Hallo,
ich lese gerade das Buch "Typgerecht trainieren: mit der Bewegungslehre nach den Fünf Elementen" von Dieter Mayer.
Habt ihr schon praktische Erfahrungen mit dem Ansatz? Mich interessiert sowohl die Anwendung auf das eigene Training, wie auch die Anwendung als Trainer.
Viele Grüße,
Sandokan
Typgerecht trainieren: mit der Bewegungslehre nach den Fünf Elementen
Erstellt von Sandokan, Aug 26 2010 15:34 Uhr
2 Antworten in diesem Thema
#2
Geschrieben 31 August 2010 - 14:44 Uhr
Hier die offizielle Inhaltsangabe:
In diesem Buch werden Sie fünf grundverschiedenen Bewegungstypen begegnen und sie beim Training beobachten. Jeder kämpft mit inneren Widersprüchen und muss so manche Krise überstehen. Alle haben aber auch besondere Fähigkeiten und individuelle Stärken. Sie werden erleben, wie sie aus Fehlern lernen und anfangen, ihrem Typ entsprechend zu trainieren. Der Kämpfer, der Spieler, der Vermittler, der Stratege und der Philosoph zeigen Ihnen dadurch praktisch und lebensnah, wie Sie selbst in Sport, Alltag und Beruf viel mehr erreichen können. Ihr Weg zum typgerechten Training:Schlüpfen Sie in die verschiedenen Rollen und experimentieren Sie mit dem Bewegungsverhalten, den Trainingsmethoden und den Lernstrategien der fünf Typen. Finden Sie Ihren eigenen Stil und machen Sie mehr aus Ihren Möglichkeiten. Lernen Sie als Trainer, Ausbilder oder Therapeut, wie Sie Ihre Teilnehmer typgerecht beraten und trainieren können. Das Buch ist geeignet für Freizeitsportler, Wettkämpfer, Kampfkünstler, Spitzensportler, Tänzer, Führungskräfte, Spezialisten, Forscher, Teamspieler, Einzelkämpfer, Entdecker, Wahrheitssucher, Problemlöser, Lebenskünstler, Genießer.
Das bedeutet in meinen Worten:
Dieter Mayer beschreibt einen Zyklus der Wandlung durch die fünf Elemente und ordnet dem bestimmte Trainingscharakteristiken zu. Die Zuordnung geschieht über Tabellen am Ende jedes Kapitels. So kann man seine eigenen Stärken und Schwächen erkennen und sein Training entsprechend gestalten. Als Trainer kann man den momentanen Zustand der Schüler erkennen und den entsprechenden Gegenpart als Trainer anbieten.
Soweit die Theorie. Mich interessieren die praktischen Erfahrungen dazu. Warum poste ich das in diesem Forum? Weil Dieter Mayer Taijiquan und Quigong unterrichtet.
Viele Grüße,
Sandokan
In diesem Buch werden Sie fünf grundverschiedenen Bewegungstypen begegnen und sie beim Training beobachten. Jeder kämpft mit inneren Widersprüchen und muss so manche Krise überstehen. Alle haben aber auch besondere Fähigkeiten und individuelle Stärken. Sie werden erleben, wie sie aus Fehlern lernen und anfangen, ihrem Typ entsprechend zu trainieren. Der Kämpfer, der Spieler, der Vermittler, der Stratege und der Philosoph zeigen Ihnen dadurch praktisch und lebensnah, wie Sie selbst in Sport, Alltag und Beruf viel mehr erreichen können. Ihr Weg zum typgerechten Training:Schlüpfen Sie in die verschiedenen Rollen und experimentieren Sie mit dem Bewegungsverhalten, den Trainingsmethoden und den Lernstrategien der fünf Typen. Finden Sie Ihren eigenen Stil und machen Sie mehr aus Ihren Möglichkeiten. Lernen Sie als Trainer, Ausbilder oder Therapeut, wie Sie Ihre Teilnehmer typgerecht beraten und trainieren können. Das Buch ist geeignet für Freizeitsportler, Wettkämpfer, Kampfkünstler, Spitzensportler, Tänzer, Führungskräfte, Spezialisten, Forscher, Teamspieler, Einzelkämpfer, Entdecker, Wahrheitssucher, Problemlöser, Lebenskünstler, Genießer.
Das bedeutet in meinen Worten:
Dieter Mayer beschreibt einen Zyklus der Wandlung durch die fünf Elemente und ordnet dem bestimmte Trainingscharakteristiken zu. Die Zuordnung geschieht über Tabellen am Ende jedes Kapitels. So kann man seine eigenen Stärken und Schwächen erkennen und sein Training entsprechend gestalten. Als Trainer kann man den momentanen Zustand der Schüler erkennen und den entsprechenden Gegenpart als Trainer anbieten.
Soweit die Theorie. Mich interessieren die praktischen Erfahrungen dazu. Warum poste ich das in diesem Forum? Weil Dieter Mayer Taijiquan und Quigong unterrichtet.
Viele Grüße,
Sandokan
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"Who knows what evil lurks in the hearts of men?"
(The Shadow - Knight of Darkness)
"Who knows what evil lurks in the hearts of men?"
(The Shadow - Knight of Darkness)
#3
Geschrieben 15 September 2010 - 10:29 Uhr
Puh, das ist schwierig pauschal zu beantworten.
Viele Kampfkünste richten sich (zumindest teilweise) nach den Elementen aus.
Angesichts des Forums, in dem du die Frage gepostet hast, nenn ich als Beispiel mal das Hsing-I (oder Xing-Yi, je nach Schreibweise)
Dort sind die Techniken auch den 5 Elementen zugeordnet.
Jetzt läuft es mit den Elementen zweierlei ab.
Die eine Variante kann man mit den Tierstilen in vielen chinesischen KKs vergleichen, das heißt, die Elemente stehen für eine bestimmte "Eigenschaft", Bewegungsart, etc. Feuer aggressiv, Wasser weich aber unaufhaltsam, die Erde hart und standhaft. Ich denke, das ist es auch, was der Autor dieses Buches meint.
Die zweite Variante findet man z.B. in der chinesischen Medizin und beschäftigt sich viel mit den Elementen, die im menschlichen Körper bestimmten Organen zugeordnet sind. Dies hat direkten Einfluß auf das Chi, das im Körper fließt (lange Geschichte, eher ein eigenes Thema ^^)
Ich würde mal meinen, dass das Buch sinnvoll ist für Leute, die sich im Training gerne Eselsbrücken bauen bzw. Entsprechungen für ihre Bewegungen (egal ob KK, Tanz oder was) finden möchten.
Das kann überflüssig sein, kann aber auch Sinn machen. Je nachdem, was man mit den Infos macht, die man aus dem Buch bezieht.
Um das Buch wirklich beurteilen zu können, müsste ich es aber natürlich erstmal lesen
Abschließend: Ich bleibe wohlwollend skeptisch
Viele Kampfkünste richten sich (zumindest teilweise) nach den Elementen aus.
Angesichts des Forums, in dem du die Frage gepostet hast, nenn ich als Beispiel mal das Hsing-I (oder Xing-Yi, je nach Schreibweise)
Dort sind die Techniken auch den 5 Elementen zugeordnet.
Jetzt läuft es mit den Elementen zweierlei ab.
Die eine Variante kann man mit den Tierstilen in vielen chinesischen KKs vergleichen, das heißt, die Elemente stehen für eine bestimmte "Eigenschaft", Bewegungsart, etc. Feuer aggressiv, Wasser weich aber unaufhaltsam, die Erde hart und standhaft. Ich denke, das ist es auch, was der Autor dieses Buches meint.
Die zweite Variante findet man z.B. in der chinesischen Medizin und beschäftigt sich viel mit den Elementen, die im menschlichen Körper bestimmten Organen zugeordnet sind. Dies hat direkten Einfluß auf das Chi, das im Körper fließt (lange Geschichte, eher ein eigenes Thema ^^)
Ich würde mal meinen, dass das Buch sinnvoll ist für Leute, die sich im Training gerne Eselsbrücken bauen bzw. Entsprechungen für ihre Bewegungen (egal ob KK, Tanz oder was) finden möchten.
Das kann überflüssig sein, kann aber auch Sinn machen. Je nachdem, was man mit den Infos macht, die man aus dem Buch bezieht.
Um das Buch wirklich beurteilen zu können, müsste ich es aber natürlich erstmal lesen
Abschließend: Ich bleibe wohlwollend skeptisch
WenWu - Zeitschrift für chinesische Kampfkunst und Kultur
http://wenwu-zeitschrift.de
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