Sparring
#1 GastMuayThaiMarco_*
#2
Geschrieben 11 Januar 2008 - 22:01 Uhr
#3
Geschrieben 11 Januar 2008 - 22:13 Uhr
Just do it.
www.taekyun.org
www.tkbattle.com
#4
Geschrieben 12 Januar 2008 - 00:42 Uhr
da hast du Recht, desweiteren muß man auch Rücksicht nehmen auf nicht so "gut" gebaute Schüler.
Denn wenn man ihnen hartes Sparring macht, kommen sie einmal und dann nie wieder.
Klar muß auch mal etwas härter ran gegangen werden, aber da sollte jeder seine Schüler
kennen die es miteinander halt so machen können.
gruß vt2
#7
Geschrieben 12 Januar 2008 - 12:37 Uhr
#8
Geschrieben 12 Januar 2008 - 12:54 Uhr
Wir trainieren aber Techniken und Abläufe immer auf Vollkontakt, soooooo dass niemand umkippt, wenn er für den anderen bereit steht. Soviel zur Theorie. Jeder mindestens 2 mal pro Training muss dann einmal nach Luft schnappen und auswechseln. Kenne Niemanden, der sich daran gewöhnt hat. Aber die Abstände zwischen dem Luftschnappen und die Resistenz werden immer größer. Außerdem habe ich so gelernt Schmerzen einzuordnen.
Inetwa so: "Ah ja, das zieht. Hält mich aber nciht auf. Und is gleich wieder weg.", "Ohje, dass wird ja immer... ich muss weg"
DAs Zweite wird zum Glück immer seltener.
Cu Smoo
www.fighters-world.de
Wer mit Worten geizen kann, sodass der Inhalt strahlt, der ist wirklich reich.
#9 GastDendroid_*
Geschrieben 12 Januar 2008 - 13:39 Uhr
Mache ich mal den Anfang mit zwei Stichworten: Klarheit , Kontrolle
#10
Geschrieben 12 Januar 2008 - 15:10 Uhr
also nur gewisse dinge erlaubt (aus escrima sicht)
z.b. bei klingen nur schläge zur hand/arm, beim stock nur den eingang, bestimmte schrittarbeit, push und pull.
dabei mit abgesprochener härte/geschwindigkeit.
sparring bedeutet auch dem partner lücken lassen, oder ihn wenn er sie nicht erkennt auch mal darauf hinzuweisen.
ziel ist es zu lernen und besser zu werden, nicht den anderen zu verletzten.
#11 GastMuayThaiMarco_*
Geschrieben 12 Januar 2008 - 16:44 Uhr
also nur gewisse dinge erlaubt (aus escrima sicht)
z.b. bei klingen nur schläge zur hand/arm, beim stock nur den eingang, bestimmte schrittarbeit, push und pull.
dabei mit abgesprochener härte/geschwindigkeit.
sparring bedeutet auch dem partner lücken lassen, oder ihn wenn er sie nicht erkennt auch mal darauf hinzuweisen.
ziel ist es zu lernen und besser zu werden, nicht den anderen zu verletzten.
SUPER ... GENAU MEINE MEINUNG!
#12
Geschrieben 12 Januar 2008 - 20:07 Uhr
ich hab nicht abgestimmt, weil ich beides mache und brauche. Am Anfang der Sparringstunde wird technischer geübt, mit wenig Schutzausrüstung. Danach den kompletten Schutz anlegen und dann wird sich gehauen, ohne Absprachen. Wir passen dabei natürlich aufeinander auf, schon allein deshalb weil ich meißtens mit meinem Bruder sparre, ich will Ärger mit meiner Mama vermeiden.
@kc
Lücken für meinen Trainingspartner lasse ich im normalen Training, damit er lernt sie zu sehen und zu nutzen. Im Sparring werde ich den Teufel tun und für den anderen eine Lücke aufmachen, der soll sich die Lücken schon selber suchen, darum geht es im Sparring doch, Anwendung des gelernten unter Stress, aber mit Sicherheiten.
Pizzolato
#13
Geschrieben 12 Januar 2008 - 20:24 Uhr
Auf der anderen Seite ist es schon nicht verkehrt, wenn man das Gefühl kennt einen Faustschlag oder einen Tritt ab zubekommen. Jemanden dem das noch nie passiert ist dürfte erstmal sehr erschrocken sein. Das sind sehr wertvolle Sekunden, die dann für Konter fehlen. Kann mal sehr dumm ausgehen.
Wie gesagt, ich finde es besser Techniken den Schwerpunkt im Sparring einzuräumen.
stellt Taxus fest
#15
Geschrieben 16 Januar 2008 - 14:53 Uhr
Da könnte man ja auch gleich so trainieren:
Gruß Christopher
Mitleid bekommt man geschenkt, aber Neid muss man sich hart erarbeiten.
#16
Geschrieben 16 Januar 2008 - 23:00 Uhr
Ohne die richtige Technik usw. - ist Sparring nur ein aufeinanderdraufschlagen.
Ohne ab und an mehr Kontakt oder Vollkontakt - ist Sparring nur ein Techniktanz.
Viele Grüße
Heiko
#17
Geschrieben 17 Januar 2008 - 10:49 Uhr
Mache ich mal den Anfang mit zwei Stichworten: Klarheit , Kontrolle
Weitere Möglichkeiten neben Deckungsarbeit etc.:
1) Aufgabenstellungen eingrenzen und nach und nach erweitern.
Zum Beispiel:
a) A schlägt mit Führerhand, B wehrt ab
b) A schlägt durcheinander, B wehrt ab
c) B wehrt ab und kontert zusätzlich
d) (etc. - so stückweise das Repertoire erweitern, bis hin zu Tritten, Infight und u.U. Bodenkampf)
2) Mit langsamen Tempo beginnen und dieses allmählich erhöhen (hier taucht schon m.E. das Stichwort Kontrolle von Den auf.)
3) 1 und 2 kombinieren.
4) Spezielle Übungen, z.B. A versucht die Distanz zu überbrücken, B diese zu halten.
5) Randbedingungen variieren, b.B. Fläche nicht verlassen, in A befindet sich in Ecke, Hindernisse werden aufgebaut
6) Partner wechseln - erhöht die Flexibilität.
7) Und zu guter Letzt: SV-Situationen durchspielen. D.h. A will B angreifen und bittet zuerst um Feuer. Und was die Sache würzt: A entscheidet vorher, ob er in friedlicher oder böswilliger Absicht kommt: Schließlich wissen wir ja im Ernstfalle auch nicht, ob einer wirklich nur Feuer braucht oder was anderes beabsichtigt.
Zu guter Letzt bin ich der Meinung, dass ein Gefühl für den eigenen Körper und Eigenkontrolle unablässig sind, um versehentliche Verletzungen des Partners im Vorfelde zu vermeiden. Erst wenn die Eigenkontrolle stimmt, kann das Sparringstempo und die Variationsbreite erhöht werden.
Umfragen sind immer so 'ne Sache... - dennoch: Hab beides angekreuzt.
Bearbeitet von Kampfschlumpf, 17 Januar 2008 - 10:51 Uhr.
#18 GastMuayThaiMarco_*
Geschrieben 25 Januar 2008 - 12:41 Uhr
ja wie ich merke, waren meine vorgegebenen Antworten
nicht richtig bzw. zu wenige!
Mehrere von euch haben sich diesbezüglich schon bischen
beschwert ;) was mir wiederrum zeigt, das nächste Mal
bischen genauere Details zu berücksichtigen.
Sorry Leutz ...
Aber im Großen und Ganzen scheint es so zu sein,
dass 3/4 der Sportler hier ein Mix aus hart und
technikbetont suchen bzw. befürworten.
Genau diesen Aspekt hätte ich in meinen Antworten
berücksichtigen müssen ...
Trotzdem vielen Dank schon mal im Voraus für
eure Mühe, überhaupt hierzu Stellung zu nehmen!
Werd´ mich bezgl. den Umfragen, bessern ;)
Schönes, und vor allem SONNIGES Wochenende!
Gruß
Marco
#19
Geschrieben 25 Januar 2008 - 12:59 Uhr
Manchmal so hart wie möglich. Ich vereinbare gerne: Alles ist erlaubt, es darf nur nicht zu sehr weh tun. Interessanter Weise klappte das bisher immer. Bin da auch schonmal KO gegangen (Fußtritt zum Kopf), war aber nicht bewusstlos. Gewurmt hat es mich dennoch, denn mein Gegner war KARATEKA und eigentlich bin ich es, der auf hohe Fußtritte spezialisiert ist
Ok, er war Kamerunischer Champion und mir körperlich und erfahrungsmäßig überlegen, ich brauchte mich also nicht all zu sehr zu schämen
Übrigens ging dieses Sparring über 30 Minuten.
Manchmal nur Bodenkampf, manchmal in Straßenklamotten etc. etc.
#20
Geschrieben 25 Januar 2008 - 15:43 Uhr
Es ist lehrreich für beide, einem schwächeren Partner seine Lücken zu zeigen, ihm aber auch Lücken anzubieten, zunächst, damit er sie entdeckt, später, um ihn für Finten sensibel zu machen. Ja, auch der stärkere lernt hierbei!
Am meisten Spaß bringt es mir mit einem ebenbürtigen Gegner, denn hier kann und muss ich mein gesamtes Repertoire ausspielen, um vielleicht doch noch das Zipfelchen schneller, besser oder glücklicher sein zu können.
Der stärkere Partner ist eine Herausforderung. Hat er nicht doch eine Schwäche, die ich finden und nutzen kann? Bin ich vielleicht konditionell so gut drauf, dass ich seine technische Überlegenheit überspielen kann? Und wenn das alles nicht möglich ist, kann ich immer noch versuchen, mich besser gegen ihn zu behaupten, als ein anderer.
Schließlich spielen wir ja!
Und datürlich sollten auch hier Aufgabenstellungen verdeutlichen, dass z. B. im Wettkampf verbotenes Festhalten im realen Leben Tritte schwieriger macht, dass Grundschulblöcke nur sehr bedingt funktionieren usw. Wie herrlich, endlich mal ernst spielen zu können :-)))
TriKay



