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Kata Musik


11 Antworten in diesem Thema

#1 FireFlea

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Geschrieben 23 Dezember 2009 - 15:52 Uhr

Öhm, was haltet Ihr davon?

http://www.youtube.com/watch?v=DF7hk5G21cg

(Bevor jemand fragt, ich finds schrecklich).
"Es gibt keine Abkürzung, sondern nur Arbeit, Schweiß und Schmerzen." Choshin Chibana

#2 GastGhaza_*

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Geschrieben 23 Dezember 2009 - 17:54 Uhr

Irgendwie süß.

Vielleicht hilfreich für Anfänger?

#3 GastShōkiu_*

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Geschrieben 23 Dezember 2009 - 18:10 Uhr

Hi,

man darf nicht vergessen, dass Kata ohnehin mit dem Tanz verwandt ist. Das Video geht m.E. einen Schritt weiter in diese Richtung.

Man darf sich nicht immer nur im Altkost verlieren. Es ist eine nette Idee und ich denke, sowas kann insbesondere in der Gruppe eine Menge Spaß bringen. Das sagt er ja auch selbst: Abwechslung in den Trainingsalltag, u.a.
Ich würde es selbst nicht unbedingt machen und finde die Musik zu gehetzt und "asynchron": Der "Beat" kommt irgendwie immer genau dann, wenn er gefühlt gerade nicht wirklich in den übrigen Rhytmus passt. Die Idee als solche finde ich aber nett.

Shōkiu

#4 GastChrisDz_*

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Geschrieben 23 Dezember 2009 - 18:56 Uhr

ok, jetzt also auch hier....

Es ist einfach nur Sch..... und dann steht auch noch was von "traditionell" drauf, ich raff's nicht!

In der Kirche sind Leute schon für weniger auf dem Scheiterhaufen gelandet, zumindest jedoch exkommuniziert worden, sollte man hier auch tun.

Glücklicherweise besitze ich keines der Bücher dieses Herrn Bopprè, ich käme jetzt erstmals in große Gewissenskonflikte, da man hierzulande und insbes. als Deutscher keine Bücher verbrennen darf...

Aber als Karateka disqualifiert er sich auf Ewigkeit von selbst durch solchen Quatsch, trommel, trommel, bumm, bumm, was läuft in der Nacht durch den kalten Wind, es ist der Karateka mit seinem Kata-Kind, mir wird schwindlig.....

#5 GastShōkiu_*

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Geschrieben 23 Dezember 2009 - 20:15 Uhr

Nana,

ich denke, da wird wieder zu dogmatisch gedacht.
Nirgends wird behauptet, dass das traditionelles Shôtô sei. Es steht da etwas von "Beats in Einklang mit den traditionellen Shotokan Katas". Wer Tradition mit etwas Neuem verbindet, der schafft auch immer etwas Neues. Wenn er nun aber erwähnt, dass er die Tradition dazu verwendet hat, braucht man ihm nicht gleich unterstellen, er würde die Tradition für sich beanspruchen. Das ist hier nämlich nicht geschehen und daher sind solche Vorwürfe m.E. auch haltlos.

Man kann die Art mögen oder nicht. Aber gerade dass hier nun sogar schon von "Disqualifizierung als Karateka auf Ewigkeit" und religiösen Vergleichen die Rede ist, finde ich doch wieder sehr repräsentativ für die Engstirnigkeit mancher Karateka und die Tatsache, dass manche "ihr" Karate eben doch zu etwas verklären, was es ist nicht. Man kann solche "Beats" mögen oder nicht, das steht sicher jedem frei ...

Oder übelese ich da die Ironie?

Shōkiu

#6 DerSchleifer aus Fulda

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Geschrieben 24 Dezember 2009 - 01:29 Uhr

Also ich sage es mal so. Die Musik gefällt mir zwar nicht und die Akzente passen nicht so wirklich in den jeweiligen Stücke rein (so wie Shokiu es ja bereits erwähnt hat) aber an sich eine ganz nette Idee. Ich kann mir vorstellen, das sowas gerade im Kinder- und Jugendbereich ziemlich gut ankommt. Für Erwachsene würde ich es jetzt nicht verwenden, aber für die lieben Kleinen wäre das genau das Richtige! laugh.gif

Viele Grüße!

Mathias biggrin.gif
Tradition bedeutet nicht die Erhaltung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers! - Unbekannt

Fehler sind nicht der Ausdruck von Mangel, sondern der Schatten des Könnens! - Unbekannt

Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir nur gingen. - Kurt Marti

#7 Volker

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Geschrieben 24 Dezember 2009 - 01:41 Uhr

Shit happens. Es fehlt der groove. Was soll das denn? Keinen cent wert. Schrott.

Aber: Einer der weltbesten Karate-Trainer, Donald "Ticky" Donovan, hat seine besten Leute immer wieder im lockeren Randoori mit musikalischen Rhythmen trainieren lassen.

Da liegen dann aber auch Welten dazwischen. 

v.

 



#8 FireFlea

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Geschrieben 24 Dezember 2009 - 08:27 Uhr

ZITAT(DerSchleifer aus Fulda @ 24.12.2009 01:29 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Also ich sage es mal so. Die Musik gefällt mir zwar nicht und die Akzente passen nicht so wirklich in den jeweiligen Stücke rein (so wie Shokiu es ja bereits erwähnt hat) aber an sich eine ganz nette Idee. Ich kann mir vorstellen, das sowas gerade im Kinder- und Jugendbereich ziemlich gut ankommt. Für Erwachsene würde ich es jetzt nicht verwenden, aber für die lieben Kleinen wäre das genau das Richtige! laugh.gif

Viele Grüße!

Mathias biggrin.gif


Ich weiß nicht. Fortgeschrittene brauchens nicht, weil der Rhytmus individuell ist. Anfänger brauchens nicht, da eine Kata mit der Musik nur funktoniert, wenn der Ablauf schon beherrscht wird und keine Fehler mehr passieren (was wenn ich jemanden während der Kata korrigieren möchte?). Abgesehen davon finde ich persönlich die Beats schrecklich. Musste beim ersten anschauen sogar lachen, wegen der Kung-Fu Film ähnlichen Schlaggeräusche.
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#9 DerSchleifer aus Fulda

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Geschrieben 24 Dezember 2009 - 10:01 Uhr

ZITAT(FireFlea @ 24.12.2009 08:27 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Ich weiß nicht. Fortgeschrittene brauchens nicht, weil der Rhytmus individuell ist. Anfänger brauchens nicht, da eine Kata mit der Musik nur funktoniert, wenn der Ablauf schon beherrscht wird und keine Fehler mehr passieren (was wenn ich jemanden während der Kata korrigieren möchte?)


Ich sag ja. Für Erwachsene find ichs unnütz. Ich würde es lediglich im Kinder- und Jugendbereich anwenden. Die brauchen die Abwechslung, denn ich finde es gibt für Kinder nichts langweiligeres und schlimmeres als ein traditionelles Karate-Training. Karate ist für Kinder an sich zu abstrakt. Da helfen solche Mittelchen schon ganz gut.
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#10 GastShōkiu_*

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Geschrieben 24 Dezember 2009 - 12:09 Uhr

Hi,

ich glaube, hier wird doch noch zu bierernst an "traditionelles Karate" oder Fortschritt in der Kata gedacht.

Mal ganz langsam, was der gute Herr dort als Ziele nennt (zumindest, was mir vom einmaligen Ansehen im Gedächtnis geblieben ist):
1. Hilfe bei der Abstimmung eines Kata-Ablaufs für mehrere Leute in der Gruppe. Ist das abwegig? Nein! Ist das hier gelungen? Ich finde nicht, wie ich oben schon beschrieben habe.
2. Für Anfänger. Ist das nötig? Ich denke auch, eher ungeeignet, wie FireFlea anmerkte.
3. Für Aufführungen. Ist das nötig? Nö. Funktioniert das hier? Wenn einstudiert wahrscheinlich schon. Obwohl ich eine klassisch aufgeführte Kata ohne solchen Schnickschnack beeindruckender finde ;-)
4. Just for fun

Der letzte Punkt ist wichtig. Es geht gerade nicht darum, im Training nur noch so etwas zu machen oder groß zu behaupten, man wolle Leuten mit so etwas Kata beibringen. Nicht alles muss immer als Ziel haben, besser, schneller, sicherer, "dôiger" zu werden. Nicht alles muss einen direkten Nutzen haben. Man kann auch mal einfach etwas aus Spaß machen. Und auch wenn ich mir soetwas nicht antun würde, kann ich mir gut vorstellen, das es in manchem Breitensportverein mal ganz lustig wäre. Nicht alles, was sich Leute so ausdenken, ist für die engstirnige Elite gedacht, die Kampfkunst als Lebensweg für sich selbst betrachtet und sich aus welchen Gründen auch immer durch so etwas persönlich verarscht vorkommt =)

Mein Fazit:
Nette Idee. Suboptimale Umsetzung.

Shōkiu

P.s. Bei uns im Training ist es auch üblich, in Kumite-Einheiten treibende Musik einzubinden. Und es ist eine tolle Sache. Warum? Nun, nicht unbedingt weil man ohne nicht kämpfen könnte oder weil man dadurch effektiv eher besser werden würde als ohne (was bei uns zumindest nicht messbar wäre). Aber es macht einfach mehr Spaß, und da sind wir uns eigentlich alle einig. Wem's Spaß macht, dem die Spaß machende Sache.

Bearbeitet von Shōkiu, 24 Dezember 2009 - 12:12 Uhr.


#11 hüftgold

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Geschrieben 20 Februar 2010 - 23:12 Uhr

ich habe gänsehaut vor lauter fremdscham. was ein rotzvideo laugh.gif

#12 simawa

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    Shaolin
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Geschrieben 26 Juli 2010 - 19:06 Uhr

Naja, nur mal die Kirche im Dorf lassen. Sooo schlecht ist das nu ma auch nich. Immerhin ein Versuch, der verbessert werden kann. Albrecht Pflüger empfiehlt auch, immer wieder mal Kata mit Musikbegleitung zu üben. Seine Musikempfehlung: Songs von Kitaro. Ist doch mal ne nette Abwechslung...