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schlägernde Frauen und falsche Freunde...


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78 Antworten in diesem Thema

#61 Phantom

    Stammgast

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Geschrieben 06 Januar 2010 - 10:41 Uhr

Es gibt Erfahrungswerte (welcher Art auch immer), aus welchen sich bestimmte Verhaltensempfehlungen ableiten lassen. Diese kann man dann mit individuellen Erlebnissen vergleichen, wie z.B. hier. Und dann kommt man zum Ergebnis, dass das hier beschriebene Szenario vom Endergebnis her sicherlich relativ gut bewältigt wurde, aber aus gefährdungs-risikotechnischer Perspektive nicht unbedingt optimal verlief. Wie übrigens die meisten SV-Situationen. Perfekte Entscheidungen gibt es nicht, weder subjektiv noch objektiv. Denn wie du richtig schreibst: wir orientieren uns alle an menschlichen Verhaltensweisen, ob statistisch kumuliert oder einzeln betrachtet.

Wie bereits angemerkt: der Gesetzgeber erwartet in einer Notwehrsituation ein Verhalten nach dem Grundsatz der Erforderlichkeit, nicht nach der Verhältnismäßigkeit. Erforderlichkeit bedeutet ganz klar: schnellstmögliche Beendigung eines Angriffes unter Einsatz des mildesten möglichen Mittels. Dass der Spagat hier nur theoretisch optimal erfolgt, ist logisch und wird auch bei jeder Fallbetrachtung antizipiert, sehr richtig. "Schnellstmögliche Beendigung" orientiert sich hier ganz klar an dem Gefährungsgrad für die eigene Gesundheit. Wie erwähnt, für mich persönlich stellt dies die oberste Priorität dar, ist also Dreh- und Angelpunkt jeder Notwehrüberlegung. Und was du als Restrisiko bezeichnest, ist ein schwammiger Bereich, ich leiste mir nur Kompromisse, wenn die Risikoeinschätzung relativ sicher erfolgen kann - da entspreche ich insoweit auch dem Gesetz. Im Zweifel wird geprüft, ob meine Verhaltensweise objektiv vertretbar ist und zwar aus der Sicht eines neutralen Beobachters. Das mildeste Mittel wende ich unter Berücksichtigung der genannten Aspekte gerne an. Solange ich mich in diesem Verhaltensmuster bewege, sehe ich mich juristisch und auch moralisch auf der richtigen Seite.
Im Grunde sind unsere Meinung nicht wirklich verschieden: nur übertrage ich das "Restrisiko" lieber auf die Gefahr rechtlicher Konsequenzen als auf meine Gesundheit wink.gif

Bearbeitet von Phantom, 06 Januar 2010 - 10:42 Uhr.

"Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger." Kurt Tucholsky

#62 Toranaka

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Geschrieben 06 Januar 2010 - 12:10 Uhr

Erstmal muss ich sagen, dass du Recht hast, dass man hier in Deutschland am Ar*** ist, wenn man Differenzen mit "Einbürgungswilligen" hat. Aber das liegt wohl an den Vorkommnissen in der Zeit von 1933 - 1945. Aber das ist ja hier nicht das Thema.
Dass du dich verteidigt hast ist auch noch in Ordnung aber
1. warum habt ihr denen spätestens beim zweiten Nachfragen keine Zigarette gegeben um allen Ärger aus dem Weg zu gehen.
2. die Art und Weise deiner Verteidigung muss ich bemängeln, meiner Meinung nach, hat es viel zu lange gedauert. Ich meine, die waren zu viert und du hälst einen im "Kesa gatame". Hast du dich da nicht in irgendeiner Form selbst kampfunfähig gemacht, indem du mit einem beschäftigt gewesen bist?
3. Kesa gatame ist in dem Fall der größte Fehler, den du hättest machen können, da dein Rücken offen für alle Aggressoren ist. Leicht hätte man dir eine Flasche über den Kopf ziehen können.
4. deinen KKerfahrung zufolge, hättest du doch bestimmt andere Sachen aus deinem Repartoir anwenden können, um bei den verbliebenen 3 Leuten einen Aha-effekt erzeugen zu können.
5. vergleiche Kampfkunst niemals mit Strassenkampf. Auf der Strasse gibt es keine Regeln.
6. verlasse dich nie auf andere. Wie mein Vorredner schon sagte, Civilcourage ist eine der Tugenden, die wir heut zu Tage verloren haben

Also ein paar Tipps: halte dir immer den Rücken frei aber lass dich niemals in die Ecke drängen. Der erste Uke-Waza muss sitzen aber Uke-Waza ist nicht immer eine Verteidungstechnik. In solchen Situationen muss es dir egal sein, ob seine Nase bricht, gehe davon aus, dass er dich zerstören wollte. Einst war ich auch mal in einer heiklen Lage. So wie er ausholte, kam von mir ein Kizami-Zuki mit einem kräftigen Kiai und der Kampf war beendet.
"Beginne keinen Kampf, den du nicht gewinnen kannst."

#63 Zahnfee

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Geschrieben 06 Januar 2010 - 14:09 Uhr

ZITAT(Terao @ 05.01.2010 15:25 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Hm, ich seh das etwas anders. Meiner Ansicht nach hat unser Threadersteller nicht wirklich falsch gehandelt. Unterm Strich war doch das Resultat lediglich ein paar Kratzer auf beiden Seiten und ein kleiner Zeitungsartikel. Sooo wahnsinnig gefährlich waren die zwei Mädels und der 14jährige doch nicht, dass man gleich die tödlichen Techniken aus dem Ärmel hätte ziehen müssen. Hätte der Threadersteller wirklich gleich voll und ohne jede Zurückhaltung zugeschlagen, hätte das ganze durchaus auch als Körperverletzung mit Todesfolge enden können. Und dann macht einem Richter mal klar, dass diese drei Kinder 4 erwachsene Männer so angegriffen haben, dass keine andere Wahl blieb.


Ziemlich Optimistische Einstellung wink.gif Klar hätte das Tödlich enden können...nur wer hätte dann den Bericht hier geschrieben ? rolleyes.gif Dann hätte man sich erspart den Richter etwas klar machen zu müssen.

Man soll niemanden unterschätzen, schon gar keine Kindergang die keine Hemmungen kennt. Eine Flasche auf dem Kopf hat schon manchen ins Grab gebracht. wink.gif
Fäuste sagen mehr als Worte
-----------------------------------------

#64 HAI

    Stammgast

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Geschrieben 06 Januar 2010 - 19:44 Uhr

Moin,
recht hast Du,Zahnfee!
ZITAT
Man soll niemanden unterschätzen, schon gar keine Kindergang die keine Hemmungen kennt.


Der Verteidiger hat hier glück gehabt,also alles ok.

Dialog- Deeskalation-Durchschlagen
in dieser Reihenfolge und nix anderes.

gruss Hai
****
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****

#65 Puzzelpaul

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Geschrieben 16 Januar 2010 - 18:06 Uhr

ZITAT(Toranaka @ 06.01.2010 12:10 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Erstmal muss ich sagen, dass du Recht hast, dass man hier in Deutschland am Ar*** ist, wenn man Differenzen mit "Einbürgungswilligen" hat. Aber das liegt wohl an den Vorkommnissen in der Zeit von 1933 - 1945.


Das ist Unsinn. Andere euopäische Länder sind noch weit softer zu "südländischen" Kriminellen, sofern das überhaupt noch geht. England, Schweden, Dänemark, Niederlande ect. habe wesentliche massivere Probleme mit Migranten aus einem gewissen Religionskreis als wir und die haben wohl kaum eine Nazivergangenheit. Einige der Länder in Skandinavien hatten nichtmal Kolonien. Aber keine Angst, das wird auch hier schon noch- Appeasement hat noch nie gegen eine gewaltbereite Ideologie geholfen.

Gerade heute gabs wieder so ein schönen Artikel wonach 100% (!) der Vergewaltiger in Oslo aus dem famosen Südland kommen, während die Opfer zu 90% weiße Norwegerinnen sind. Ist bei unserer Gewaltdelikten übrigens auch so änlich gelagert, wenn denn mal eine aussagekräftige Statistik durchsickert.

Und da ich auch schon das Vergügen mit einer solchen Dialoggruppe hatte kann ich nur sagen: rennt so schnell ihr könnt. Selbst wenn man sich erfolgreich wehrt, was in Anbetracht der prinzipiellen Überzahl und der mangelnten Hemmschwelle auch einfach mal mit dem Messer zuzustechen zu russischem Roulette moutiert, steht ganz schnell der Staatsanwalt auf dem Plan, der dann DICH anklagt. Und sollte einer von denen noch dumm fallen, dann hast du noch die Speerspitze der Gutmenschen am Hals.

Kurz gesagt, sei froh, dass nicht mehr passiert ist. Letztes Jahr wurden nicht gerade wenige von solchen Halbstarken zum Krüppel gemacht.

#66 Spike

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Geschrieben 18 Januar 2010 - 18:17 Uhr

ZITAT(HAI @ 06.01.2010 19:44 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
Moin,
recht hast Du,Zahnfee!
ZITAT
Man soll niemanden unterschätzen, schon gar keine Kindergang die keine Hemmungen kennt.


Der Verteidiger hat hier glück gehabt,also alles ok.

Dialog- Deeskalation-Durchschlagen
in dieser Reihenfolge und nix anderes.

gruss Hai


Danke für deinen Beitrag Hai, sonst hätte ich hier glatt das Gefühl gehabt, dass sich die meisten Leute mit einschlägiger Berufserfahrung gezielt und bevorzugt in Gefahrensituationen durchprügeln.

Gruss

-Spike
"Whatever happens...happens..."
"I hate theme parks..."

#67 viva-la-muerte

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Geschrieben 10 Februar 2010 - 20:39 Uhr

so, nu ich auch wieder.
ich kenne dieses szenario nur zu gut.

hai hat vollkommen recht, wenn er sagt, dialog, deeskalation, draufhauen.
das ist das einzig richtige, wenn auch bis ins einzelne zerpflückt nicht immer gesetzliche schema.

dies ist eine problematik, bei der die integration sozialer randgruppen versagt hat; sowohl derer mit als auch derer ohne migrationshintergrund.
es sind leute, denen im näheren umfeld niemand richtig beachtet; deshalb der drang, in der clique im mittelpunkt zu stehen.
dazu wird übertrieben, in allen bereichen - exzessives saufen, verbale provokation, aggression.

ich wurde von meinen linksorientierten eltern zur gewaltfreiheit erzogen und bin in einem "migrantenviertel" groß geworden.
mit 14 habe ich dann beschlossen, dass gewaltfreiheit nichts bringt.

ich bin jetzt 23 und arbeite seit 5 jahren im sicherheitsdienst, seit 4 jahren an discotheken, derzeit gott sei dank nicht mehr.
kenne also die problematik ganz genau, habe in meinem umfeld einige grund- und hauptschullehrer, die eben mit dem studium fertig sind und sich grad mit eben dieser problematik "misslungene integration" (oder in meinen worten einfach gesocks) herumschlagen müssen.

mittlerweile gehe ich sogar einen schritt weiter als hai - ich mache da kein geheimnis draus und ihr dürft mir gerne eine "unehrenhafte" haltung unterstellen - dieses klischee bekommt die prügel, wenn sie danach schreien.
"ey alder, hasch du mich hurensohn genannt" - wird mit ohrfeigen quittiert, und meistens mit tatsächlichen beleidigungen meinerseits: "nein, aber wenn du dich nicht benimmst mäste ich dich mit schweinesülze"

ist mir in den letzten jahren sehr selten passiert, was aber mitunter an meiner statur von 190 cm und 107 durchtrainierten kilos sowie meinem ruf als türsteher liegt.



ich bin grundsätzlich gegen gewalt allgemein und vor allem gegen unfaire anwendung der erlernten kampfkunst.
aber wenn jemand nach schlägen bettelt, kriegt er sie mittllerweile von mir.

ich bin gegen gewalt und ich bin dagegen zu hauen.
aber ich bin auch dagegen, mir hier in deutschland von irgendjemandem unterstellen zu lassen, ich hätte ihn beleidigt, nur damit er vor seinen freunden im mittelpunkt steht.
und wenn ich ihn nicht beleidigit habe, werde ich es 10 000 prozentig auch nicht zugeben, weil ich "Nur meine Ruhe" haben will und ihm damit n grund liefere, MICH zu schlagen.

ein türsteherkollege hat aus einem ähnlichen konflikt heraus einem aggressor den oberschenkel und noch einige andere knochen gebrochen.
das halte ich für übertrieben, der kerl lag 3 Monate im Krankenhaus, es kam Gott sei Dank nie ne Anzeige.

Aber die gute alte Ohrfeige disqualifiziert hervorragend vor den asozialen Kumpels.
Kommt sie zur Anzeige, ist sie nicht besonders teuer und sie macht den Typen meistens so baff, dass er nicht mal auf die Idee kommt zurückzuhauen.
Dann steht er im Mittelpunkt, und zwar im Gelächter seiner Freunde und besser kann die Situation eigentlich nicht enden.


Was deine Freunde angeht, kann ich dir leider keinen Tipp geben.
Meine Freunde sind eigentlich alles entweder Türsteher, Kampfsportler oder Rocker oder Hools, da ist keiner um ne Prügelei verlegen.


Und zur Thematik Messer/Pfefferspray:

Wenn ein anderer ein Messer/eine abgebrochene Flasche zieht und man nicht sofort ein Spray zur Hand hat, von dem man weiß, dass es auch wirkt (immer Pfeffer, niemals diese CS scheisse), IMMER rennen.

Auch das lass ich inzwischen.

Alte bescheuerte Gangsterattitüde, aber ich trag selber eins. Ich zieh es nie. Ich gebrauche es, um meinen Zirkel zu spitzen oder Bierflaschen oder Pakete zu öffnen.
Nur wenn der nächstbeste Muruk eins zieht, zieh ich meins auch, ich renne nicht, zu faul.
Aber wenn einer vor mir n Messer zieht und damit rumfuchtelt, stech ich auch zu, hab ich kein Problem damit.

Und im Gegensatzu zu meinem Gegenüber, der sich der Konsequenz(ich kann auch ein Messer ziehen und ich steche auch zu) nicht bewusst ist, bin ich mir sehr wohl darüber bewusst, dass ich dafür ins Gefängnis kommen kann.
Es interessiert mich da aber nicht. Ich kanns vor mir selber rechtfertigen, ich empfinde es als fair und richtig und darauf kommt es letzten Endes an.
95 % aller verbrechen geschehen innerhalb von 24 stunden nach dem verzehr von brot.
verbietet brot!!!


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#68 Hosenscheisser1

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Geschrieben 11 Februar 2010 - 13:10 Uhr

ZITAT(viva-la-muerte @ 10.02.2010 20:39 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
so, nu ich auch wieder.
ich kenne dieses szenario nur zu gut.

hai hat vollkommen recht, wenn er sagt, dialog, deeskalation, draufhauen.
das ist das einzig richtige, wenn auch bis ins einzelne zerpflückt nicht immer gesetzliche schema.

dies ist eine problematik, bei der die integration sozialer randgruppen versagt hat; sowohl derer mit als auch derer ohne migrationshintergrund.
es sind leute, denen im näheren umfeld niemand richtig beachtet; deshalb der drang, in der clique im mittelpunkt zu stehen.
dazu wird übertrieben, in allen bereichen - exzessives saufen, verbale provokation, aggression.

ich wurde von meinen linksorientierten eltern zur gewaltfreiheit erzogen und bin in einem "migrantenviertel" groß geworden.
mit 14 habe ich dann beschlossen, dass gewaltfreiheit nichts bringt.

ich bin jetzt 23 und arbeite seit 5 jahren im sicherheitsdienst, seit 4 jahren an discotheken, derzeit gott sei dank nicht mehr.
kenne also die problematik ganz genau, habe in meinem umfeld einige grund- und hauptschullehrer, die eben mit dem studium fertig sind und sich grad mit eben dieser problematik "misslungene integration" (oder in meinen worten einfach gesocks) herumschlagen müssen.

mittlerweile gehe ich sogar einen schritt weiter als hai - ich mache da kein geheimnis draus und ihr dürft mir gerne eine "unehrenhafte" haltung unterstellen - dieses klischee bekommt die prügel, wenn sie danach schreien.
"ey alder, hasch du mich hurensohn genannt" - wird mit ohrfeigen quittiert, und meistens mit tatsächlichen beleidigungen meinerseits: "nein, aber wenn du dich nicht benimmst mäste ich dich mit schweinesülze"

ist mir in den letzten jahren sehr selten passiert, was aber mitunter an meiner statur von 190 cm und 107 durchtrainierten kilos sowie meinem ruf als türsteher liegt.



ich bin grundsätzlich gegen gewalt allgemein und vor allem gegen unfaire anwendung der erlernten kampfkunst.
aber wenn jemand nach schlägen bettelt, kriegt er sie mittllerweile von mir.

ich bin gegen gewalt und ich bin dagegen zu hauen.
aber ich bin auch dagegen, mir hier in deutschland von irgendjemandem unterstellen zu lassen, ich hätte ihn beleidigt, nur damit er vor seinen freunden im mittelpunkt steht.
und wenn ich ihn nicht beleidigit habe, werde ich es 10 000 prozentig auch nicht zugeben, weil ich "Nur meine Ruhe" haben will und ihm damit n grund liefere, MICH zu schlagen.

ein türsteherkollege hat aus einem ähnlichen konflikt heraus einem aggressor den oberschenkel und noch einige andere knochen gebrochen.
das halte ich für übertrieben, der kerl lag 3 Monate im Krankenhaus, es kam Gott sei Dank nie ne Anzeige.

Aber die gute alte Ohrfeige disqualifiziert hervorragend vor den asozialen Kumpels.
Kommt sie zur Anzeige, ist sie nicht besonders teuer und sie macht den Typen meistens so baff, dass er nicht mal auf die Idee kommt zurückzuhauen.
Dann steht er im Mittelpunkt, und zwar im Gelächter seiner Freunde und besser kann die Situation eigentlich nicht enden.


Was deine Freunde angeht, kann ich dir leider keinen Tipp geben.
Meine Freunde sind eigentlich alles entweder Türsteher, Kampfsportler oder Rocker oder Hools, da ist keiner um ne Prügelei verlegen.


Und zur Thematik Messer/Pfefferspray:

Wenn ein anderer ein Messer/eine abgebrochene Flasche zieht und man nicht sofort ein Spray zur Hand hat, von dem man weiß, dass es auch wirkt (immer Pfeffer, niemals diese CS scheisse), IMMER rennen.

Auch das lass ich inzwischen.

Alte bescheuerte Gangsterattitüde, aber ich trag selber eins. Ich zieh es nie. Ich gebrauche es, um meinen Zirkel zu spitzen oder Bierflaschen oder Pakete zu öffnen.
Nur wenn der nächstbeste Muruk eins zieht, zieh ich meins auch, ich renne nicht, zu faul.
Aber wenn einer vor mir n Messer zieht und damit rumfuchtelt, stech ich auch zu, hab ich kein Problem damit.

Und im Gegensatzu zu meinem Gegenüber, der sich der Konsequenz(ich kann auch ein Messer ziehen und ich steche auch zu) nicht bewusst ist, bin ich mir sehr wohl darüber bewusst, dass ich dafür ins Gefängnis kommen kann.
Es interessiert mich da aber nicht. Ich kanns vor mir selber rechtfertigen, ich empfinde es als fair und richtig und darauf kommt es letzten Endes an.


Ich stimme deiner Meinung voll zu bis zum Thema Waffen!
Es wäre nicht sehr klug einen Messerangreifer mit einem Messer zu begegnen und ich spreche da aus Erfahrung.
Das kann sehr hässlich werden und vor Gericht sehr teuer, wenn man in dem Moment keine Zeugen hat.
Er empfehle daher ein Teleskopschlagstock, was den Vorteil hat das man damit einen unerfahrenen Messerangreifer
besser bearbeiten kann und man keine Hemmungen hat diesen auch Einzusetzen im Vergleich zum Messer.
Desweiteren gibt es eine SV-Fall aus München, wo ein Student einen Angreifer mit einem Messer fast
erstochen hat und dafür seit 3 Jahre einsitzt, auch nicht empfehlenswert.

#69 viva-la-muerte

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Geschrieben 12 Februar 2010 - 01:06 Uhr

ich bin aber zu faul, die ganze zeit mitm teleskopschlagstock durch díe gegend zu laufen.
das ding is schwer, schwer zu verstecken, groß, klobig und unhandlich.

messer is deutlich praktischer, unabhängig davon brauch ich in meinem job eins.

wie gesagt, wäre bei mir auch die aller, allerletzte konsequenz, aber ich würde dafür einsitzen.
ich musste es noch nie ziehen und ich hoffe, ich muss es nie. aber ich kenne mich und würde nicht damit rumfuchteln - wenn ich es ziehe, dann führ ich es direkt in den oberschenkel meines gegners.

richtig aufpassen muss man bei rempeleien, bei denen mehrere beteiligt sind ... insbesondere südländer können einen konflikt selten von den zwei streithähnen allein ausgetragen sehen, da muss dann immer gleich ne großfamilie dazu, schlichten, schreien, schubsen, heulen, zerren usw.

von sowas echt fernhalten.
da hat man schneller n messer im bauch als man gucken kann und sollte man es überleben, kann man nicht mal sagen, wer es war, weils so n ekelhaft großer menschenpulk war.

bei sowas entweder raushalten oder in meinem fall (security) gleich das gas raus und die ganze bande einpfeffern, sobald die ersten prügel ausgeteilt werden.

ist auch nicht unbedingt gesetzlich und das geht jetzt auch ein bisschen OT, aber was will man an der türe machnen?

selbst in großen clubs (~1500 gäste) arbeiten heute selten mehr als 6 bis 8 türsteher, wenn du ne vorm laden ne traube hast mit 30 leute, was willst du machen?
wenn kein kollege drin steckt, scheiss drauf, lass sie sich abmetzgern (kein club kann mir so viel geld zahlen, dass ich ne messerstecherei in ner menschentraube von 30 leuten ohne massiven pfeffersprayeinsatz verhindere) und wenn doch, gleich den 500 ml breitstrahl raus und die ganze horde mal husten lassen.

sollte man unabhängig von der türsteherei, also privat drinstecken, immer raus aus dem pulk.
wenn gesprüht wird, kriegt man nichts oder weniger ab und das risiko ein messer in die hüfte zu bekommen ist auch geringer.
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#70 VvJ_Shogun

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Geschrieben 07 März 2010 - 14:35 Uhr

ZITAT(viva-la-muerte @ 10.02.2010 20:39 Uhr ) <{POST_SNAPBACK}>
so, nu ich auch wieder.
ich kenne dieses szenario nur zu gut.

hai hat vollkommen recht, wenn er sagt, dialog, deeskalation, draufhauen.
das ist das einzig richtige, wenn auch bis ins einzelne zerpflückt nicht immer gesetzliche schema.

dies ist eine problematik, bei der die integration sozialer randgruppen versagt hat; sowohl derer mit als auch derer ohne migrationshintergrund.
es sind leute, denen im näheren umfeld niemand richtig beachtet; deshalb der drang, in der clique im mittelpunkt zu stehen.
dazu wird übertrieben, in allen bereichen - exzessives saufen, verbale provokation, aggression.

ich wurde von meinen linksorientierten eltern zur gewaltfreiheit erzogen und bin in einem "migrantenviertel" groß geworden.
mit 14 habe ich dann beschlossen, dass gewaltfreiheit nichts bringt.

ich bin jetzt 23 und arbeite seit 5 jahren im sicherheitsdienst, seit 4 jahren an discotheken, derzeit gott sei dank nicht mehr.
kenne also die problematik ganz genau, habe in meinem umfeld einige grund- und hauptschullehrer, die eben mit dem studium fertig sind und sich grad mit eben dieser problematik "misslungene integration" (oder in meinen worten einfach gesocks) herumschlagen müssen.

mittlerweile gehe ich sogar einen schritt weiter als hai - ich mache da kein geheimnis draus und ihr dürft mir gerne eine "unehrenhafte" haltung unterstellen - dieses klischee bekommt die prügel, wenn sie danach schreien.
"ey alder, hasch du mich hurensohn genannt" - wird mit ohrfeigen quittiert, und meistens mit tatsächlichen beleidigungen meinerseits: "nein, aber wenn du dich nicht benimmst mäste ich dich mit schweinesülze"

ist mir in den letzten jahren sehr selten passiert, was aber mitunter an meiner statur von 190 cm und 107 durchtrainierten kilos sowie meinem ruf als türsteher liegt.



ich bin grundsätzlich gegen gewalt allgemein und vor allem gegen unfaire anwendung der erlernten kampfkunst.
aber wenn jemand nach schlägen bettelt, kriegt er sie mittllerweile von mir.

ich bin gegen gewalt und ich bin dagegen zu hauen.
aber ich bin auch dagegen, mir hier in deutschland von irgendjemandem unterstellen zu lassen, ich hätte ihn beleidigt, nur damit er vor seinen freunden im mittelpunkt steht.
und wenn ich ihn nicht beleidigit habe, werde ich es 10 000 prozentig auch nicht zugeben, weil ich "Nur meine Ruhe" haben will und ihm damit n grund liefere, MICH zu schlagen.

ein türsteherkollege hat aus einem ähnlichen konflikt heraus einem aggressor den oberschenkel und noch einige andere knochen gebrochen.
das halte ich für übertrieben, der kerl lag 3 Monate im Krankenhaus, es kam Gott sei Dank nie ne Anzeige.

Aber die gute alte Ohrfeige disqualifiziert hervorragend vor den asozialen Kumpels.
Kommt sie zur Anzeige, ist sie nicht besonders teuer und sie macht den Typen meistens so baff, dass er nicht mal auf die Idee kommt zurückzuhauen.
Dann steht er im Mittelpunkt, und zwar im Gelächter seiner Freunde und besser kann die Situation eigentlich nicht enden.


Was deine Freunde angeht, kann ich dir leider keinen Tipp geben.
Meine Freunde sind eigentlich alles entweder Türsteher, Kampfsportler oder Rocker oder Hools, da ist keiner um ne Prügelei verlegen.


Und zur Thematik Messer/Pfefferspray:

Wenn ein anderer ein Messer/eine abgebrochene Flasche zieht und man nicht sofort ein Spray zur Hand hat, von dem man weiß, dass es auch wirkt (immer Pfeffer, niemals diese CS scheisse), IMMER rennen.

Auch das lass ich inzwischen.

Alte bescheuerte Gangsterattitüde, aber ich trag selber eins. Ich zieh es nie. Ich gebrauche es, um meinen Zirkel zu spitzen oder Bierflaschen oder Pakete zu öffnen.
Nur wenn der nächstbeste Muruk eins zieht, zieh ich meins auch, ich renne nicht, zu faul.
Aber wenn einer vor mir n Messer zieht und damit rumfuchtelt, stech ich auch zu, hab ich kein Problem damit.

Und im Gegensatzu zu meinem Gegenüber, der sich der Konsequenz(ich kann auch ein Messer ziehen und ich steche auch zu) nicht bewusst ist, bin ich mir sehr wohl darüber bewusst, dass ich dafür ins Gefängnis kommen kann.
Es interessiert mich da aber nicht. Ich kanns vor mir selber rechtfertigen, ich empfinde es als fair und richtig und darauf kommt es letzten Endes an.


Das ist schon relativ heftig, was du hier schreibst, finde ich. Bis zum Messer/Pfefferspray kann ich dir jedoch methodisch zustimmen, obwohl die Wortwahl doch etwas drastisch ist.

Ich glaube, wenn man in dem beschriebenen Umfeld groß wird und nur mit dieser Unterschicht in Kontakt kommt, dann verallgemeinert man schnell.

Fakt ist, dass die Jugendgewalt in den letzten Jahren nicht stark zugenommen hat. Auch die Brutaltität ist nur scheinbar durch die Fälle in der Presse gestiegen. Fakt ist aber auch, dass Migranten, gerade in Großstädten deutlich Überrepräsentiert sind. Stellt sich die Frage woran das liegt.
Die Statistiken sind ausserdem von diversen Einflüssen nicht verschont:

1. Anzeigeverhalten. Werden Straftaten, gerade in diesem Bereich überhaupt angezeigt? Nur dann kommen sie in die Statistik. Das Dunkelfeld köntne also sehr viel grösser sein. Andererseits werden aber auch, nachgewiesenermaßen, mehr Taten angezeigt, wenn spektakuläre Fälle im TV oder in der Bild publiziert werden. Damit wird dann ein "scheinbarer" Anstieg produziert.

2. Gesellschaftliche Wahrnehmung. Was früher als "normale" Kneipenschlägerei galt ist heute eine veritable "Strassenschlacht", die Polizei kann ein Lied davon singen... wo also früher keine Polizei gerufen wurde kommt heute gleich die BeSi Einheit zum aufräumen. Und MUSS dann natürlich die entsprechenden Anzeigen aufnehmen. - Anstieg der Gewalt? Oder Änderung der Wahrnehmung?

Es stellt sich also die Frage, ob man alles was in der Zeitung liest wirklich verallgemeinern sollte. Was gilt als normal? Ist meine Erfahrung wirklich repräsentativ? Ich glaube kaum...

Lügen mit Statistiken ist sehr einfach und gehört heute zur Grundausbildung eines Journalisten. Also glaubt nicht alles, was da geschrieben wird!

Und wer in eine Disko geht, der muss sich klar sein, dass er in eine testosterongeladene Umgebung geht, wo solche Lagen schnell eskalieren können. Nicht umsonst freut sich muerte, dass er da nicht mehr arbeiten muss.

Man sollte sich eben klar sein, wo und wann man sich befindet und was die Konsequenzen sein können, aber das tut muerte ja, wenn er sagt, er geht für seine Überzeugungen in den Knast! Respekt...

Zurück zum Thema: Ein exzellentes Beispiel, wie man es nicht macht. Mich würde in der Folge insbesondere der juristische NAchgang interessieren, wenn es diesen gibt. Mal abgesehen von "Aussage gegen Aussage" kannst Du dich glücklich schätzen, das Du wenigstens Entlastungszeugen hattest! Überleg dir also, ob du es dir mit deinen Freunden verderben willst!

Im übrigen würde ich Ihnen überhaupt keinen Vorwurf machen. Die Reaktion wird auch als "hasenreaktion" Bezeichnet. Wenn ein Fluchttier nicht fliehen kann, stellt es sich eben Tot. Das haben deine Freunde (waren die überhaupt auch KKler?) gemacht. SV kann man im Grunde nur effektiv lernen, wenn man auch unter Stress trainiert und die Situation so gut wie möglich nachstellt. Du hast erlebt, wie du aus Mangel an Erfahrung die Situation falsch eingeschätzt hast (auf den Boden gehen, sind doch nur Mädels etc. pp.), das "Hasenstadium" hast Du also schon überschritten, dein Kleinhirn ist also schon brauchbar. Jetzt solltest Du gezielter SV trainieren und dein Großhirn mit ins Spiel bringen (Einschätzen der Gegner, Situation, Wahl der Werkzeuge).

Noch etwas zur juristischen/polizeilichen Situation: Gerade in SV Situationen kann es passieren, dass Du die Situation Bilderbuchmässig löst, den Gegener zu Fall bringst und entwaffnest. Dann trifft der Schutzmann ein und schiesst dich erstmal gepflegt inst Bein...Immerhin standest Du mit einer Waffe über einem Gegner der am Boden lag...auch die Polizei hat mit Stress im Einsatz zu kämpfen und gerade junge Beamte schätzen die Situationen oft falsch ein und reagieren über.

Juristisch gesehen solltest du immer vom worst case ausgehen, d.h.: Alleine gegen mehrere Gegner, keine Zeugen! Konsequenz: Keine Polizei und abhauen, sobald die Situation geregelt ist. Wenn du später dennoch erwischt wirst, erzählst du natürlich die Wahrheit: Du hattest einfach eine Scheissangst und warst vollgepumpt mit Adrenalin! Deshalb hast du dem Angreifer mit Penisbruch auch keinen Krankenwagen mehr gerufen... wink.gif

Juristisch ist es auch problematisch, einem nicht KKler in Richterrobe klarzumachen, das man in der Situation wenn man für eine längere Zeit KK gemacht hat, die Wahl der Mittel nicht unbedingt als absolute Priorität sieht. Der Gegnerische anwalt wird deine KK Karriere also als Punkt gegen dich einsetzen! Du machst so und so lange Karate, musst also wissen, wie deine Tritte/Schläge wirken!

In diesem Zusammenhang war der Tipp mit dem ärztlichen Gutachten Gold Wert! So kannst Du die Opferrolle der Angreifer wenigstens teilweise unterlaufen.

So, das war mein Beitrag...viel Spass damit!

#71 viva-la-muerte

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Geschrieben 20 April 2010 - 23:00 Uhr

Ich gebe dir recht, die Empfindlichkeit was Gewalt angeht ist mit der medialen Geilheit aus selbige noch gestiegen.
Früher klärte man die Sachen noch mehr unter sich, wenn man ne große Fresse hatte, schämte man sich umso mehr, wenn man kassiert hatte.
Heute freut sich der, der kassiert hat, weil ne gebrochene Nase auf jeden Fall schonmal n guten neuen Fernseher bedeutet ... ich hoffe man sieht, was ich damit andeuten will.

Allerdings weiß ich aus meiner Zeit an der Türe, dass viele in der "Unterschicht" bzw. von Leuten mit Migrationshintergrund untereinander ausgetragene Gewaltexzesse erst garnicht gemeldet werden.
Ein Beispiel dafür ereignete sich bei mir hier in der Stadt anfang Januar, ich möchte aber nicht näher darauf eingehen.

Diese Tendenzen gleichen sich ungefähr aus, denke ich.

Ich habe Mitte letzten Jahres mit der Arbeit an einer festen Türe aufgehört, war vorher 4 Jahre eigentlich in der gleichen Gegend tätig, wenn auch nicht immer im gleichen Laden.
Allein in diesen 4 Jahren ist es immer schlimmer geworden, was die Intensität und vor allem die Gründe für die Anwendung von Gewalt angeht.
95 % aller verbrechen geschehen innerhalb von 24 stunden nach dem verzehr von brot.
verbietet brot!!!


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L_
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#72 GastRolex_*

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Geschrieben 02 Juni 2010 - 16:34 Uhr

ich denke, dass man beim einsatz der mittel immer auf die jeweilige angemessenheit achten muss. dafür sollte jeder, auch wenn man unter adrenalin steht, seinen verstand zu nutzen wissen

#73 Yogi *

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Geschrieben 18 Februar 2011 - 16:16 Uhr

Beitrag anzeigenRolex sagte am 02 Juni 2010 - 16:34 Uhr:

ich denke, dass man beim einsatz der mittel immer auf die jeweilige angemessenheit achten muss. dafür sollte jeder, auch wenn man unter adrenalin steht, seinen verstand zu nutzen wissen

der meinung bin ich auch. allerdings ist das nicht immer so leicht. es gibt eben nicht ohne grund affekthandlungen oder gar unzurechnugsfähige zustände. leider!
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#74 Homunculus

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Geschrieben 18 Februar 2011 - 16:36 Uhr

Es hat natürlich nichts damit zu tun gehabt, dass du meinst etwas besseres zu sein (und das relativ deutlich gezeigt hast). Und das die sowieso frustrierte Migranten-Jugend (wahrscheinlich auch betrunken) irgendwann einfach keine Lust mehr auf die Art hat, wie ihnen täglich Deutsche gegenübertreten.
Die haben nämlich doch öfter eine gewisse eklige und ignorante Arroganz, wenn man sie nicht in gewohntem Deutsch anspricht.
So ist aber heute nun mal die Gesellschaft gespalten, jeder meint der andere sei zuerst ###### gewesen. Na ja, egal. Anderes Thema.

Ansonsten verstehe ich nicht wirklich den Sinn des Beitrags, ausser dass du mal richtig Dampf ablassen wolltest.
Die "Tussen" haben das gemacht was deine Freunde nicht konnten und deine Freunde konnten es nicht, weil manchmal Menschen in solchen Situationen einfrieren (vor allem wenn jemand die Führung übernimmt).

Also in deinen Worten:
"In Zukunft zwei mal überlegen" bevor man instabile Menschen unnötig reizt.
Ah, und nicht glauben Frauen seien grundsätzlich nicht gewaltbereit.


Edit:
Ich sehe jetzt erst wie alt das ist. :rolleyes:

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#75 Yogi *

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Geschrieben 18 Februar 2011 - 19:34 Uhr

Beitrag anzeigenHomunculus sagte am 18 Februar 2011 - 16:36 Uhr:

Es hat natürlich nichts damit zu tun gehabt, dass du meinst etwas besseres zu sein (und das relativ deutlich gezeigt hast). Und das die sowieso frustrierte Migranten-Jugend (wahrscheinlich auch betrunken) irgendwann einfach keine Lust mehr auf die Art hat, wie ihnen täglich Deutsche gegenübertreten.
Die haben nämlich doch öfter eine gewisse eklige und ignorante Arroganz, wenn man sie nicht in gewohntem Deutsch anspricht.
So ist aber heute nun mal die Gesellschaft gespalten, jeder meint der andere sei zuerst ###### gewesen. Na ja, egal. Anderes Thema.

Ansonsten verstehe ich nicht wirklich den Sinn des Beitrags, ausser dass du mal richtig Dampf ablassen wolltest.
Die "Tussen" haben das gemacht was deine Freunde nicht konnten und deine Freunde konnten es nicht, weil manchmal Menschen in solchen Situationen einfrieren (vor allem wenn jemand die Führung übernimmt).

Also in deinen Worten:
"In Zukunft zwei mal überlegen" bevor man instabile Menschen unnötig reizt.
Ah, und nicht glauben Frauen seien grundsätzlich nicht gewaltbereit.


Edit:
Ich sehe jetzt erst wie alt das ist. :rolleyes:


meiner meinung nach ist es grundsätzlich IMMER der falsche weg sich, wie die neandertaler, zu prügeln. eigentlich war ich der meinung, dass wir uns zumindest etwas weiterentwickelt hätten!
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#76 Homunculus

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Geschrieben 18 Februar 2011 - 23:40 Uhr

Beitrag anzeigenYogi * sagte am 18 Februar 2011 - 19:34 Uhr:

meiner meinung nach ist es grundsätzlich IMMER der falsche weg sich, wie die neandertaler, zu prügeln. eigentlich war ich der meinung, dass wir uns zumindest etwas weiterentwickelt hätten!
Jap. Genau der Grund, wieso man es nicht drauf anlegen sollte.
(Bzw. braucht man sich nicht wundern, dass es mal kracht, wenn man solche Spannungen ausreizt.)

Wobei Gewalt grundsätzlich nichts mit "Entwicklung" zu tun hat, sondern einfach mit der (Un)Zufriedenheit eines Menschen.

Bearbeitet von Homunculus, 18 Februar 2011 - 23:43 Uhr.

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#77 Yogi *

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Geschrieben 19 Februar 2011 - 00:27 Uhr

ja, is sicherlich auch einer der vielen gründe.

nur gut das wir uns zu beherrschen wissen :-)
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#78 Homunculus

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Geschrieben 19 Februar 2011 - 10:56 Uhr

Sofern man sich im Verstehen (und etwas Demut) übt, braucht man sich selbst nicht mal beherrschen.

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#79 karatetiger

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Geschrieben 27 Februar 2011 - 22:01 Uhr

Beitrag anzeigenTKDJP90 sagte am 30 Dezember 2009 - 13:50 Uhr:

Hi zusammen.
Seit ich KK ausübe, hab ich dies vorgestern zum ersten Mal auserhalb des Dojangs mehr oder weniger gebraucht.
Kurz mal zum Verlauf des Abends.
Ich hatte meinen Cousin zu Besuch, da dieser gut 400km von mir entfernt wohnt, sieht man sich dementsprechend selten. Also lud ich noch 3 Freunde ein. Wir tranken ein bisschen was und wollten dann noch in die Stadt, um eine Disco zu besuchen. Auf dem Weg zur Bushaltestelle verabschiedete sich dann einer von uns, so waren wir nur noch zu 4. An der Bushaltestelle mussten wir feststellen, dass um diese Uhrzeit kein Bus mehr kommt, also haben wir uns ein Taxi bestellt und dem Fahrer gesagt, er solle uns doch an besagter Haltestelle abholen. Man sagte uns wir müssten noch 15min warten. Als wir nun da standen und auf das Taxi warteten, kam eine Gruppe von 4 Leuten(1 Junge, 3 Mädels...Migrationshintergrund) an uns vorbei. Dann kam diese Gruppe zurück und wir wurden von einem der Mädchen nach einer Zigarette gefragt. Wir verneinten. Sie gingen weiter, waren aber keine 10m weit gekommen, als sie wieder zurück kamen und uns erneut fragten (2 meiner Freunde waren am rauchen). Wieder verneinten wir, mein Freund sagte er hätte zwar Zigaretten, jedoch nur für sich selbst. Nun wurden die Mädchen der anderen Gruppe recht pampig und fingen an, uns in ausgezeichnetem Migrantendeutsch zu beschimpfen, was uns recht amüsierte (keiner von uns wurde ausfallend). Wieder zogen die anderen von dannen, wir hörten nur noch, wie die eine zur anderen sagte ,,ey die haben grad ###### zu dir gesagt" (keiner von uns hatte auch nur einen Buchstaben dieses Wortes benutzt, genauer keiner hatte in der Zwischenzeit irgendetwas gesagt). Die Gruppe kam also ein 3. Mal zu uns, aufgebracht über die imaginäre Beleidigung. Wir versuchten ihnen klar zu machen, dass keiner von uns etwas gesagt hatte. Amüsiert über die fadenscheinige Argumentation der anderen musste ich etwas kichern.
Promt bekam ich eine Ohrfeige von einem der Pöbel-Gören, welche ich ohne mit der Wimper zu zucken mit einem baugleichen Modell beantwortete. Daraufhin ging der Hahn im Korb auf mich los, doch ehe er sich versah, stand ich schon ganz nah bei ihm und beförderte ihn zu Boden. Ich ging mit runter, nahm ihn in den Haltegriff und schlug ihm mehrfach ins Gesicht (schliesslich war er keine 30 sek vorher auf mich los gegangen). Meine Schläge richtete ich jedoch nur auf die Backe(nicht Nase und nicht Auge). Nun dachte ich, die Situation wäre geregelt, da der einzige der ansatzweise hätte gefährlich werden können manövrierunfähig am Boden lag und auch keinerlei Anstalten machte, sich aus der misslichen Lage zu befreien(der gute alte Kesa-gatame <img src="http://www.kampfkunstforum.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/rolleyes.gif" style="vertical-align:middle" emoid=":rolleyes:" border="0" alt="rolleyes.gif" /> ). Jedoch lag ich falsch, in der Annahme, meine sogenannten Freunde würden die Gören festhalten, während der 4. die Polizei ruft. Einer von uns rief die Polizei an, während die beiden anderen zusahen, wie mir die Gören mit ihren Straßenschuhen abwechselnd 6,7 mal ins Gesicht traten. Da mir diese Tritte dank Adrenalin nicht sonderlich wehtaten, hielt ich den Knilch weiterhin fest und rief meinen ,,Freunden" zu, sie sollten doch mal die Gören beiseite nehmen, diese waren aber scheinbar nicht in der Lage, sich zu bewegen. Also erhöhte ich den Druck auf den unter mir liegenden, welcher anfing z winseln und mich bat ihn loszulassen. Er erklärte sich einverstanden, das Weite zu suchen, falls ich ihn loslassen würde. Da mir die fotwährenden Tritte ins Gesicht zuwider wurden und mein gegenüber sich bereit erklärte, abzuhauen, lies ich ihn los. Kaum auf den Beinen, rückten mir auch die Gören zuleibe, welche ich versuchte zu beschwichtigen. Sie kamen mir zu nah und ich schuckte eine nach hinten, was sie nur noch wütender machte. Ich im Rückwärtsgang immernoch versuchend irgendwie eine weitere Schlägerei zu vermeiden. Vergeblich, also bekam die linke einen Tritt und die rechte auch. Das hatte dann auch zur Folge, dass sie von mir abliesen. Nun kam wieder der Hahn im Korb auf mich zu und forderte ,,eins gegen eins". Wieder versuchte ich ihm zu erklären, dass keiner von uns Lust auf eine Schlägerei hätte. Ähnliches Bild, wie kurz zuvor. Ich im Rückwärtsgang, die Straße hoch, er auf mich zu. Er schrie mich in seinem ausgezeichneten Migrantendeutsch an, er wäre Kickboxer und wolle auf der Stelle ,,eins gegen eins". Als er einsah, dass ich nicht willens war, mich weiterhin mit ihm zu ,,prügeln", rannte er zu einer Mülltonne, die in der Nähe stand und zog eine Glasfalsche heraus. Ich drehte mich um und rannte los, hörte wie knapp hintermir die Flasche einschlug(er hatte sie unter wütendem gebrüll nach mir geworfen), nahm die Verfolgung jedoch nicht auf.
Der Agressor ging wieder zurück und griff meinen Cousin an, welcher einen versuchten Highkick seitens des Angreifers abwehrte und noch weiteren 3 oder 4 Fauststößen ausweichen musste, bis er sein Pfefferspray zog und der Angreifer außer Gefecht war.
Als dann auch endlich die Polizei eintraf, nahm diese die Personalien auf konnte aber nichts machen, da Aussage gegen Aussage. So behauptete die andere Gruppe dreisterweise, wir hätten sie ohne Grund angegriffen. Wie es tatsächlich war, ist oben nachzulesen <img src="style_emoticons/<#EMO_DIR#>/sleep.gif" style="vertical-align:middle" emoid="-_-" border="0" alt="sleep.gif" />
Das Ergebnis des Abends, sind also lediglich eine Hand voll Prellungen in meinem Gesicht und die Gewissheit, sich nicht auf seine sogenannten Freunde verlassen zu können.
Auch sehe ich ,,Zahnfee" in seiner Aussage bestätigt, dass in Deutschland Angreifer grundsätzlich die besseren Karten haben...es ist offensichtlich, dass die Gruppe auf eine Auseinandersetzung aus war, schließlich kamen sie 3 mal zu uns(nicht zu vergessen, die imaginäre Beleidigung).
Die Situation wäre sofort beendet gewesen, wenn meine ,,Freunde", nachdem ich den Hauptaggressor unter Kontrolle hatte, die Gören geschnappt hätten. Wir hätten auf die Polizei gewartet und die Bande übergeben. Aber so war es leider nicht-.-
Wie es mit meinen bis dato besten Freunden weitergehen soll, weiß ich nicht. Auch habe ich daraus gelernt, falls nochmal eine ähnliche Situation auf mich zukommen sollte, härter vorzugehen und sofern es möglich ist, jeden Angreifer kampfunfähig zu machen(was in geschilderter Situation einfach nicht möglich gewesen ist...wie hätte es ausgesehen, wenn eine Gruppe bestehend aus 4Mann(bzw. 1Mann), eine andere bestehend aus 2 Gören und einem Migranten krankenhausreif schlägt??)
Was mich zudem überaus schockiert ist die Gewalttätigkeit von manchen Frauen und ich bereue es kein bisschen, diesem streitlüsternen Stück das zurückgegeben zu haben, vielleicht überlegt sie es sich in Zukunft 2mal, bevor sie zu einer Ohrfeige ausholt!
Naja nun habe ich mir etwas den Frust von der Seele geschrieben. Vielleicht könnt ihr ja noch was dazu sagen(habe heute einen kleinen Zeitungsartikel über diesen Abend gelesen, der von einer ,,Schlägerei unter Jugendlichen" handelt...in diesem Artikel steht am Schluss, dass sich die beteiligten nun gegenseitig beschuldigen würden nebst einem Zeugenaufruf) -.-
TKDJP90
P.s.: den gerufenen Taxisfahrer durfte ich noch mit 13 Mücken bezahlen, fürs herkommen <img src="style_emoticons/<#EMO_DIR#>/dry.gif" style="vertical-align:middle" emoid="<_<" border="0" alt="dry.gif" />


Such Dir Freunde auf die Du Dich verlassen kannst.
Ansonsten war schon alles O.K. So ist das Leben!