Könnte mir auch gut vorstellen, dass jemandem, der mit einem Messer agiert, ein derart ausgeprägter Schädigungswille unterstellt werden kann, dass ein Nachschlag durchaus gerechtfertigt sein könnte, um zu verhindern, dass mich der Täter verfolgt.
Krav Maga bei bewaffneter Konfrontation - Technikserie Sep. 09
Erstellt von bogac, Aug 31 2009 13:26 Uhr
25 Antworten in diesem Thema
#22
Geschrieben 01 September 2009 - 15:45 Uhr
ZITAT(bogac @ 01.09.2009 07:13 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Ich würde die genaue juristische Bewertung einem Profi überlassen.
Würde ich auch so sehen. Was letztendlich bei einer Gerichtsverhandlung herauskommt, muss nicht zwingend mit dem wirklichen Tathergang etwas zu tun haben. Da gibt es viel zu viele Faktoren die Einfluss nehmen können. Ein Beispiel: Zeugen, die nur einen Teil des Tathergangs mitbekommen haben...
Gruß
John
Krav Maga Keepsafe München
www.keepsafe.de
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#23
Geschrieben 01 September 2009 - 19:39 Uhr
ZITAT(F-factory @ 01.09.2009 16:45 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Was letztendlich bei einer Gerichtsverhandlung herauskommt, muss nicht zwingend mit dem wirklichen Tathergang etwas zu tun haben. Da gibt es viel zu viele Faktoren die Einfluss nehmen können. Ein Beispiel: Zeugen, die nur einen Teil des Tathergangs mitbekommen haben...
Z.B eine Videoüberwachung am Bahnhof und schon fast obligatorisch auf belebten öffentlichen Plätzen....
Mann sollte schon genau wissen was man unterrichtet, von daher finde ich die rechtliche Seite mehr als interessant / elementar.
... reden Sie einfach weiter, irgendwann wird schon etwas Sinnvolles dabei sein.
9 von 10 Stimmen in meinem Kopf sagen: "Du bist nicht verrückt", und die 10te summt unaufhörlich die Tetris Melodie
I`m dreaming of a world, without walls and fences, without windows and gates...
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#24
Geschrieben 01 September 2009 - 19:53 Uhr
Guten Abend zusammen,
ist das eine KM Werbeveranstaltung in der nun alle paar Wochen ein neues Video mit martialischer Musik eingestellt wird?
...
Würde das gleiche Video übrigens im TKD-Bereich mit den gleichen Techniken eingestellt werden, würde es gnadenlos verissen.
Grund: der gleiche Kritikpunkt, der für die meisten KKs gilt, die Messerabwehr trainieren.
Der Angreifer geht statisch einen Schritt vor, belastet das vordere Bein, bietet aktiv den Rücken als Trefferzone an, lässt das Messer vorne stehen und ist damit zum Abschuss freigegeben und eine Kontrolle des Gegners liegt nicht vor.
Wenn noch ein Schlag mit Messer in der Hand notwendig ist, dann ist der Gegner vorher wohl noch einsatzfähig - bei dem Grundgedanken fehlt mir persönlich jegliche Eigesicherung des Verteidigers gegen die linke schützende Hand und das rechte Bein des am Boden liegenden.
Schade, von dem was ich bislang über KM gelesen habe, hatte ich andere Ansätze erwartet.
Viele Grüße
Mac
ist das eine KM Werbeveranstaltung in der nun alle paar Wochen ein neues Video mit martialischer Musik eingestellt wird?
...
Würde das gleiche Video übrigens im TKD-Bereich mit den gleichen Techniken eingestellt werden, würde es gnadenlos verissen.
Grund: der gleiche Kritikpunkt, der für die meisten KKs gilt, die Messerabwehr trainieren.
Der Angreifer geht statisch einen Schritt vor, belastet das vordere Bein, bietet aktiv den Rücken als Trefferzone an, lässt das Messer vorne stehen und ist damit zum Abschuss freigegeben und eine Kontrolle des Gegners liegt nicht vor.
Wenn noch ein Schlag mit Messer in der Hand notwendig ist, dann ist der Gegner vorher wohl noch einsatzfähig - bei dem Grundgedanken fehlt mir persönlich jegliche Eigesicherung des Verteidigers gegen die linke schützende Hand und das rechte Bein des am Boden liegenden.
Schade, von dem was ich bislang über KM gelesen habe, hatte ich andere Ansätze erwartet.
Viele Grüße
Mac
Renne um Dein Leben, wenn ich lächele.
Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich schrieb?
Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, doch ich sehe Du bist unbewaffnet.
Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich schrieb?
Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, doch ich sehe Du bist unbewaffnet.
#25
Geschrieben 01 September 2009 - 20:40 Uhr
ZITAT(Mac @ 01.09.2009 20:53 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Guten Abend zusammen,
ist das eine KM Werbeveranstaltung in der nun alle paar Wochen ein neues Video mit martialischer Musik eingestellt wird?
...
Würde das gleiche Video übrigens im TKD-Bereich mit den gleichen Techniken eingestellt werden, würde es gnadenlos verissen.
Grund: der gleiche Kritikpunkt, der für die meisten KKs gilt, die Messerabwehr trainieren.
Der Angreifer geht statisch einen Schritt vor, belastet das vordere Bein, bietet aktiv den Rücken als Trefferzone an, lässt das Messer vorne stehen und ist damit zum Abschuss freigegeben und eine Kontrolle des Gegners liegt nicht vor.
Wenn noch ein Schlag mit Messer in der Hand notwendig ist, dann ist der Gegner vorher wohl noch einsatzfähig - bei dem Grundgedanken fehlt mir persönlich jegliche Eigesicherung des Verteidigers gegen die linke schützende Hand und das rechte Bein des am Boden liegenden.
Schade, von dem was ich bislang über KM gelesen habe, hatte ich andere Ansätze erwartet.
Viele Grüße
Mac
ist das eine KM Werbeveranstaltung in der nun alle paar Wochen ein neues Video mit martialischer Musik eingestellt wird?
...
Würde das gleiche Video übrigens im TKD-Bereich mit den gleichen Techniken eingestellt werden, würde es gnadenlos verissen.
Grund: der gleiche Kritikpunkt, der für die meisten KKs gilt, die Messerabwehr trainieren.
Der Angreifer geht statisch einen Schritt vor, belastet das vordere Bein, bietet aktiv den Rücken als Trefferzone an, lässt das Messer vorne stehen und ist damit zum Abschuss freigegeben und eine Kontrolle des Gegners liegt nicht vor.
Wenn noch ein Schlag mit Messer in der Hand notwendig ist, dann ist der Gegner vorher wohl noch einsatzfähig - bei dem Grundgedanken fehlt mir persönlich jegliche Eigesicherung des Verteidigers gegen die linke schützende Hand und das rechte Bein des am Boden liegenden.
Schade, von dem was ich bislang über KM gelesen habe, hatte ich andere Ansätze erwartet.
Viele Grüße
Mac
Deshalb steht es im Selbstverteidigungsbereich der Hybride und nicht in den KK´s.
Die Eigensicherung des Verteidigers hätte dann Deiner Meinung nach wie aussehen können?
Für ein kurzes und eindrückliches Video muss nun mal ein Entscheidung getroffen werden. Was hat sich der Dichter wohl dabei gedacht?
Beste Grüße
Bo
www.KravMaga-Union.de
#26
Geschrieben 02 September 2009 - 00:08 Uhr
ZITAT(Capsaicin II @ 01.09.2009 19:39 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
ZITAT(F-factory @ 01.09.2009 16:45 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Was letztendlich bei einer Gerichtsverhandlung herauskommt, muss nicht zwingend mit dem wirklichen Tathergang etwas zu tun haben. Da gibt es viel zu viele Faktoren die Einfluss nehmen können. Ein Beispiel: Zeugen, die nur einen Teil des Tathergangs mitbekommen haben...
Z.B eine Videoüberwachung am Bahnhof und schon fast obligatorisch auf belebten öffentlichen Plätzen....
Mann sollte schon genau wissen was man unterrichtet, von daher finde ich die rechtliche Seite mehr als interessant / elementar.
Nun, da wir noch nicht die fast flächendeckende CCTV-Überwachung in Deutschland haben (wie z.B. in England) ist es auch nur ein Faktor der "sein kann". Auch mit Videoüberwachung ist ein Tathergang nicht immer voll rekonstruierbar, wie genug Beispiele aus meiner Heimat zeigen.
Die rechtliche Seite sollte durchaus jedem Trainierenden näher gebracht werden. Jedoch ist ein "näherbringen" keine Bevormundung was ein Individuum in einer Gefahrensituation für sein/ihr Leib und Leben tun soll oder nicht. Wenn eine Person in einer Hochstresssituation in Bruchteilen von Sekunden Entscheidungen fällen muss, wie sie agieren soll, dann wird sie mit den Konsequenzen rechnen und leben müssen.
Nebenbei: Der abschliessende Schlag in dem Clip würde aus der ausgeführten Position mit hoher Wahrscheinlichkeit weder fatal noch langfristige oder bleibende Schäden verursachen, könnte dem "Verteidiger" jedoch die Möglichkeit zur Flucht eröffnen ohne Gefahr zu laufen verfolgt zu werden. Wenn man da eine Nutzen-/Schadensrechnung machen würde...
@Mac
Es gibt verschiedene Ansätze zu Messerabwehren im Krav Maga die vor allem auf kurzen, unkomplizierten und reflexartigen Bewegungen basieren. Diese funktionieren in der Regel auch, wenn die Messerhand nicht "ausgestreckt" gelassen wird.
Wenn man solche Faktoren wie die "Eigensicherung des Verteidigers gegen die linke schützende Hand" und "das rechte Bein des am Boden liegenden" einbeziehen soll, dann kann man von solch einfachen und unkomplizierten Bewegungen nicht mehr reden. Für mich geht bei solchen Vorgaben der Aspekt "Realismus" vollkommen flöten.
Das Kontrollieren, das Entwaffnen bzw. der Kipphandhebel sind für mich übrigens Spielereien, die man unterrichten kann, (bei uns) jedoch keine Priorität haben. Anders ist dies im Law Enforcement Bereich.
Aber wenn man die Elemente bei dem Clip weglassen würde, dann wäre der kurze Democlip ziemlich langweilig...
Insgesamt finde ich den Clip von der "Konkurrenz" gut.
Gruß
John
Bearbeitet von F-factory, 02 September 2009 - 00:21 Uhr.
Krav Maga Keepsafe München
www.keepsafe.de
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