Chajin sagte am 24 Oktober 2010 - 21:56 Uhr:
Ob man besser versteht was man tut, wenn man sich in eine Kategorie einordnet, ist so die Frage.
Wenn ich z.B. Goju-Ryu in die Kategorie "äußere Kampfkunst" packe, könnte ich auf die Idee kommen ich bräuchte mit mit Chi und ähnlichem nicht zu befassen sondern müsste nur ordentlich viele Liegestütze machen. Ähnlich könnte jemand der Aikido als "innere Kampfkunst" definiert, der Meinung sein, ein hartes körperliches Training wäre nicht erforderlich. Beides ist genauso falsch. Was nützt es also?
Die historische Einordnung scheint nicht wirklich klar zu sein. Jede Kampfkunst hat beide Seiten, die Innere und die Äußere. Die Einordnung als rein "innere Kampfkunst" hat bezogen auf TaiChi schon zu manchen Missverständnissen beigetragen.
Ich hatte auch schon Leute beim Aikido-Training, die nach der Probestunde sehr enttäuscht waren. Sie hatten erwartet, es würde die ganze Zeit meditiert oder sehr langsam und meditativ bewegt. Wahrscheinlich hatten auch Sie irgendwas von innerer-Kampfkunst-Gefasel gelesen.



