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Prüfungen beim Trainer


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132 Antworten in diesem Thema

Umfrage: Soll der Trainer auch Prüfer sein (142 Mitglieder haben bereits abgestimmt)

Ist es sinnvoll wenn der Trainer auch Prüfer ist

  1. nein (30 Stimmen [19.87%])

    Prozentsatz der Stimmen: 19.87%

  2. ja (97 Stimmen [64.24%])

    Prozentsatz der Stimmen: 64.24%

  3. ja ab Graduierung 5 Dan und deutschlandweiter Lehrtätigkeit (2 Stimmen [1.32%])

    Prozentsatz der Stimmen: 1.32%

  4. ja bei einem traditionellem Meister/Schülerverhältniss Altersunterschied 15-20 Jahre (22 Stimmen [14.57%])

    Prozentsatz der Stimmen: 14.57%

Abstimmen Gäste können nicht abstimmen

#41 Lupin der III

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 12:03 Uhr

Hallo Zenro

ZITAT
Ein Beispiel, was ich ab und an mal gerne mache: Ein Sportler der richtig gut ist. Ich brauch nur mal so beiläufig zu sagen, " Boh war die Technik schlecht", und die anderen Prüfer schreiben schon eine Note schlechter auf....

aha... alles klar... find' ich ja ausgesprochen un-nett, dass du sowas gerne machst.


Das sind Dinge, die ich schon vor Jahren ausprobiert habe, und diese Sachen habe ich bei den Prüferbeschulungen gerne in den Raum gestellt, und 80% der Teilnehmer sind auf dieses Pferd aufgestiegen.
Weil ich besonders bei Beschulungen, gerne auch mal versuche Leute zu Manuipulieren. Zumal in unserem Sport ein extremes Hirachiedenken herrscht.Manipulieren lassen sich meist nur Leute, die Obrigskeitsdenken haben.

ZITAT
in der PO vom BDJJ steht ua, dass die prüfer unabhängig voneinander prüfen sollen.
wenn Lupin - als pürfer - weiss, dass er mit einer solch' aussage die anderen prüfer beeinflusst, so ist es nicht mehr ordnungs-konform. er legt es ja drauf an, er macht es ja gerne.


Sicherlich steht es so in der PO, aber es ist leider nicht alles so durchführbar, wie die PO es vorgibt. Auch wenn die Prüfer auseinandersitzen würden.
Sowas kann man nur machen, wenn ein Prüfling stark ist, bzw die Technikdarstellung gut ist. Man kann aber auch schlechte Prüflinge hochloben. Sicherlich sucht man Dinge, die bei schlechteren Prüflingen ein Bestehen rechtfertigen. Aber irgendwo müssen Grenzen gezogen werden, damit der Grad den man erhält auch einen gewissen Wert darstellt.

Das ist aber ein Problem, was die anderen Prüfer dann haben, wenn sie nicht gewillt sind zu ihre eigene Meinung zu stehen.
Ich habe schon Prüfungen gesehn, wo ander die nichts mit der Prüfung zu tun hatten, die Kommision beeinflußt haben.

Um was geht es denn bei einer Prüfung ?

Prüflinge haben sich vorbereitet, und müssen am Tag X maximale Leistung bringen. Am Tag X kommt Stress, Lampenfieber usw dazu. Da sitzen ja nach Prüfung 3, 2, 1 Prüfer die die gezeigten Leistungen Bewerten sollen.
Hier gibt es nur grob ausgedrückt durchschnittliche Leistung, man hat bestanden , schlechte Leistung nicht bestanden, oder besonders gut bestanden.
Platt ausgedrückt bestanden oder nicht bestanden, wobei es nur für eigene Ego wichtig ist ob gut oder sehr gut.
Nur wo ist die Grenze ?
Diese Grenzen wurden in den Jahren auf Prüferlizenzlehrgängen, versucht zu vermitteln

Ich mache auch mal ganz gerne in den Prüfungsvorbereitungen Manipulationspiele, um den Prüfangsanwärtern zu zeigen, was nur zwei Worte oder Gesten bewirken können.
Aber mit etwas Selbstvertraun kann man sowas auch Meistern, was aber nicht als Aroganz nach außen wirken soll .

Aber jetzt zurück zum Thema,

Gruß Lupin der III
Lieber zwei Stunden nachdenken, als 20 Minuten umsonst arbeiten

Die Homepage des DJK Waldenrath

Man darf in der Demokratie eine Meinung haben, man muss nicht !!!

#42 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 12:08 Uhr

ZITAT(Lupin der III @ 07. Dec 2007 12:03 ) <{POST_SNAPBACK}>
Hallo Zenro

ZITAT
Ein Beispiel, was ich ab und an mal gerne mache: Ein Sportler der richtig gut ist. Ich brauch nur mal so beiläufig zu sagen, " Boh war die Technik schlecht", und die anderen Prüfer schreiben schon eine Note schlechter auf....

aha... alles klar... find' ich ja ausgesprochen un-nett, dass du sowas gerne machst.


Das sind Dinge, die ich schon vor Jahren ausprobiert habe, und diese Sachen habe ich bei den Prüferbeschulungen gerne in den Raum gestellt, und 80% der Teilnehmer sind auf dieses Pferd aufgestiegen.
Weil ich besonders bei Beschulungen, gerne auch mal versuche Leute zu Manuipulieren. Zumal in unserem Sport ein extremes Hirachiedenken herrscht.Manipulieren lassen sich meist nur Leute, die Obrigskeitsdenken haben.

ZITAT
in der PO vom BDJJ steht ua, dass die prüfer unabhängig voneinander prüfen sollen.
wenn Lupin - als pürfer - weiss, dass er mit einer solch' aussage die anderen prüfer beeinflusst, so ist es nicht mehr ordnungs-konform. er legt es ja drauf an, er macht es ja gerne.


Sicherlich steht es so in der PO, aber es ist leider nicht alles so durchführbar, wie die PO es vorgibt. Auch wenn die Prüfer auseinandersitzen würden.
Sowas kann man nur machen, wenn ein Prüfling stark ist, bzw die Technikdarstellung gut ist. Man kann aber auch schlechte Prüflinge hochloben. Sicherlich sucht man Dinge, die bei schlechteren Prüflingen ein Bestehen rechtfertigen. Aber irgendwo müssen Grenzen gezogen werden, damit der Grad den man erhält auch einen gewissen Wert darstellt.

Das ist aber ein Problem, was die anderen Prüfer dann haben, wenn sie nicht gewillt sind zu ihre eigene Meinung zu stehen.
Ich habe schon Prüfungen gesehn, wo ander die nichts mit der Prüfung zu tun hatten, die Kommision beeinflußt haben.

Um was geht es denn bei einer Prüfung ?

Prüflinge haben sich vorbereitet, und müssen am Tag X maximale Leistung bringen. Am Tag X kommt Stress, Lampenfieber usw dazu. Da sitzen ja nach Prüfung 3, 2, 1 Prüfer die die gezeigten Leistungen Bewerten sollen.
Hier gibt es nur grob ausgedrückt durchschnittliche Leistung, man hat bestanden , schlechte Leistung nicht bestanden, oder besonders gut bestanden.
Platt ausgedrückt bestanden oder nicht bestanden, wobei es nur für eigene Ego wichtig ist ob gut oder sehr gut.
Nur wo ist die Grenze ?
Diese Grenzen wurden in den Jahren auf Prüferlizenzlehrgängen, versucht zu vermitteln

Ich mache auch mal ganz gerne in den Prüfungsvorbereitungen Manipulationspiele, um den Prüfangsanwärtern zu zeigen, was nur zwei Worte oder Gesten bewirken können.
Aber mit etwas Selbstvertraun kann man sowas auch Meistern, was aber nicht als Aroganz nach außen wirken soll .

Aber jetzt zurück zum Thema,

Gruß Lupin der III


Also Manipulationsspiele würde ich das aber nicht bezeichnen hört sich doch recht stark nach NLP an

http://de.wikipedia.org/wiki/Neurolinguist..._Programmierung

#43 Gastblauvogel_*

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 12:20 Uhr

ZITAT
nein, dass zeigt nur, dass Neutralität des Trainers eine feine Sache ist, auf die man sich nicht immer verlassen kann.



ZITAT
das sehe ich jetzt nicht so.

darf ich dich fragen, als was du deinen trainer siehst?
als jemand, der dir eine kk auf einem vernünftigen niveau beibringt oder als jemand, der dir graduierungen vorenthält?



ZITAT
Gute Frage,
schließt sich das gegenseitig aus?



mir persönlich wäre ersteres wichtiger und zweiteres würde in den hintergrund treten.
in gewisser weise bedingt der erste punkt (vernüftiges niveau) den zweiten (mehr leistung als andere für diesselbe graduierung/ graduierung wird als nebenprodukt und nicht als ziel des trainings gesehen/überbewertet)

ich verstehe nicht so ganz, weshalb du das als beispiel, dass man sich nicht immer auf die neutralität des trainers verlassen kann, genommen hast.

gruss
blauvogel

Bearbeitet von blauvogel, 07 Dezember 2007 - 12:21 Uhr.


#44 Kugelblitz

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 12:24 Uhr


ich verstehe nicht so ganz, weshalb du das als beispiel, dass man sich nicht immer auf die neutralität des trainers verlassen kann, genommen hast.

gruss
blauvogel
[/quote]


Deshalb:

Mein Trainer sah mich nicht für die Prüfung vor , erst nach mehrfacher Nachfrage und eher unwillig-
der Prüfer verlieh mir dann allerdings glatt zwei Kyu wegen herausragender Leistungen...





Bearbeitet von Kugelblitz, 07 Dezember 2007 - 12:34 Uhr.


#45 SanDan

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 12:43 Uhr

Mmhh - verstehe ich ehrlich gesagt nicht: Warum soll ich als Lehrer einen nicht zulassen, der hochqualifiziert ist?
Mein einziges Gegenargument wäre jetzt Mangel an geistiger Reife oder Altersbeschränkung (je nach Verband etc.).
"Life is to short to die!"
"Wenn ich die Brücke erreicht habe, überquere ich sie!"

#46 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 12:46 Uhr

Das ist nur bei weiß und gelb Gurt möglich.

Danach lässt sich das nicht mehr machen.

Hast du für beide Prüfungen deinen Obulus ( Prüfungsmarke ) gekauft oder möchtest du uns evtl. vermünchhausen ???




#47 Kugelblitz

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 12:49 Uhr

Noch 'ne gute Frage, habe ich mir auch schon gestellt.
(Geht dass jetzt langsam ins Off Topic?)

Vielleicht um's abzukürzen:
Mir hat es sehr geholfen, meinen Leistungsstand von Außenstehenden überprüfen zu lassen.





#48 Gastblauvogel_*

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 12:50 Uhr

ZITAT
Mein Trainer sah mich nicht für die Prüfung vor , erst nach mehrfacher Nachfrage und eher unwillig-
der Prüfer verlieh mir dann allerdings glatt zwei Kyu wegen herausragender Leistungen...


aber er blieb doch neutral, mit seinen anforderungen an euch gemessen.
alle seine schüler haben es geschafft und einer sogar supergut!! smile.gif

das er zuerst nicht wollte, dass du hingehst, würde ich ihm auch nicht übel nehmen.

(das könnte man ja vielleicht auch als anstacheln deiner leistungsfähigkeit betrachten - "jetzt zeig ichs ihm smile.gif .
ich kenne aber weder dich noch dein trainer. das sind nur mal ein paar gedanken.)


weil die kriterien werden doch auch am potential und charakter des einzelnen festgelegt.

oder er legt mehr wert auf andere/weitere kriterien, die er seinen schülern noch beibringen möchte,
als die, die von den prüfern schwerpunktmässig beurteilt werden.

natürlich, ist es, aus deiner sicht schmeichelhaft - aber kannst du dich deshalb auf die "neutralität" der prüfer mehr verlassen?


ich kenne vergleichbare situationen, in denen ich oft wegen der graduierung im verhältnis meiner leistung, in sehr positiven sinne, angesprochen wurde.

letztendlich steht aber die ansicht meines trainers, der mich, mit allen stärken und schwächen besser kennt als ein externer, darüber.

trotzdem freue ich mich natürlich über so tolle komplimente von aussen.

gruss
blauvogel

edit: vielleicht hast du ihm auch suggeriert, dass für dich graduierungen ungemein wichtig wären und er wollte das bremsen und deine konzentration auf andere dinge leiten.

Bearbeitet von blauvogel, 07 Dezember 2007 - 12:54 Uhr.


#49 Kugelblitz

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 12:51 Uhr

ZITAT(banri ikku @ 07. Dec 2007 12:46 ) <{POST_SNAPBACK}>
Das ist nur bei weiß und gelb Gurt möglich.

Danach lässt sich das nicht mehr machen.

Hast du für beide Prüfungen deinen Obulus ( Prüfungsmarke ) gekauft oder möchtest du uns evtl. vermünchhausen ???


Ja, ich habe geschrieben erste Prüfung.
Es war weiß und gelb. Nix gekauft, nur Prüfungsgebühr wie alle anderen auch.

#50 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 14:01 Uhr

ZITAT(Kugelblitz @ 07. Dec 2007 12:51 ) <{POST_SNAPBACK}>
ZITAT(banri ikku @ 07. Dec 2007 12:46 ) <{POST_SNAPBACK}>
Das ist nur bei weiß und gelb Gurt möglich.

Danach lässt sich das nicht mehr machen.

Hast du für beide Prüfungen deinen Obulus ( Prüfungsmarke ) gekauft oder möchtest du uns evtl. vermünchhausen ???


Ja, ich habe geschrieben erste Prüfung.
Es war weiß und gelb. Nix gekauft, nur Prüfungsgebühr wie alle anderen auch.



Na dann weiter so und Glückwunsch

Und pflege die Sanseru ( denn der Drache ist euer Tier )


#51 TriKay

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 15:43 Uhr

Bitte zurück zur Ursprungsfrage! Fremder Prüfer oder eigener Trainer?

Es gibt mal wieder verschiedene Lager, die alle mehr oder weniger ihre Berechtigung besitzen.

Mir fällt da noch ein Bekannter ein, der „in höherem Alter“ mit seinem 4. Dan zu einem Lehrgang von Großmeister „X“ fuhr (bis dahin nicht persönlich bekannt) und dann ohne offizielle Prüfung und total überraschend den 6. Dan erhielt. Nein, liebe Leute, nicht gegen Geld und auch die Lehrgangsgebühr war völlig moderat. Der Träger des 4. Dan hatte dem Verband übrigens schon vor Jahren den Rücken gekehrt, nicht jedoch der Kampfart.

Oder ein anderer Bekannter, der viele Stile ausprobiert, aber keinem davon treu geblieben und somit ohne Graduierung war (oder vielleicht die eine oder andere niedrige Schülergraduierung besaß).

Beim Training in Fernost wurde ihm von einem Meister (8. Dan), bei dem er während seiner kurzen Geschäftsbesuche 2 oder 3 Mal im Jahr nebenbei trainierte, gesagt, dass er in dessen Dojo den schwarzen Gürtel tragen müsse, denn er sei ohne Zweifel in seinem Können weit genug fortgeschritten und dürfe sich nicht hinter einer Schülergraduierung verstecken.

Diese beiden Fälle nenne ich wirklich „fremde Prüfer“. Keinerlei Verbandsmeierei, keinerlei Prüfungsordnung, sondern Beurteilung von „Fähigkeiten in der Kampfkunst“.

Ist natürlich nicht auf Graduierungen innerhalb einer Verbandsstruktur übertragbar, aber dennoch, wie ich finde, sehr interessant, nur mal so zum Überdenken der eigenen Sichtweise...

TriKay




#52 Hazelrah

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 16:47 Uhr

Hi,

also ich bin dafür, daß die eigenen Leute im Verein auch ihre Schüler prüfen können. Ich denke, sie kennen ihre Leute am besten. Und der Tag der Prüfung ist zwar wichtig, doch für einen fremden Prüfer ist es der Tag X und sah vllt. den Schüler nicht vorher. Am Tag der Prüfung ist man aufgeregt oder überdreht und ist vllt. nicht so, wie man sonst ist.

Ich für meinen Teil habe meine Leute immer ein wenig strenger geprüft, als sie außerhalb geprüft worden sind.

Im Bereich Hanbo wurden teilweise von fremden Prüfern Sachen kritisiert, die ich nie kritisiert hätte, nur mal so als Beispiel.

Deshalb ist es fast egal, ob man außerhalb macht oder nicht.

Ich denke auch, daß es für die Leute angenehmer ist, wenn sie in ihrem Dojo die Prüfung machen.

Ich für meinen Teil würde in dem einen Karatestil auch irgendwo hinfahren müssen. Die Zeit und die Lust fehlt mir dazu, für einen Gelbgurt irgendwo hin zu fahren. Da ist mir der Aufwand einfach zu groß, da ich eh kaum freie Wochenenden habe.

Ich denke auch, daß ein eigener Prüfer sehr objektiv sein kann, was ich auch schon erlebt habe.

Es kommt halt auf die Personen an. Manche können bei einer Prüfung umschalten und kennen weder Freund noch Feind, manche kriegen es eben nicht hin. Doch die Kyuprüfungen sollten meiner Meinung nach im eigenen Dojo stattfinden.

Ein verantwortungsvoller Prüfer wird die Leute anständig vorbereiten, so daß sie auch vor jedem anderen bestehen würden. Und bei höheren Prüfungen kann man ja auch einen Fremden einladen, dann bleibt die Objektivität gewahrt und ein Außenstehender sieht, wie weit die Leute sind.

Hazel

#53 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 07 Dezember 2007 - 20:05 Uhr

ZITAT(Hazelrah @ 07. Dec 2007 16:47 ) <{POST_SNAPBACK}>
Hi,

also ich bin dafür, daß die eigenen Leute im Verein auch ihre Schüler prüfen können. Ich denke, sie kennen ihre Leute am besten. Und der Tag der Prüfung ist zwar wichtig, doch für einen fremden Prüfer ist es der Tag X und sah vllt. den Schüler nicht vorher. Am Tag der Prüfung ist man aufgeregt oder überdreht und ist vllt. nicht so, wie man sonst ist.

Ich für meinen Teil habe meine Leute immer ein wenig strenger geprüft, als sie außerhalb geprüft worden sind.

Im Bereich Hanbo wurden teilweise von fremden Prüfern Sachen kritisiert, die ich nie kritisiert hätte, nur mal so als Beispiel.

Deshalb ist es fast egal, ob man außerhalb macht oder nicht.

Ich denke auch, daß es für die Leute angenehmer ist, wenn sie in ihrem Dojo die Prüfung machen.

Ich für meinen Teil würde in dem einen Karatestil auch irgendwo hinfahren müssen. Die Zeit und die Lust fehlt mir dazu, für einen Gelbgurt irgendwo hin zu fahren. Da ist mir der Aufwand einfach zu groß, da ich eh kaum freie Wochenenden habe.

Ich denke auch, daß ein eigener Prüfer sehr objektiv sein kann, was ich auch schon erlebt habe.

Es kommt halt auf die Personen an. Manche können bei einer Prüfung umschalten und kennen weder Freund noch Feind, manche kriegen es eben nicht hin. Doch die Kyuprüfungen sollten meiner Meinung nach im eigenen Dojo stattfinden.

Ein verantwortungsvoller Prüfer wird die Leute anständig vorbereiten, so daß sie auch vor jedem anderen bestehen würden. Und bei höheren Prüfungen kann man ja auch einen Fremden einladen, dann bleibt die Objektivität gewahrt und ein Außenstehender sieht, wie weit die Leute sind.

Hazel



Ich denke auch, daß es für die Leute angenehmer ist, wenn sie in ihrem Dojo die Prüfung machen.
Ich denke auch, daß es für die Leute bequemer ist, wenn sie in ihrem Dojo die Prüfung machen.

Nur mal so als Spielvariante


#54 Style

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Geschrieben 09 Dezember 2007 - 16:13 Uhr

also mein trainer hat da eine klare aussage
1. er ist prüfer
2. er prüft seine eigenen leute nicht

allerdings kommt seine aussage
das schaffst du
wen er den wen zur prüfung zulaest , immer zu 100% hin

also auch die antwort JEIN.

#55 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 09 Dezember 2007 - 17:22 Uhr

ZITAT(Style @ 09. Dec 2007 16:13 ) <{POST_SNAPBACK}>
also mein trainer hat da eine klare aussage
1. er ist prüfer
2. er prüft seine eigenen leute nicht

allerdings kommt seine aussage
das schaffst du
wen er den wen zur prüfung zulaest , immer zu 100% hin

also auch die antwort JEIN.



Dein Trainer ist mir unbekannterweise jetzt schon sympatisch.

Gruß

#56 Hazelrah

    Stammgast

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Geschrieben 09 Dezember 2007 - 21:22 Uhr

@ Zenro,

auch wenn ich Dir jetzt auf die Füße trete, doch ich denke, Deine Sache solltest Du nicht hier besprechen, sondern mit Deinen Prüfern und Trainern. Ich dachte eigentlich, Du hättest mir letztens zugehört. Wohl nicht so.

Mehr möchte ich hier auch darüber nicht mehr sagen.


@banri Ikku,

auch wenn das Thema nicht hierher gehört. Doch ich kann nur sagen, daß der Tod auch für einen selbst eine Erlösung sein kann, egal, ob jemand Familie hat oder nicht.

Wir haben das Problem selbst in der Familie und meine da mittlerweile mitreden zu können.

Und ich bin bereit loszulassen. Nur die Entscheidung sollte von der betroffenen Person selbst kommen.

Hazel

#57 Gastbanri ikku_*

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Geschrieben 09 Dezember 2007 - 21:56 Uhr

ZITAT(Hazelrah @ 09. Dec 2007 21:22 ) <{POST_SNAPBACK}>
@ Zenro,

auch wenn ich Dir jetzt auf die Füße trete, doch ich denke, Deine Sache solltest Du nicht hier besprechen, sondern mit Deinen Prüfern und Trainern. Ich dachte eigentlich, Du hättest mir letztens zugehört. Wohl nicht so.

Mehr möchte ich hier auch darüber nicht mehr sagen.


@banri Ikku,

auch wenn das Thema nicht hierher gehört. Doch ich kann nur sagen, daß der Tod auch für einen selbst eine Erlösung sein kann, egal, ob jemand Familie hat oder nicht.

Wir haben das Problem selbst in der Familie und meine da mittlerweile mitreden zu können.

Und ich bin bereit loszulassen. Nur die Entscheidung sollte von der betroffenen Person selbst kommen.

Hazel


Das ist absolut richtig

Ich gehe sogar noch weiter; jeder Mensch sollte wann immer er will das verbriefte Recht auf die Entscheidung seines eigenen Todes haben.

Erst wenn der Tod niemanden mehr Angst macht entsteht aus der daraus gewonnenen Freiheit evtl. eine neue bessere Weltordnung.

Denn dann funktioniert der eine Ring sie alle zu finden ins dunkle zu treiben etc. nicht mehr.

Wohlbemerkt das heisst nicht sein Leben zum Fenster rauszuschmeißen. Leben an sich ist ein heilges gut.

Bearbeitet von banri ikku, 09 Dezember 2007 - 21:58 Uhr.


#58 GastGast_S_*

  • Gast
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Geschrieben 09 Dezember 2007 - 23:28 Uhr

Geschätzte,
schaun Sie mal:

Prüfer und Prüflinge 32. Prüfung im Verein.

Der Prüfer links "Modernes Taekwondo" Westenkampfsystem, ich zweiter von links "traditionelles Taekwon-Do", kein Wettkampfsystem, der dritte von links "traditionelles Taekwon-Do mit Westenkampfsystem.

Achten Sie auf die Dauer der Prüfung und auf das Erscheinungsbild des Prüfungsraumes.
Auswertebögen und Prüfberichte waren im wesentlichen identisch, Entscheidungen einstimmig.
Nach Gesprächen mit den beiden anderen Prüfern, über den Verlauf der Prüfung, bin ich für Besuche in fremden Dojangs als Forderung an die Dan-Anwärter.
Deshalb hier noch mal Dank an die anderen beiden Prüfer für ihre wachen Augen.

Das der eigene Trainer mitprüft habe ich bisher noch nicht als Problem gesehen.
Beispiel:
Ein Prüfling ist Epileptiker, der geht nicht zur Prüfungskommission und macht darauf aufmerksam.
Auf dem Foto sind drei Taekwondoin mit speziellen Störungen die durch Taekwon-Do behoben werden.
Die gute Leistung kann abgerufen werden mit Feingefühl für jeden einzelnen, erst in ca. etwa zwei Jahren kann man ..................................

Und Spielchen mit Beeinflussung der Prüfer mache ich nicht, das wäre auch gar nicht gegangen bei den beiden Persönlichkeiten.
Ich erinnere mich an mein Mitprüfen, eine Dan-Prüfung 1.-3., bei einem befreundeten Großmeister der die Prüfung zwar leitete aber bei der Abstimmung die Entscheidung in die Hände der geladenen Prüfer legte.

Wie immer ist also das Stück von den handelnden Personen und nicht von den Regularien abhängig.

Mit fröhlichem Taekwon-Do
Hans Jürgen Sobota

P.S.
Früher haben auch Taekwondoin unseres Vereins außerhalb oder hier bei fremden Prüfern Prüfungen gemacht.
Sie haben sich über die Schnellabfertigung und die zu geringen Anforderungen beschwert.
Heute prüfen wir nach unseren Richtlinien mit eingebautem Überraschungsmomenten.

Bearbeitet von Hans Jürgen Sobota, 09 Dezember 2007 - 23:35 Uhr.


#59 Gastbanri ikku_*

  • Gast
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Geschrieben 10 Dezember 2007 - 07:25 Uhr

Einen Aspekt werde ich bei dieser Umfrage nie erfahren.

Wer von den Trainern hat für ja gestimmt das der Trainer selber Schüler prüfen soll.

Und zweitens welcher finanzielle Aspekt spielt bei der Entscheidung eine Rolle.

Aber ich möchte mich schon mal bedanken.

Gruß

#60 GastGast_S_*

  • Gast
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Geschrieben 10 Dezember 2007 - 10:21 Uhr

Geschätzter banri ikku.
Ich kann bei Ihrer Umfrage nicht mitmachen.
Es gibt kein Nein bzw. Ja

Schülerstufen:
Ich nehme in der Regel die eigenen Stufenprüfungen ab.

Schwarzgurte, in der Regel:
Ich rufe, die Prüfer kommen.
Die Prüfer rufen, ich komme.

Finanzielle Aspekte ?
Die Gürtelprüfungen sind kosten- aber nicht folgenlos.
Die Prüfer bekommen keine finanzielles Entschädigung nur ein lauwarmes Essen, ......
Die Prüfer haben diesmal ihr Fahrgeld der Kana-Suppenküche für Obdachlose gespendet.
Aber es kann auch sein das ein Prüfer z.B. arbeitslos ist und das Fahrgeld selbst braucht.

Wir sind nicht auf Rosen gebettet aber es geht uns besser als vielen anderen in der Bevölkerung.

Taekwon-Do-Meister sein heißt auch "dienen" nicht zu verwechseln mit "ducken".
Dienen heißt dankbar zurückgeben.
Dienen fängt mit D an, wie "Danken" oder Do.

Formulieren Sie die Fragen anders.

Mit fröhlichem Taekwon-Do
Hans Jürgen Sobota.


ZITAT(banri ikku @ 10. Dec 2007 07:25 ) <{POST_SNAPBACK}>
Einen Aspekt werde ich bei dieser Umfrage nie erfahren.

Wer von den Trainern hat für ja gestimmt das der Trainer selber Schüler prüfen soll.

Und zweitens welcher finanzielle Aspekt spielt bei der Entscheidung eine Rolle.

Aber ich möchte mich schon mal bedanken.

Gruß

Bearbeitet von Hans Jürgen Sobota, 10 Dezember 2007 - 10:23 Uhr.