In welchem Alter habt ihr mit dem Kampfkunst-Training angefangen?
#42
Geschrieben 25 Oktober 2011 - 17:13 Uhr
#43
Geschrieben 25 Oktober 2011 - 17:48 Uhr
#47
Geschrieben 27 Oktober 2011 - 20:09 Uhr
Klar ist mein 8 jähriger Sohn der jetzt schon seit 3 Jahren Karate macht und seinen Grüngürtel hat immens im Vorteil. Er ist schneller, gelenkiger, näher am Boden, hat super Ausdauer und ist einfach ein Ass drin. Aber was solls ich freu mich für ihn, bin stolz auf ihn aber auch auf mich, dass ich mit 43 noch so viel gelernt habe und noch lerne.
#48 Gastpilgrim_*
Geschrieben 28 Oktober 2011 - 08:21 Uhr
weltraumkarate sagte am 27 Oktober 2011 - 20:09 Uhr:
Seit etwa vierzig merke ich ganz banal, daß mein Körper sich verändert hat: Die vielen kleinen Sachen, die frührer fast vom einen Tag zum anderen verheilt sind, die brauchen jetzt deutlich länger. Inzwischen ist mir der Tag ohne Training auf der Matte ganz lieb. Ich mach dann Sachen für mich, Kraft oder Solo-Übungen, und laß die Wehwechen ein bißchen heilen.
Ich denke nicht, daß man aikido mit vierzig so intensiv üben kann, wie in jüngeren Jahren. Und ich denke, daß man ohne dieses intensive Üben nicht wirklich weit kommt. Ich selber habe auch schon zu spät angefangen. Ich erlebe diejenigen, die unter oder mit Beginn 20 anfangen, und wie und was sie üben können. Das werde ich nie aufholen können.
Klar kann man auch noch im Alter anfangen, aikido zu üben. Aber man begibt sich dann auf einen anderen Weg, als die jüngeren Leute.
#49
Geschrieben 28 Oktober 2011 - 10:20 Uhr
ich finde aikido faszinierend wie geschmeidig die Bewegungen aussehen und wieviel Kraft trotzdem drin steckt. Aber mit aikido hätte ich auch nicht mehr angefangen. Das ist mir zu viel hingewerfe und hingeworfen werden, darum hatte ich ja damals mit Judo aufgehört. Karate ist da doch ein bisschen anders. Man macht zwar sehr viel körperliche Bewegungen aber dieses Gerangel und Gewerfe gibt es im Karate nun mal nicht. Ich denke dass es auch darauf ankommt was für eine KK man ausübt.
Ich hatte in meiner Jugend auch Kunstturnen gemacht, darum war es für Karate sehr gut dass ich so gelenkig war und die Tritte ohne Probleme, jetzt mit 43 sogar bis zum Kopf noch machen kann.
pilgrim sagte am 28 Oktober 2011 - 08:21 Uhr:
Aber du hast recht, es ist auf jedenfall ein anderes Training als mit 15 oder 20. Ich merke dass ich schneller aus der Puste komme als die Jüngeren Leute. Trotz allem würde ich keine Tarinigseinheit verpassen wollen, weil ich auch merke dass es mir dann nach dem Training so richitg gut geht. Ich bin zwar geschafft aber fühle mich fitter und sehr erfüllt. Besonders wenn ich manchmal merke dass ich einige Bewegungen besser und schneller hinbekomme als die Jüngeren, dann bin ich sogar bisserl stolz auf mich dass ich trotz meines Alters vieles so schnell lerne. Naja, das baut dann auch das Ego bisschen auf
Bearbeitet von weltraumkarate, 28 Oktober 2011 - 10:22 Uhr.
#50
Geschrieben 29 Oktober 2011 - 20:39 Uhr
also ich finde den Anfang mit Turnen wirklich optimal;
das "Gerangel und Gewerfe" habe ich in meinen jungen Jahren im Handballverein gelernt;
und dann hab ich "zielgerichtet" (kommt wohl von dem "Werfen" her *g*) mit dem Boxen begonnen,
einfach, weil's mir Spaß gemacht hat ...
... und: ich glaube nicht, dass irgend jemand zu alt ist, um Spaß zu haben *ggg*
Bearbeitet von Rio, 29 Oktober 2011 - 20:44 Uhr.
übrigens: ich bearbeite meine Beiträge grundsätzlich solange das möglich ist ...
#52
Geschrieben 31 Oktober 2011 - 18:33 Uhr
pilgrim sagte am 28 Oktober 2011 - 08:21 Uhr:
#53
Geschrieben 01 November 2011 - 17:20 Uhr
Luggage sagte am 31 Oktober 2011 - 18:33 Uhr:
Man kann natürlich froh sein, wenn man seine Leistungsfähigkeit noch eine Weile aufrecht erhalten kann.
Wenn man Kampfkunsttraining aber unter dem Aspekt betrachtet, dass die körperliche Leistungsfähigkeit irgendwann nicht mehr gesteigert werden kann, wird man sein Augenmerk auf das entwickeln anderer Fähigkeiten legen.Es gibt andere Möglichkeiten weiterzukommen als nur Steigerung der Kraft und Ausdauer.
Man darf aber auf keinen Fall zu früh aufhören richtig zu trainieren oder lange Pausen machen, solange es geht muss man weiter den Körper üben.
Wenn man einmal raus ist, ist es ab einem gewissen Alter sehr schwer wieder reinzukommen, Wehwehchen und Zipperlein dürfen kein Grund sein das Training ausfallen zu lassen oder Pausen zu machen. So kann man lange weitermachen ohne abzubauen.
#54
Geschrieben 02 November 2011 - 20:24 Uhr
Für mich kann ich unterm Strich sagen, dass die Freude am (Kampf)sport nicht nachgelassen hat, im Gegenteil, auch wenn ich mit den jungen Leuten in punkto Athletik nicht mithalten kann. (Lebens)freude wird zwar allgemein mit der Jugend verbunden, aber sie ist nicht einfach eine Frage der Körperlichkeit, sondern (mindestens) ebenso eine Frage der geistig/seelischen Verfassung... diese Dinge kann man getrennt betrachten (und zu ändern suchen), aber sie hängen dennoch deutlich spürbar zusammen.
ten-chi hat es auch schon angedeutet: Man mag unter neuen Aspekten lernen und üben... aber es kommt für mich noch etwas hinzu: Es lässt mein Herz hüpfen
Bearbeitet von Den, 02 November 2011 - 20:38 Uhr.
#55
Geschrieben 17 Januar 2012 - 22:20 Uhr
Aber ich habe meine Mam solange genervt bis sie ihn überzeugt hatte.
Nach dem ersten Probetraining durfte ich dann sofort bleiben
Wenn man als Kind anfängt gibt es halt Vorteile, ich bin mit mehr Disziplin aufgewachsen noch dazu habe ich nicht so sehr wahrgenommen, dass ich schlechter bin als andere. Wenn ich mich nun so zurück erinnere habe ich ab dem Grünen Gurt (also ca. 8-9) wirkliche erinnerungen. Und da hatte ich bereits eine Basis. Das Gefühl mit 17 in einem fremden Dojo und einer fremden KK ist schon ziemlich speziell. Vor allem da ich zum perfektionismus neige...
Ich denke, dass selbst die, die den Sport quittieren auch gute Vertreter sein können. Ich habe auch schon 9 Jährige 3. Kyu träger gesehen an den Swiss Open. Muss dabei aber sagen, dass ich sehr geschockt war. Ich war dazumal mit meinen 12 ja schon ziemlich jung.
Noch dazu soll man meiner meinung nach nicht vergessen, wieso ein Kind aufhören will. Ich kam nicht mit dem Leistungsdruck klar und mein Körper nicht mehr mit der Menge des Sportes.
Viele der Abtrünglinge kehren soweit ich weiss auch wieder zu ihrer KK zurück.
Momentan schwanke ich zwischen Aikido anfangen oder wieder mit Karate weiter zu machen. Das wird sich in den nächsten Wochen noch herausstellen. Leider geht es parallel momentan nicht ... aber vielleicht finde ich während meinem Studium mehr Zeit
Bearbeitet von Breitmaulfrosch, 17 Januar 2012 - 22:26 Uhr.
#56
Geschrieben 08 März 2012 - 12:47 Uhr
Breitmaulfrosch sagte am 17 Januar 2012 - 22:20 Uhr:
#57
Geschrieben 08 März 2012 - 14:29 Uhr
Luggage sagte am 31 Oktober 2011 - 18:33 Uhr:
Sorry, jetzt erst gelesen..............
Mein lieber Luggage, als einer der +50 ist kann ich Dir dazu nur sagen:
"Das WILLST Du gar nicht wissen"
Kibon
Nehmt mich blos nicht ernst, ich tu's ja auch nicht!
#59
Geschrieben 09 März 2012 - 13:22 Uhr
Seminar mit Hidetoshi Nakahashi und Carlos Molina
am 19. und 20.5.2012 in Berlin
Infos unter http://www.shingitai...mid=122&lang=de



