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Eisenhemd Qi Gong


43 Antworten in diesem Thema

#1 taichimad

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Geschrieben 06 März 2007 - 10:48 Uhr

Hallo Leute,

habe bischen "rumgegooglt" nach dem Begriff "Eisenhemd Qi Gong". Leider war ich nicht sehr erfolgreich.

Vielleicht könnt ihr mir Tipps geben:

Worin liegt der Unterschied zwischen normalen und dem Eisenhemd Qi Gong?

Danke

Taichimad


Gruß Taichimad

#2 Shaolin Quan

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Geschrieben 06 März 2007 - 12:07 Uhr

Im Gegensatz zum "normalen" Qi Gong, wo das "wahre Qi" des Körpers geübt wird, also das Qi was in den Meridianen und in den Körperstrukturen fliesst, wird im "Eisenhemd Qi Gong" oder auch Tie Bu Shan das Wei Qi - also die Abwehrenergie an der Körperoberfläche bewegt.
Traditionell, authentisches Kung Fu & Qi Gong aus Shaolin

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#3 lü dongbin

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Geschrieben 06 März 2007 - 12:09 Uhr

hier hast du was zum sehen

http://www.youtube.com/watch?v=hmbw8gxft-0

und hier was zum lesen
http://66.102.9.104/search?q=cache:B2MjLVC...t=clnk&cd=2

Zitat
Iron Shirt qigong is a form of hard Shaolin qigong, but it is also practised in other styles of kungfu, including Tai Chi Chuan. The main purpose is to develop a cushion of qi around the body so that the practitioner can take punches and kicks and even weapon attacks without sustaining injury, as if he were wearing an iron shirt.

The main technique is to systematically hit the body first with bean bags, then with a bundle of canes, and finally with marbles or iron granudes. It is necessary to progress gradually, otherwise one may hurt himself. It is advisable to supplement with some form of "soft" qigong, such as self- manifested chi movement, which not only overcomes internal injuries unwittingly sustained during training, but also speeds up the progress by spreading qi internally and more evenly. If this is not available, the student should take herbal medicine once or twice a month to clear possible internal energy blockage.

While many people know the benefits of Iron Shirt qigong, they do not realize its possible side effects, even if the art has been practised correctly. One major side effect is that it makes the practitioner "stiff" -- not only physically but also psychicly. Considering that the ability to take bodily attacks is of little practical use whereas fluidity is very useful in our daily life, we wonder whether it is worthwhile to master this art. Hence, while martial art instructors who stress fighting ability may consider Iron Shirt a fantastic art, most Shaolin masters do not think highly of it.



#4 taichimad

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Geschrieben 06 März 2007 - 21:50 Uhr

Vielen Dank für die Infos. Habe mir schon fast gedacht, dass das so aussieht!

Macht das jemand von euch?
Gibt es denn hier in Deutschland jemand, der das unterrichtet?

Gruß

Taichimad
Gruß Taichimad

#5 Shaolin Quan

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Geschrieben 06 März 2007 - 22:19 Uhr

Ich unterrichte das.
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#6 taichimad

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Geschrieben 07 März 2007 - 19:23 Uhr

Oha,

vielleicht hätte ich besser mit shaolin qi gong gegooglt!

Danke, und wieder was dazu gelernt rolleyes.gif

taichimad
Gruß Taichimad

#7 Skywalker

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Geschrieben 07 März 2007 - 19:40 Uhr

ZITAT(Shaolin Quan @ Tuesday, 06. March 2007 12:07 ) Beitrag anzeigen
Im Gegensatz zum "normalen" Qi Gong, wo das "wahre Qi" des Körpers geübt wird, also das Qi was in den Meridianen und in den Körperstrukturen fliesst, wird im "Eisenhemd Qi Gong" oder auch Tie Bu Shan das Wei Qi - also die Abwehrenergie an der Körperoberfläche bewegt.


@ Shaolin Quan

Weiß du, ob es dazu irgendwelche halbwegs vernünftige Bücher gibt, aus denen man diese Techniken im Alleingang erlernen könnte?


So Long
Skywalker

Bearbeitet von Skywalker, 07 März 2007 - 19:41 Uhr.


#8 Shaolin Quan

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Geschrieben 07 März 2007 - 23:43 Uhr

@skywalker:

mir ist darüber nix sinnvolles bekannt leider.
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#9 taichimad

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Geschrieben 08 März 2007 - 10:17 Uhr

Oh schade, das wäre meine nächste Frage gewesen.

taichimad
Gruß Taichimad

#10 Skywalker

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Geschrieben 11 März 2007 - 16:00 Uhr

Hab ein bißchen bei Amazon.de gekuckt und bin auch fündig geworden:


von Robert Egger, Hartmut Zwick, Shi Yong Chuan, Sabine Knoll
"Mehr Energie durch Shaolin QiGong - Die Übungen
der Mönche für Stressabbau und Leistungssteigerung"

Taschenbuch, 200 Seiten, Springer Verlag Wien, 2006
ISBN-10: 3211335498 , ISBN-13: 978-3211335499
Preis: 24,95 Euro

Kurze Selbstdarstellung des Buches:
Was Shaolin-Mönche und Menschen im Westen verbindet, sind langes Sitzen und konzentriertes, geistiges Arbeiten. Deshalb können wir vom alten Wissen der Mönche profitieren und lernen, wie Energie aufgebaut und der Kreislauf angeregt werden kann und mehr Sauerstoff in den Körper gelangt. Der Weg zum Energiegewinn führt vor allem über die Transformation der Muskeln, Sehnen und Bänder. Mit Hilfe von Körperübungen, die durch Zeichnungen und einfach verständliche Anleitungen dargestellt werden, können Sie erfolgreich Stress abbauen und Ihre Leistung steigern.

Das alte Wissen aus dem Shaolin-Tempel wurde lange geheim gehalten und ausschließlich hinter Klostermauern weitergegeben. Erst seit wenigen Jahren teilen die Äbte des Shaolin Tempels ihre tradierte Weisheit mit dem Westen. Robert Egger wurde von seiner Heiligkeit Abt Shi Yong Xin eine offizielle Vollmacht für die Leitung von Shaolin Österreich verliehen. Als langjähriger, persönlicher Schüler von Abt Shi Yong Chuan erhielt er die Vollmacht, Shaolin-Qi Gong zu lehren.

(Quelle: Amazon.de)


Zweites Buch...


von Mantak Chia, Wolfgang Höhn, Leo Wagner
"Tao Yoga Eisenhemd Chi Kung - Wirksame Techniken für einen starken und gesunden Körper"
Broschiert, 336 Seiten, Heyne Verlag, 2005
ISBN-10: 3453700287 , ISBN-13: 978-3453700284
Preis: 13,95 Euro

Kurze Selbstdarstellung des Buches:
Der berühmte Tao-Meister Mantak Chia zeigt in diesem praxisgerechten Lehrbuch, wie durch körperliche und meditative Übungen Körper, Seele und Geist gestärkt werden können. Schritt für Schritt und mit zahlreichen Illustrationen vermittelt er die lang geheim gehaltene Technik des "Eisenhemd Chi Kung" – für mehr Energie und Leistungsfähigkeit im Alltag, für eine widerstandsfähige Gesundheit und um ein starkes Fundament für die höhere spirituelle Praxis zu legen.

Über den Autor
Mantak Chia wurde in Thailand als Sohn chinesischer Eltern geboren und bereits in jungen Jahren in Hongkong von einer taoistischen Traditionslinie aufgenommen. Seine Lehrer bildeten ihn mit dem Ziel aus, das uralte Wissen Chinas im Westen zu verbreiten. Er ist einer der renommiertesten Meister praktischer taoistischer Künste. Neben Tai Chi und Qi Gong gehört dazu auch die taoistische Sexuallehre, aus der Chia ein einzigartiges System heilender Liebe entwickelt hat. Er hat bereits über ein Dutzend Bücher verfasst, darunter auch der erfolgreiche Bestseller Öfter, besser, länger. Der Multiorgasmic-Manaœ.

(Quelle: Amazon.de)


Das sind die einzigen Bücher bei Amazon.de , die meiner Meinung nach irgendwie noch vernünftig zu sein scheinen. Ob sie natürlich halten, was sie versprechen, steht auf einem anderem Blatt.

@ Shaolin Quan

vielleicht kannst du ja was zu den Autoren sagen - ob die "sauber" sind oder nicht.

So Long
Skywalker

Bearbeitet von Skywalker, 11 März 2007 - 16:03 Uhr.


#11 Shaolin Quan

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Geschrieben 12 März 2007 - 10:55 Uhr

zum 1. Buch:
Der Shaolinmönch Shi Yong Chuan ist einer meiner Meister in China gewesen, bevor er nach Deutschland ging. Robert Egger, der das Buch geschrieben hat, ist heute auch sein Schüler. Das Buch ist toll gemacht, allerdings bleibt er vom Qi Gong her recht oberflächlich - es sieht für mich so aus, als ob Shi Yong Chuan außer bei den Bildern nicht viel zum Buch beigetragen hat.

zum 2. Buch:
kenne ich nicht - weder Autor noch Buch.
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#12 GilesTCC

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Geschrieben 12 März 2007 - 13:02 Uhr

Hi Leute,

ein kleines Wort der Warnung: meines Erachtens sollten solche Qigongs, die auf eine "abhärtende" oder "energiepushende" Weise auf das Qi (oder die Körperkraft) wirken, auf keinen Fall ohne fachkündigen und regelmässigen Aufsicht geübt werden! Also Qigong-Arten, wo man sich selbst auf die beschriebene Weise zunehmend intensiv schlägt, und auch Qigong-Arten, wo man mit einer explosiven umgekehrten Bauchatmung arbeitet. (Ein sanfter, nicht explosiver Aufbau von umgekehrter Bauchatmung ist OK, oder bedarf zumindest nicht so regelmässigen Aufsicht).
Also wirklich ein Fall von: Kinder, Ihr dürftet dieses nicht zu Hause ohne Euere Eltern machen....! rolleyes.gif

Ich spreche auch aus persönlicher Erfahrung: vor Jahren habe ich mich damit gesundheitlich und auch psychisch einigermassen durcheinandergebracht. Jemand in meiner damaligen KK-Organisation hat mir einmal die Übungen gezeigt und dann hiess es: so, jetzt fleissig üben. Zwei Wochen lang ging es mir immer besser (dachte ich) und dann kam ein böser Abstürz. Eigentlich hatte ich mich dabei nur energetisch aufgepumpt, was sich teils schon recht geil anfühlte - bis der Ballon eben platzte wacko.gif . Wenn man vor vornherein eine sehr stabile Konstitution hat, kann es eventuell OK sein, alleine zu üben. Aber auch da nicht unbedingt. Also wirklich nur, wenn jemand, der sich selbst gut damit auskennt, dich immer wieder überprüfen und notfalls korrigieren kann.

schöne Grüsse,

Giles
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#13 Skywalker

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Geschrieben 12 März 2007 - 22:42 Uhr

ZITAT(GilesTCC @ Monday, 12. March 2007 13:02 ) Beitrag anzeigen
Hi Leute,

ein kleines Wort der Warnung: meines Erachtens sollten solche Qigongs, die auf eine "abhärtende" oder "energiepushende" Weise auf das Qi (oder die Körperkraft) wirken, auf keinen Fall ohne fachkündigen und regelmässigen Aufsicht geübt werden! Also Qigong-Arten, wo man sich selbst auf die beschriebene Weise zunehmend intensiv schlägt, und auch Qigong-Arten, wo man mit einer explosiven umgekehrten Bauchatmung arbeitet. (Ein sanfter, nicht explosiver Aufbau von umgekehrter Bauchatmung ist OK, oder bedarf zumindest nicht so regelmässigen Aufsicht).
Also wirklich ein Fall von: Kinder, Ihr dürftet dieses nicht zu Hause ohne Euere Eltern machen....! rolleyes.gif

Ich spreche auch aus persönlicher Erfahrung: vor Jahren habe ich mich damit gesundheitlich und auch psychisch einigermassen durcheinandergebracht. Jemand in meiner damaligen KK-Organisation hat mir einmal die Übungen gezeigt und dann hiess es: so, jetzt fleissig üben. Zwei Wochen lang ging es mir immer besser (dachte ich) und dann kam ein böser Abstürz. Eigentlich hatte ich mich dabei nur energetisch aufgepumpt, was sich teils schon recht geil anfühlte - bis der Ballon eben platzte wacko.gif . Wenn man vor vornherein eine sehr stabile Konstitution hat, kann es eventuell OK sein, alleine zu üben. Aber auch da nicht unbedingt. Also wirklich nur, wenn jemand, der sich selbst gut damit auskennt, dich immer wieder überprüfen und notfalls korrigieren kann.

schöne Grüsse,

Giles



Klingt vernünftig.


So Long
Skywalker

#14 Wildes_Wiesel

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Geschrieben 13 März 2007 - 00:20 Uhr

Zu diesem Eisenhemd-Qigong habe ich auch schon mal eine sehr eindringliche Warnung gelesen (die Quelle finde ich leider nicht mehr). Demnach ist dieses Qigong stark an die mönchische Lebensweise der Shaolin gebunden. Durch professionelles Training unter qualifizierter Aufsicht bei vegetarischer Ernährung mit Zusatz starker Kräuter und keusche, spirituelle Lebensführung kompensieren die Shaolin die Nebenwirkungen.

In Kriegszeiten haben die Shaolin Eisenhemd-Qigong an verbündete Truppen unterrichtet, weil es schnell wirkt und Sodaten stark und robust macht. Die überlebenden Soldaten haben Eisenhemd-Qigong mit nach Hause genommen und es weitergegeben, seitdem schwirrt es rum. Die Nebenwirkungen bestehen u.a. in erhöhter Anfälligkeit für Krankheiten und verkürzter Lebenserwartung. Das ist aber ähnlich der Schädlichkeit des Rauchens nicht offensichtlich und nur durch Statistik nachzuweisen.
"All die Zeit, die ich bei diesen beiden Meistern lernte, habe ich sie nie etwas Schlechtes über jemand anders sagen hören, und sie erhöhten sich auch nicht selbst."
Meister Feng Zhiqiang über Chen Fake und Hu Yaozhen

#15 Shaolin Quan

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Geschrieben 13 März 2007 - 10:04 Uhr

@Wildes_Wiesel:

Ich halte Deine Darstellung für etwas übertrieben. Natürlich hat Eisenhemd-QiGong (ist eine Art von "Feuer-Qi Gong") gewisse Risiken, die aber bei korrekter Anwendung gegen Null gehen.
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#16 nagualist

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Geschrieben 14 März 2007 - 07:56 Uhr

Kommt wohl immer darauf an, was man darunter versteht (unter Eisenhemd-Qigong), d.h. wie man es tatsächlich macht, und was man erreichen will.

Es gibt oder gab ja immer Leute, die es bis ins absolute Extrem betreiben, und dann gehören da auch viele Methoden zu, die eigentlich kein Qigong sein, sondern stumpfe bis brutale Desensibilisierung und Abhärtung und Abstumpfung. Solche Methoden können dann auch die Sinneszellen zerstören oder in ihrer Anzahl dezimieren, oder Schläge auf den Kopf oder mit dem Kopf gegen die Wand haben dann lagfristig Gehirnschäden zur Folge. Die Qigong-Anteile bei solchen Methoden dienen dann z.T. dazu, die ungesunden Auswirkungen von solchen Methoden zu kompensieren, so dass Leute den Eindruck haben können, dass wäre alles ok, bis der Qigong-Schutz irgendwann zusammenbricht, und Wracks mit verkürzter Lebenswerwartung und Anfälligkeit für Krankheiten übrig bleiben.

Die Gefahren der eigentlichen Qigong-Methoden liegen eher darin, dass es zu Überhitzungsphänomenen kommen kann. Solche Sachen haben aber in der Regel keine langfristigen Folgen und können wieder ausgeglichen werden. Oder treten bei vorsichtiger und richtiger Handhabung der Methoden gar nicht erst auf.

IMO sollte man deswegen sehr klar und deutlich zwischen echten Qigong-Methoden und Desensibilisierungs- und Abstumpfungsmethoden unterscheiden, und strikt nur das erste machen. Das zweite ist was für Schlägerproleten und komische Typen. Wenn man noich keiner ist, kann man dadurch zu einem werden. Wer will das denn schon?


Wenn du einem Kampfkünstler beim Trainings zusiehst, und du denkst, dass er seine Übungen schlecht macht, und sie nutzlos und ohne Wirkungen seien, denke immer daran, dass es sich dabei um einen extrem aggressiven und gefährlichen Geheimstil handeln könnte, dessen Prinzipien du nicht verstehst!

#17 Kampfschlumpf

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Geschrieben 14 März 2007 - 10:33 Uhr

Obwohl ich von solchen Dingen keine Ahnung habe, werfe ich mal einen Gedanken ein, weswegen ich gut nachvollziehen kann, dass eine kundigen Anleitung wichtig sein könnte:

Übt man das Eisenhemd QiGong, so - meine Vorstellung - werden innere Ressourcen im Körper "umverteilt". Sprich: Was ich an die Oberfläche bekommen habe, fehlt anderorts. (Erinnert mich an die Energieerhaltung: Die Gesamtenergie bleibt die Gleiche) Naja, dies könnte eine Erklärung für die Spätfolgen sein. Die nächste Vorstellung ist, dass erfahrene Anleiter um dieses Problem wissen und dies entsprechend berücksichtigen/handhaben.
"Anfangs schmeckt die Lüge süß, am Ende bitter. Anfangs schmeckt die Wahrheit bitter, am Ende süß." (Buddha)

#18 nagualist

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Geschrieben 14 März 2007 - 11:34 Uhr

ZITAT
Sprich: Was ich an die Oberfläche bekommen habe, fehlt anderorts. (Erinnert mich an die Energieerhaltung: Die Gesamtenergie bleibt die Gleiche)


Im Bereich von Qi und Qigong gibt es keinen Energieerhaltungssatz.

Im Bereich der westlichen Physik gilt der Energieerhatlungssatz ja auch für geschlossene Systeme, und geschlossene Systeme gibt es chinesischen Weltbild in diesem Sinne auch nicht. Da ist ja alles miteinander verbunden, und dementsprechend kann auch (prinzipiell) alles vermehrt und angereichert werden.

Zuviel Yang-Energie, die ungesund sein kann, oder ungünstige Nebenwirkungen haben kann (z.B. Reizbarkeit, schlechter Schlaf), kann man natürlich als ein Energie-Ungleichgewicht beschreiben. Das ist aber keine zwangsläufige Folge eines physikalischen Gesetzes wie der Energieerhaltung, sondern einfach nur eine Art zu Denken, im chinesischen Weltbild.

Die Schäden, die ich beschrieben habe, sind aber, wie gesagt, eher weniger die Folge von energetischen Ungleichgewichten, sondern die Folge der Rauhheit der Methoden, nämlich sich selbst so lange und heftig zu schlagen, dass langsam aber sicher was kaputt geht.

Wenn du einem Kampfkünstler beim Trainings zusiehst, und du denkst, dass er seine Übungen schlecht macht, und sie nutzlos und ohne Wirkungen seien, denke immer daran, dass es sich dabei um einen extrem aggressiven und gefährlichen Geheimstil handeln könnte, dessen Prinzipien du nicht verstehst!

#19 Kleiner Drache

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Geschrieben 14 März 2007 - 12:47 Uhr

ZITAT(nagualist @ Wednesday, 14. March 2007 11:34 ) Beitrag anzeigen
Im Bereich von Qi und Qigong gibt es keinen Energieerhaltungssatz.
...nämlich sich selbst so lange und heftig zu schlagen, dass langsam aber sicher was kaputt geht.


Das nenne ich unübertroffene Kampfkunst! wall.gif

Weil gerade man nicht zum Wettstreit bereit ist, ist auf der Welt niemand, mit dem man in Streit ist. (Lao Tsu)

#20 taichimad

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Geschrieben 14 März 2007 - 13:21 Uhr

Also kann man doch sagen:
Nichts übertreiben u. die goldene Mitte finden!

Alles ist schädlich oder führt zu nichts, wenn man es verbissen ausführt.

Eisenhemd Qi Gong unter regelmäßiger fachkundiger Anleitung ist bestimmt "QI GONG".
Alles andere ist wohl auch kein Qi Gong mehr,
im Sinne der Philosophie und der Prinzipien von Qi Gong und Taiji!

... aber redet nur weiter über den "Energieerhaltungssatz" closedeyes.gif
(das ist mir zu hoch - bin wohl noch nicht so weit rolleyes.gif )

Gruß Taichimad