weise geübt wurden um sich darauf hin vorzubereiten also gedult haben, kommt schon früh genug und spass macht das ja nicht wirklich jedm und schon garnicht immer!
wichtig ist mir das es beim sparring dann immernoch wt ist und kein wildes selbstmörderisches gekloppe bei dem sich der ausbilder fragt ob die schüler wenigstens etwas verstanden haben.
freundliche grüße guv´nor
#20
Geschrieben 26 September 2005 - 10:52 Uhr
Ja, Sparring sollte nciht zu frueh begonnen werden.. da man sich sonst zu sehr auf wildes Gekloppe ienlaesst, statt sich auf saubere Technik zu verlassen...
Bei uns beginnt man zuerst das Chi Sao und die dazu gehoerigen uebungen langsam zu verbessern, uebt Lap Sao (also das was zuschauende WT'ler gerne als Lap Sao Drill bezeichene, auch wenn es eigentlich kein Drill ist .. egal...)
Danach beginnt man sich aus dem Chi Sao immer freier zu loesen, bis es ins Go Sao geht, sprich Go Sao...
Wenn das alles passt, wird gesparrt (normalerweise nur Bandagen fuer die Haende und Mundschutz)... Kontakt und laenge der "Runden" wird langsam gesteigert
Dabei werden alle Technischen Fehler aussortiert und dann speziell an diesen weiter gearbeitet um sie auszumerzen... wenn das Fehler level weit absinkt, beginnt man die Zeit und den Kontakt zu intensivieren, sprich mehr Stress und mehr Fehler und korrigiert diese dann entsprechend (Puppe, Formen, Uebungen usw....



