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Sexualität in KK/KS


435 Antworten in diesem Thema

#1 Catwoman

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Geschrieben 16 Oktober 2010 - 11:35 Uhr

Hallo,

nach einem interessanten Chat gestern Abend und auch so einigen Gedanken meinerseits, die schon länger in mir rumgären, eröffne ich nun den Thread.

Wie geht ihr (männlich?) damit um, wenn ihr mit einer weiblichen Trainingspartnerin trainiert, und Übungen angesagt sind, bei denen es passieren kann, ihre Brüste oder andere Geschlechtsmerkmale zu berühren.

Ich hab, zugegeben, da in der umgekehrten Konstellation so meine Probleme und tue mich sehr schwer mit solchen Übungen. Aber ich weiß auch, dass sich der eine oder andere männliche Trainingspartner da vor meiner Weiblichkeit scheut (was wiederum für mich überhaupt kein Problem wäre, weil es für mich zum Training dazu gehört).

Oder wie gehen die männlichen Trainingskollegen (bzw. weiblichen) damit um, wenn sie wissen, jemand im Training ist homosexuell. Ist das egal, oder wird da doch genauer geschaut?

Wie geht es Euch damit?

Heißes Thema, finde ich, bin mal gespannt, ob und wie wir darüber diskutieren können :)

LG Catwoman
"(und bei Katzen ist die vollkommen irrationale Launenhaftigkeit biologisch angelegt. Wenn man so will: Die sind von Natur aus wahnsinnig.)" Terao, 02.03.12

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#2 DfnSake

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Geschrieben 16 Oktober 2010 - 11:55 Uhr

Also ich bin ja aktuell noch nicht im Training, allerdings nach dem (schon oft genannten...) Probetraining und meiner allgemeinen Auffassung, muss ich dazu folgendes Antworten:


Ich hätte da jetzt kein Problem. Weder, wenn ich an eine "pikante Stelle" greifen muss, noch wenn mir dort hingegriffen wird.

Es ist ja keine sexuelle Handlung und man ist schließlich ein erwachsener, aufgeklärter Mensch. Nebenbei gehört es u.U. zum training, was dann ja erst recht normal ist. Wobei ich dazu erwähnen muss, daß bei mir evtl. der Umstand eine Rolle spielt, dass ich in meinem Leben immer nur in der Pflege (behinderte Menschen) oder eben als Tätowierer gearbeitet habe. Selbst während des Kunst-/Grafikdesignstudiums habe ich nur in der Pflege gejobbt, d.h. ich bin generell oft damit konfrontiert gewesen, Menschen an intimen Stellen anfassen zu müssen (beim waschen, anziehen, etc.)

Und jetzt als Tätowierer bin ich ständig von halbnackten, bis ganz nackten Menschen umgeben. :D

Von daher hab jetzt ich selbst keine Probleme damit. Kann aber verstehen, daß sich Frauen evtl. eher schwer tun da ganz unbefangen zu sein, wobei ich denke, daß das auch nur ein Vorurteil ist. :)

greetz

Markus

Bearbeitet von DfnSake, 16 Oktober 2010 - 11:56 Uhr.

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#3 Katze

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Geschrieben 16 Oktober 2010 - 12:00 Uhr

Also ich bin da ein ziemlich aufgeschlossener Mensch glaube ich, meine Grenzen sind immer so groß wie die des anderen. Für mich ist das alles kein Problem, ich verstehe aber, wenn andere Leute nicht unbedingt gerne berührt werden. Ich hatte auch schon Leute im Training, die es nach eigener Aussage "hassen, berührt zu werden" (ganz egal wo). Vielleicht kann das Training ja gerade dazu dienen, die Hemmungen gegenüber des eigenen Körpers abzubauen.

Tränen wissen nicht, ob sie aus Trauer oder Freude vergossen werden.

#4 Homunculus

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Geschrieben 16 Oktober 2010 - 16:22 Uhr

Ich persönlich bin immer so auf das Training konzentriert, dass mir sexuelle Gedanken nie wirklich kommen.

Es gibt einige Übungen bei denen es sogar nötig ist die Hand auf der Brust zu fixieren. Macht eigentlich nie was (außer dem Schmerz der dazugehört.^^)

Wir haben auch Paare im Training. Sexuell ist da nie was, auch wenn die dann zusammen manchmal etwas mehr rumalbern als andere.

Eher noch "bemitleiden" wir die Frauen im Training, weil sie unterm Anzug noch Shirt (und BH) tragen "müssen".
Ist schon doof.

Na ja, vielleicht ist der Schweiß etwas unangenehm. Vor allem wenn man selbst schwitzt, da übe ich dann doch irgendwie lieber mit einem Mann. Aber das lässt auch jede Woche ein bisschen nach, diese Hemmung.

Katanas are awesome! They can cut through a tank! No, seriously! I read it on the internet!


#5 HAI

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Geschrieben 16 Oktober 2010 - 20:26 Uhr

Moin,
hm,ich habe mir ehrlich gesagt, darüber nie Gedanken
gemacht.
Ich trainiere sowohl mit Männern als auch mit Frauen,aber Berührungen
sind noch nicht zum Thema geworden.
Und das,obwohl wir viel "Kontakten" und auch "Bodenarbeit" machen.

Ich werden meine Trainingspartner mal fragen,wie die das sehen.

gruss Hai
****
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****

#6 Terao

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 09:38 Uhr

Zitat

man ist schließlich ein erwachsener, aufgeklärter Mensch.
Ja, wir vielleicht. Beim Jugendtraining mit Schülern, die gerade ganz tief in der Pubertät stecken, kann das aber durchaus ein Thema sein.

Jemand, der körperlichen Kontakt generell ablehnt, ist aber denk ich bei den kontaktintensiveren Kampfsportarten genauso falsch wie jemand, der ihn aus den falschen Gründen sucht.

#7 Catwoman

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 10:29 Uhr

Hallo,

Beitrag anzeigenTerao sagte am 17 Oktober 2010 - 09:38 Uhr:

Ja, wir vielleicht. Beim Jugendtraining mit Schülern, die gerade ganz tief in der Pubertät stecken, kann das aber durchaus ein Thema sein.

Oder vielleicht gerade begonnen haben. Wir haben so einen Fall. Der Junge (14) scheut sich ziemlich mit Frauen zu trainieren. Nach eigener Aussage im Vertrauen, weil er Angst hat, versehentlich ihre Brüste zu berühren.

Zitat

Jemand, der körperlichen Kontakt generell ablehnt, ist aber denk ich bei den kontaktintensiveren Kampfsportarten genauso falsch wie jemand, der ihn aus den falschen Gründen sucht.

Dem ist wohl recht zu geben. Wobei ich denke, im ersten Fall wird der- oder diejenige freiwillig irgendwann gehen. Im letzteren Fall weiß ich das nicht. Um das ganze wirklich auf die Spitze zu treiben: In meiner Familie wurde jemand von ihrem Trainer vergewaltigt^^ . Also ich denke, letzter Fall ist brisant, da ich mir nicht sicher bin, ob und wie darauf jeder adäquat reagiert.

LG Catwoman
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#8 Mac

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 10:38 Uhr

Hi zusammen,

gerade bin ich was verwundert.
In all den Jahren, in denen ich nun KK mache, ist mir keine Technik begegnet, die es erforderlich macht, einer Frau an die Brust zu greifen.
Ebensowenig einem Mann oder einer Frau in den Schritt zu greifen.

Wo kommt sowas vor?

Viele Grüße

Mac
Renne um Dein Leben, wenn ich lächele.

Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich schrieb?

Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, doch ich sehe Du bist unbewaffnet.

#9 Katze

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 11:23 Uhr

Zitat

gerade bin ich was verwundert.
In all den Jahren, in denen ich nun KK mache, ist mir keine Technik begegnet, die es erforderlich macht, einer Frau an die Brust zu greifen.
Ebensowenig einem Mann oder einer Frau in den Schritt zu greifen.

Armer Mac, da hast du dir wohl die falsche KK ausgesucht :todlach: Nein, ernsthaft, ist mir auch noch nicht wirklich begegnet... Ich kann es mir vorstellen, dass es mal unabsichtlich passiert, bei Hebeln oder Würfen... Oder dass zb im Wingchun der gerade Schlag nach vorne mal daneben geht, aber sonst keine Idee..


Zitat

Jemand, der körperlichen Kontakt generell ablehnt, ist aber denk ich bei den kontaktintensiveren Kampfsportarten genauso falsch wie jemand, der ihn aus den falschen Gründen sucht.
Sehe ich ähnlich, allerdings geht es ja immer um eine Entwicklung; ich glaube, dass man diesen Menschen helfen sollte (sofern sie das wollen), sich bei Körperkontakt wohler zu fühlen. Viele machen ja KK zur Stärkung des Selbstvertrauens, dass da aber auch unangenehmer Körperkontakt dazugehört wollen sie lieber übersehen...

Tränen wissen nicht, ob sie aus Trauer oder Freude vergossen werden.

#10 Mac

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 11:32 Uhr

Hi Katze,

Zitat

Armer Mac, da hast du dir wohl die falsche KK ausgesucht public/style_emoticons/default/todlach.gif

Nein, habe ich nicht, da sowas für mich eine Grenzverletzung ist.

Viele Grüße

Mac
Renne um Dein Leben, wenn ich lächele.

Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich schrieb?

Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, doch ich sehe Du bist unbewaffnet.

#11 GastShōkiu_*

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 11:38 Uhr

Hallo,

in den letzten 7 Jahren ist mir das bei allen Bodenrangeleien, Grapplings und Hebelgeschichten exakt 1x passiert, und das ironischerweise im Ilbo taeryon (Einschrittkampf).
Sie schlagt nach vorne, ich blocke, will mit dem linken Handballen zur Leber kontern und ... lande etwas zu weit oberhalb. Sie grinst leicht verlegen und meint, das wäre kein Ding im Training. Aber im "Real Life" hätte sie mir eine gescheuert ;)

Diese Personen, die es allgemein "hassen, berührt zu werden", kannte ich auch zur genüge. Wir hatten einmal ein Mädchen da, die sich nichtmal von ihren Freunden gerne berühren ließ. Naja, mit Breitensport-Shôtôkan hatte sie sich dafür natürlich den perfekten Kampfsport ausgesucht. Aber 3 Jahre später war ihr Selbstbewusstsein in etwa auf Fruchtzwerg-Niveau angewachsen. Zeitverschwendung ... Aber manche Menschen wollen sich einfach nicht helfen lassen. Vielleicht ist es auch arrogant, ihnen überhaupt eine Bedürftigkeit zu unterstellen. Sie war trotzdem eine tolle Frau; kam nur im Kampfsport kein Stück mehr vorwärts.

lG
Sh.

Bearbeitet von Shōkiu, 17 Oktober 2010 - 11:39 Uhr.


#12 Smoo

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 12:10 Uhr

Beitrag anzeigenMac sagte am 17 Oktober 2010 - 11:32 Uhr:

Hi Katze,

Zitat

Armer Mac, da hast du dir wohl die falsche KK ausgesucht public/style_emoticons/default/todlach.gif

Nein, habe ich nicht, da sowas für mich eine Grenzverletzung ist.

Viele Grüße

Mac

OK Mac,

ich helfe dir:
Stell dir vor, du bist (genauso blau wie immer) mitten in der Wüste und dir greift ein dahergekommener Wilderer, einfach so an den Rüssel. Wie verteidigst du dich jetzt?

Und für alle anderen Bullen hier:
Gleiches Szenario in der Sauna :P

*husch und weg*

-------

Sorry,

habe gedacht, es wäre ein OT-Thema. Dachte ein Scherz wäre OK. Lasse es jetzt stehen.

Mir ist auch bisher in noch keinem Training vorgekommen, dass ein Griff zu Brust oder Schritt wichtig waren.
Wohl aber, dass ein angedeuteter Tritt in den Schritt wichtig war... Beim Sparring mit einer Frau, waren hier meistens Westen angezogen. Das verhindert den Gedanken erheblich - Schlagen und Treten ohne Rücksicht auf Verluste ging gut. Waren ja auch Kämpferinnen.

Im Kickboxen ohne Kampfausrüstung habe ich noch nicht gegen eine Frau gesparrt.

Auch beim Bodenkampf könnte ich mir vorstellen, wird es zu keinem Problem kommen. Aber hier habe ich die Wenigste Erfahrung.

LG

Smoo

Bearbeitet von Smoo, 17 Oktober 2010 - 12:16 Uhr.

Ich bin personifiziertes Yang und kann nix dafür, is' halt so.

www.fighters-world.de

Wer mit Worten geizen kann, sodass der Inhalt strahlt, der ist wirklich reich.

#13 Miyamoto Musashi

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 12:36 Uhr

Oh, da fällt mir viel ein... Anekdoten und Erfahrungen...

1. Einmal zu *ing *ung Zeiten sollten wir einen Angriff kontern und einen Handflächenschlag auf die seitlichen Rippen des anderen setzen. Meine Trainingspartnerin hatte aber solche Hängetitten, dass ich einfach voll mit der Hand da rein gegriffen hab. Ich fand's nicht geil; ich hab mir nur Sorgen gemacht, was sie jetzt denkt.

2. Bodenkampf mit Mädels ist schon so ne Sache. Wenn die Frau in der Mount oben auf ist oder der Mann oben in der Guard. Meistens denkt man nicht drüber nach, aber einmal passierte folgendes:
Meine Trainingspartnerin war offenbar ziemlich feucht (ernsthaft!). Nur im Schritt, und zwar genau über der Scheide, und genau in der Form, war da so ein nasser Fleck. Mal an die Frauen hier: passiert sowas öfter?

3. Zwei heiße Mädels im Bodenkampf zu beobachten kann Spaß machen.


Soviel erstmal.
Alles voellig ueberbewertet.

#14 DfnSake

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 13:24 Uhr

Stimmt, die jugendlichen hab ich vergessen. DA kann das natürlich ein Thema sein. Ich wollte aber auch eher persönlich antworten.


Also in meiner angepeilten KK (besser SV) - dem Krav Maga - hab ich mir ja einige Videos, Bilder, Websites, generell alles, was ich zur Zeit in die Finger bekomme reingezogen... Da gibt´s nicht nur den Tritt zwischen die Beine, ich hab bei nem Video auf Youtube auch diverse Faustschläge (z.B. aus knieenden/sitzenden Positionen heraus) auf die Hoden gesehen. Also es gibt schon Stile, bei denen man auf die empfindlichen Stellen gezielt losgeht. Sicher, da trägt man dann ein Suspensorium, aber dennoch packt man nen Menschen dort an.

Ansonsten habe ich beim BBT-Ptrobetraining durchaus mal beim zuschauen Hebel und Würfe gesehen, bei denen man "in Kontakt" kommt.

Also dann nochmal eine berichtigte Antwort meinerseits:

Ich selbst hätte damit jetzt kein Problem, aber kann mir vorstellen, das junge Menschen - gerade in der Pubertät - Da schon Hemmungen haben können. Denn wenn man zurückdenkt, dann hat man ja schließlich selbst auch in der Pubertät die ein oder andere Hemmung gehabt, wenn´s um´s andere Geschlecht ging (der political correctness halber: auch wenn´s evtl. um´s selbe Geschlecht ging).

Ich kann mir auch denken, daß durchaus auch erwachsene Menschen ein Problem damit haben können, vor allem, wenn sie generell nicht so Kontaktfreudig bin. Also ich kann jetzt wieder nur von mir sprechen, aber ich bin generell ein Mensch, der kein Problem damit hat, wenn er angefasst wird, ich tatsche Leute auch gerne an in Gespräch.:)
Natürlich dem jeweiligem Verhältnis mit der Person angepasst. Ich denke, das ist auch ein Punkt. Gerade bei Fremden hat man evtl. eher mal Hemmungen auch wenn es um "sachliches" Sachen geht, wie eben einfach nur Training.

So, viel geschrieben, wenig gesagt... ;)

greetz

Markus

PS: @Miyamoto:

Zu Punkt 2: Ich denke die gute wird geschwitzt haben, wenn du von "oberhalb" sprichst. Oder stand die auf dem Kopf? Also ich steh gerade wirlich auf dem Schlauch. :)

Zu Punkt 3... Kommt jetzt aber auch auf die KK an... Und ob davor Schlamm auf dem Boden verteilt wurde... ;)

Stehen Frauen eigentlich auf Schlammringende Männer...? OK, zuviel OT. :D Sorry...

Bearbeitet von DfnSake, 17 Oktober 2010 - 13:26 Uhr.

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#15 Puppetmaster

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 19:26 Uhr

Also ich muss sagen, gerade im Bodentraining, egal ob nun Randori oder einfach nur gewisse Übungen, fühl ich mich schon manchmal unwohl wenn ich mit Frauen trainieren muss.
Wer Jiu-/Judo macht wird vielleicht typische Situationen kennen bei denen man gezielt Druck auf den Brustkorb des Kontrahenten ausübt um im die "Luft raus zu pressen", da kann man zwar versuchen den Druck vor allem auf die unteren Rippenbereiche zu verlagern, aber nunja... am Ende kommt man ohne einen gewissen Kontakt im Bodenkampf nicht aus.

Natürlich wird bei sowas dann vornehmlich nach Geschlecht/Größe/Erfahrung getrennt trainiert, aber sind auch nicht immer so viele Leute da...

Es kommt aber auch immer auf die Trainingspartnerin drauf an. Manche nehmen das ganze ziemlich locker, dann fühlt man sich auch selbst recht entspannt und schaltet irgendwann auch einfach ab und denkt gar nicht mehr daran, mit anderen hat man ständig ein gewisses beklemmendes Gefühl.

Im sonstigen Training hab ich es allerdings noch nie erlebt das irgendjemand (egal ob männlich oder weiblich) nen Fass aufgemacht hätte wenn mal ein angedeuter Schockschlag doch zu einer kurzen Berührung führt oder so. Wenn es dann Geschrei gibt dann höchstens weil es weh tut. ;)

Aber, und da liegt dann wieder die negative Seite, ich habe leider auch schon mal auf einem Lehrgang gehört das jemand dadurch aufgefallen ist das er immer wieder "ausversehen" daneben getroffen hat.
Also da wüsste ich erlich gesagt auch nicht genau wie ich darauf reagieren würde.
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#16 Richard

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 19:49 Uhr

Beitrag anzeigenCatwoman sagte am 16 Oktober 2010 - 11:35 Uhr:

Wie geht ihr (männlich?) damit um, wenn ihr mit einer weiblichen Trainingspartnerin trainiert, und Übungen angesagt sind, bei denen es passieren kann, ihre Brüste oder andere Geschlechtsmerkmale zu berühren.
Ja mei, dann passiert es. Ich lasse das natürlich nicht mehr als nötig passieren, aber Frauen, die Probleme damit haben, sich mit verschwitzten Kerlen am Boden rumzuwälzen, bleiben bei uns eh nicht lange, und die anderen akzeptieren (technik-bedingte, nicht grapscherische) Berührungen als Teil des Pakets.


Zitat

Oder wie gehen die männlichen Trainingskollegen (bzw. weiblichen) damit um, wenn sie wissen, jemand im Training ist homosexuell. Ist das egal, oder wird da doch genauer geschaut?
Gute Frage. Bei uns gibt's naturgemäß diverse Witzchen in der Richtung, aber ich wüsste von keinem Trainingspartner, dass er schwul ist. Mir wäre das auch ziemlich egal. Ich schiebe das Sexuelle beiseite, wenn ich mit Frauen rolle, ich würde das auch vom Schwulen erwarten, wenn sie mit mir rollen.

#17 DfnSake

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 20:08 Uhr

Wowh, die Frage nach der Homosexualität hab ich ja glatt überlesen. Meine Meinung dazu:

Ich denke generell, das die sexuelle Ausrichtung nichts aussagt oder zur Sache tut. Ob mir jetzt ein Hetero oder ein Homo zwischen die Beine "grabscht", wäre mir jetzt auch egal. Einer meiner besten und langjährigsten Freunde ist aber mal sowas von schwul, dass man ihn schon fast als Parodie auf seine eigene Sexualität bezeichnen könnte, aber ich mach mir da jetzt keine Gedanken, wenn er mal von der Couch aufsteht und sich auf meinem Knie abstützt.

Homophobie ist sowieso nicht mehr wirklich zeitgemäß. ;) Wo sollte ich denn meine Freundin sonst zum "ratschen" (bayr. für "quasseln/tratschen") hinschicken, wenn ich keine schwulen Freunde hätte? :D
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#18 Gastblauvogel_*

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 21:11 Uhr

Zitat

.......Jemand, der körperlichen Kontakt generell ablehnt, ist aber denk ich bei den kontaktintensiveren Kampfsportarten genauso falsch wie jemand, der ihn aus den falschen Gründen sucht.

hmm, das muss nicht so sein.

ich selbst hatte von jugend an erhebliche probleme mit körperlicher nähe anderer menschen.
das ist etwas, das man, meiner meinung nach, lernen muss.
ich konnte nie leute zur begrüssung oder verabschiedung umarmen usw.

das hat sich seit meinen aikidozeiten massiv verändert. der körperkontakt wurde sehr normal.
heute umarme ich gerne menschen und initiiere das auch von mir aus. es spielt keine rolle, ob es dann ein mann oder eine frau ist. das hat für mich nichts sexuelles.


im training mache ich mir wenig gedanken, wo ich einen mann berühre oder ich berührt werde.
ich konzentriere mich auf die übung - mehr nicht.

manchmal machen wir vorübungen, wo man sich automatisch einen gleichgeschlechtlichen partner sucht - sollte es nicht aufgehen habe ich auch kein problem, obwohl ich zugeben muss, das mir nicht bei jedem diese nähe recht ist. das ist aber nur ein erster gedanke und verflüchtigt sich im eifer des gefechts.

interessanterweise habe ich dann auch bei den vorübungen öfters mit einer trainingskollegin geübt, von der ich zuerst vermutete und später wusste, dass sie auf frauen steht.
ich denke, es war für sie eher ein problem als für mich. sie blieb aber immer sachlich.

da es aber für sie (und für mich) definitiv klar ist, dass ich nicht auf frauen stehe, habe ich da auch keine berührungsängste.

eine anekdote habe ich aber noch.
im aikido gibt es einen angriff, bei dem der partner von hintten gegriffen und die hände festgehlaten werden. man kann diesen angriff nur vernünftig ausführen, wenn der partner hinten nah am angegriffen steht, d.h. ein nahezu kompletter körperkontakt stattfindet - gerade auch an heikleren stellen.

ein lehrer bei einem seminar hat sich dann über einen angreifer amüsiert, der zwar von hinten geriffen hat, aber einen beachtlichen abstand mit der hüfte zu ihm beibehielt.
irgendwann meinte er, dass das son nicht geht. er wolle gefälligst seinen "schwanz spüren".

der lehrer hat eher einen ruf als weiberheld, den er auch lange zeit eifrig pflegte.

er begründete zum beispiel die sitte bei der begrüssung leute zu umarmen im ursprung damit, dass geprüft wird, ob jemand waffen dabei hatte.
ausserhalb der mattenfläche schien er diesbezüglich, gerade gegenüber frauen sehr mistrauisch zu sein :)

#19 Miyamoto Musashi

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 22:53 Uhr

Zitat

Zu Punkt 2: Ich denke die gute wird geschwitzt haben, wenn du von "oberhalb" sprichst. Oder stand die auf dem Kopf? Also ich steh gerade wirlich auf dem Schlauch.
Ja, offenbar war meine Formulierung zu kompliziert, deshalb nochmal ganz deutlich: Sie war feucht, und zwar genau dort, wo Frau feucht wird, wenn sie feucht wird. Jetzt deutlich genug? Das war kein Schweiß, außer, man bezeichnet Scheidensekret neuerdings als Schweiß.



Im Allgemeinen ist mir Körperkontakt aber egal bzw. mache ich mir auch keine Gedanken, was der / die andere jetzt dabei denkt - wer ein Problem damit hat, ist beim falschen Sport.
Alles voellig ueberbewertet.

#20 DfnSake

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Geschrieben 17 Oktober 2010 - 23:18 Uhr

Nicht kompliziert, aber unpräzise...

Na ja, evtl. bist du ja so ein heißer Typ, dass sie gar nicht anders konnte.
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