Vorweg, ich kenne JKD nur ein bisschen aber es ist mir sehr sympathisch und ich will es auf keinen Fall verunglimpfen, auch wenn der Threadtitel leider etwas reisserisch klingt.
Ein paar meiner Freunde machen seit etwa einem halben Jahr JKD und nach allem was ich so gesehen habe würde ich es (oder besser das Jun Fan) einem Laien als "von allem ein bisschen was" beschreiben. Die Frage die mich beschäftigt ist aber, ob das tatsächlich für die SV so gut ist. Denn demnach müsste man ja schlechter Boxen als ein Boxer, schlechter Kickboxen als ein Kickboxer, schlechter Trappen als ein WCler, usw usw... Und was mache ich dann gegen einen Boxer? Boxen wohl kaum, Trapping kann man so gut wie vergessen, vor allem wenn man kein Spezialist, also Wingchunler ist. Daher meine Frage:
Ist es tatsächlich sinnvoll, von so vielen Stilen Elemente zu integrieren?
Und wieso lernt man denn eigentlich so viel verschiedenes, Bruce Lee meinte doch, man solle mit dem einfachsten Mittel arbeiten. Liegt das vielleicht daran, dass man erst vieles kennen muss um das einfachste Mittel zu wählen?
Liebe Grüße



