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Haiti


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Eine Antwort in diesem Thema

#1 GastCryingFreeman_*

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Geschrieben 15 Januar 2010 - 19:10 Uhr



Kampfkunst hilft - Haiti

Hallo.

In Haiti trifft es - wie so oft -, diejenigen am härtesten, die sowieso nichts haben. Kein Wunder, wenn man sich vor Augen führt, wie die Menschen dort schon vor dem Erdbeben lebten:

In Port-au-Prince wohnen die meisten armen Familien in kleinen Hütten, die sich verschachtelt auf engstem Raum an den steilen Hängen drängeln. Stein, Beton, Wellblech - ohne Baugenehmigung und statische Berechnungen werden die Häuser gebaut. Oft wohnen in einer Zehn-Quadratmeter-Hütte sieben Menschen, Strom gibt es nicht, genau so wenig wie fließendes Wasser.

Die Bewohner der Häuser sind nur selten auch die Eigentümer. Oft gehören die Baracken reichen Exil-Haitianern, die bis zu 100 US-Dollar im Quartal für die Unterkünfte verlangen. Um mehr Gewinn machen zu können, werden die Häuser aufgestockt und um abenteuerliche Anbauten, die über dem Abgrund schweben, ergänzt. Da Stahl teuer ist, wird er nur selten zur Stabilisierung verwendet. Auch bei öffentlichen Gebäuden gehört Pfusch am Bau zur Tagesordnung. Im Stadtteil Carrefour, unweit des Epizentrums des Erdbebens, gibt es kaum Straßen, die von Autos befahren werden können. Kleine Lehmwege schlängeln sich zwischen den Häusern den Berg nach oben. "Es wird für die Helfer sehr schwer werden, diese Gebiete überhaupt zu erreichen", befürchtet Michael Huhn, Haiti Experte bei Adveniat, dem Lateinamerika-Hilfswerk der katholischen Kirche. Viele Stadtviertel sind nur über schmale Treppen zu erreichen. "Wir müssen davon ausgehen, dass die Situation vielerorten absolut katastrophal ist und es noch Tage dauert, bis wir uns überhaupt einen Überblick verschaffen können.


Quelle: Berliner Zeitung vom 14.01.2010


Wer spenden möchte:

Welthungerhilfe
Stichwort: Nothilfe Haiti
Sparkasse KölnBonn
Konto 11 15
BLZ 370 501 98
Internet: www.welthungerhilfe.de

Weitere Spendenkonten sind hier genannt.


Hier noch der Augenzeugenbericht eines Entwicklungshelfers vor Ort:

Ich war am Mittwoch auf dem Weg zu einem Treffen mit anderen Hilfsorganisationen in Port-au-Prince. Aber ich sah so viel Leid und Zerstörung, dass ich einfach weiter fuhr. Ich sah Sachen, die ich noch nie gesehen hatte: Gestapelte Leichen in den Straßen. Menschen, die versuchen, mit bloßen Händen andere aus den Trümmern zu bergen. Verletzte, die ohne Hilfe auf der Straße liegen. Ich habe sicher 80 Leichen auf dieser Fahrt gesehen. Ich kann das nicht im Detail beschreiben. (...).Wir haben hier eine dramatische Kombination: Es fehlen Wasser, Essen und Ärzte. Das Dringendste aber ist die medizinische Versorgung. Die Menschen liegen auf der Straße und warten. Sie haben nichts, wohin sie gehen können. Sie sind sich selbst überlassen.

Quelle: Berliner Zeitung vom 15.01.2010

#2 tom2u

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    Taekwon-do
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Geschrieben 21 Januar 2010 - 18:20 Uhr

Aus diesem Grunde planen wir zum gleichen Thema ein Kampfkunstseminar in Hessisch Lichtenau!

Bei diesem Seminar sollen die gesamten Lehrgangsgebühren der Haitihilfe gespendet werden.

Zur Zeit sind wir in der Planung.

Zur Zeit haben sich Kampfkunstlehrer folgender Stile zur Teilnahme bereiterklärt:

- Kendo
- Judo
- JuJutsu
- Hosindo
- ITF Taekwon-Do

2007 wurde von uns schon einmal ein Budoseminar organisiert:

http://www.budo-heli.eu/cms/index.php?id=76,168,0,0,1,0

Wer Interesse hat ist herzlich eingeladen! Informationen werden, sobald der Termin feststeht, auf der Webseite: www.budo-heli.de
bekannt gegeben. Auch gibt es Informationen bei "Wer-kennt-Wen" in der Gruppe: Kampfkunst hilft Haiti

mfg



Der Weg ist das Ziel!