Der perfekte MMA Mix : Einfach BJJ ?
#1
Geschrieben 13 Juni 2009 - 12:45 Uhr
Andreas Zwetzig @ FreeFight - der gegner war übrigens ein thaiboxer . Und so leid es mir tut mein trainer ist auch nicht sooo stark und breit . Jedenfalls waren beides ja keine sehr kommerziellen veranstaltungen .
Glaubt ihr sowas könnte sich allgemein und auch in UFC durchsetzen wenn man es seeehr gut beherscht ?
#2
Geschrieben 13 Juni 2009 - 13:50 Uhr
Andreas Zwetzig @ FreeFight - der gegner war übrigens ein thaiboxer . Und so leid es mir tut mein trainer ist auch nicht sooo stark und breit . Jedenfalls waren beides ja keine sehr kommerziellen veranstaltungen .
Glaubt ihr sowas könnte sich allgemein und auch in UFC durchsetzen wenn man es seeehr gut beherscht ?
Der MMA-Kampf war ein Newcommerfight, dass hat man auch beim Gegner gesehen!
Bei Fightern mit mehr Erfahrung im Stand hätte dein Trainer sehr alt ausgesehen!
Ich tippe das er so um die 70kg wiegt und da geht im Stand schon die Luzi ab.
In der UFC wird es sich nicht durchsetzen, da die Fighter einfach Top konditionert sind um
nur mit Bodenkampftechniken besiegt zu werden, wie z.B. Anderson Silva und Machieda.
#3
Geschrieben 13 Juni 2009 - 15:34 Uhr
Nein. http://www.youtube.com/watch?v=megbGmjKQM4
#4
Geschrieben 15 Juni 2009 - 10:44 Uhr
Sei mir nicht böse, aber jeder gute MMAler hätte diesen schwachen Takedown abgewehrt. Ob mit Sprawl ´n Brawl oder Kontertechniken! Es war zwar ein Newcomerfight wie der liebe Hosenpuper schon anmerkte, aber trotzdem hat mir die Sub von deinem trainer gefallen.
-römisches Sprichwort, Cornelius Nepos
www.cateransociety,com
#5
Geschrieben 15 Juni 2009 - 22:58 Uhr
Dass es bei einem einzigen Ausnahmetalent klappt, ist aber noch nicht genug, um eine Empfehlung auszusprechen. (Ich würde z.B. auch trotz der Erfolge von Lyoto Machida nicht zu Shotokan als Basis für MMA raten...)
BJJ ist gut und wichtig, aber man tut sich bei der Umsetzung viel leichter, wenn man einiges vom Boxen/ Muay Thai versteht.
Erstens braucht man eine entsprechende Verteidigung (wenn man bewusstlos am Boden liegt, grappelt sich's schlecht); zweitens braucht man eine Offensive. Wenn der Gegner die eigenen Schläge ernst nehmen muss, tut man sich leichter damit, Takedowns anzusetzen.
Ich spiele mit dem Gedanken, selber mal einen Kampf zu machen, werde aber auf jeden Fall versuchen, vorher meine Fäuste auf Vordermann zu bringen.
#6
Geschrieben 16 Juni 2009 - 15:08 Uhr
#7
Geschrieben 14 August 2009 - 00:07 Uhr
aber bei 0.54 fängt er eine mit der ferse
#8
Geschrieben 16 Januar 2010 - 21:48 Uhr
Heutzutage sind die Gegner zu gut in allem möglichen ausgebildet.
Aber ich denke man sollte eine Kampfart haben bei der der andere einem Nichts vor machen kann like Itto_Ryu sagte: Als schwerpunkt ja.
#10
Geschrieben 17 Januar 2010 - 19:40 Uhr
#11
Geschrieben 18 Januar 2010 - 22:14 Uhr
Volle Zustimmung Smooth Approach! Diese eigenartige Gracie-Glorifizierung wäre auf dem heutigen Leistungsstand meiner Meinung nach nicht mehr zu halten. Als Royce die ganzen schweren Jungs frisch gemacht hat, war er mit Gegnern konfrontiert, die absolut keinen Schimmer hatten, was er da mit ihnen anstellt. Submission-Defence gabs damals nicht für Striker, Karateka und Ringer. Die haben sich einfach auf ihr überlegenes Standup und ihre Kraft verlassen und sind damit im wahrsten Sinne des Wortes auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden. Heutzutage trainiert jeder ernst zu nehmende MMA-Fighter der nicht ausm Grappling kommt, genau diese Situationen zu vermeiden und Escapes zu den gängigen Submissions.
Aus meiner Sicht könnte ein Royce Gracie heute keinen modernen Allround-Fighter mehr völlig ohne Standup auf den Boden zwingen und submitten. Ein Beispiel: sein Kampf gegen Matt Hughes ... Ein weiteres Beispiel: Anderson Silva vs. Thales Leites - Leites (mit Sicherheit ein sehr sehr guter BJJ-Blackbelt) hatte absolut keine Chance gegen das Standup und die Takedown-Defense der Spinne. Was ihm übrig blieb war sich auf den Rücken fallen zu lassen und zu beten, dass Silva auf ner Bananenschale ausrutscht und in seine Guard fällt (wobei ich stark bezweifle, dass Silva dort "hilflos" gewesen wäre).
Heutzutage muss ein MMA-Fighter der Konkurrenz in jeder Kampfdistanz irgendetwas entgegenzusetzen haben (Striking, Ringen & Submissions). Und jemand auf den Boden zu bekommen geht nicht einfach so mit "Clinchen und Takedown" wenn der Gegner sich auf genau das konzentrieren kann, weil er weiss dass im Standup absolut nichts kommen kann!
Fazit: BJJ allein, reicht nicht (mehr) aus um jeden Kampf zu gewinnen!
Bearbeitet von DreadLocK, 18 Januar 2010 - 22:17 Uhr.
#12
Geschrieben 19 Januar 2010 - 08:42 Uhr
Und Andrej Zwetzig ist im Grappling echt begnadet. Hab ihn schon gegen deutlich schwerere und erfahrene Grappler kämpfen sehen. Grade auf der letzten NDM BJJ hat er alles mitgenommen, was geht: Gi und No-Gi, offene Gurtklassen, absolut offene, einfach alles. Von einem super Ringer, der deutlich schwerer war, hat er einen Supplex "einfach mal so" mitgenommen. Die ganze Halle hat bei dem Ding aufgestöhnt und Andrej grinst und kämpft weiter
www.iron-warrior.com
www.kapapisrael.de
www.ndm-bjj.de
#13
Geschrieben 19 Januar 2010 - 11:05 Uhr
... unter den Nogeiras, ich weiss, deswegen bezweifle ich ja, dass Leites mit ihm am Boden hätte den Max machen können !
#14
Geschrieben 19 Januar 2010 - 12:31 Uhr




