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Sparring


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36 Antworten in diesem Thema

Umfrage: SPARRING (98 Mitglieder haben bereits abgestimmt)

Soll das Sparrings-Training eher spielerisch oder hart sein? Ich hatte schon verschiedene Trainer, die alle unterschiedlichste Meinungen hatten! Wie lernt ihr mehr - was gefällt euch besser?

  1. Locker und spielerisch - auf die Technik kommt es an! (71 Stimmen [60.17%])

    Prozentsatz der Stimmen: 60.17%

  2. Hart, um auch auf der Straße bestehen zu!- ohne Schmerz kein Erfolg! können (47 Stimmen [39.83%])

    Prozentsatz der Stimmen: 39.83%

Abstimmen Gäste können nicht abstimmen

#21 brille

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Geschrieben 28 Januar 2008 - 09:59 Uhr

Lockeres, technikbetontes Sparring
Ist das eigentlich noch Sparring oder ist es das, was ALLE KK OHNE Sparring auch machen (Partnerübungen)?
Hartes, "reales" Sparring
Sobald einer überlegen ist, ist es sinnlos und sogar dämlich für BEIDE. Wer mit Mike Tyson sparrt lernt wie weh Schläge tun. Mehr lernen beide nicht.
Im Frieden kann so wohl nichts einen Mann
als Milde und bescheidne Stille kleiden
Doch tönt des Krieges Wetter Euch ins Ohr
dann ahmt den Tiger nach in seinem Tun
Spannt eure Sehnen, ruft das Blut herbei,
entstellt die liebliche Natur mit WUT!

#22 GastDendroid_*

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Geschrieben 28 Januar 2008 - 16:30 Uhr

ZITAT
Lockeres, technikbetontes Sparring
Ist das eigentlich noch Sparring oder ist es das, was ALLE KK OHNE Sparring auch machen (Partnerübungen)?
Würde ich definitiv als Sparring bezeichnen. Gibt halt nicht nur eine Form des Sparrings... Sparring sollte klar definierte Ziele verfolgen. Verschiedene Ziele - verschiedene Sparringsformen. (und ja: auch Sparring unterliegt Regeln/Formen).
Gruß

#23 Kenkon

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Geschrieben 28 Januar 2008 - 16:42 Uhr

Kann nicht abstimmen.
Erbitte 3. Option = "Beides nötig".
Bei knackigem Sparring hab' ich Schiss. Das kann ich mit meiner zarten Psyche nicht andauernd durchziehen.
Und auf den Körper bezogen heisst es ja auch nicht umsonst knackiges Sparring...

Aber ich brauch die Erkenntnisse daraus, um in moderateren Formen nicht ins Trockenschwimmen zu geraten, sondern vernüftige Geschichten einzuüben.

Merke: Angst beflügelt kurzzeitig, ist auf Dauer aber ein schlechter Lehrmeister.

Ängstliche Grüsse
Kenkon
Mal verliert man, mal gewinnt der Andere.

#24 Kenkon

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Geschrieben 28 Januar 2008 - 17:04 Uhr

ZITAT(Kenkon @ 28. Jan 2008 16:42 ) <{POST_SNAPBACK}>
Kann nicht abstimmen.
Wie so viele - hab vor meinem 1. Post die 1. Seite übersehen. Peinlich, peinlich.
Bei knackigem Sparring hab' ich Schiss. Das kann ich mit meiner zarten Psyche nicht andauernd durchziehen.
Und auf den Körper bezogen heisst es ja auch nicht umsonst knackiges Sparring...

Aber ich brauch die Erkenntnisse daraus, um in moderateren Formen nicht ins Trockenschwimmen zu geraten, sondern vernüftige Geschichten einzuüben.

Merke: Angst beflügelt kurzzeitig, ist auf Dauer aber ein schlechter Lehrmeister.

Ängstliche Grüsse
Kenkon


Mal verliert man, mal gewinnt der Andere.

#25 GastVamacara_*

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Geschrieben 28 Januar 2008 - 17:10 Uhr

Lockeres, spielerisches Sparring. Zum einen kann ich mir jobbedingt nicht unbedingt blaue Augen und ähnliches leisten, auch bin ich bei meinem jetzigen Stand des Können bei nem Vollkontaktsparring ganz schnell aus dem Verkehr. Lockeres, spielerisches Sparring zeigt mir momentan gut meine Lücken auf, deswegen ist es für mich momentan so am besten.

#26 AGGROStar1991

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Geschrieben 29 Januar 2008 - 19:33 Uhr

Ich hätte auch gerne die dritte option beides.
Weil zu Techniken lernen isses spielerisch besser, zum verbessern hart.



mfg AGGRO

Ein bisschen Klingonisch für all die Zweifler ;)

QamvIS Hegh qaq law' torvIS yIn qaq puS.
leghlaHchu'be'chugh mIn lo'laHbe' taj jej.
'etlh QorghHa'lu'chugh' ragh 'etlh nIvqu' 'ej jejHa' choH.

sub (){$0 = $_};$U=" w";sub tz{ $O = $U.$E};$E="hile ";tz;substr($0,0,3);();$o_ = $0.$O.$0;eval($o_);

#27 Stefan Krebs

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Geschrieben 30 Juni 2008 - 22:46 Uhr

Hallo zusammen,

zu dem Thema habe ich einen größeren Artikel auf unserer Homepage: www.iemas.org unter dem Punkt Kolumne: Sparring, Königsweg oder Irrweg in der Selbstverteidigung! veröffentlicht, den man gratis runterladen kann.

Bis dann Stefan

ZITAT(MuayThaiMarco @ 11. Jan 2008 21:56 ) <{POST_SNAPBACK}>
Da ich schon verschiedenste Trainer hatte
und alle auf unterschiedlichste Methoden
schwören, möchte ich gerne hier die Umfrage
starten, was ihr für ein gutes
SPARRINGS-TRAINING haltet!

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

Gruß

Marco



#28 antifascist

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Geschrieben 09 Juli 2008 - 14:40 Uhr

Es kommt wohl ganz drauf an für was man trainiert.

Für Leichtkontakt Wettkampf, Fitness oder just for fun eher locker...

Für Vollkontakt, SV sollte man sich schon dran gewöhnen hart auszuteilen und auch mal einzustecken.
Allerdings setzt es auch ein gewisses technisches Niveau voraus.

Ich persönlich bin für meistens lockeres Sparring (schon allein wegen Verletzungsgefahr), allerdings ist manchmal auch
ein bisschen härter nicht verkehrt.



#29 christophm

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Geschrieben 13 August 2008 - 22:53 Uhr

ich denke mal zuerst locker und schnelligkeit
dann irgendwann etwas grober zur abhärtung

#30 Zahnfee

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Geschrieben 15 April 2009 - 20:59 Uhr

Wie es am besten ist muß jeder für sich selber entscheiden.
Leichtkontakt Sparring:

Sehr leichter Kontakt ohne nebenwirkung. Eigentlich ist es nur Punktzählerei wer öfter trifft. Dabei wird sehr gerne nur die erste Aktion gewertet alles was dahinter kommt spielt keine Rolle. Oft wird bei einem Treffer einfach abgebrochen und von vorne angefangen...oder man zieht durch und streichelt sich so oft es geht im Gesicht und vernachlässigt die eigenen Treffer oder die Treffer die noch kommen würden wenn.... Lerneffekt ist eigentlich nicht vorhanden oder aber minimal...
Seht ihr das ähnlich ?

Vollkontakt Sparring

Wie der Name schon sagt, Vollkontakt. Damit soll erreicht werden das mit einem Schlag oder einer reihe von Schlägen der Gegner entweder seine Aktion verzögert bringt oder bestenfalls ganz abbrechen muß und eben neu aufbauen muß. Idealerweise hat man einen Trainingspartner der seine Schläge so dosieren kann das keinerlei schmerz aufkommt oder ganz minimal und trotzdem wird soweit eingewirkt das die Treffer eine Wirkung hinterlassen. Es ist nicht Sinn voll reinzuhauen und schwerverletzte und Tote zu hinterlassen. todlach.gif Man ist ausserdem bestrebt so wenig wie möglich selbst getroffen zu werden im gegensatz zum Leichtkontakt....
Ausserdem wird nicht nach 1 oder 2 Aktionen abgebrochen sondern ganz im Sinne der Selbstverteidigung geht man davon aus das der Gegner keine Lusche ist und etwas mehr vertragen kann...Deshalb niemals nur einen Schlag abfeuern und beten das der Gegner auch brav hinfällt. Je nach Leistungsstand arbeitet man mit Kopfschutz oder ohne. Mit 16 Unzen bis Sandsack Handschuhe. Aber auch mit Sandsackhandschuhen gibt es keine Choreographien sondern das gleiche Programm. Wer dies regelmässig über Jahre trainiert entwickelt ein Körper und Distanzgefühl unter realem Stress davon Träumen viele aus der SV Szene. Solange ich gesparrt habe ist mir nicht ein Gegner vor die Fäuste gekommen der exakt densselben Stil hat wie ein anderer. Im endeffekt Kämpft jeder anders. Hoffe ich hab nichts vergessen und würde mich freuen eure Meinung dazu zu lesen... dry.gif
Achso..Lerneffekt ist hier enorm... ph34r.gif

Bearbeitet von Zahnfee, 15 April 2009 - 21:03 Uhr.

Fäuste sagen mehr als Worte
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#31 Drax

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Geschrieben 16 April 2009 - 07:50 Uhr

Turnier- (also Sport-) mäßig betreiben wir Leichtkontakt und wenn ich mir da so manche Sachen ansehe, kann ich Dir nur zustimmen.

Wenn meine Leute auf Turnieren so kämpfen würden, wie wir im Training Sparring machen, würden die meisten disqualifiziert werden oder zumindest Minuspunkte kassieren.
Beim Training weise ich alle immer darauf hin, dass wir am nächsten Tag wieder in den Job oder zur Schule müssen und dass man die Schläge zum Kopf dementsprechend dosieren sollte. Körpertreffer sind auch mit mehr "Härte"erlaubt.

Das interessante ist aber, dass, gehen wir mal zu dem ein oder anderen Turnier, meine Schüler deutlich anders "kämpfen" wie die meisten anderen. Das Distanzgefühl ist besser, sie werden weniger getroffen (auspendeln, ausweichen), sie sind oft in der Lage beim Gegner Lücken zu öffnen (Schlagkombinationen, Finten etc.).

Ich bin kein Anhänger von Vollkontakt, stehe aber einem eher härteren Sparring sehr positiv gegenüber.

Wobei ich sagen muss, dass ich zu meiner aktiven Wettkampfzeit in der Gewichtsklasse bis 83 kg gekämpft habe. Und hier sind die Grenzen zwischen Leicht- und Vollkontakt sehr verschwommen. Es gab, glaube ich, kaum einen Wettkampf, an dem ich nicht irgend etwas kaputt hatte wink.gif

Drax
Don't dream it, be it!

#32 BloodRage

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Geschrieben 16 April 2009 - 09:30 Uhr

Sparring sollte eigentlich beides sein; locker und hart!!! Nur so kommt man m.E. nach weiter! wink.gif
Si vis pacem, para bellum
-römisches Sprichwort, Cornelius Nepos

www.cateransociety,com

#33 TKDJP90

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Geschrieben 16 April 2009 - 22:01 Uhr

ich kenn das eher so: am anfang heisste es ,,locker'' und es endet echt jedes mal im draufgekloppe...im jj wie im tkd...im tkd kommt hinzu, dass wir im verein elektronische westen haben, die die schlagstärke messen, um einen punkt zu bekommen muss man eben fester zuhauen...
Ratterdizong auf dem Balkon!

#34 Joachim D.

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Geschrieben 17 April 2009 - 07:48 Uhr

Ich bin ein Freund vom lockeren Sparring, das macht Spaß und man lernt seine Lücken trotzdem kennen (und meiner Meinung nach ist Spaß der hauptgrund eine Kampfkunst zu betreiben).

Es gibt aber schon sehr unterschiedliche Definitionen von locker...

Wettkämpfer sollten sich auch ruhig mal etwas härter hauen um sich auf die Situation vorzubereiten, aber es muß immer kontrolliert bleiben, soll heissen es darf nie um den KO des Partners gehen, also kein nachsetzen wenn man ihn wirklich mal angeklingelt hat.
Es ist schliesslich immer noch ein Partner, kein Gegner.

#35 Zahnfee

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Geschrieben 17 April 2009 - 11:17 Uhr

Wenn man die richtigen Partner hat, geht man immer ohne Kopfschmerzen und verletzungen nach Hause...sicher gibt es ab und an mal keinen guten Tage, auch mit den richtigen Trainingspartner aber das sind Ausnahmen oder ? unsure.gif
Fäuste sagen mehr als Worte
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#36 chiefrocker666

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Geschrieben 17 April 2009 - 17:52 Uhr

ZITAT(BloodRage @ 16.04.2009 10:30 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Sparring sollte eigentlich beides sein; locker und hart!!! Nur so kommt man m.E. nach weiter! wink.gif


Trifft es ziemlich genau auf den Punkt wie ich finde.
Und die Härte bestimmen die beiden Partner.

Grüsse.

#37 Jackal

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Geschrieben 18 Mai 2009 - 21:50 Uhr

Es kommt drauf an.
Im allgemeinen bin ich ein Freund von "lockerem", also technikbetontem Sparring, liegt aber auch daran das ich noch recht unerfahren bin, alle mitsparrenden sehr viel mehr erfahrung haben als ich, zudem meist auch noch mehr wiegen (10Kg-20Kg) und einige auch größer sind.
Der einzige, der so mehr oder weniger mein Gewicht hat, hat 10mal soviel erfahrung wie ich. Wenn es dort fester zur Sache geht leidet bei mir die Technikausführung nach ner weile sehr (zuviele treffer ._.)

Es gibt aber auch Situationen wenns mal was härter sein sollte, wo man also wirklich fester zuhaut und wirkungstreffer auch erwünscht sind, wenn auch kein K.O., z.B.:
-bei wettkampfvorbereitungen
-wenn beide lust drauf haben
-wenn man ernsthaft meint, man müsse sowas mal in voller härte erlebt haben
-wenn man erlebt haben will, wie weh so ein treffer tun kann

wichtig ist nur, das beide zusammenarbeiten und nicht den anderen "hochschaukeln" bis er mitmacht. Man sucht sich einen der auch hart trainieren will, oder machts halt locker.


Man sollte aber beides erlebt haben denke ich

Bearbeitet von Jackal, 18 Mai 2009 - 21:51 Uhr.

Never argue with an idiot: He drags you down to his level and then beats you with experience =)