Alles zum Thema Sparring
#21
Geschrieben 26 September 2005 - 10:56 Uhr
| QUOTE (Kurt Mckinney @ Sonntag, 25. September 2005, 8:43 Uhr) |
| ja, meine ich ja eigentlich. Lat-Sao beginnt immer mit dem Pak-Sao Punch Spiel als eröffnung, net wahr? |
Nein. LatSao ist die Bezeichnung für jede Kampfübung, die aus der Distanz beginnt (also im Gegensatz zum ChiSao, das ja im Kontakt beginnt).
Das sog. Pak-Spiel ist EINE Variante- daneben gibt die "10 klassischen LatSao-Einstiege" (oder auch 12... je nachdem, wie man zählt ;-) ).
Und so weiter...
(pit)
#22
Geschrieben 14 Dezember 2005 - 09:28 Uhr
Ihr sollt Maximal 2 Antworten anklicken. Eine für "Ja" und "Nein" die andere setzt ihr bei der häufigkeit. Wenn ihr z.b. sowas nur einmal im Jahr macht, aus gaudi wäre die Antowrt "Nein" und "unregelmäßig". Fest ins Training Integriert meint auch eine extra stunde in der Woche/Monat wo nur Sparring ist. Ansonsten is es ja klar.
Würde mich über eine große teilnahme freuen.
MfG
Nefi
P.S. Ich hoff ich hab das etz alles richtig gemacht
Bearbeitet von Nefilim, 14 Dezember 2005 - 09:29 Uhr.
zu zertrümmern als ein Vorurteil! (Albert Einstein)
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#24
Geschrieben 14 Dezember 2005 - 16:14 Uhr
MfG
Nefi
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#26 GastDendroid_*
#27
Geschrieben 15 Dezember 2005 - 00:16 Uhr
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#28 GastDendroid_*
#30 Gastmykatharsis_*
Geschrieben 15 Dezember 2005 - 16:39 Uhr
| QUOTE (LordSkywalker @ Donnerstag, 15. Dezember 2005, 12:36 Uhr) |
| Ãhm... Ja darunter versteh ich gekloppe... Warum sollte man das denn beim Training machen? Bringt das was? Ich glaube da ja nicht so drann... MfG |
Aber Du glaubst daran, dass Du kaempfen kannst? Wissen tust es jedenfalls nicht wenn's nicht ausprobierst.
#31 Gastmightymonk_*
Geschrieben 15 Dezember 2005 - 17:47 Uhr
Ich konnte für mich bisher bei jedem Sparring etwas lernen, allerdings regelmäßig würde es mir auch keinen Spaß machen, sofern man dabei überhaupt von Spaß reden kann
Gruß Peter
#32
Geschrieben 15 Dezember 2005 - 21:19 Uhr
| QUOTE |
| Aber Du glaubst daran, dass Du kaempfen kannst? Wissen tust es jedenfalls nicht wenn's nicht ausprobierst. |
Habe ich das gesagt? Nein ich glaube nicht, dass ich kämpfen kann, zumindest nicht nach Kung Fu Philosophie...
Das wird wohl noch eine ganze Weile dauern...
Naja, ich habe mir mal ein Sparringvideo, dass ich hier im Forum durch nen Link gefunden habe angeschaut und es auch meinem Sihing gezeigt...
Wir waren einhellig der Meinung, dass das ja alles ganz toll sein mag aber mit *ing *un überhaupt gar nichts zu tun hat...
(ohne jemanden schlecht machen zu wollen: Das Video war vom WT)
MfG
#33 GastDendroid_*
Geschrieben 15 Dezember 2005 - 21:57 Uhr
wenn Du das Video http://wingtsun.korps.de/ meinst... darüber wurde schon gesprochen. Hat mit Sparring nicht viel zu tun... Sparring ist KEIN regelloses Draufkloppen (mit Schutzausrüstung). Sparring ist eine halbfreie ÃBUNGSFORM, die (meistens im Vollkontakt Modus ausgeführt wird - und zwar unter Beaufsichtigung eines Erfahrenen, der notfalls eingreift/breakt)... Normalerweise gibt es ganz konkrete Vorgaben, die umgesetzt werden sollen Manchmal haben beide Partner die gleiche Aufgabe - manchmal nicht. Manchmal sparren Gleichgute. Oft sparrt aber auch ein "Guter" gegen einen Anfänger. Der Anfänger könnte beispielsweise lernen mit Angriffen umzugehen und/oder selber angreifen üben - der "Gute" könnte z.B. Kontrolle üben, ohne den Partner zu verletzen - etc. pp. Viele Denkbare Konstellationen. Nochmal: es ist KEIN Kampf ohne Regeln!!!
Im Sport versucht man oft einen Sparringspartner zu finden, der in Physis und Kampfesweise dem nächsten Gegner ähnelt... um auf diesen einen Kampf gut vorbereitet zu sein. In der SV orientierten KK ist es sinnvoll verschiedene Sparringspartner zu haben, um sich eben nicht nur auf eine bestimmte Art von Gegner vorzubereiten. Beim Entdecken eklatanter eigener Schwächen (völlig normal) ist es natürlich möglich, eine Weile erstmal nur an diesen zu arbeiten.
Kenne ChiSao nicht so gut, aber könnte ich mir auch als eine Art Sparring vorstellen. Im Judo könnte man statt Sparring auch Randori sagen (für die vielen mit Judo Erfahrung). Sparring hilft zufällige realitätsnahe Situationen zu schaffen und somit die Anwendungen unter schwerer vorhersehbaren Bedingungen zu üben... Distanz und Timing, aber auch das Wegstecken UND Austeilen von Treffern (körperlich und psychisch) lassen sich besonders gut üben. Auch entdecken Leute im Sparring oft ihre persönlichen Stärken und Schwächen - eben was geht und was nicht geht. Etwas, das im formorientierten Training oft verborgen bleibt...
Gäbe sicherlich noch mehr zu erzählen... vielleicht noch dieses: Anfangs ist alles sinnvollerweise noch sehr begrenzt - aber im Laufe der Zeit wird das Sparring immer freier gestaltet. Eigene Kreativität (am Anfang nicht dem Zweck entsprechend) wird zunehmend wichtiger...
Gruss und viel Spass
#34
Geschrieben 16 Dezember 2005 - 14:36 Uhr
Und selbst wenn se sich einfach nur mal kloppen is es wenigstens für die Kondition gut
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#36 GastDendroid_*
Geschrieben 16 Dezember 2005 - 16:20 Uhr
Der Thread heisst **Grundstellungen und unter anderem um das Video geht es ab dem Link, dass Nefilim gleich auf der ersten Seite des Threads freundlicherweise reinstellte, die nächsten drei Seiten... [URL=http://www.kampfkunstforum.de/index.php?showtopic=17621&st=0#]
Gruss
Bearbeitet von Dendroid, 16 Dezember 2005 - 16:25 Uhr.
#37
Geschrieben 19 Dezember 2005 - 14:05 Uhr
Das auf dem Video ist nur dummes gekloppe, was einige Wtler toll finden und bei allen anderen ist das ganz anders. Dort geht es gesitteter zu (ist ja auch nicht schwer) naja!???
Wie sieht euer Sparring denn nun konkret aus?
MfG
#39
Geschrieben 24 Dezember 2005 - 02:06 Uhr
Sparring erfüllt eine Funktion. Wie Dendroid schon richtiger Weise geschrieben hat, ist Sparring kein Freikampf ohne Regeln.
Die Funktion, die Sparring zu erfüllen hat ist, das Gelernte einer praktischen Prüfung zu unterziehen.
Somit geht es darum, daß "Gelerntes" schon vorhanden ist. Im Sparring sollte der Sparrings-Partner Angriffe erzeugen, die sehr realitätsnah sind und im Hinblick auf das gerade absolvierte Unterrichtsprogramm abgestimmt sind.
(grobes Beispiel)
Trainiert Ihr gerade die Abwehr gegen Tritte, kann ein Sparringstraining sinnvoller Weise Tritt-Angriffe enthalten.
Sparring untersucht zudem, was mit den Begleit-Aspekten los ist. So ist es sinnvoll, bei Sparring mit Tritten auch mit Faustangriffen zu arbeiten. Schließlich soll gerade dann eine Tritt-Abwehr funktionieren, wenn man nicht damit rechnet. Somit übernimmt der Sparringspartner diese Funktion einerseits das Programm zu checken, andererseits die Variablen einzubringen.
Es ist immer gut, wenn der Sparringspartner besser ist, als man selbst. Es ist nicht gut, wenn der Sparringspartner sehr viel weniger kann, als man selbst (Dann ist es mehr für ihn gut).
Zum Sparring gehört auch die Auswertung. Im Anschluß eines jeden Sparringtrainigs, oder auch schon in Pausen und nach speziellen Sparringsrunden sollte eine Auswertung stattfinden, die das Geschehen noch einmal analysiert und bewertet. Werden hierbei Schwächen enttarnt, kann im Training speziell darauf eingegangen werden.
Was sinnvoll sein kann ist, das Sparring auf Video aufzuzeichnen und sich hinterher anzuschauen. Dies ist mitunter wirklich aufschlußreich.
Je fortgeschrittener die Leute sind, desto umfangreicher und freier wird das Sparring. Es kann bei sehr Fortgeschrittenen Personen vollkommen frei durchgeführt werden (wenn eine Kontrolle noch möglich ist (siehe Dendroids Post)).
Keinen Sinn macht Sparring, wenn es nur um "Geklobbe" gehen sollte, weil im Sparring meistens auch Fehler gemacht werden. Werden diese Fehler aber nicht bewußt behandelt, schleichen sie sich als Handlungsmaxime ein und sind später nur schwer wieder los zu werden.
#40
Geschrieben 24 Dezember 2005 - 19:56 Uhr
es wäre gut wenn du mal wieder zum Sparring kommen würdest, mein Bruder und ich brauchen wieder einen Gegner, keine Opfer mehr.
@LordSkywalker
Es ist nicht sinn der Kampfkünste gut auszusehen, sondern effektiv zu sein, jede andere Zielsetzung ist in einer körperlichen Auseinandersetzung wenig hilfreich.
Die wilde Klopperei entsteht, weil durch die notwendige Schutzausrüstung eigentlich beendende Treffer ihre Wirkung nicht entfalten können. Das ist aber so schlecht auch wieder nicht, man lernt dabei, unbedingt weiterzukämpfen.
Ich frage mich was du erwartet hast? Jemanden die Fresse zu polieren, genügt nun einmal nicht höheren ästhetischen Ansprüchen.
Mach doch selbst einmal Sparring und nehm das mit der Kamera auf, und du wirst sehen, das es auch bei dir ähnlich ausssehen wird. Du machst nur das, auf was du wircklich vertrauen hast, und das sind halt nun mal die Kettenfauststöße, die Verformungen mit Bong, Tan etc. entstehen selten, da du bei einem guten Gegner (z. B. Nefilim, der faule Hund) zu viel Stress hast, und dein ChiSao noch nicht als Reflex abläuft (wird auch erst von einem Meister erwartet).



