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Vorwort
Ein Problem, welches mir und anderen immer wieder in öffentlichen Kampfkunstforen begegnet ist, besteht darin, dass Hehrsteller ihre Kunden meist unzureichend oder gar nicht über den Nutzen, bzw. den maximal erfüllbaren Zweck ihrer Schwerter aufklären. Daher finden sich in besagten Foren immer wieder die selben fragen zu den selben Themen, welche oftmals nur noch sehr lustlos und widerspenstig beantwortet werden. um diese gegenseitige Frustration zu minimieren, will ich hier meine rund sechsjährige Erfahrung mit Schwertern im japanischen Stil allen Laien und interessierten nutzbar machen. Diese Erfahrungen werden praktisch und theoretisch durch mein mehrjähriges Training im Aikido und Iaido grundlegend gefestigt und vervollständigt, sodass ich bis zu einem gewissen grad kompetente Ratschläge an Laien weitergeben kann. Alle meine Angaben und Äußerungen sind neutral nach bestem Wissen und Gewissen verfasst, können sich jedoch von denen anderer unterscheiden- daher sind meine Angaben auch allesamt unverbindlich und sollen nur der Orientierung dienen.
Allgemeines über die Massenproduktionschwerter
Entgegen der angaben vieler Hersteller werden fast alle nichtjapanischen Schwerter, die massenhaft hergestellt werden, in China gefertigt und montiert. Das liegt in erster Linie an den niedrigen Lohnkosten in China, ein Fabrikarbeiter verdient dort nur den Bruchteil des Lohnes, den ein Arbeiter in Europa verdient, daher sind diese Schwerter vergleichsweise günstig. Der eigentlich Produktionsablauf ähnelt dem einer Manufaktur, in welcher jeder Arbeitsschritt immer von denselben Personen ausgeführt wird. Eine Gruppe von Arbeitern schmiedet die Klingen, die anderen hobeln sie in Form, die anderen härten sie, etc. leider entsteht bei dieser recht unpersönlichen Arbeit eine relative Qualitätsschwankung, welche sich je nach Hehrsteller auf den Endverbraucher auswirkt- wie stark hängt davon ab, wie streng die Kriterien für den Weiterverkauf der Schwerter an den Endverbraucher sind.
Der Stahl
Alle Schwerter, welche auch für Schnitttests (Tameshigiri) geeignet sind, bestehen aus verschiedenen Stahlsorten, allesamt jedoch mit einem gewissen grad an Kohlenstoff, welcher den nicht rostfreien Stahl hart, aber auch steif macht. Je höher der Kohlenstoffgehalt, umso härter, aber auch brüchiger ist der Stahl.
Stahlarten:
Reiner Kohlenstoffstahl:
Oft verwendet bei etwas günstigeren klingen, gebräuchliche Bezeichnungen sind zum Beispiel 1045â oder 1060â wobei die letzte Ziffer den Kohlenstoffanteil bezeichnet. 1060er stahl hat zum Beispiel einen Kohlenstoffanteil von 0,6% und ist somit härter als 1045er Stahl mit 0,45% Kohlenstoffanteil. Reiner Kohlenstoffstahl eignet sich für Schnitttests, wird aber in seinen positiven Eigenschaften vom Federstahl übertroffen.
Federstahl:
Federstahl ist ähnlich hart wie reiner Kohlenstoffstahl, jedoch wird durch die Legierung mit Silizium eine harte, aber auch flexible Klinge erreicht. Federstahlklingen eignen sich hervorragend für jegliche Art von Schnitttests, behalten lange ihre Schärfe, sind sehr flexibel und somit auch gut geeignet für Anfänger.
Härteverfahren
-Differentialhärtung:
Bei der Differentialhärtung wird die schneide dünn mit Lehm bestrichen, während der restliche Teil der Klinge dick eingestrichen wird. Wenn die klinge nach dem erhitzen in öl, bzw. wasser eingetaucht wird, kühlt die dünn bestrichene schneide schneller ab als der Rücken des Schwertes, was die schneide hart und ausdauernd scharf, den Rücken flexibel macht. Durch diese Härtung entsteht an der schneide das sog. Martensit, welches die Hamonlinie bildet (deutlich sichtbar nur nach einer speziellen Politur). Diese art der Härtung ist meist teurer als die Durchhärtung.
Wichtig: diese Härtung kann auch bei Federstahl angewendet werden, verringert jedoch dessen positive Eigenschaften geringfügig!
Anmerkung zur Differentialhärtung:
Bei näherer Betrachtung des Feder- und durchgehärteten Stahls fällt auf, dass sich beide Klingensorten ähnlich sind, jedoch keine von beiden allgemein als besser gesehen werden kann. Das liegt daran, dass eine Federstahlklinge wesentlich flexibler ist als die differentialgehärtete klinge, sie jedoch geringfügig weicher ist an der schneide (also geringfügig schneller stumpf wird). Wer auf eine maximal robuste klinge wert legt, sollte zum Federstahl greifen und wer eher auf langanhaltende schärfe achtet, wird mit der differentialgehärteten Klinge zufrieden sein.
-Durchhärtung:
Bei der Durchhärtung wird die Klinge komplett gehärtet, es entsteht somit keine Hamon. Dieses Verfahren ist günstiger, macht das Schwert jedoch relativ steif und neigt daher etwas schneller zum verbiegen oder brechen als differentialgehärtete Schwerter (sofern die durchgehärtete Klinge nicht aus Federstahl besteht!). Wichtig ist jedoch zu beachten, dass es wesentlich mehr Kraft braucht, um ein durchgehärtetes Schwert zu biegen als eine differentialgehärtete klinge. Verwendung findet diese Härtungsmethode bei Federstahl und reinen Kohlenstoffstahlklingen.
Schmiedeverfahren
-Maru (Monostahl):
Die Klinge wird aus einem Stück stahl gefertigt, verwendet bei Feder- und reinem Kohlenstoffstahl.
-Falten:
Beim Falten einer klinge werden zwei oder mehrere stücke stahl miteinander verschmiedet und immer wieder gefaltet, sodass eine mehrlagiges Stück stahl entsteht. Bei manchen, teureren Schwertern wird gefalteter stahl als schneide in ein Stück ungefalteten stahl eingebetet (Kobuse), dies findet jedoch kaum Verwendung bei Massenproduktionschwertern, da zu aufwendig. Gefalteter Stahl bei Massenproduktionsschwertern macht eigentlich eher weniger Sinn, da das Falten eigentlich der Reinigung des Stahls dient (siehe unten).
Das Faltungs-Paradoxon
Viele mögen laienhaft annehmen, dass gefaltete Schwerter egal welcher Art das Nonplusultra darstellen- das ist falsch.
Ursprünglich diente das falten zur Reinigung des sehr unreinen Stahls, da einerseits Fremdkörper herausgeschmiedet und der Kohlenstoff im Stahl gleichmäßig verteilt wird. Die deutliche (aber nicht starke!) Erhöhung der Schärfe ist nur ein Bonus, welcher jedoch bei Massenproduktionsschwerteen quasi kaum Vorhanden ist sondern nur bei japanischen Meisterschwertern, und zwar aus folgendem Grund: Die leichte Verbesserung der Schärfe welche durch eine Faltung erreicht wird, beruht auf der hohen Anzahl der Stahllagen in einer klinge. Bei Massenproduktionsschwertern werden zwei oder drei Stahlblöcke miteinander verfaltet. Bei der ersten Faltung mit zwei Stahlstücken entstehen 4 lagen, bei der zweiten Faltung 8 Lagen, bei der dritten Faltung 16 Lagen usw. während nach z.b. 8 Faltungen 512 Lagen Stahl entstehen, besteht beim japanischen Meisterschwert ein gravierender uUnterschied: vor Beginn des Faltens wurden nicht zwei oder drei Stücke Stahl miteinander verfaltet, sondern ein Block aus vielen, ca. fingernagelgroßen Stahlstückchen. Schätzt man ihre Zahl nun grob auf 1000 Plätchen, ergeben sich schon nach der 8. Faltung bis zu 128000 Lagen, da diese Plätchen in die breite und sehr dünn ausgeschmiedet sind- genau lässt sich aber die Anzahl der Lagen hier nicht berechnen! Bei dieser hohen Anzahl an Lagen steigt tatsächlich die schärfe, jedoch nur minimal. Der Grossteil der Schärfe hängt von der Politur ab. Um nicht weiter das Themengebiet der Massenproduktionsschwerter zu verlassen, folgt folgendes Fazit zu den gefalteten Massenproduktionsschwertern: das Falten bei Massenproduktionsschwertern dient fast einzig und allein der Optik, es werden jedoch keine deutlichen Vorteile gegenüber Monostahlklingen erreicht, es sei denn, die gefaltete Klinge wurde differentialgehärtet und ist somit wesentlich flexibler als die durchgehärtete Monostahlklinge.
Die Geometrie der Klinge
Mit der Geometrie der Klinge betreten wir ein sehr komplexes Thema, welches jedoch den ausschlaggebenden Aspekt in Sachen Handling, Schnittverhalten und Stabilität der Klinge ausmacht.
Die Sori:
Die Biegung (Sori) einer Klinge unterscheidet sich in der Stärke und der Art der Sori, die stärke der Sori wird von der Habaki bis zur Kissaki gemessen (misst man am tiefsten Punkt der Biegung, erhält man die Sori), die Art der Sori zeichnet sich durch das Zentrum, bzw. den Scheitelpunkt der Biegung aus. Manche (wenige) Schwerter weisen eine Biegung nahe des Griffes oder der Spitze auf, während der Grossteil der Massenproduktionsschwerter den Scheitelpunkt der Biegung in der Mitte (sog. Tori-Sori) besitzen.
Die Sori nimmt sehr starken Einfluss auf das Handling (hier spielen jedoch zu viele andere Faktoren eine Rolle, als das man das Handling alleine durch die Sori bestimmen könnte) und das Schnittverhalten einer Klinge. Ein Schwert mit tiefer, also starker Sori, schneidet leichter als geradere Schwerter, da durch die Biegung verstärkt Energie in Form einer ziehenden Schnittbewegung wirkt. Ein Schwert mit geringer Sori spaltetâ das Ziel eher, während ein Schwert mit tiefer Sori das Ziel schneidet und somit weiche Ziele besser und einfacher durchtrennt.
Niku:
Niku, das sog. Fleischâ der Klinge bezeichnet die Form der Klinge im Querschnitt (in der sie an einen Keil erinnert) läuft die klinge gerade zur Schneide hin zusammen, besitzt das Schwert keine Niku. Wenn es leicht bauchig, bzw. bogenförmig zur schneide zusammenläuft, spricht man von Niku. Eine Klinge ohne Niku schneidet hervorragend weiche Ziele, die Schneide neigt jedoch zum Verbiegen bei harten Zielen, während eine Klinge mit Niku zwar nicht so gut Schneidet, aber harte Ziele oftmals ohne Weiteres wegsteckt.
Bohi:
Die Hohlkehle, fälschlicherweise Blutrinne genannt, dient zur Gewichtsreduktion des Schwertes. Eine Klinge mit Bohi versetzt den Schwerpunkt etwas weiter in Richtung des Griffes, was es führiger und leichter zu beherrschen macht, während eine klinge ohne Bohi wesentlich stabiler, aber dafür auch etwas schwerfälliger ist, da der Schwerpunkt in Richtung schwertspitze wandert. Im Endeffekt ist diese Wahl, ob Bohi oder nicht, Geschmackssache, sollte aber primär durch den Einsatzzweck des Schwertes bestimmt werden.
Haba:
Die Haba, also die Breite (nicht die Dicke!) einer Klinge wird meist an der Habaki und an der Kissaki (an der Yokote, dem zur schneide verlaufenden Trenngrat zur Spitze) gemessen. Ein Schwert, bei welchem sich die Haba von der Habaki zur Kissaki verringert, sich also die Klinge verjüngt (d.h., schmäler wird), wird führiger, da sich der Schwerpunkt zum Griff hin verschiebt. Bleibt die Haba gleich, ist das Schwert wiederum stabiler, aber auch etwas wuchtiger, da der Schwerpunkt zur Spitze hin wandert. Die Haba nimmt ähnlich großen Einfluss auf die Führbarkeit einer Klinge wie eine Bohi, verringert jedoch, sofern sich die Haba verjüngt, auch die Stabilität- schließlich wird die Masse an Stahl verringert.
Kasane:
Die Kasane bezeichnet die Dicke, also den Durchmesser der Klinge, wenn man sie im keilförmigen Querschnitt betrachtet. So wie die Haba und Bohi beeinflusst auch die Kasane die Schnitteigenschaften und das Handling einer Klinge, im Endeffekt besitzen jedoch die meisten Massenproduktionsschwerter eine ähnliche Kasane, sodass man hier nur spärliche Auswahl findet. Die Wunsch nach den Eigenschaften einer Klinge sollte sich an Haba und Bohi orientieren.
Kissaki:
Die Kissaki, also die Spitze, welche durch die Yokote von der restlichen Klinge getrennt wird, gib es in verschiedenen Ausführungen, welche jedoch keine spürbaren Auswirkungen auf das Handling, bzw. das Schnittverhalten einer Klinge nehmen. Unterschieden wird zwischen einer Ko-kissaki (einer kleinen Spitze), einer Chu-kissaki (mittelgroße Spitze) und der O-kissaki (einer großen Spitze). Die Wahl der Kissaki ist Geschmackssache, aber auch sehr begrenzt, da viele Schwerter mit einer Chu-kissaki versehen werden.
Nakago:
Wichtig, aber oft kaum beachtet, ist die Nakago, die Angel der Klinge, welche durch die Mekugi (Haltebolzen) im Griff gehalten wird. Sie kommt leider selten ans Tageslicht, da sie vom Griff des Schwertes umschlossen wird. Gute Schwerter besitzen eine Nakago, welche der Länge des Griffes angepasst ist und somit die Stabilität und das Handling positiv beeinflusst. Beim Kauf eines Schwertes, welches auch zur Übung, bzw. für Schnitttests verwendet wird, gilt es darauf zu achten, dass die Nakago der Länge des Griffes angepasst ist- ansonsten könnte sie durch die Belastung brechen und somit zu großen Schäden an Mensch und Material führen!
Tsukamaki- Die Wicklung des Griffes
Ein optischer, aber auch technischer Aspekt eines Schwertes im japanischen Stil ist die Wicklung des Griffes. Gängige Materialien zur Wicklung der Griffe sind: Baumwolle, Seide, Nubuk-, Velours-, Glatt- und Wildleder. Wenn das Schwert nicht hauptsächlich zur Dekoration dient, sollte man die Griffwicklung mit Bedacht wählen.
Baumwolle:
Hochwertige Baumwolle nimmt Schweiss gut auf, ist sehr robust und kann lange seine Form behalten. Eine gute Wahl für häufiges Training.
Seide:
Seide weist weitgehend die gleichen Eingenschaften auf wie hochwertige Baumwolle, besitzt jedoch den bekannten seidigen Glanzâ- was der Optik zugute kommt. Ebenso wie hochwertige Baumwolle eignet sich Seide gut für häufiges Training.
Velours- und Nubukleder:
Beide Lederarten sind sehr ausdauernd und können über viele Jahre hinweg Freude bereiten, auch bietet eine solche Lederwicklung ein interessantes Grifferlebnisâ, da sie oberflächig fein angeraut sind. Schweiss kann sie jedoch nicht so gut aufsaugen, daher würde ich bei häufigem Training zu Seide oder Baumwolle raten.
Glattleder:
Ähnlich wie Velours- und Nubukleder ist auch Glattleder sehr ausdauernd, nimmt jedoch aufgrund seiner sehr glatten oberfläche kaum schweiss auf, das führt dazu, dass bei sehr häufigem Training sich das Leder klebrig anfühlt. Wieder empfehle ich, solange das Schwert nicht primär der Dekoration dient, für das Training eine Baumwoll- oder Seidenwicklung.
Wildleder:
Wildleder ähnelt dem Velours- und Nubukleder, nimmt jedoch wesentlich besser Schweiss auf- für das häufige Training ist die Wahl zwischen Seide, Baumwolle und besonders Wildleder eine Kosten- und Geschmacksfrage. Wichtig: Wildleder ist meistens weniger zugfest als die anderen Lederarten, daher nicht so formbeständig.
Handhabung und Aufbewahrung einer Klinge
Allgemeines:
Ein Schwert ist eine Waffe, daran besteht kein Zweifel- eine effektive Waffe seit mehreren tausend Jahren. Für Schwerter gelten im Prinzip dieselben Umgangsregeln wie für Schusswaffen: Eine Schusswaffe sollte immer so behandelt werden, als wäre sie geladenâ, sowie weitere Regeln:
-niemals ein Schwert gezogen liegen lassen
-keine Bewegungen mit dem Schwert ausführen, die nicht langsam und gewissenhaft eingeübt wurden
-keine Spielereien um z.B. Freunde zu beeindrucken
-das Schwert vor und nach Gebrauch immer auf Schäden überprüfen
-um das Schwert zu betrachen, fasst man, die Schneide nach oben gerichtet, mit der linken Hand an das obere Ende der Saya (am Sageo, das Band an der Saya), streckt den Arm aus und zieht mit der rechten Hand das Schwert. Dabei langsam und nicht hektisch vorgehen!
Man sollte sich vor dem Umgang mit einem Schwert stets bewusst machen, dass es sich um eine tödliche Waffe handelt. Auch wenn es Vielen lächerlich erscheint, so sehr Wert auf die Vorsicht zu legen, aber schon die kleinste Unachtsamkeit, zum Beispiel beim zurückstecken des Schwertes (welches gerade am Gürtel getragen wird) kann zum Abrutschen führen- und somit im schlimmsten Fall zu schwersten Verletzungen der Leber, Milz, Nieren oder anderen Organen.
Aufbewahrung Japanischer Schwerter
Grundsätzlich gilt für die Aufbewahrung in einem Schwertständer:
-Den Griff nach links richten
-Schneide nach oben gerichtet
-Schwert immer in der Scheide aufbewahren
Die Anordnung der Schwerter, also die Reihenfolge, kann unterschiedlich interpretiert werden und umfasst zwei verschiedene Arten der Anordnung:
1. Katana oben, Wakizashi mittig, Tanto unten
Diese Art der Aufbewahrung lehnt sich an die Trageweise der Schwerter im Gürtel des Samurai an: das Katana oben (bzw. hoch aufgerichtet) das Wakizashi/Tanto fast horizontal, also darunter.
2. Tanto oben, Wakizashi mittig, Katana unten
Diese Aufbewahrung entspricht der Reihenfolge, in der die Schwerter angelegt werden. zuerst wird das Tanto, bzw. das Wakizashi von oben genommen und in den Gürtel gesteckt, dann als letztes das Katana, welches bis zur Haustür getragen und erst dort angelegt wird.
Welche art der Lagerung letztendlich benutzt wird, ist Geschmackssache, kann jedoch im Bereich der Lagerungsrichtung eine Botschaft vermitteln. Ein japanisches Schwert, welches mit dem Griff nach links gelagert wird, drückt Freundlichkeit und Vertrauen aus, da man dieses Schwert erst wenden muss, bevor man es ziehen kann. Richtet man den Griff nach rechts, liegt es zugbereit und drückt somit Argwohn und Misstrauen (z.B. gegenüber einer anderen sich im Haus befindlichen Person) aus. Die kaum bekannte Art der Lagerung mit (komplett) gezogener Klinge und dem Griff nach rechts gerichtet symbolisiert, dass sich das Heimatland im Kriegszustand befindet, bzw. der eigene Fürst (im feudalen Japan) zu den Waffen gerufen hat.
Pflege der Schwerter
Da diese schwerter nicht rostfrei sind, sollten sie alle 1 bis 2 monate (je nach luftfeuchtigkeit im aufbewahrungsort) und nach jeder benutzung, bzw. berührung, neu eingeölt und mit uchiko gereinigt werden. pfelge-sets mit uchiko und mischöl zur pflege der schwerter sind günstig in vielen shops zu erhalten.
Beider reinigung geht man wie folgt vor:
1. Man nutzt das im set enthaltene säurefreie reispapier (man kann alternativ auch kosmetik-tücher nehmen) um die klinge vom alten öl zu befreien, indem man das papier faltet, die klinge damit umschließt und von der habaki zur spitze hin mehrmals abwischt.
2. nun wird der mit uchiko gefüllte puderball gleichmäßig auf die klinge geklopft, sodass ein gleichmäßiger überzug mit uchiko (weißes pulver) auf der klinge zu finden ist. Wichtig: die mune, also den rücken der klinge nicht vergessen.
3. ist dies erledigt, wird ein neues tuch genommen, mit dem man das uchiko wie bei schritt 1 von der klinge wischt. Wichtig: es sollte kein uchiko auf der klinge zurückbleiben.
4. nachdem die klinge vom uchiko gesäubert wurde, wird ein letztes mal ein neues stück papier benutzt, welches das mischöl verteilt. Das mischöl wird ähnlich wie das uchiko aufgetragen, ungefähr alle 5 cm ein tropfen (das Ölfläschchen sollte vorsichtig aufgestochen werden, ein kleines loch so groß wie ein stecknadelkopf maximal genügt!) auf der klinge verteilen. Nun wird das öl durch leichten druck auf der klinge mit dem papier verteilt.
Fertig- die klinge vorsichtig in die saya zurückstecken und natürlich nicht berühren!
Tipps für Tameshigiri (schnittübungen)
Wichtig ist natürlich in aller erster linie die sicherheit, also sollten sich im aktionsradius des schwertes, sagen wir im 180° winkel vor dem übenden, keine personen aufhalten, denn eine entflohene klinge ist ein gefährliches geschoss.
Der Ständer:
Je nach handwerklicher begabung lässt sich ein ständer für tameshigiri recht einfach selbst herstellen. Die einfachste methode ist hier die verwendung eines standfußes für sonnenschirme, welche man mit sand oder wasser befüllen kann. Je nach konstruktion und qualität des standfußes kann ein dort hineingesteckter besenstiel, auf den das zu schneidende material aufgespießt wird, guten halt finden und somit auch bei verpatzten schnitten nicht so schnell wegknicken. Für massiveres schneiden, zum beispiel von mehrlagigen strohmatten oder grünem bambus, sollte eher eine stabile holzkonstruktion verwendet werden.
Die Schnitttechnik:
Wichtig: diese Beschreibung ist unverbindlich und nur ein ratschlag für Anfänger, welche ohne professionelle Anleitung schneiden (was jedoch nicht ratsam ist!). Anfänger sollten sich generell an erfahrerene oder professionelle wenden, um gefahren zu minimieren. Ohne diese Anleitung sollte man beim Tameshigiri immer folgendes dabei haben: Schwert, Schnittziel, Gürtel und Telefon ;-)
Besonders als Anfänger sollte man sich zu beginn an leichten zielen (z.b. Rohrisolierungen aus dem Baumarkt oder dünnwandige plastikflaschen) üben, um die klinge durch verpatzte schnitte nicht zu gefährden.
Ein einfacher schnitt beginnt für den Anfänger mit dem maßnehmenâ, also dem hinstellen vor dem ziel, wobei die klinge an die zu treffende stelle am ziel gehalten wird, ohne dass sie hinter das ziel hinausragt. Nun sollte man einige langsame Probeschläge machen, wobei man das Schwert über den kopf hebt, mit dem rechten fuß leicht nach vorne gleitet und so den schlag einleitet. Durch diese leichte Annäherung an das ziel schneidet das Schwert mit dem letzten viertel der klinge und somit kraftvoller und präziser (daher das vorherige maßnehmen, bei welchem die spitze nicht über das ziel hinausragte).
Welches Schwert für welchen Zweck
Mit diesem Thema kommen wir zu einer schwierigen, aber grundlegenden frage: was ist wichtiger, optisches gefallen oder individueller nutzen des Schwertes? Vorweg ist klar, dass keines der massenhaft gefertigten Schwerter jeden Kunden in seinen individuellen wünschen nachkommen und zufrieden stellen kann, denn das kann nur eine Sonderanfertigung. Da man aber die Käufer, bzw. nutzer dieser Schwerter im japanischen stil in grobe Gruppen unterteilen kann, will ich versuchen, unverbindlich einen Überblick zu geben, welche Kriterien ein Schwert für welchen Nutzer erfüllen muss, sodass es ihm lange Freude bereitet. Dabei beziehe ich mich allein auf die technischen und mechanischen Aspekte der Schwerter, was Optik und Geschmack angeht kann ich natürlich keine aussagen machen- dazu ist es zu individuell. Des weiteren beziehen sich meine Angaben auf die Schwerter, welche preislich am günstigsten für ihren jeweiligen Zweck sind- soll heißen, für Dekorationszwecke und gelegentliche Übungen reicht ein 230-euro Schwert völlig aus- natürlich täte dies ein Schwert für 800 Euro auch, aber es wäre unsinnig, ein so teueres Schwert für einen so einfachen Zweck zu erwerben. Um den Überlick zu systematisieren, untereile ich den Nutzen der Schwerter in mehrere Kategorien:
1. Schwerter zum harten und häufigem Tameshigiri und Schlagübungen
Da diese Schwerter härtesten Belastungen ausgesetzt werden, steht Stabilität an erster stelle, da oftmals harte ziele wie Bambus geschnitten werden. Folgende Kriterien müssen erfüllt werden:
-tiefe Sori (zwischen 0,8 und 1 zoll)
--für Anfänger-Iaidoka, welche viel Battogiri üben wollen: 0,6 zoll Sori
-differentialgehärtete und/oder gefaltete klinge, oder klinge aus Federstahl
-konstante Haba (Klinge verjüngt sich nicht zur Spitze hin)
-keine Bohi
-mindestens zwei Mekugi (Haltebolzen im Griff)
-nach Möglichkeit Klinge mit Niku
2. Schwerter zum weichen und häufigem Tameshigiri und Schlagübungen
wer hauptsächlich Tatami oder Gozamatten (Reistroh) schneidet, seltener harte Ziele, sollte zwar ebenfalls ein kräftiges Schwert vorziehen, kann jedoch in Sachen Stabilität zugunsten des Handlings einige Abstriche machen. Folgende Kriterien sollten erfüllt werden:
-tiefe Sori (zwischen 0,8 und 1 Zoll)
--für Anfänger-Iaidoka, welche viel Battogiri üben wollen: 0,6 Zoll Sori
-differentialgehärtete Klinge, oder Klinge aus Federstahl
-mindestens zwei Mekugi (Haltebolzen im Griff)
-keine Niku (also hohe Schärfe)
Mindestens eines der folgenden kriterien:
-konstante Haba (Klinge verjüngt sich nicht zur Spitze hin)
-keine Bohi
3. Schwerter zum gelegentlichen Tameshigiri und häufiger Übung
Schwerter, die hauptsächlich für Kata, bzw. Schlagübungen ohne Ziel benutzt, aber auch gelegentlich zum weichen Tameshigiri eingesetzt, können sehr stark zugunsten des Handlings ausgelegt werden. Folgende Kriterien sollten nach Möglichkeit erfüllt werden:
-geringe sori, zwischen 0,6 und 0,8 Zoll
-Klinge aus durchgehärtetem Monostahl (hoher Kohlenstoffanteil) oder Federstahl.
-zwei Mekugi (Haltebolzen im Griff)
Je nach Geschmack und Körperkraft:
-Bohi (keine Bohi, wenn man recht kräftig ist)
-abnehmende Haba (Klinge verjüngt sich zur Spitze hin)
4. Schwerter zur Dekoration und gelegentliche Übungen
wenn man sein Schwert hauptsächlich zur Dekoration nutzt und nur selten Schlagübungen damit durchführt, ist der eigene Geschmack das wichtigste Kriterium. Trotzdem sollte, nach Möglichkeit, auf folgende Kriterien wert gelegt werden:
-geringe Sori, zwischen 0,6 und 0,8 Zoll
-Klinge aus Monostahl (niedriger Kohlenstoffanteil)
-Bohi (wenn wert auf Handling gelegt wird)
Anmerkung:
Sollte man sich nicht sicher sein bei dem Zweck, welchem das Schwert dienen soll, sollte man vorsichtshalber ein Schwert der nächst höheren Kategorie wählen, welche einem am nächsten kommt. Generell gilt, so auch bei Schwertern, Qualität hat ihren preis- daher ist es wichtig, wohlüberlegt und vorrausschauend zu kaufen. Bevor man mehrere hundert Euro in solch ein Schwert investiert, sollte man sich eingehend neutral beraten lassen (die oben aufgeführten Kategorien sind sehr verallgemeinert), sofern man keine Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Der sicherste Weg, den man gehen kann, besteht immer noch darin, ein Schwert, welches in Frage kommt, vor dem Kauf persönlich zu testen, sofern ein z.B. ein Freund oder Bekannter bereit ist, sein Schwert auszuleihen. Dies ist vor allem in der Frage ob Bohi oder nicht bei den Kategorien 2 bis 4 wichtig, da eine Bohi sehr stark das Handling eines Schwertes vereinfacht, aber auch die Stabilität verringert.
Anmerkung für Iaidoka:
Als ambitionierter Iaidoka habe ich, wie auch viele andere, die Erfahrung gemacht, dass Schwerter mit tiefer, also großer Sori, relativ schwierig zu ziehen sind- ein ungeübter Iaidoka, bzw. ein Anfänger, kann aufgrund seiner unausgereiften Rechnik das Schwert so ungünstig ziehen, dass sich die Klinge in der Saya (Schwertscheide) verkantet und somit die Saya beschädigt. Aus diesem Grund sollten weniger geübte Iaidoka auf Schwerter mit geringer Sori zurückgreifen, die diese einfacher zu ziehen sind.
FAQ zu den Massenproduktionschwerter
-Kann ich mein Schwert auch mit Waffenöl oder vergleichbarem Öl pflegen?
Prinzipiell ja, es ist aber auf Dauer nicht ratsam, da eine alleinige pflege mit Öl nicht ausreichend ist, vor allem, wenn das Schwert für Tameshigiri benutzt wird. Um die klinge oberflächlich wirksam von hauchfeinen Kratzern und Rückständen vom Schnittziel zu befreien, muss die Klinge mit Uchiko gereinigt werden. Näheres in der Pflege der Schwerterâ Sektion.
-Kann ich mein Schwert nachschleifen, und wenn ja, wie?
In keinem fall sollte man Messerschärfgeräte oder ähnliche dinge verwenden, da diese in die schneide der klinge einen Grat einschleifen, welcher die klinge nicht nur unansehnlich, sondern sie zudem meist noch stumpfer macht als vorher. Die einzige Möglichkeit, eine klinge nachzuschärfen besteht darin, die klinge mit sog. Fingersteinen vom Hazuya-Schleifstein oder auf synthetischen Wasserschleifsteinen vorsichtig nachzuschärfen. Diese Arbeit sollte jedoch nach Möglichkeit von einer erfahrenen Person ausgeführt werden!
-Kann ich den Griff von meiner Klinge abziehen, um die Angel (Nakago) zu betrachten?
Ja, das ist bei den meisten Schwertern möglich. Jedoch gehört hier ein bestimmtes maß an handwerklichem Geschick und Know-how dazu, um den Griff (Tsuka) sicher zu entfernen, und auch wieder anzubringen. Als unerfahrener Laie sollte man jedoch nur daran denken den Griff zu entfernen, wenn ernsthafter Grund dazu besteht- bestenfalls gibt man das Schwert in professionelle Hände (hier bei Zecondo zum Beispiel) wenn z.B. die Tsuba ausgetauscht werden soll. Wichtig: Gerade bei der Tsuka sollte man kein Risiko eingehen, da die Tsuka schließlich die Klinge fixiert!
-Wie scharf sind diese schwerter?
Diese frage ist schwierig zu beantworten, da die Qualität und auch die Schärfe der massenhaft hergestellten Schwerter oftmals schwankt- es gibt jedoch einzelne Hersteller, welche besonders strenge Kriterien für den Verkauf ihrer Schwerter haben und somit nur schärfere und hochwertigere Klingen weiterverkaufen. Die stumpfeste klinge, die ich getestet habe, zerschnitt mit spürbarem Widerstand ein Blatt normales Druckerpapier mit leichtem Druck und ziehender Bewegung, während das schärfste ohne Zugbewegung das Blatt ohne Widerstand sauber durchschnitt.
-Kann ich mit diesen schwertern auch Iaido/Iaijutsu üben?
Ja, kann man. Jedoch ist es in vielen Verbänden oder Vereinen verboten, neben anderen mit einem scharfen Schwert zu trainieren (die gründe sollten klar sein). Das Schwert sollte nach jedem gebrauch ausgiebig vom Schweiss gereinigt werden, da dieser den stahl sehr stark angreift und rosten lässt- mehr dazu in der Pflege der Schwerterâ Sektion. Prinzipiell empfehle ich für das reguläre Iaidotraining, ob im verein oder zu hause, ein Iaito aus Zink-Aluminium, da dieses ungefährlicher und pflegeleichter ist.
-Wie binde ich das Sageo (Band an der Saya)?
Ein einfache und gebräuchliche art, das Sageo zu binden, findest du hier: http://www.nihontoantiques.com/sageo_tying.htm
-Warum haben die Schwerter unterschiedlicher Hersteller oft gleiche oder ähnliche Montageteile und Klingen?
Der Grund hierfür ist sehr simpel: Klingen und Montierungen stammen oftmals von denselben, wenigen Herstellern in China. Die Auftraggeber der Schwerter, also Firmen wie Cheness Inc., CAS Iberia, WKC, Last Legend etc., geben dort Schwerter nach ihren Vorstellungen in Arbeit und beziehen dabei die Montageteile (z.B. Fuchi und Kashira) von meist den gleichen Herstellern, selten werden eigene Montageteile in Auftrag gegeben.
-Ich habe bei E-bay/E-gun Schwerter gefunden, welche angeblich handgeschmiedet sind. Jedoch kann ich sie keinem Hersteller zuordnen, zumal keine Hersteller genannt werden. Sind diese Schwerter zu empfehlen?
Hier sollte man sehr vorsichtig sein- denn man weiss nicht, was man kauft- und auch nicht von wem. Ich persönlich rate davon ab, sich von solch einem Angebot locken zu lassen, da man so Gefahr läuft, bitter enttäuscht zu werden. Wie bei allen dingen, auf die man Wert legt und auf die man sich verlassen will, sollte man auf Qualität und einen guten Namen achten- denn ein guter Name steht oft für gute Qualität.
Ärgerlich sind auch die chinesischen Fälschungen alter Gunto, also japanischer Armeeschwerter des 2. Weltkrieges. Die Fälschung erkennt auch der informierte Laie sofort, komplett unwissende fallen aber leider oft darauf herein. Grundsätzlich gilt: Niedrige Startgebote, extrem hohe Versandkosten und ein chinesischer Verkäufer sind eindeutige Indizien für eine Fälschung- ohne das man vorher die Klinge betrachten muss. Im Zweifelsfall immer bei einem kompetenten Kenner nachfragen!
Schwerter im Waffengesetz
Das aktuelle WaffG sagt folgendes über Schwerter aus:
Nach § 1 Abs. 2 Nr. 2 Absatz a) sind Waffen u. a. tragbare Gegenstände, die ihren Wesen dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen, insbesondere Hieb- und Stoßwaffen.
Iaito, also Schwerter mit Zink-Aluminiumklinge gelten als Sportgerät, zumal sie aufgrund ihrer mechanischen Eigenschaften nicht einer voll gebrauchsfähigen waffne gleichkommen, eher einem Dekorationsstück.
Nach § 2 Abs. 1 ist der Umgang von Waffen (also auch Hieb- und Stoßwaffen) nur Personen gestattet, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.
Also kann grundsätzlich jeder, welcher das 18. Lebensjahr vollendet hat, mit Schwertern, ob stumpf oder scharf, umgehen.
Nach § 42 Abs. 1 dürfen Waffen (wie sie u. a. oben definiert sind) nicht auf öffentlichen Veranstaltungen (öffentliche Vergnügungen, Volksfesten, Sportveranstaltungen, Messen, Ausstellungen, Märkten oder ähnliche öffentliche Veranstaltungen) mit sich geführt werden. Hierzu gibt es nach Abs. 2 und 3 Ausnahmen unter bestimmten Voraussetzungen.
Iaido-Training kann nicht als öffentliche Veranstaltung gewertet werden, da der Unterricht Vereinsmitgliedern vorbehalten ist und in geschlossenen Räumen stattfindet.
Nach Abs. 4 Nr. 1 sind die Abs. 1 bis 3 jedoch nicht anzuwenden auf die Mitwirkenden an Theateraufführungen und diesen gleich zu achtenden Vorführungen, wenn zu diesem Zweck ungeladene oder mit Kartuschenmunition geladene Schusswaffen oder Waffen im Sinne des § 1 Abs.2 Nr. 2 geführt werden.
Nach § 1 Abs. 2 Nr. 2 sind das u. a. Hieb- und Stoßwaffen wie z. B. Schwerter egal ob scharf oder stumpf.
Im Klartext: jeder, der 18 Jahre oder älter ist, darf ein Schwert erwerben, besitzen und führen jedoch nicht auf öffentlichen Veranstaltungen, es sei denn, er ist Teil dieser Veranstaltung.
Bearbeitet von Hugin, 12 März 2007 - 19:56 Uhr.



