shotokan und american kenpo
Erstellt von Mac Norris, Feb 25 2009 22:52 Uhr
13 Antworten in diesem Thema
#2
Geschrieben 26 Februar 2009 - 19:18 Uhr
Hallo Mac
ich mache zwar kein Shotokan, dafür aber TKD nach Choi Hong Hi (was ja eigentlich vom Shotokan abstammt) und American Kenpo.
Die Ausholbewegungen wie man sie im Shotokan kennt, gibt es im Kenpo nicht.
Es gibt auch andere Stände, bis auf einige Ausnahmen.
Solltest du beides machen wollen, so wäre es wichtig, dass du Shotokan schon einige Jahre machst,
denn sonst könntest du das vermischen und bei der Prüfung Probleme bekommen.
Wenn du aber vom Shotokan ganz zum Kenpo wechseln willst, nur Mut, es wird klappen.
ich mache zwar kein Shotokan, dafür aber TKD nach Choi Hong Hi (was ja eigentlich vom Shotokan abstammt) und American Kenpo.
Die Ausholbewegungen wie man sie im Shotokan kennt, gibt es im Kenpo nicht.
Es gibt auch andere Stände, bis auf einige Ausnahmen.
Solltest du beides machen wollen, so wäre es wichtig, dass du Shotokan schon einige Jahre machst,
denn sonst könntest du das vermischen und bei der Prüfung Probleme bekommen.
Wenn du aber vom Shotokan ganz zum Kenpo wechseln willst, nur Mut, es wird klappen.
#4
Geschrieben 01 März 2009 - 10:38 Uhr
Morgen auch, da auch ich kein Shotokan betreibe, aber meine Erfahrungen mit dem American Kenpo Karate gemacht habe, kann ich diese Kampfkunst nur ans Herz legen. Ich kenne da jemanden, der hat den selben Werdegang wie du, vielleicht kann er dir die Fragen beantworten.
Schau mal hier
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Kampfkunstschule Ikusagei Berlin
Shandong Chuan-Fa - Dim-Mak - Tan-Tui - Chi Gong
www.dim-mak.de
Wir lernen von- und miteinander, so war es schon immer, und so sollte es auch bleiben!
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#5
Geschrieben 01 März 2009 - 12:20 Uhr
Hallo Mac Norris
wenn du Teile aus dem American Kenpo als SV ins Shotokan einbringen willst,
dann würde ich dir raten, mache es. Nur eins sollte dir klar sein, American Kenpo
hört nicht mit der ersten Technik am Mann auf. Man kann soviele Techniken
kombinieren und mit der Zeit schnell an den Mann bringen, dass es manchem
Zuschauer schwindelig wird und natürlich dem Angreifer / Partner.
Ich glaube, wenn du anfängst, die Prinzipien im AK zu verstehen, wirst du
hinterher mit Sicherheit eine andere Denkweise über die Kampfkünste und AK
haben.
wenn du Teile aus dem American Kenpo als SV ins Shotokan einbringen willst,
dann würde ich dir raten, mache es. Nur eins sollte dir klar sein, American Kenpo
hört nicht mit der ersten Technik am Mann auf. Man kann soviele Techniken
kombinieren und mit der Zeit schnell an den Mann bringen, dass es manchem
Zuschauer schwindelig wird und natürlich dem Angreifer / Partner.
Ich glaube, wenn du anfängst, die Prinzipien im AK zu verstehen, wirst du
hinterher mit Sicherheit eine andere Denkweise über die Kampfkünste und AK
haben.
#6
Geschrieben 07 April 2009 - 10:42 Uhr
Hallo auch!
Zu mir: ich bin 25 Jahre alt und mache seit 10 Jahren eine Art Weiterentwicklung aus American Kenpo, dem jap. Taiki-Kenpo, mit Bewegungs-Elementen aus dem Y-Quan und Iai-jutsu. (nennt sich "Kyushiniaidan", dürftet ihr aber noch nie gehört haben, da wir eine sehr kleine Gemeinschaft sind).
Vorab: Kenpo - generell - kann ich jedem nur schwer ans Herz legen, der eine effektive und realitätsnahe Kampfkunst betreiben möchte, da es aus äußerst ergonomischen Bewegungsabläufen und Prinzipien besteht. Am besten gefällt mir, dass Kenpo eine noch authentische, unentschärfte und anwendbare Kampfkunst ist. Eine ehrbare, würdevoll und aufrichtige Moral und von gegenseitigem Respekt geprägte Philosophie ist hier natürlich unabdingbar!
Ich persönlich bin Fan von eher auf "weich" geschalteten, runden und widerkehrenden, gegenläufigen Bewegungsabläufen, da nur eine entspannte Grundhaltung zu wirklich schnellen Bewegungen führt - was wir aus den Schwertkünsten kennen. Ein weiterer Grund warum ich Kenpo jedem empfehlen würde, der variabel und flexibel sein möchte, da es im Kenpo/Kempo möglich ist zwischen den verschiedenen Körperspannungen (Feuer - Wasser - Holz - Metal - Stein) hin und her zu springen und zu kombinieren, was - richtig eingesetzt - zu maximaler Effektivität in allen Bereichen (Geschwindigkeit, Schlagkraft, Kondition, etc.) führt!
Ich kenn mich in den Karate-Stilen nicht wirklich aus, aber ich denke auch, dass gerade ein (weit) fortgeschrittener Shotokan-Karate-Ka Kempo für sich gut adaptieren könnte! (hab gehört, dass im Shotokan mit fortschreitendem Entwicklungsgrad die Bewegungen immer weicher werden; am Anfang hart, klar, wie der Laie es kennt!
)
Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung, ich hoffe ich konnte ein wenig Werbung für das komischerweise spärlich verbreitete Kenpo/Kempo machen...
Lg
Danvax
Zu mir: ich bin 25 Jahre alt und mache seit 10 Jahren eine Art Weiterentwicklung aus American Kenpo, dem jap. Taiki-Kenpo, mit Bewegungs-Elementen aus dem Y-Quan und Iai-jutsu. (nennt sich "Kyushiniaidan", dürftet ihr aber noch nie gehört haben, da wir eine sehr kleine Gemeinschaft sind).
Vorab: Kenpo - generell - kann ich jedem nur schwer ans Herz legen, der eine effektive und realitätsnahe Kampfkunst betreiben möchte, da es aus äußerst ergonomischen Bewegungsabläufen und Prinzipien besteht. Am besten gefällt mir, dass Kenpo eine noch authentische, unentschärfte und anwendbare Kampfkunst ist. Eine ehrbare, würdevoll und aufrichtige Moral und von gegenseitigem Respekt geprägte Philosophie ist hier natürlich unabdingbar!
Ich persönlich bin Fan von eher auf "weich" geschalteten, runden und widerkehrenden, gegenläufigen Bewegungsabläufen, da nur eine entspannte Grundhaltung zu wirklich schnellen Bewegungen führt - was wir aus den Schwertkünsten kennen. Ein weiterer Grund warum ich Kenpo jedem empfehlen würde, der variabel und flexibel sein möchte, da es im Kenpo/Kempo möglich ist zwischen den verschiedenen Körperspannungen (Feuer - Wasser - Holz - Metal - Stein) hin und her zu springen und zu kombinieren, was - richtig eingesetzt - zu maximaler Effektivität in allen Bereichen (Geschwindigkeit, Schlagkraft, Kondition, etc.) führt!
Ich kenn mich in den Karate-Stilen nicht wirklich aus, aber ich denke auch, dass gerade ein (weit) fortgeschrittener Shotokan-Karate-Ka Kempo für sich gut adaptieren könnte! (hab gehört, dass im Shotokan mit fortschreitendem Entwicklungsgrad die Bewegungen immer weicher werden; am Anfang hart, klar, wie der Laie es kennt!
Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung, ich hoffe ich konnte ein wenig Werbung für das komischerweise spärlich verbreitete Kenpo/Kempo machen...
Lg
Danvax
#8
Geschrieben 06 Mai 2009 - 12:02 Uhr
hallo danvax:
Wer ist denn der, der American Kenpo "weiter entwickelt" hat? Das würde bedeuten, dass der jenige im American Kenpo mind. ein 1st Black Belt sein muß (obwohl das schon mehr als gewagt ist, um mich mal vorsichtig auszudrücken), dann kenn ich ihn bestimmt.
Viele Grüße
Mirco
Wer ist denn der, der American Kenpo "weiter entwickelt" hat? Das würde bedeuten, dass der jenige im American Kenpo mind. ein 1st Black Belt sein muß (obwohl das schon mehr als gewagt ist, um mich mal vorsichtig auszudrücken), dann kenn ich ihn bestimmt.
Viele Grüße
Mirco
#12
Geschrieben 30 Juni 2009 - 20:07 Uhr
Wenn jemand eine Schule eröffnet und davon leben will und muss, wird er nicht umhin kommen Marketing und PR zu machen. Ist doch nichts verwerfliches.
Um zu schauen was dahintersteckt muss man halt zum Training gehen und sich selbst ein Bils machen.
Um zu schauen was dahintersteckt muss man halt zum Training gehen und sich selbst ein Bils machen.
"Stell Dir vor, es kommt Krieg und keiner geht hin - dann kommt der Krieg zu euch!
Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und lässt andere kämpfen für seine Sache,
der muss sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage.
Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will:
Denn es wird kämpfen für die Sache des Feinds,
wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."
Bertold Brecht
Wer zu Hause bleibt, wenn der Kampf beginnt, und lässt andere kämpfen für seine Sache,
der muss sich vorsehen: Denn wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage.
Nicht einmal Kampf vermeidet, wer den Kampf vermeiden will:
Denn es wird kämpfen für die Sache des Feinds,
wer für seine eigene Sache nicht gekämpft hat."
Bertold Brecht
#13
Geschrieben 01 Juli 2009 - 11:55 Uhr
ZITAT(Rüdiger @ 30.06.2009 21:07 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Wenn jemand eine Schule eröffnet und davon leben will und muss, wird er nicht umhin kommen Marketing und PR zu machen. Ist doch nichts verwerfliches.
Ist ja auch nichts dagegen zu sagen, aber ein paar Informationen über den Werdegang bzw. die Herkunft und Entwicklung des Stils wären schon ganz gut. Ansonsten wirkt das Ganze halt etwas dick aufgetragen.
Das Ambiente ist ja schick, und wenn man das Geld hat kann man es ja auch investieren. Überlebensprobleme scheint der Mann allerdings nicht zu haben.
#14
Geschrieben 14 Juli 2009 - 10:52 Uhr
Wer im Glashaus sitzt, sitzt selber drin ...
Wie Rüdiger schon sagte: PR und Marketing ist eine Sache, das Training ein anderes Ding.
Wenn ich mir mein eigenes Video vom IKC-2006 in den Niederlanden anschaue (was auf keinen Fall den Weg ins Internet finden wird...), dann sieht das echt aus wie ein Storch im Salat, der eher Kenpo stolziert als das Gelernte umsetzt...
Da erlaube ich mir doch lieber den Spass und gehe auf ein bekanntes Video-Portal und suche mal nach den Begriffen IKC, Nightline, o.ä. oder ein paar bekannte Namen, die ja zu Hauf nun die selbst gedrehten Bilderfolgen in die weite virtuelle Welt stellen.
Aber ein wenig cross-over ist ja nie verkehrt, denn auch das Kenpo ist nun wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß und sollte nicht auf dem Altar der KK zelebriert werden, sondern eher mit Spaß, Freude und Co. angegangen werden.
Also, aus dem Shotokan oder Judo, oder TKD kommend, ist es ein wenig gewöhnungsbedürftig, war mein Probieren beim Kempo aber auch...
Gruß,
startup
Wie Rüdiger schon sagte: PR und Marketing ist eine Sache, das Training ein anderes Ding.
Wenn ich mir mein eigenes Video vom IKC-2006 in den Niederlanden anschaue (was auf keinen Fall den Weg ins Internet finden wird...), dann sieht das echt aus wie ein Storch im Salat, der eher Kenpo stolziert als das Gelernte umsetzt...
Da erlaube ich mir doch lieber den Spass und gehe auf ein bekanntes Video-Portal und suche mal nach den Begriffen IKC, Nightline, o.ä. oder ein paar bekannte Namen, die ja zu Hauf nun die selbst gedrehten Bilderfolgen in die weite virtuelle Welt stellen.
Aber ein wenig cross-over ist ja nie verkehrt, denn auch das Kenpo ist nun wirklich nicht der Weisheit letzter Schluß und sollte nicht auf dem Altar der KK zelebriert werden, sondern eher mit Spaß, Freude und Co. angegangen werden.
Also, aus dem Shotokan oder Judo, oder TKD kommend, ist es ein wenig gewöhnungsbedürftig, war mein Probieren beim Kempo aber auch...
Gruß,
startup



