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* * - - - 1 Stimmen

Prüfungen beim Trainer


132 Antworten in diesem Thema

Umfrage: Soll der Trainer auch Prüfer sein (142 Mitglieder haben bereits abgestimmt)

Ist es sinnvoll wenn der Trainer auch Prüfer ist

  1. nein (30 Stimmen [19.87%])

    Prozentsatz der Stimmen: 19.87%

  2. ja (97 Stimmen [64.24%])

    Prozentsatz der Stimmen: 64.24%

  3. ja ab Graduierung 5 Dan und deutschlandweiter Lehrtätigkeit (2 Stimmen [1.32%])

    Prozentsatz der Stimmen: 1.32%

  4. ja bei einem traditionellem Meister/Schülerverhältniss Altersunterschied 15-20 Jahre (22 Stimmen [14.57%])

    Prozentsatz der Stimmen: 14.57%

Abstimmen Gäste können nicht abstimmen

#1 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 10:33 Uhr

Tja

Das interessiert mich nun wirklich.


Ich komme aus einem Verein mit mittlerweile 4 Prüfern mit Berechtigung des Prüfens bis zum 1 kyu.

Und ich bin der schlichten Ansicht das Prüfungen generell nicht von Vereinskameraden oder Trainern abgenommen werden sollten.

Die Neutralität kann nicht gewahrt bleiben.

Ich hab mal noch zwei alternativen eingefügt.

Die Meister Trainer Prüfer ab 5 Dan in "unserem" Verband sind durchschnittlich in einem Alter wo die menschliche Reife passt

Auch hier gibt es natürlich einige wenige "Spacken".

Das traditionelle Meister Schüler Verhältniss sprengt auch den philosophischen Rahmen bei dieser Umfrage.

Aber diese Verbindung zwischen Meister und Schüler nicht Trainer und Schüler steht halt auf einem anderen Fundament.


So über Eure Ansichten und Meinungen würde ich mich freuen.

Gruß


Fortes fortuna adiuvat Cicero

Dem mutigen hilft das Glück

Bearbeitet von banri ikku, 05 Dezember 2007 - 10:34 Uhr.


#2 Tott666

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 10:41 Uhr

Ich kann nur sagen, warum nicht?

Es sollte aber auch min. 1 Prüfer von extern dabei sein, der den Prüfling nicht kennt.

Wenn es ein Trainer drauf hat, könnte er jeden seine Prüflinge durchfallen lassen, alleine durch die Tatsache, weil er weiß, was der/die Prüflinge nicht so gut können.
Ich denke nicht, dass ein Trainer sich seinen Namen versauen will und die Gürtel einfach verschenkt. Irgendwann merken andere, dass seine Prüflinge den 1. Kyu haben aber vom Wissen her nicht weiter sind als der 5. Kyu.

Oft ist es aber auch bei kleinen Vereinen das Problem, dass sie sich nicht alle Prüfer von Extern leisten können. Die externen Prüfer bekommen Geld für Anfahrt und ihre Teilnahme, diese müssen die Prüflinge zahlen und dass kann je nach dem auch schon mal recht teuer werden.




#3 Gastpilgrim_*

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 10:59 Uhr

Ich kanns so, wies da steht, nicht abstimmen.
Bei uns ist es so, daß Kyu Prüfungen von Inhabern einer Prüfunsglizens abgenommen werden könnnen. (Prüfung zum 1. Kyu durch mind. nidan, 2 Lehrgänge bei Shihan / Jahr, mind. drei Jahre Unterricht - Lizens muß jedes Jahr neu erworben werden.)

Die Dan-Prüfungen werden dann vor einem nationalen Kommittee abgellegt. Gehört der eigene Lehrer zu den Prüfungsberechtigten, wird er in der Regel auch mit in der Kommission sitzen.

Das Verfahren ist auf der einen Seite gut praktizierbar, da Prüfungen zunächst ohn Aufwand (Kosten) abgenommen werden können.
Es ist gut standardisierbar, da die Prüfer überbprüft werden und es niemand nutzt, jemand durchrutschen zu lassen und dann in der Dan Prüfung zu hören bekommen wie das denn sein könne ...

Die Erfahrung zeigt in der Tat, daß die Dan-Prüflinge ein sehr ähnliches Niveau (natürlich mit einer gewissen Bandbreite) bieten.

#4 immer_kekomi_rein

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 11:06 Uhr

Moin!

Meiner Meinung nach kann bis zum 1. Kyu sicher im Verein geprüft werden.
Es muss nicht heissen, wenn der Prüfer auch der Trainer ist, das "man locker durchkommt".
Erkennbar ist auch manches mal das Gegenteil, nämlich das der Geprüfte sich in der Prüfung "locker" vorkommt, aber der Prüfer entäuscht ist über die Leistung.
Der Prüfer, den ich noch so aus alten Tagen kenne, hat nicht anhand der Stärken (Die er eh kennt), sondern anhand der Schwächen des Schülers geprüft....

Weiterhin wird ein "guter" Prüfer seine Schützlinge gut prüfen müssen, denn auf Lehrgängen sieht man schnellstens, wer seine Farbe verdient hat und wer nicht.

Und dann kommt auch irgendwann einmal eine Dan - Prüfung..... Da schaut dann der A-Prüfer "drüber" und beurteilt somit nicht nur den Schüler, gelle?

Also: Ich finde das okay, wenn die Prüfer ordentlich prüfen, was Sie meines Erachtens bzw. in meinem Umfeld mit Sicherheit machen.

Gruß,

I_K_R
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#5 majin_uriel

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 11:28 Uhr

total bescheuert, dass ich meine prüfung erst machen kann, wenn ich meinen pass habe und auch noch irgendwo dazu hin fahren muss!!!
wenigstens den 6. kyu könnte man im eigenen verein ablegen können...

aber was solls....
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#6 HAI

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 11:50 Uhr

Moin,
ich hätte gerne mit einem klaren "Jein"geantwortet,leider fehlte diese Option 00000022.gif
Ich finde es gut wenn der eigene Trainer auch die Prüfberechtigung hat.
Weil,er dadurch(noch besser) in der Lage sein sollte,seine Schützlinge so vorzubereiten,
das sie bei jedem anderen Prüfer bestehen könnten.
Das soll aber nicht bedeuten das ich es gut finde,wenn nur beim eigenen Prüfer
Prüfungen abgelegt werden!

Ich persönlich habe die Prüfungen die ich bis jetzt gemacht habe,alle bei
unterschiedlichen Prüfern gemacht.
Allein aus dem Grund,da kein Verdacht der Zuschusterei kommen kann biggrin.gif

gruss Hai
****
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****

#7 Gastshadow_*

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 11:56 Uhr

Hallo,

bin schon von verschiedenen Prüfern geprüft worden. Der strengste war immer der eigene Trainer.
Auch bei Prüfungskommissionen war er immer der "lästigste" und "nörglerischste".
Wenn ich bei ihm eine Prüfung bestanden habe, habe ich mir das jedesmal erkämpfen müssen.

Ich denke, nach einiger Zeit (und einigen Prüfungen) sollte jeder selber in der Lage sein, festzustellen, wie qualitativ hochwertig sein Trainer prüft.
Und sich dann entscheiden.

(Damit, dass Neider von "geschenkten" Prüfungen reden, muss man sowieso leben können. Whatever.)

Bearbeitet von shadow, 05 Dezember 2007 - 12:00 Uhr.


#8 TriKay

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 12:19 Uhr

Hallo banri ikku,

ich denke, dass eine Prüfungsabnahme für die unteren Graduierungen beim eigenen Trainer erfolgen sollte. Die Aufregung der Prüflinge, die ja noch Anfänger sind, wird von dem Vertrauen zum eigenen Trainer gemildert und das ist gut so, denn es stärkt die Entwicklung von (vielleicht noch nicht genügend vorhandenem) Selbstvertrauen.

Ab einer gewissen Stufe, die individuell unterschiedlich ist, muss aus meiner Sicht dann aber ein fremder Prüfer die Beurteilung vornehmen oder zumindest mit vornehmen.

Der Umgang mit einer ungewohnten Situation ist für den langsam zum Fortgeschrittenen heranreifenden Schüler eine wichtige Erfahrung. Das ist schon ein kleines bisschen SV: die Techniken sind eigentlich da, aber den Stress, mit unbekannten Faktoren umgehen zu müssen, muss man bewältigen lernen.

Und hierbei lernt man dann (hoffentlich) auch irgendwann, dass der Gürtel nur die Jacke geschlossen hält und dass eine Urkunde nur die Wand schmückt...

Ergo keine Abstimmung bei den vorhandenen Kriterien.


#9 Drax

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 13:14 Uhr

Ich habe alle meine Schülergrad-Prüfungen bei meinem Trainer (besser: Lehrer) abgelegt und praktiziere dies auch selber.

Meine Prüfungen sind umfangreicher als das, was vom Verband, dem wir angehören verlangt wird und die, die bei mir eine Prüfung ablegen, wissen und schätzen dies auch.

Ab der Graduierung zum 1.DAN wird vor einer Prüfungskomision des Verbandes geprüft. Und ich habe noch nie einen Schüler gehabt, der dort Probleme hatte, da er durch meine Prüfungen bestens vorbereitet war.

Wobei ich das hintrainieren auf eine Prüfung sowieso ablehne. Ich unterrichte das, was ich für notwendig halte und irgendwann steht dann "urplötzlich" eine Prüfung an. Aber das ist ein anderes Thema.

wink.gif Drax
Don't dream it, be it!

#10 GastGuan Dao_*

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Geschrieben 05 Dezember 2007 - 20:22 Uhr

hat_3.gif
ZITAT
Und ich bin der schlichten Ansicht das Prüfungen generell nicht von Vereinskameraden oder Trainern abgenommen werden sollten.

Die Neutralität kann nicht gewahrt bleiben.



sehe ich auch so.

hat_3.gif

gruss rainer

#11 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 09:56 Uhr

Nun das sind bis dato interessante Antworten.

Vielen Dank


Inwieweit es allerdings verdammt bequem ist ab blau gurt nur einseitig vorgekaute Nahrung seitens eines Trainers und Prüfers zu bekommen ist ein anderes Thema.
Ein guter Trainer erkennt Potentiale und gibt Schüler an höhere Instanzen weiter.
Aber genau das passiert meistens nicht.
KADER Sichtungslehrgänge sind das eine
Verantwortliche Trainer die eine gewisse Leistungsdichte nicht erreichen können müssen der Entwicklung der Schüler wegen, diese größe besitzen und loslassen können.
Aber oft genug spielt dann doch direkt oder indirekt der Schnöde Mammon eine Rolle.




Die Spartiaten fragen nicht WIEVIELE
sondern WO

Aischylos




#12 stillalive

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 11:52 Uhr

ZITAT(banri ikku @ 06. Dec 2007 09:56 ) <{POST_SNAPBACK}>
Ein guter Trainer erkennt Potentiale und gibt Schüler an höhere Instanzen weiter.
Und wenn der Trainer selbst die höchste Instanz ist? Dann kippt das ganze.
Wenn der Chef einer Stilrichtung Vertrauen zu seinen Schülern und Dojoleitern hat(und das sollte er, sind ja schliesslich seine Schüler tongue.gif ) kann er die ruhigen Gewissens selbst prüfen lassen.
Das wird in unseren AikidoDojos z.B. so gemacht. I.d.R bis zu 2 Stufen unter der eigenen Graduierung.

Wenn der Prüfer der eigene Lehrer ist, und auf seine Schüler achtgibt, isses egal wer die prüft. Der wird(siehe Drax) eher zusehen dass das Level seiner Schule höher ist als das wo anders der Fall ist.
Alles andere fällt auf den Lehrer und die Schule zurück.

Allerdings sollte man den psychologischen Effekt nicht ausser acht lassen, der entsteht wenn die Prüfung mal nicht in gewohnter Umgebung stattfindet. Zu lernen mit so einer Situation umzugehen ist nicht leicht.
Das sind Erfahrungen, die sollte man den Schülern schon gönnen. Da kann ja ruhig der eigene Trainer einer der Prüfer sein, nur halt wie gesagt, nicht in der gewohnten Kulisse.

L.G.

Bearbeitet von stillalive, 06 Dezember 2007 - 11:54 Uhr.

Erinnerungen, Prophezeiungen und Wünsche. Vergangenheit, Zukunft und der Augenblick des Traums dazwischen - Sie alle schaffen ein Land, das einen einzigen, unsterblichen Tag lang existiert.

-Das zu wissen, das ist Weisheit-
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#13 Gastblauvogel_*

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 12:35 Uhr

ZITAT
Bei uns ist es so, daß Kyu Prüfungen von Inhabern einer Prüfunsglizens abgenommen werden könnnen. (Prüfung zum 1. Kyu durch mind. nidan, 2 Lehrgänge bei Shihan / Jahr, mind. drei Jahre Unterricht - Lizens muß jedes Jahr neu erworben werden.)

Die Dan-Prüfungen werden dann vor einem nationalen Kommittee abgellegt. Gehört der eigene Lehrer zu den Prüfungsberechtigten, wird er in der Regel auch mit in der Kommission sitzen.

Das Verfahren ist auf der einen Seite gut praktizierbar, da Prüfungen zunächst ohn Aufwand (Kosten) abgenommen werden können.
Es ist gut standardisierbar, da die Prüfer überbprüft werden und es niemand nutzt, jemand durchrutschen zu lassen und dann in der Dan Prüfung zu hören bekommen wie das denn sein könne ...


da ich in demselben verband bin wie pilgrim, kenne ich das "prüfritual" wie oben beschrieben.

eine trainer hat von sich aus schon einen bestimmten anspruch an seine schüler.
die spielen bei prüfungen im eigenen dojo eine ebenso grosse rolle, wie wenn die prüfung bei den kyu-graden ausserhalb des dojos stattfinden würden.
dadurch wird qualität und neutralität erzielt.
sollte das nicht so sein, sollte man sich einen anderen trainer suchen - das was einem beigebracht wird sollte im mittelpunkt stehen
und nicht irgendwelche pseudo-aufmerksamkeiten, die einem für die weiterentwicklung in der kk nichts bringen.

der prüfende trainer ist sich bewusst, dass seine zöglinge spätestens beim 1. dan vor "fremden" trainern standhalten müssen.
er wird den teufel tun und leute "hochpuschen", die nicht die entsprechenden fähigkeiten haben, sich den dan-anforderungen gemäss, vor dem komitee zu präsentieren.

eine weitere einschätzung der schüler gibt es auch von auswärtigen lehrenden bei lehrgängen. meistens kommen diesselben lehrer regelmässig ins eigene dojo und/oder die schüler fahren zu lehrgängen von denen.
ich weiss, dass es da ab und zu schon ein feedback (positiv oder negativ) über die leistungen der schüler des dojoleiters gibt.

gruss
blauvogel

edit: der vorteil ist, dass kyu-prüfungen bei uns nichts kosten und nur maximal zwei schüler (abwechselnd uke und nage) auf einmal geprüft werden. ich finde das eine wesentlich persönlichere atmosphäre , als irgendeine prüfung in massenabfertigung (bei so einer ich, als gast bei einem anderen verband, leicht schockiert, auch schon zugesehen habe.)

es ist für einen selbst fast schon bedauerlich, wenn man keine kyu-prüfungen mehr machen kann smile.gif
(natürlich wir es aber irgendwann auch zeit, "nach draussen" zu gehen smile.gif )

ZITAT
Allerdings sollte man den psychologischen Effekt nicht ausser acht lassen, der entsteht wenn die Prüfung mal nicht in gewohnter Umgebung stattfindet. Zu lernen mit so einer Situation umzugehen ist nicht leicht.


jepp !!
ich halte die dan-prüfung dafür für einen passenden zeitpunkt smile.gif


edit: noch was: wie oben angesprochen, werden wir allgemein angehalten, auf lehrgänge zu gehen. bei konstant schlechter leistung aller schüler, die auswärts auftauchen, würde der ruf des trainers erheblich leiden.

Bearbeitet von blauvogel, 06 Dezember 2007 - 12:47 Uhr.


#14 Lupin der III

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 12:53 Uhr

@all

Bei uns im Verband ist es so geregelt, das Offiziel jeder, der eine Prüferlizenz erteillt bekommt, bis 4.Kyu alleine Prüfen darf. Ab dem 3.Kyu muß ein Prüfer aus einem anderen Verein anwesend sein. Diese können dann bis 1.Kyu Prüfen, wobei die Braungurtprüfung auf Bezirkseben abgehalten werden muß. Bis Blau können es Vereinprüfungen sein.
Ab 1.Dan müssen drei Prüfer prüfen, wobei hier 2 Fremdprüfer dabei sein müssen, die mindestes den 3.Dan oder mindestens einen Grad höher sein sollen, als der höchste Angestrebte Dangrad.


Ich halte es so, das wenn ich im eigenen Verein prüfe, mir immer einen fremden Prüfer hole, damit man nicht unbedingt Vetternwirtschaft unterstellen kann. Bzw wenn es die Kosten zulassen, zwei Fremde hole.

Lupin der III



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#15 Gastblauvogel_*

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 13:04 Uhr

ZITAT
Ich halte es so, das wenn ich im eigenen Verein prüfe, mir immer einen fremden Prüfer hole, damit man nicht unbedingt Vetternwirtschaft unterstellen kann. Bzw wenn es die Kosten zulassen, zwei Fremde hole.




ok, das dojoeigene "prüfungskomitee" für kyus besteht bei uns natürlich aus beiden trainern ( interne neutralität ?! ), die sich doch ausgiebigst, über die gezeigte darstellung, beraten.

die detaillierten und schonungslosen ergebnisse dieser beratung, inkl eindrücke im training allgemein, werden dem prüfling, dann im anschluss ,unter sechs augen mitgeteilt smile.gif

(sonst auch, aber da nochmal etwas schonungsloser smile.gif )


gruss
blauvogel

#16 Lupin der III

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 14:32 Uhr

Hallo Blauvogel

ZITAT
ok, das dojoeigene "prüfungskomitee" für kyus besteht bei uns natürlich aus beiden trainern ( interne neutralität ?! ), die sich doch ausgiebigst, über die gezeigte darstellung, beraten.


Hm, kann man als Hauseigene Prüfungkomitee neutral sein ???
Ein Beispiel, was ich ab und an mal gerne mache: Ein Sportler der richtig gut ist. Ich brauch nur mal so beiläufig zu sagen, " Boh war die Technik schlecht", und die anderen Prüfer schreiben schon eine Note schlechter auf....

In Fällen, wo ich Ranghöher bin, stelle ich fest, das ich die anderen Prüfer beeinflussen kann... obwohl alle Neutral sind.

Prüfer sind auch nur Menschen.

Gruß Lupin der III


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#17 Gastblauvogel_*

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 14:57 Uhr

ZITAT
Hm, kann man als Hauseigene Prüfungkomitee neutral sein ???


du hast recht, absolut neutral ist wahrscheinlich niemand.
ich meinte damit , dass sie versuchen das maximum an neutralität umzusetzen

mit der dojointernen neutralität meine ich, die versuchte gleichbehandlung/faire einschätzung aller, dem dojo zugehörigen schülern.


......und nach aussen hin sind wir sowieso die besten tongue.gif

(achtung: spass)


gruss
blauvogel

ZITAT
Prüfer sind auch nur Menschen.


ja klar. kein thema smile.gif

ZITAT
Ein Beispiel, was ich ab und an mal gerne mache: Ein Sportler der richtig gut ist. Ich brauch nur mal so beiläufig zu sagen, " Boh war die Technik schlecht", und die anderen Prüfer schreiben schon eine Note schlechter auf....


ist das mangelnde selbstsicherheit?

Bearbeitet von blauvogel, 06 Dezember 2007 - 15:00 Uhr.


#18 Lupin der III

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 16:21 Uhr

Hallo Blauvogel

ZITAT
du hast recht, absolut neutral ist wahrscheinlich niemand.
ich meinte damit , dass sie versuchen das maximum an neutralität umzusetzen

mit der dojointernen neutralität meine ich, die versuchte gleichbehandlung/faire einschätzung aller, dem dojo zugehörigen schülern.


Jeder Prüfer sollte das anstreben, bzw versuchen ...

Gruß Lupin der III
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#19 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 19:26 Uhr

Und da diese Neutralität nicht erreicht werden kann gibt es für mich nur eine Lösung

Seit meinem 2 Blaugurt mache ich nur noch prüfungen aushäusig.

Und die leuts die da trainieren sind unglaubliche Granaten.

Da hab ich mich permanent mit Versagensängsten auseinander setzen müssen.

Bin auch schon mal durchgefallen ( na und und weiter gehts )

Aber es hat mir sehr viel gebracht.

Und ein Meister ist nun wirklich neutral.

Aber wieviele Meister die das ganze Ganzheitlich sehen gibt es denn heute noch ????

Ich wünsche jedem eine solche "Beziehung"

Viele verlassen das Shu mit dem 1 Dan. Passt

aber wieviele verlassen das Ha vor dem 4 Dan. ( passt dann nämlich nicht )

Aber das sind halt Ansichten eines Dinosauriers



#20 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 06 Dezember 2007 - 19:47 Uhr

Noch ein Beispiel.

Da wird ein 14 jähriger Bub von einem der 4 prüfungsberechtigten Prüfern am Freitag geprüft und es wird gesagt ist ein bischen schwach.

Aber es ist kein konsequentes nein. ( Ja war schon schwach aber er ist auch schmächtig )

Zum 5 kyu ist der Wechsel kukutsu senkutsu sehr wichtig. ( breche ich mir teilweise heute noch die Ohren dran )

Nun ja am Samstag war der kleine nicht schwach aber verdammt überdreht.

Dann bekommt er auch noch ein 20 jähriges Mädel als Partnerin fürs "Kumite". ( na da haben alle geschaut und er wollte sich nicht die Butter vom

Brot klauen lassen.



Er hat dann nicht bestanden . ( Das war schon kritisch genug )

Aber das sich keiner wirklich mal die Mühe gemacht hat ihn zu ermutigen war eine ganz miese Nullnummer.

Ich glaube "mein" Meister ist einer der ganz wenigen die Prüfungen immer im Karate Gi abnehmen.

Wenn dem was nicht gefällt dann kommt er und macht aus einer Prüfung eine 2 stündige Sondertrainingseinheit.

Das ist Budo das ist auch Bushido.

Ich wünsche jedem das Glück so eine Erfahrung im laufe seines hoffentlich Kampfkunstlebens machen zu dürfen.

Eure Kunst wird um etwas bereichert das die schlichte Technik stark in den Hintergrund drängt.

( Motto: Eugen Herriegel ).

Es schießt.

Die wahnsinnige Erfahrung das kein Raum und keine Zeit mehr existiert das ES handelt.

Diese wenigen glücklichen Minuten habe ich nur unter meinem Meister erfahren dürfen.

Wenn ich in diesem Moment abtreten dürfte wäre das der schönste tot überhaupt.