...die ersten schriftlich verfassten texte über die Shastar = waffen - Vidya = Weisheit findet man in den altindischen Veden, wie Ayurveda usw. Shastar vidya findet man in der 6000-7000 Jahre alten Rigveda und um ca. 800 vor christus wird diese mutter der kampfkünste genauer in den indischen Epen Ramayana und Mahabharat dargestellt, hier werden sie als die kapfkünste der götter gelobpreisst.
die kampfkunst wird innerhalb der Parampara, also von meister zu schüler weitergegeben, was vor allem durch das britische empire im angehenden 18' jahrhundert strengstens verboten wurde und somit nur noch im geheimen passierte.
heute gibt es in indien nur noch wenige meister, die meisten so alt das sie dem tode nahe sind und nicht mehr unterrichten können!

einer der letzten obermeister lebt in england, Nihang Niddar Singh, er ist sehr um das überleben dieser nordindischen Kriegertradition besorgt, die eben durch den eingriff der briten soweit aus der indischen gesellschaft verbannt wurde, das sogar in kriegerkasten lebende anwärter sie nicht mehr kennen bzw. keine meister finden die sie unterrichten könnten.
das überlebende "übrigbleibsel" der shastarvidya, gatka, welches in indischen kasernen zur britischen herrschaftszeit entstand wird oft falscher weise für die legendäre Kriegerkunst der nordindischen Stämme gehalten und fleissig von Sikhs auf der ganzen welt ausgeübt. die wahre Kriegs- und Kampfkunst der vedischen zeit jedoch bleibt im verborgenen.