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Studie zu Beweggründen, MMA zu gucken (engl.)
Erstellt von SmoothApproach, Feb 27 2009 16:30 Uhr
4 Antworten in diesem Thema
#2
Geschrieben 28 Februar 2009 - 12:34 Uhr
Na, das ist doch mal eine wirklich interessante Diskussionsgrundlage! Oft fehlt ja hier im Forum ein wenig die objektive Informationsquelle als Ausgangsbasis: Da wird ohne jeden Blick auf Prävalenzraten und Hintergründe von Gewaltverbrechen über SV-Situationen gefachsimpelt, Mythen, die längst widerlegt sind, werden verbraten usw., obwohl doch dank Internet jede Menge toller Infos zu finden sind, wenn man ein wenig sucht.
Ich muss sagen, ich hab meine Meinung über MMA in den letzten Tagen dank dieses Forums gehörig revidieren müssen; ursprünglich schien mir das Ganze doch in erster Linie dieser "Wir sind noch härter als alle anderen"-Käfig-Gladiatorschiene zugehörig zu sein. Mehrere MMAler haben aber inzwischen deutlich gemacht, dass es ihnen als Aktiven eher um technisch anspruchsvolle und interessante Kämpfe geht und dass die Regeln im Laufe der Jahre ja auch deutlich in diese Richtung modifiziert wurden. Dann war meine Vermutung, dass die Zuschauer diese Kämpfe vor allem zur Befriedigung ihrer gewaltbezogenen Schaulust sehen würden. Auch dies wird in dem vorliegenden Artikel klar widerlegt. So gesehen sieht es so aus, dass die Entwicklungsrichtung im MMA von der Mehrzahl von sowohl Betreibenden als auch Zuschauern, Marketingexperten, Veranstaltern und Politik in Richtung Sport statt Gewaltdarbietung geht. Eigentlich ein umgekehrter Weg, als ihn meine latente Misanthropie je erwartet hätte: Das Publikum zwingt den Veranstalter zu Zivilisierung und Seriosität. Ein sehr schönes Ergebnis. Damit wird MMA für mich auch wieder interessant, nachdem ich ursprünglich die Fragestellung interessant fand, mal zu fragen, was denn ein schlagender/tretender Sportler gegen einen greifenden/wefenden Sportler ausrichten könnte und umgekehrt, und dann so enttäuscht war, dass diese interessante Frage in anabolikagetränkten Muskelmonstern in Käfigen unterging.
Ich muss sagen, ich hab meine Meinung über MMA in den letzten Tagen dank dieses Forums gehörig revidieren müssen; ursprünglich schien mir das Ganze doch in erster Linie dieser "Wir sind noch härter als alle anderen"-Käfig-Gladiatorschiene zugehörig zu sein. Mehrere MMAler haben aber inzwischen deutlich gemacht, dass es ihnen als Aktiven eher um technisch anspruchsvolle und interessante Kämpfe geht und dass die Regeln im Laufe der Jahre ja auch deutlich in diese Richtung modifiziert wurden. Dann war meine Vermutung, dass die Zuschauer diese Kämpfe vor allem zur Befriedigung ihrer gewaltbezogenen Schaulust sehen würden. Auch dies wird in dem vorliegenden Artikel klar widerlegt. So gesehen sieht es so aus, dass die Entwicklungsrichtung im MMA von der Mehrzahl von sowohl Betreibenden als auch Zuschauern, Marketingexperten, Veranstaltern und Politik in Richtung Sport statt Gewaltdarbietung geht. Eigentlich ein umgekehrter Weg, als ihn meine latente Misanthropie je erwartet hätte: Das Publikum zwingt den Veranstalter zu Zivilisierung und Seriosität. Ein sehr schönes Ergebnis. Damit wird MMA für mich auch wieder interessant, nachdem ich ursprünglich die Fragestellung interessant fand, mal zu fragen, was denn ein schlagender/tretender Sportler gegen einen greifenden/wefenden Sportler ausrichten könnte und umgekehrt, und dann so enttäuscht war, dass diese interessante Frage in anabolikagetränkten Muskelmonstern in Käfigen unterging.
#3
Geschrieben 07 März 2009 - 15:32 Uhr
Schön zu lesen, dass sich Meinungen auch zum Positiven ändern können. Fakt ist jedenfalls, dass MMA weit technischer und auch nicht brutaler ist (auch wenn es im ersten Augenblick so scheint), als eine Box- oder Ring-Veranstaltung. Grob gesagt sieht man im MMA eben das gesammelte Equipment, das man sonst getrennt im Boxen, Muay Thai/Kickboxen, Ringen und Submission Grappling zu sehen bekommt, d.h. wenn man diese einzelnen Disziplinen für sich zu brutal findet, wird man auch über MMA nicht anders denken.
Übrigens: Ab heute gibt es auf DSF jeden Samstag von 23.00 - 0.00 Uhr die UFC zu sehen.
Übrigens: Ab heute gibt es auf DSF jeden Samstag von 23.00 - 0.00 Uhr die UFC zu sehen.
Cha togar m' fhearg gun dìoladh - Nemo me impune lacessit
#4
Geschrieben 07 März 2009 - 20:27 Uhr
ZITAT(itto_ryu @ 07.03.2009 15:32 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Schön zu lesen, dass sich Meinungen auch zum Positiven ändern können. Fakt ist jedenfalls, dass MMA weit technischer und auch nicht brutaler ist (auch wenn es im ersten Augenblick so scheint), als eine Box- oder Ring-Veranstaltung. Grob gesagt sieht man im MMA eben das gesammelte Equipment, das man sonst getrennt im Boxen, Muay Thai/Kickboxen, Ringen und Submission Grappling zu sehen bekommt, d.h. wenn man diese einzelnen Disziplinen für sich zu brutal findet, wird man auch über MMA nicht anders denken.
Für den normalen Bürger ist MMA weiterhin brutal!
Siehe TV Total beim Raab als Couture und Dana White die UFC promotet haben!
Raab war sehr nüchtern und die Zuschauer leicht geschockt!
Boxen und K-1 werden vom normalen Zuschauer akzeptiert.
MMA wird sich nicht etablieren, wie Boxen und Kickboxen!
#5
Geschrieben 18 März 2009 - 08:56 Uhr
ZITAT(Hosenscheisser1 @ 07.03.2009 20:27 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
ZITAT(itto_ryu @ 07.03.2009 15:32 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Schön zu lesen, dass sich Meinungen auch zum Positiven ändern können. Fakt ist jedenfalls, dass MMA weit technischer und auch nicht brutaler ist (auch wenn es im ersten Augenblick so scheint), als eine Box- oder Ring-Veranstaltung. Grob gesagt sieht man im MMA eben das gesammelte Equipment, das man sonst getrennt im Boxen, Muay Thai/Kickboxen, Ringen und Submission Grappling zu sehen bekommt, d.h. wenn man diese einzelnen Disziplinen für sich zu brutal findet, wird man auch über MMA nicht anders denken.
Für den normalen Bürger ist MMA weiterhin brutal!
Siehe TV Total beim Raab als Couture und Dana White die UFC promotet haben!
Raab war sehr nüchtern und die Zuschauer leicht geschockt!
Boxen und K-1 werden vom normalen Zuschauer akzeptiert.
MMA wird sich nicht etablieren, wie Boxen und Kickboxen!
Also sind deiner Meinung nach Leute die MMA schauen keine "normalen" Bürger???
In Deutschland sind die Menschen eh wegen jeder Kleinigkeit geschockt. Im TV laufen Filme mit "härteren" Szenen eh net oder sind dermaßen zerschnippelt, daß man den TV ausschaltet. Aber jede Rammelei wird gezeigt. Sogar in den "anständigen" deutschen TV-Filmen!
Das in Deutschland die Meinung der "normalen" Bürger von den Medien manipulert wird kommt noch hin zu. Wenn etwas schlecht ist nach Meinung der Medien, dann glauben es die "normalen" Bürger.
Ich kann die Leute eh net verstehen wieso sie Boxen oder K1 nicht als "brutal" empfinden, MMA aber schon. Blutkämpfe werden akzeptiert, aber Ground´n Pound nicht!?! echt lächerlich. Die wollen doch nur das Schlechte MMA sehen!
Si vis pacem, para bellum
-römisches Sprichwort, Cornelius Nepos
www.cateransociety,com
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