Sparring
#21
Geschrieben 28 Januar 2008 - 09:59 Uhr
Ist das eigentlich noch Sparring oder ist es das, was ALLE KK OHNE Sparring auch machen (Partnerübungen)?
Hartes, "reales" Sparring
Sobald einer überlegen ist, ist es sinnlos und sogar dämlich für BEIDE. Wer mit Mike Tyson sparrt lernt wie weh Schläge tun. Mehr lernen beide nicht.
als Milde und bescheidne Stille kleiden
Doch tönt des Krieges Wetter Euch ins Ohr
dann ahmt den Tiger nach in seinem Tun
Spannt eure Sehnen, ruft das Blut herbei,
entstellt die liebliche Natur mit WUT!
#22 GastDendroid_*
Geschrieben 28 Januar 2008 - 16:30 Uhr
Ist das eigentlich noch Sparring oder ist es das, was ALLE KK OHNE Sparring auch machen (Partnerübungen)?
Gruß
#23
Geschrieben 28 Januar 2008 - 16:42 Uhr
Erbitte 3. Option = "Beides nötig".
Bei knackigem Sparring hab' ich Schiss. Das kann ich mit meiner zarten Psyche nicht andauernd durchziehen.
Und auf den Körper bezogen heisst es ja auch nicht umsonst knackiges Sparring...
Aber ich brauch die Erkenntnisse daraus, um in moderateren Formen nicht ins Trockenschwimmen zu geraten, sondern vernüftige Geschichten einzuüben.
Merke: Angst beflügelt kurzzeitig, ist auf Dauer aber ein schlechter Lehrmeister.
Ängstliche Grüsse
Kenkon
#24
Geschrieben 28 Januar 2008 - 17:04 Uhr
Wie so viele - hab vor meinem 1. Post die 1. Seite übersehen. Peinlich, peinlich.
Bei knackigem Sparring hab' ich Schiss. Das kann ich mit meiner zarten Psyche nicht andauernd durchziehen.
Und auf den Körper bezogen heisst es ja auch nicht umsonst knackiges Sparring...
Aber ich brauch die Erkenntnisse daraus, um in moderateren Formen nicht ins Trockenschwimmen zu geraten, sondern vernüftige Geschichten einzuüben.
Merke: Angst beflügelt kurzzeitig, ist auf Dauer aber ein schlechter Lehrmeister.
Ängstliche Grüsse
Kenkon
#25 GastVamacara_*
Geschrieben 28 Januar 2008 - 17:10 Uhr
#26
Geschrieben 29 Januar 2008 - 19:33 Uhr
Weil zu Techniken lernen isses spielerisch besser, zum verbessern hart.
mfg AGGRO
QamvIS Hegh qaq law' torvIS yIn qaq puS.
leghlaHchu'be'chugh mIn lo'laHbe' taj jej.
'etlh QorghHa'lu'chugh' ragh 'etlh nIvqu' 'ej jejHa' choH.
sub (){$0 = $_};$U=" w";sub tz{ $O = $U.$E};$E="hile ";tz;substr($0,0,3);();$o_ = $0.$O.$0;eval($o_);
#27
Geschrieben 30 Juni 2008 - 22:46 Uhr
zu dem Thema habe ich einen größeren Artikel auf unserer Homepage: www.iemas.org unter dem Punkt Kolumne: Sparring, Königsweg oder Irrweg in der Selbstverteidigung! veröffentlicht, den man gratis runterladen kann.
Bis dann Stefan
und alle auf unterschiedlichste Methoden
schwören, möchte ich gerne hier die Umfrage
starten, was ihr für ein gutes
SPARRINGS-TRAINING haltet!
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!
Gruß
Marco
#28
Geschrieben 09 Juli 2008 - 14:40 Uhr
Für Leichtkontakt Wettkampf, Fitness oder just for fun eher locker...
Für Vollkontakt, SV sollte man sich schon dran gewöhnen hart auszuteilen und auch mal einzustecken.
Allerdings setzt es auch ein gewisses technisches Niveau voraus.
Ich persönlich bin für meistens lockeres Sparring (schon allein wegen Verletzungsgefahr), allerdings ist manchmal auch
ein bisschen härter nicht verkehrt.
#29
Geschrieben 13 August 2008 - 22:53 Uhr
dann irgendwann etwas grober zur abhärtung
#30
Geschrieben 15 April 2009 - 20:59 Uhr
Leichtkontakt Sparring:
Sehr leichter Kontakt ohne nebenwirkung. Eigentlich ist es nur Punktzählerei wer öfter trifft. Dabei wird sehr gerne nur die erste Aktion gewertet alles was dahinter kommt spielt keine Rolle. Oft wird bei einem Treffer einfach abgebrochen und von vorne angefangen...oder man zieht durch und streichelt sich so oft es geht im Gesicht und vernachlässigt die eigenen Treffer oder die Treffer die noch kommen würden wenn.... Lerneffekt ist eigentlich nicht vorhanden oder aber minimal...
Seht ihr das ähnlich ?
Vollkontakt Sparring
Wie der Name schon sagt, Vollkontakt. Damit soll erreicht werden das mit einem Schlag oder einer reihe von Schlägen der Gegner entweder seine Aktion verzögert bringt oder bestenfalls ganz abbrechen muß und eben neu aufbauen muß. Idealerweise hat man einen Trainingspartner der seine Schläge so dosieren kann das keinerlei schmerz aufkommt oder ganz minimal und trotzdem wird soweit eingewirkt das die Treffer eine Wirkung hinterlassen. Es ist nicht Sinn voll reinzuhauen und schwerverletzte und Tote zu hinterlassen.
Ausserdem wird nicht nach 1 oder 2 Aktionen abgebrochen sondern ganz im Sinne der Selbstverteidigung geht man davon aus das der Gegner keine Lusche ist und etwas mehr vertragen kann...Deshalb niemals nur einen Schlag abfeuern und beten das der Gegner auch brav hinfällt. Je nach Leistungsstand arbeitet man mit Kopfschutz oder ohne. Mit 16 Unzen bis Sandsack Handschuhe. Aber auch mit Sandsackhandschuhen gibt es keine Choreographien sondern das gleiche Programm. Wer dies regelmässig über Jahre trainiert entwickelt ein Körper und Distanzgefühl unter realem Stress davon Träumen viele aus der SV Szene. Solange ich gesparrt habe ist mir nicht ein Gegner vor die Fäuste gekommen der exakt densselben Stil hat wie ein anderer. Im endeffekt Kämpft jeder anders. Hoffe ich hab nichts vergessen und würde mich freuen eure Meinung dazu zu lesen...
Achso..Lerneffekt ist hier enorm...
Bearbeitet von Zahnfee, 15 April 2009 - 21:03 Uhr.
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#31
Geschrieben 16 April 2009 - 07:50 Uhr
Wenn meine Leute auf Turnieren so kämpfen würden, wie wir im Training Sparring machen, würden die meisten disqualifiziert werden oder zumindest Minuspunkte kassieren.
Beim Training weise ich alle immer darauf hin, dass wir am nächsten Tag wieder in den Job oder zur Schule müssen und dass man die Schläge zum Kopf dementsprechend dosieren sollte. Körpertreffer sind auch mit mehr "Härte"erlaubt.
Das interessante ist aber, dass, gehen wir mal zu dem ein oder anderen Turnier, meine Schüler deutlich anders "kämpfen" wie die meisten anderen. Das Distanzgefühl ist besser, sie werden weniger getroffen (auspendeln, ausweichen), sie sind oft in der Lage beim Gegner Lücken zu öffnen (Schlagkombinationen, Finten etc.).
Ich bin kein Anhänger von Vollkontakt, stehe aber einem eher härteren Sparring sehr positiv gegenüber.
Wobei ich sagen muss, dass ich zu meiner aktiven Wettkampfzeit in der Gewichtsklasse bis 83 kg gekämpft habe. Und hier sind die Grenzen zwischen Leicht- und Vollkontakt sehr verschwommen. Es gab, glaube ich, kaum einen Wettkampf, an dem ich nicht irgend etwas kaputt hatte
Drax
#33
Geschrieben 16 April 2009 - 22:01 Uhr
#34
Geschrieben 17 April 2009 - 07:48 Uhr
Es gibt aber schon sehr unterschiedliche Definitionen von locker...
Wettkämpfer sollten sich auch ruhig mal etwas härter hauen um sich auf die Situation vorzubereiten, aber es muß immer kontrolliert bleiben, soll heissen es darf nie um den KO des Partners gehen, also kein nachsetzen wenn man ihn wirklich mal angeklingelt hat.
Es ist schliesslich immer noch ein Partner, kein Gegner.
#35
Geschrieben 17 April 2009 - 11:17 Uhr
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#36
Geschrieben 17 April 2009 - 17:52 Uhr
Trifft es ziemlich genau auf den Punkt wie ich finde.
Und die Härte bestimmen die beiden Partner.
Grüsse.
#37
Geschrieben 18 Mai 2009 - 21:50 Uhr
Im allgemeinen bin ich ein Freund von "lockerem", also technikbetontem Sparring, liegt aber auch daran das ich noch recht unerfahren bin, alle mitsparrenden sehr viel mehr erfahrung haben als ich, zudem meist auch noch mehr wiegen (10Kg-20Kg) und einige auch größer sind.
Der einzige, der so mehr oder weniger mein Gewicht hat, hat 10mal soviel erfahrung wie ich. Wenn es dort fester zur Sache geht leidet bei mir die Technikausführung nach ner weile sehr (zuviele treffer ._.)
Es gibt aber auch Situationen wenns mal was härter sein sollte, wo man also wirklich fester zuhaut und wirkungstreffer auch erwünscht sind, wenn auch kein K.O., z.B.:
-bei wettkampfvorbereitungen
-wenn beide lust drauf haben
-wenn man ernsthaft meint, man müsse sowas mal in voller härte erlebt haben
-wenn man erlebt haben will, wie weh so ein treffer tun kann
wichtig ist nur, das beide zusammenarbeiten und nicht den anderen "hochschaukeln" bis er mitmacht. Man sucht sich einen der auch hart trainieren will, oder machts halt locker.
Man sollte aber beides erlebt haben denke ich
Bearbeitet von Jackal, 18 Mai 2009 - 21:51 Uhr.




