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Sparring


36 Antworten in diesem Thema

Umfrage: SPARRING (98 Mitglieder haben bereits abgestimmt)

Soll das Sparrings-Training eher spielerisch oder hart sein? Ich hatte schon verschiedene Trainer, die alle unterschiedlichste Meinungen hatten! Wie lernt ihr mehr - was gefällt euch besser?

  1. Locker und spielerisch - auf die Technik kommt es an! (71 Stimmen [60.17%])

    Prozentsatz der Stimmen: 60.17%

  2. Hart, um auch auf der Straße bestehen zu!- ohne Schmerz kein Erfolg! können (47 Stimmen [39.83%])

    Prozentsatz der Stimmen: 39.83%

Abstimmen Gäste können nicht abstimmen

#1 GastMuayThaiMarco_*

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Geschrieben 11 Januar 2008 - 21:56 Uhr

Da ich schon verschiedenste Trainer hatte
und alle auf unterschiedlichste Methoden
schwören, möchte ich gerne hier die Umfrage
starten, was ihr für ein gutes
SPARRINGS-TRAINING haltet!

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

Gruß

Marco

#2 Gr4ve

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Geschrieben 11 Januar 2008 - 22:01 Uhr

Sparring bietet den Vorteil, dass man alles üben kann, wie man gerade lustig ist. Allerdings bin ich eher ein Fan von technikbetontem Sparring. smile.gif
Lasse dich nicht ablenken von deinen momentanen Gedanken und Gefühlen. Prüfe jeden Gedanken und jedes Gefühl im Moment ihres Erscheinens und nutze sie voll aus. Versuche zu begreifen, woher sie kamen und wohin sie dich führen werden, und schreite entsprechend voran!

#3 kkke

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Geschrieben 11 Januar 2008 - 22:13 Uhr

Ich mag Sparring sowohl spielerisch als auch ernst. Beim Spielerischen kann man viele Sachen ausprobieren und so sein Repertoire nach und nach erweitern. Wenn es ernster wird, muss man sich der Techniken sicher sein. Beides sollte geübt werden. Erst spielerisch, am Ende der Trainingseinheit dann etwas ernster.
"Der Rang, der Fortschritt, der Status oder der Grad wird durch Arbeit und Hingabe erreicht und kann nur durch deren Beständigkeit erhalten werden. Es gibt keine Abkürzung, sondern nur Arbeit, Schweiß und Schmerzen."

Just do it.

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#4 vt2000

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 00:42 Uhr

hi kkk,
da hast du Recht, desweiteren muß man auch Rücksicht nehmen auf nicht so "gut" gebaute Schüler.
Denn wenn man ihnen hartes Sparring macht, kommen sie einmal und dann nie wieder.
Klar muß auch mal etwas härter ran gegangen werden, aber da sollte jeder seine Schüler
kennen die es miteinander halt so machen können.
gruß vt2

#5 KC

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 10:59 Uhr

ein bischen begrenzt die auswahl der antwortmöglichkeiten in der umfrage. wink.gif

je nach situation / trainingspartner kann man sehr locker sparren oder entsprechend hart.

nur lockeres sparren bringt nichts und nur hartes sparring ebenfalls nicht.

#6 k.-g.beck-ewerhardy

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 12:18 Uhr

Ich kann mich den Antworten der anderen eigentlich nur anschließen. Für mich liegt der beste Effekt im Wechsel. Und dabei entscheidet meine Stimmung genauso, wie meine trainingspartner. Wie Heinlein sagte: "Spezialisierung ist etwas für Insekten."

#7 Mr.Fister

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 12:37 Uhr

sparring ist letztendlich auch nur ein wichtiges trainingswerkzeug (wie viele andere auch), sodass man hier nicht mit entweder oder abstimmen kann, da man sowohl technisch als auch volle möhre sparren sollte, um weiterzukommen.
Don't fall for that crap that people are peddling on the message boards, in magazines or on TV. Get your shit in order, and get your training in order. Start kicking ass, and take out the crap that doesn't matter. Start doing and believing in the stuff that works, and do it today and forever. You want science and studies? Fuck you, I've got scars and blood and vomit. - Jim Wendler -

#8 Smoo

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 12:54 Uhr

Ich würd gern für beides abstimmen. Unserem Trainer ist die Gesundheit enorm wichtig. Es hält sich in der Waage.

Wir trainieren aber Techniken und Abläufe immer auf Vollkontakt, soooooo dass niemand umkippt, wenn er für den anderen bereit steht. Soviel zur Theorie. Jeder mindestens 2 mal pro Training muss dann einmal nach Luft schnappen und auswechseln. Kenne Niemanden, der sich daran gewöhnt hat. Aber die Abstände zwischen dem Luftschnappen und die Resistenz werden immer größer. Außerdem habe ich so gelernt Schmerzen einzuordnen.

Inetwa so: "Ah ja, das zieht. Hält mich aber nciht auf. Und is gleich wieder weg.", "Ohje, dass wird ja immer... ich muss weg"

DAs Zweite wird zum Glück immer seltener.

Cu Smoo
Ich bin personifiziertes Yang und kann nix dafür, is' halt so.

www.fighters-world.de

Wer mit Worten geizen kann, sodass der Inhalt strahlt, der ist wirklich reich.

#9 GastDendroid_*

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 13:39 Uhr

Eigentlich schon klar, worauf das hinaus läuft... die Frage ist beantwortet und die Abstimmung ist unnütz, weil sie den normalen Umgang mit Sparring gar nicht berücksichtigt. Ich lasse das dennoch erstmal auf... speziell wegen der Frage nach GUTEM Sparring - da könnten noch einige Dinge zu geschrieben werden.

Mache ich mal den Anfang mit zwei Stichworten: Klarheit , Kontrolle



#10 KC

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 15:10 Uhr

rollensparring.

also nur gewisse dinge erlaubt (aus escrima sicht)

z.b. bei klingen nur schläge zur hand/arm, beim stock nur den eingang, bestimmte schrittarbeit, push und pull.

dabei mit abgesprochener härte/geschwindigkeit.

sparring bedeutet auch dem partner lücken lassen, oder ihn wenn er sie nicht erkennt auch mal darauf hinzuweisen.
ziel ist es zu lernen und besser zu werden, nicht den anderen zu verletzten.

#11 GastMuayThaiMarco_*

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 16:44 Uhr

ZITAT(KC @ 12. Jan 2008 15:10 ) <{POST_SNAPBACK}>
rollensparring.

also nur gewisse dinge erlaubt (aus escrima sicht)

z.b. bei klingen nur schläge zur hand/arm, beim stock nur den eingang, bestimmte schrittarbeit, push und pull.

dabei mit abgesprochener härte/geschwindigkeit.

sparring bedeutet auch dem partner lücken lassen, oder ihn wenn er sie nicht erkennt auch mal darauf hinzuweisen.
ziel ist es zu lernen und besser zu werden, nicht den anderen zu verletzten.

SUPER ... GENAU MEINE MEINUNG!

#12 Pizzolato

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 20:07 Uhr

Servus,

ich hab nicht abgestimmt, weil ich beides mache und brauche. Am Anfang der Sparringstunde wird technischer geübt, mit wenig Schutzausrüstung. Danach den kompletten Schutz anlegen und dann wird sich gehauen, ohne Absprachen. Wir passen dabei natürlich aufeinander auf, schon allein deshalb weil ich meißtens mit meinem Bruder sparre, ich will Ärger mit meiner Mama vermeiden.

@kc

Lücken für meinen Trainingspartner lasse ich im normalen Training, damit er lernt sie zu sehen und zu nutzen. Im Sparring werde ich den Teufel tun und für den anderen eine Lücke aufmachen, der soll sich die Lücken schon selber suchen, darum geht es im Sparring doch, Anwendung des gelernten unter Stress, aber mit Sicherheiten.

Pizzolato
Ich liebe Ellenbogen

#13 Taxus

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Geschrieben 12 Januar 2008 - 20:24 Uhr

Gutes Sparring ist, so finde ich, schwierig zu definieren. Für mich ist es ein gutes Sparring, wenn ich viele Techniken testen kann und an meiner Deckung, dem Angriff oder meinen Kontern arbeiten kann. Im Sparring versuche ich auch bei meinen Partner Lücken zu finden und ihn so zu provozieren das er mir welche zu öffnen. Um es also auf den Punkt zu bringen, ich bin ein Fan von technischen Sparring.

Auf der anderen Seite ist es schon nicht verkehrt, wenn man das Gefühl kennt einen Faustschlag oder einen Tritt ab zubekommen. Jemanden dem das noch nie passiert ist dürfte erstmal sehr erschrocken sein. Das sind sehr wertvolle Sekunden, die dann für Konter fehlen. Kann mal sehr dumm ausgehen.

Wie gesagt, ich finde es besser Techniken den Schwerpunkt im Sparring einzuräumen.

stellt Taxus fest
Freedom is the right of all sentient beings

#14 Sportschule Hamburg

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Geschrieben 14 Januar 2008 - 09:57 Uhr

Die richtige Mischung macht's.

#15 Tiger91

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Geschrieben 16 Januar 2008 - 14:53 Uhr

Ich denke auch, dass man beim Sparring mehr auf die Technik achten sollte. Von 10 mal Sparring sollte man nur ein oder zwei harte machen. Denn wer keine gute Technik hat, der kann ja auch nicht richtig austeilen und muss viel einstecken.
Da könnte man ja auch gleich so trainieren: wall.gif

Gruß Christopher
``Ich bin so wie ich sein möchte und nicht wie irgendjemand mich haben will!´´ (Muhammad Ali)

Mitleid bekommt man geschenkt, aber Neid muss man sich hart erarbeiten.

#16 Panther

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Geschrieben 16 Januar 2008 - 23:00 Uhr

Wie schon gesagt, die Mischung macht es - ohne das eine geht das andere nicht.

Ohne die richtige Technik usw. - ist Sparring nur ein aufeinanderdraufschlagen.
Ohne ab und an mehr Kontakt oder Vollkontakt - ist Sparring nur ein Techniktanz.

Viele Grüße

Heiko
Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind. (A. Einstein)

#17 Kampfschlumpf

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Geschrieben 17 Januar 2008 - 10:49 Uhr

ZITAT(Dendroid @ 12. Jan 2008 13:39 ) <{POST_SNAPBACK}>
Ich lasse das dennoch erstmal auf... speziell wegen der Frage nach GUTEM Sparring - da könnten noch einige Dinge zu geschrieben werden.

Mache ich mal den Anfang mit zwei Stichworten: Klarheit , Kontrolle


Weitere Möglichkeiten neben Deckungsarbeit etc.:

1) Aufgabenstellungen eingrenzen und nach und nach erweitern.

Zum Beispiel:
a) A schlägt mit Führerhand, B wehrt ab
b) A schlägt durcheinander, B wehrt ab
c) B wehrt ab und kontert zusätzlich
d) (etc. - so stückweise das Repertoire erweitern, bis hin zu Tritten, Infight und u.U. Bodenkampf)

2) Mit langsamen Tempo beginnen und dieses allmählich erhöhen (hier taucht schon m.E. das Stichwort Kontrolle von Den auf.)

3) 1 und 2 kombinieren.

4) Spezielle Übungen, z.B. A versucht die Distanz zu überbrücken, B diese zu halten.

5) Randbedingungen variieren, b.B. Fläche nicht verlassen, in A befindet sich in Ecke, Hindernisse werden aufgebaut

6) Partner wechseln - erhöht die Flexibilität.

7) Und zu guter Letzt: SV-Situationen durchspielen. D.h. A will B angreifen und bittet zuerst um Feuer. Und was die Sache würzt: A entscheidet vorher, ob er in friedlicher oder böswilliger Absicht kommt: Schließlich wissen wir ja im Ernstfalle auch nicht, ob einer wirklich nur Feuer braucht oder was anderes beabsichtigt.

Zu guter Letzt bin ich der Meinung, dass ein Gefühl für den eigenen Körper und Eigenkontrolle unablässig sind, um versehentliche Verletzungen des Partners im Vorfelde zu vermeiden. Erst wenn die Eigenkontrolle stimmt, kann das Sparringstempo und die Variationsbreite erhöht werden.

Umfragen sind immer so 'ne Sache... - dennoch: Hab beides angekreuzt.

Bearbeitet von Kampfschlumpf, 17 Januar 2008 - 10:51 Uhr.

"Anfangs schmeckt die Lüge süß, am Ende bitter. Anfangs schmeckt die Wahrheit bitter, am Ende süß." (Buddha)

#18 GastMuayThaiMarco_*

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Geschrieben 25 Januar 2008 - 12:41 Uhr

Hi Leutz,

ja wie ich merke, waren meine vorgegebenen Antworten
nicht richtig bzw. zu wenige!

Mehrere von euch haben sich diesbezüglich schon bischen
beschwert ;) was mir wiederrum zeigt, das nächste Mal
bischen genauere Details zu berücksichtigen.

Sorry Leutz ...

Aber im Großen und Ganzen scheint es so zu sein,
dass 3/4 der Sportler hier ein Mix aus hart und
technikbetont suchen bzw. befürworten.
Genau diesen Aspekt hätte ich in meinen Antworten
berücksichtigen müssen ...

Trotzdem vielen Dank schon mal im Voraus für
eure Mühe, überhaupt hierzu Stellung zu nehmen!

Werd´ mich bezgl. den Umfragen, bessern ;)

Schönes, und vor allem SONNIGES Wochenende!

Gruß

Marco

#19 Vagabund

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Geschrieben 25 Januar 2008 - 12:59 Uhr

Meistens spielerisch (-> Gesundheit)

Manchmal so hart wie möglich. Ich vereinbare gerne: Alles ist erlaubt, es darf nur nicht zu sehr weh tun. Interessanter Weise klappte das bisher immer. Bin da auch schonmal KO gegangen (Fußtritt zum Kopf), war aber nicht bewusstlos. Gewurmt hat es mich dennoch, denn mein Gegner war KARATEKA und eigentlich bin ich es, der auf hohe Fußtritte spezialisiert ist biggrin.gif

Ok, er war Kamerunischer Champion und mir körperlich und erfahrungsmäßig überlegen, ich brauchte mich also nicht all zu sehr zu schämen blush.gif

Übrigens ging dieses Sparring über 30 Minuten.

Manchmal nur Bodenkampf, manchmal in Straßenklamotten etc. etc.
Taekkyon-Seminar mit Großmeister Lee Yong-bok (9. Dan Taekkyon und 9. Dan Tae Kwon Do) in Hamburg: www.zentrum.taekkyon.de/news

#20 TriKay

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Geschrieben 25 Januar 2008 - 15:43 Uhr

Beim Sparring sollten unterschiedliche Partner vorhanden sein, schwächere, ebenbürtige und stärkere.

Es ist lehrreich für beide, einem schwächeren Partner seine Lücken zu zeigen, ihm aber auch Lücken anzubieten, zunächst, damit er sie entdeckt, später, um ihn für Finten sensibel zu machen. Ja, auch der stärkere lernt hierbei!

Am meisten Spaß bringt es mir mit einem ebenbürtigen Gegner, denn hier kann und muss ich mein gesamtes Repertoire ausspielen, um vielleicht doch noch das Zipfelchen schneller, besser oder glücklicher sein zu können.

Der stärkere Partner ist eine Herausforderung. Hat er nicht doch eine Schwäche, die ich finden und nutzen kann? Bin ich vielleicht konditionell so gut drauf, dass ich seine technische Überlegenheit überspielen kann? Und wenn das alles nicht möglich ist, kann ich immer noch versuchen, mich besser gegen ihn zu behaupten, als ein anderer.

Schließlich spielen wir ja!

Und datürlich sollten auch hier Aufgabenstellungen verdeutlichen, dass z. B. im Wettkampf verbotenes Festhalten im realen Leben Tritte schwieriger macht, dass Grundschulblöcke nur sehr bedingt funktionieren usw. Wie herrlich, endlich mal ernst spielen zu können :-)))

TriKay