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Anforderungen an einen Türsteher


85 Antworten in diesem Thema

#81 HAI

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Geschrieben 09 September 2008 - 07:06 Uhr

Moin,
ich bin nicht oft einer Meinung mit Hr.Zahnfee,aber
in diesem Fall stimme ich ihm zu.
ZITAT
Für manche Türen ist ein schlechter Ruf Not und Überlebenswichtig

Es war schon von Vorteil,das der Ruf eine harte Tür zu haben, vorauseilte.
Einige haben es dann gar nicht erst versucht.
Ich gestehe aber auch,andere haben es erst recht versucht!!

gruss Hai
****
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****

#82 The-Doorman

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Geschrieben 18 September 2008 - 01:17 Uhr

ZITAT(The-Doorman @ 08.09.2008 12:01 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Der gute Türsteher muß im Job nicht immer Gewinnen sondern nur gut arbeiten.

Dazu gehört nun mal gewinnen. Darunter verstehe ich gute Arbeit. Und gewinnen heißt nunmal auf jeder ebene. Rethorisch oder wenn nötig Physisch. Wie sieht das aus wenn der Türsteher am Boden liegt und bewußtlos ist ? Nach guter Arbeit ? Oder wenn er stoternd etwas erklärt und dann gar nichts mehr sagen kann ? Gute Arbeit ?


Gute Arbeit ist wenn der Job ordentlich erledigt wurde. Nicht das persönliche Gefühle, weil der Aggressor handgreiflich wurde in die Arbeit einfließen zu lassen. Es einfach zu tun was notwendig ist und auch noch menschlich vertreten kann.

Was ich damit sagen will ist --- der harte Griff zwischen die Beine ist einem Schlag ins Gesicht vorzuziehen denn dabei werden die größten Stiere recht ruhig und hören zu.

Bearbeitet von The-Doorman, 18 September 2008 - 01:18 Uhr.



Schöne Grüße aus Wien
The Doorman
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#83 Spike96

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Geschrieben 18 Februar 2011 - 09:12 Uhr

Also Ich muss sagen dass Ich aus Hannover komme ... Hannover ist ne Hochburg für Kampfsportarten.
Man kann fast sagen dass jeder 14 jährige Südländer, Osteuropäer, Erfahrungen in Kampfsportarten wie WT, Kickboxen, normales Boxen hat.

Demnach sehen natürlich auch manchesmal die sogenannten Kämpfe vor der Tür aus.

Ich denke um sich in diesem Dschungel beweisen zu können sind folgende Dinge unabdingbar...:

1. Perfektionieren der Schlagtechnick sowie die perfekte Beinarbeit dazu. Wircklich das gesamte Körpergewicht durch Beinhüftkoordination sowie Fußstellung optimal nutzen. Man hat in solchen Auseinandersetzungen nicht viel Zeit und da muss dass was abgefeuert wird schon sitzen.

2. Perfektionieren der Opener ... Ist am wichtigsten wenn man gegen sogenannte Kampfsportler kämpft die ne gute Deckung haben ist zwar selten der Fall aber kommt manchesmal vor.

3. Meidbewegungen, Blocks, Konter sowie Hebeltechniken, Hals Kehlkopftechniken. Vor allem beliebt bei kleineren Kollegen, die nicht die Reichweite haben aber körperlich überlegen sind, ist es wichtig gewisse Distanzen zu überbrücken, um in den INfight/Clinchbereich zu kommen, um dann eingeleitete Hebeltechnicken anbringen zu können.

4. Absoluter Killerinstinkt, Nehmerqualität, Herz und Eier sowie Erfahrung auf der Strasse.In solchen Situationen gehört auch ne gewisse Portion Brutalität sowie "Psycho" Mentalität dazu.

Alles andere ist im Grunde Zweitrangig ... eines ist klar... umso grösser das technische Repertoire ist, umso mehr Vorteile "kann" man haben.
Es bringt aber auch nichts wenn man ein grosses Repertoire beherrscht aber von der Qualität 80% der Techniken keine Wirkung hat.
Dann kann es für einen selbst wiederum sehr gefährlich werden.

Okay jemanden der alles kann gibt es nicht ... dennoch ist es wichtig, dass man gewisse Technicken beherrscht, die man überdurchschnittlich gut praktizieren kann bzw im Körper automatisiert sind. Und da trennt sich meist schon die Spreu vom Weizen...


MfG Spike96

#84 Lindener

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Geschrieben 18 Februar 2011 - 10:08 Uhr

Beitrag anzeigenSpike96 sagte am 18 Februar 2011 - 09:12 Uhr:

Also Ich muss sagen dass Ich aus Hannover komme ... Hannover ist ne Hochburg für Kampfsportarten.
Man kann fast sagen dass jeder 14 jährige Südländer, Osteuropäer, Erfahrungen in Kampfsportarten wie WT, Kickboxen, normales Boxen hat.

Gibt es noch ein Hannover ausser dem, in dem ich seid 41 Jahren lebe?

Also ich lebe in dem Hannover, in dem zig 15 - 25 jährige jedem, den es nicht interessiert erzählen, sie würden Kampfsport betreiben und auch noch ins Fitnessstudio gehen. Das sind die Jungs, die in den Laden kommen, Cola trinken und in ihr Handy quaken: "Ey isch hab grad keine Zeit, isch bin beim Training, Mann."
Und dann gibt es noch die anderen 15 - 25 jährigen, die ihnen ihre Kampfsportgeschichten glauben und jede Schlägerei für eine MT-Demonstration halten.
Ansonsten gibt es in meiner schönen Stadt noch ein paar Baby-Ultras, die sich für Hooligans halten und mit Steinen auf Kneipen schmeissen. Ich darf gar nicht daran denken, dass diese Vollpfosten den wohlklingenden Namen 96 besudeln und sich für legitime Nachfolger von Roten Wölfen halten.
Damit ist die niedersächsische Landeshauptstadt nicht gefährlicher oder harmloser als andere Großstädte.
Ansonsten, verehrter Leser, ist Hannover immer eine Reise wert. Ich empfehle, neben siegreichen Heimspielen des örtlichen Fussball-Bundesligisten, einen Besuch der Herrenhäuser Gärten, des wundervollen neuen Rathauses und allem anderen, was handelsübliche Reiseführer so empfehlen.
Ach ja, und bevor sie in einer Kneipe eine Lüttje Lage bestellen, üben sie erstmal im stillen Kämmerlein, damit sie sich nicht zum Gespött machen. Sollten sie aus Braunschweig kommen, erfinden sie eine nette und glaubwürdige Geschichte über einen anderen Herkunftsort.
Wir freuen uns auf ihren Besuch. :)
Schreib nicht alles, was du weisst,
glaub nicht alles, was du liest
und lächle über den Rest!

#85 Spike96

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Geschrieben 18 Februar 2011 - 12:40 Uhr

Hehe Hallo Lindener ... die Jungens gibt es natürlich auch ... unterstreiche Ich ausnahmslos...

Jedoch auf der anderen Seite gibt es in gewissen Lokalitäten ein Volk, welches rumrennt ,dass genau auf meine Beschreibung zutrifft ... habe dort ja selbst lang genug gearbeitet... und dieser Sumpfladen stand auch schon oft genug in der HAZ mit Prädikaten gefährlichste Diskothek Hannovers usw. ... selbst die Sonderkommission Türsteher hat sehr eng mit uns zusammengearbeitet, da auch dieser Sondertrupp, um die spezifischen Eiegenschaften des sogenannten problematischen Pubikums der Diskothek bescheid wusste.

Ansonsten ist Hannover vor allem die Maschseegegend eine sehr schöne, mit seinem gewissen Charme und einer Komponente von einem Naherholungsgebiet :-)

#86 pugilism

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Geschrieben 24 Februar 2011 - 12:34 Uhr

Ich finde an der Türe ist vor allem eins wichtig: Der Türsteher muss dem Klischee entsprechen. Die Türe ist der einzige Zweig in der Sicherheitsbranche, wo ich den 2 Meter Gorilla bevorzuge! Der Typ sollte die Sonne verdunkeln wenn er morgens aufsteht. Ohne Scheiss. Der Typ soll schon mit seiner Masse eine solch präventive Wirkung haben, dass die meisten Assis das Weite suchen wenn sie ihn sehen aus 30 Meter Entfernung. Am besten noch Türke, Yugoslawe oder Russe. Natürlich mit der nötigen Sozialkompetenz. Der Typ sollte Boxen können und einen vernünftigen Frontkick hinkriegen und Willens sein dies im Notfall einzusetzen.

Ein kleiner bis normalgrosser Typ, hat meistens keine Wirkung, im Gegenteil der provoziert nur, weil ihn niemand ernst nimmt.

Zumindest meine Erfahrung..


Gruss Pugie
- Seinen Kampfstil gegen einen unkooperativen Gegner in einem freundlichen Sparring mal zu testen ist wohl das Mindeste bevor man grosse Reden über dessen Tauglichkeit schwingt.....
- Klassische KK-Attacken:

Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.

Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.

Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......