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Hubud


4 Antworten in diesem Thema

#1 Katze

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Geschrieben 03 Oktober 2010 - 18:54 Uhr

Hallo!
Seit ein paar Monaten betreibe ich ein bisschen Inosanto Kali neben dem TKD. Inzwischen haben sich mir zwei Fragen zum Hubud-Drill aufgedrängt:

Erstens: Wieviel Sinn macht dieser Drill für die Waffenlose SV? Da man ja die Bewegungen mit Waffen auf die leeren Hände überträgt, können diese ja wahrscheinlich nicht so sinnvoll sein wie "rein" waffenlose Kampfideen. Schon alleine der Block mit Fingerstich und dann das Wegschlagen mit der anderen Hand - meines Wissens kommt das davon, dass man den Stock des Gegners wegschlägt um nicht getroffen zu werden; ohne Stock ergibt das doch kaum einen Sinn? Oder liege ich falsch?

Zweitens: In den meisten Schulen wird ja zusätzlich auch JKD betrieben. Der Hubud ist dem Trapping oder Chisao ja nicht gerade unähnlich, auch wenn die Prinzipien komplett anders sind. Verträgt es sich, beides zu trainieren? Und gibt es Übungen, die JKD-Trapping und Hubud kombinieren, oder bleibt es einem immer selbst überlassen, das geistig zusammenzufügen?


Liebe Grüße,
Katze

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#2 big X

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Geschrieben 04 Oktober 2010 - 21:55 Uhr

für mich macht hubud sinn.
es ist ein schöner drill, um in der bewegung techniken zu üben. da hier der jeweilige verteidiger seine zugriffszeit frei wählen kann, bleibt für den angreifer immer ein kleines element der unsicherheit, ob nun abwehr mit folge gemacht wird oder nur die hubud-weiterleitung. das erschwert dem angreifer sich auf den konter vorzubereiten. ausserdem traininst du mit hubud deine reaktion, koordination, improvisation, ...

für mich ein traininx-tool, das ich demnäxt vermehrt nutzen möchte :).

#3 Pflanzenmörder

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Geschrieben 23 Oktober 2010 - 20:17 Uhr

Wir trainieren auch Chi-Sao bzw. Trapping und finde nicht das der Hubud Zeitverschwendung ist. Die Bewegungsmuster sind zum Teil ein bisschen anders, aber man kann ohne weiteres das Chi-Sao einbringen. Muss dazu noch sagen, mir wurde beigebracht, das Chi-Sao immer nur ganz kurzfristig angewendet wird. So passiert es meistens das ich mitten im Hubud am Arm kleben bleib und dann zum trappen übergehe.

#4 amasbaal

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Geschrieben 31 Oktober 2010 - 23:36 Uhr

higot hubud lubud ist kein drill, der nur aus einer einzuübenden geloopten technik besteht. er ist v.a. eine struktur, die referenzpunkte in bewegung liefert, um daraus heraus die eigentlichen techniken zu trainieren, aus denen man wiederum wieder im hubud "landet", um die nächste technik/kombi aus der bewegung heraus einzubauen. nicht mehr und nicht weniger.
in etwa so, wie es big x beschrieben hat.
ob ich dabei mit oder ohne waffen agiere, spielt keine rolle.

#5 amasbaal

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Geschrieben 02 November 2010 - 13:16 Uhr

... darüber hinaus gibt es auch noch zahlreiche varianten des im zentrum stehenden loops. hubud ist nicht gleich hubud. mir fallen spontan 9 basis loops ein, die nocherweiterungen haben können. dazu kommen die völlig "freien" anwendungen, die in den loop "hineingesteckt" werden.
basic hubud aus dem kadena de mano teilbereich des kali sikaran und des ikaef programms (fassung von 2004) kann man hier sehen (anfangs "isolierte" anwendungen, ab etwa 0.40 drills im eigentlichen sinne):



die akteure kommen allerdings aus der modern arnis ecke und haben das ganze unter dem sammelbegriff mano-mano für "waffenlos" gestellt.

Bearbeitet von amasbaal, 02 November 2010 - 13:18 Uhr.