Sicherheitsdienst auf Volksfesten...
#1
Geschrieben 23 September 2008 - 07:22 Uhr
ich bin seit langem mal wieder auf einem Jahrmarkt/Kirmes gewesen.
Mit grosser Verwunderung habe ich festgestellt das dort Security unterwegs war.
In den Zelten und Bierhallen war mir das ja bekannt.
Habe ich auch schon gemacht,ist aber lange her.
Aber als Fussstreife?
Ich habe dann das Gespräch mit den Sicherheitsleuten gesucht,
und es stellte sich heraus das die Gewalt auch
auf Volksfesten übermäßig zugenommen hat.
Ist Euch das auch schon aufgefallen?
Habt ihr Erfahrungen,Konzepte für Sicherheit auf
Jahrmärkten?
Wonach richtet sich die Mannstärke?
gruss Hai
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****
#2
Geschrieben 23 September 2008 - 07:30 Uhr
Es gibt aber erstaunlicher Weise eine kritische Menge an Sicherheitspersonal die in der Prävention gut funktioniert. Einer weniger und es kann schon reichen das es unruhiger wird. Im Grunde ein Lotteriespiel. Da hängt die Effizienz von der Teamstärke und den Aufgaben ab.
Viele Täter lassen sich durch die blose Anwesenheit und dem beobachtet werden, hindern in ihren Taten. Wenn das so gelingt ist es OK.
#3
Geschrieben 23 September 2008 - 11:48 Uhr
ich bin seit langem mal wieder auf einem Jahrmarkt/Kirmes gewesen.
Mit grosser Verwunderung habe ich festgestellt das dort Security unterwegs war.
In den Zelten und Bierhallen war mir das ja bekannt.
Habe ich auch schon gemacht,ist aber lange her.
Aber als Fussstreife?
Ich habe dann das Gespräch mit den Sicherheitsleuten gesucht,
und es stellte sich heraus das die Gewalt auch
auf Volksfesten übermäßig zugenommen hat.
Ist Euch das auch schon aufgefallen?
Habt ihr Erfahrungen,Konzepte für Sicherheit auf
Jahrmärkten?
Wonach richtet sich die Mannstärke?
gruss Hai
Hallo Hai,
ja ist mir aufgefallen.
Nur ist der SiDi in der Lage bzw. dazu berechtigt einen Platzverweis wie die Polizei auszusprechen und durchzusätzen?
Hoffe doch sehr das die Nötigkeit eines Sicherheitsdienstes und dessen Wert langsam mal den Veranstaltern klar wird!
und das auch die "schwarzen" Schafe dort verschwinden! :-)
Streifenstärke je nach Markt und größe des Geländes, falls man mal Verstärkung braucht. (Also wie weit die Streifen auseinander sind etc.)
#4
Geschrieben 23 September 2008 - 15:54 Uhr
richtig, das kommt "uns" sicherheitsleuten in dem fall zu gute.
auch wenn ichs unglaublich traurig finde.
vor einigen jahren konnte ich mit meiner patentante und meiner kleinen cousine aus griechenland noch über frühlingsfeste, kirchweihen etc. laufen, ohne dass die kleine fragen gestellt hat, was das für große böse männer in schwarz sind ... meine antwort, dass ich auch einer von denen bin, hat sie nicht sonderlich beruhigt *g*
umso wichtiger ist es, einen guten draht zum ordnungsamt und zu den behörden allgemein zu halten.
wir haben eine veranstaltung in der location xy im dorf z im februar mit 8 mann gemacht.
bei der nächsten veranstaltung wollte der veranstalter sich ein bisschen geld sparen und meinte, er bucht nur fünf.
laufend prügeleien usw. - fragt mich nicht, wie oft ich zu den cops musste, der veranstalter auch, meine kollegen auch.
der chefbulle im ort z war so angefressen, dass er mich fragte, wie viel security man für so ein fest braucht.
ich sagte ihm "na acht mann" und er daraufhin "gut, dann werde ich mit dem ordnungsamt sprechen, dass die bei der nächsten party 8 mann security als AUFLAGE für die veranstaltung stellen"
verbietet brot!!!
o
L_
OL
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#5
Geschrieben 24 September 2008 - 11:44 Uhr
jaja,es ist schon schlimm.
Bin so selten auf dem Markt,da ist mir die zunehmende
Verrohung gar nicht aufgefallen
Wird es also bald eingezäunte Jahrmarkte geben,wo
Einlasskontrollen stattfinden?? Bitte nicht.
gruss Hai
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****
#6
Geschrieben 26 September 2008 - 19:35 Uhr
Nur ist der SiDi in der Lage bzw. dazu berechtigt einen Platzverweis wie die Polizei auszusprechen und durchzusätzen?
in den seltensten Fällen ist er dazu berechtigt. Da muss schon der Platz a) umfriedet und b) vom Ordnungsamt in einem Hausrechtsbereich "umfunktioniert" werden. Das ist bei uns zu Karneval um das Zelt herum der Fall aber ansonsten.....Jedermannsrechte, Notwehr, das wars !
Ansonsten, naja ich denke Prügeleien auf dem Jahrmarkt etc. gabs schon immer und wirds auch immer geben. Ob es wirklich schlimmer geworden ist, weiss ich nicht, aber man ist auf jeden Fall sensibler geworden. Ich könnte nicht mal sagen ob Waffengewalt zugenommen hat oder nicht. Ein Bekannter wurde als Türsteher beschossen, das ist 15 Jahre her. in meiner Zeit (ca 7 jahre) habe ich so etwas noch nicht gehört.
#7
Geschrieben 26 September 2008 - 20:24 Uhr
Meiner Meinung nach liegt das auch an unserer Gesellschaft. Sie ist rücksichtsloser und respektloser geworden. Ein Ergebnis der angeblich guten Erziehung die wir erhalten haben. Aber auch der glorifizierten Helden in Film, FS und Video. In unserer Gesellschaft zählt ja nur mehr der der seine Ellbogen härter und besser einsetzen kan als erfolgreich. Ob das so gut ist bezweifle ich mal stark.
Wenn ich ein Sicherheitsteam begleite und coache dann wird auf Höflichkeit und Freundlichkeit sehr großer Wert gesetzt. Erstaunlicher Weise gehen die Konfliktsituationen nach recht kurzer Zeit stark zurück. Offensichtlich nehmen diese Art von Behandlung viele Menschen sehr positiv auf.
#9
Geschrieben 28 September 2009 - 20:35 Uhr
Kumpel hat mal auf dem Hamburger Land auf nem Volksfest im Bierzelt vor lauter Frust, weil er keinen Sitzplatz bekommen hat, sich auf eine Bank gestellt, seinen Rucksack geschwungen und ihn einfach mit den Worten "Für Allah!" in die Menge geschleudert..... Scheisse hat der auf die Fresse bekommen....
Bearbeitet von qfunce, 28 September 2009 - 20:35 Uhr.
#10
Geschrieben 28 September 2009 - 22:44 Uhr
Wozu sind die Securities auf den Bierkellern da?
1. Diejenigen zusammenscheissen, die auf den Tischen tanzen; erlaubt ist das nur auf den Baenken (verstaendlich, in Anbetracht der Lage der Keller jeweils ueber tiefen Mauervorspruengen)
2. Viel wichtiger: Dass man auf dem jeweiligen Keller nur das Bier des jeweiligen Betreibers trinkt. Ich hatte mal eine Flasche Bier dabei statt mir das immer teurer werdende Festbier zu kaufen. Ich wurde koerperlich dazu gezwungen, das Bier auszuschuetten.
Also: Ganz wichtige Angelegenheit und grosses Tennis.
P.S. War letztes WE auf dem Oktoberfest und habe nichts von Securities mitbekommen, ausser am Einlass zum Zelt.
Bearbeitet von Miyamoto Musashi, 28 September 2009 - 22:46 Uhr.
#11
Geschrieben 29 September 2009 - 22:09 Uhr
Dann solltest du jetzt mal gehen, seit nach der Wahl. Hätte ja nie gedacht das die das bringen aber die haben echt einen Sicherheitsring aussenrum aufgezogen und durchgesetzt! Prickenlnd für Anwohner oder wenn man was in der Gegend zu tun hat, ausser dem Oktoberfest...
#12
Geschrieben 30 September 2009 - 13:42 Uhr
Also: Ganz wichtige Angelegenheit und grosses Tennis.
Wie jetzt, da wollte doch tatsächlich so ein mieser Veranstalter, dass bei einem Volksfest in seinem (vermutlich spottbillig) betriebenen Bierkeller nur sein Bier getrunken wird?
Sowas Profitgieriges aber auch! Das geht ja gar nicht. Da wäre doch mal wieder der geballte Volkszorn angebracht.
Da hast du aber echt Pech gehabt, dass du ausgerechnet in dem einzigen Lokal Deutschlands gelandet bist, in das man seine Speisen und Getränke nicht mitbringen darf.
glaub nicht alles, was du liest
und lächle über den Rest!
#13
Geschrieben 03 Oktober 2009 - 15:56 Uhr
in meiner Gegend ist zur Zeit eine größere Kirmes mit sehr langer Tradition, die Besucher auch überregional anzieht. Auf dem Festplatz selber gibt es gar keine Security, das übernimmt hier die Polizei. Also die sind permanent mit glaube ich 4 Mann auf dem Platz und bei Bedarf kommen dann eben noch mehr. Nur im Festzelt selber gibt es Security.
Und das funktioniert seit Jahren wunderbar so. Von mehr Gewalt kann ich auch nicht berichten.
#14
Geschrieben 07 Oktober 2009 - 17:05 Uhr
ich bin seit langem mal wieder auf einem Jahrmarkt/Kirmes gewesen.
Mit grosser Verwunderung habe ich festgestellt das dort Security unterwegs war.
In den Zelten und Bierhallen war mir das ja bekannt.
Habe ich auch schon gemacht,ist aber lange her.
Aber als Fussstreife?
Ich habe dann das Gespräch mit den Sicherheitsleuten gesucht,
und es stellte sich heraus das die Gewalt auch
auf Volksfesten übermäßig zugenommen hat.
Ist Euch das auch schon aufgefallen?
Habt ihr Erfahrungen,Konzepte für Sicherheit auf
Jahrmärkten?
Wonach richtet sich die Mannstärke?
gruss Hai
Wundert dich dass wirklich?
Alkohol, Frauen und die jungen Hormone... Zusammen: Eine Scheiss Mischung
Ich behaupte früher wars halt die Polizei die für Ordnung sorgte, damals in der"guten" alten Zeit, reichte die Personalstärke wohl aus, heute müssen auch die Privaten ran. Die Veranstalter fühlen sich heute nicht mehr sicher und bis die Polizei auf Platz ist, vergeht viel zu viel Zeit.......
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......



