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Selbstverteidigung - welches System


47 Antworten in diesem Thema

#1 soto-deshi

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Geschrieben 08 November 2010 - 22:23 Uhr

Hallo,

ich habe mich schon etwas länger mit verschiedenen Kampfsportarten beschäftigt. Auch mit Systemen, Ju-Jutsu, Jiu-Jitsu (System c. wiedmeier) und auch einige Bücher darüber gelesen. Leider musste ich feststellen, weder Ju-Jutsu noch Jiu-Jitsu ( System C. Wiedmeier ) wurde von wirklichen Meistern einer japanischen Schule geschaffen. Das was C. Wiedmeier als Jiu-Jitsu ( Ken-Jitsu - System von C. Wiedmeier bedeutet eigentlich Schwerttechnik der japanischen Samurai, sollte dann aber auch auf einen Schwertstil aus Japan bezogen sein, was es bei Wiemeier natürlich nicht ist.
Bei Wiedmeier kann man alles leicht nachlesen, historie 100 jahre budo in europa, unternehmensgruppe C. Wiedmeier. Dort wir ausdrücklich Erich Rahn als Lehrer und auch Robert Becker, ein Schüler von Rahn aufgeführt.
Beim Ju-jutsu des Djjv ist es leider ähnlich. In ihrem Buch über Ju-jutsu haben die Erfinder des Ju-jutsu Franz-Josef Gresch, Heim, geschrieben, dass sie Bücher durchforstet haben und daraus das Ju-Jutsu entstanden ist. Auch in der Geschichte des Lübecker Judo-Clubs, werden die Anfänge des Ju-Jutsu deutlich erläutert.Viele Da-.Träger des jU-JUTSU absolvierten ein Anerkennungsprüfung- was immer das auch war- und wurden dann 2.Dan oder höher im Ju-jutsu.

Was soll ich bitte von diesen Systemen halten, die weder auf einen Meister hinweisen können ( Lehrer aus einer japanischen Kampfkunst) oder eine Verbindung und Unterweisung von Meistern einer Kampfkunst über einen längeren Zeitraum erhalten haben.

Was wird daher von Sicherheitsbehörden unterrichtet? Auch eine Mischung aus vielen verschiedenen Techniken? Was hat sich in den verschiedenen Bereichen des Sicherheitsdienstes bewährt?
Wer kann mir da einiges dazu erläutern?

Danke für die Hinweise. soto-deshi

#2 DfnSake

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Geschrieben 08 November 2010 - 22:28 Uhr

Ich weiß ja nicht, welche Sicherheitsbehörden du meinst, allerdings gibt es da einiges. Krav Maga, Systema...

Mich würde als Laie jetzt interessieren, warum dir ein japanischer Meister so "wichtig" ist (so liest es sich zumindest gerade)?

Solange es funzt, ist das doch einerlei.

greetz

Sake
all this time wishing our voices could be heard,
now we finally have a voice
and no one says a fu**ing word.
so let's scream as loud as we can
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and let nothing stand in our way.

"Revival Never Goes Out Of Style" - Walls Of Jericho

#3 Katze

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Geschrieben 09 November 2010 - 00:53 Uhr

So wie es sich für mich liest hälst du Kampfkünste für authentischer, je weniger sie modernisiert wurden. Meistens ist aber genau das Gegenteil der Fall - Kampfkünste werden den heutigen Zeiten angepasst. Ob sie jetzt japanische oder Europäische Meiste haben ist für die SV egal. Und welches System... Das ist meine Lieblingsfrage. Wenn ich ganz ehrlich bin, keine Ahnung :rolleyes:

Tränen wissen nicht, ob sie aus Trauer oder Freude vergossen werden.

#4 aggn

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Geschrieben 09 November 2010 - 07:59 Uhr

Hallo Soto Deshi,

Du hast doch schon Erfahrung gemacht? Also, wie war Dein Eindruck? Wenns funktioniert, die Leute nett sind, die Trainer gut, sollte da doch eigentlich kein Problem sein? ^_^

Ganz abgesehen vom Sinn oder Unsinn unzähliger Diskussionen über den Vor- und Nachteil von verschiedenen gegenübergestellten Systemen, würde ich mal sagen, dass jemand, der Ju-Jutsu oder Jiu Jitsu gut trainiert, ein sehr ernst zu nehmender Gegner ist.

ich kann gut verstehen, dass Du eine authentische Kampfkunst trainieren willst. Die Frage ist jetzt aber, ab wann sie das ist... Nur weil es vielleicht keinen Meister und eine tausendjährige Tradition gibt, wie in diesem Fall, heißt das nicht, dass es nicht funktioniert, oder dass sich die Leute keine Gedanken drüber gemacht haben.
Oder anders formuliert: Nur weil es in einer bestimmten Kampfkunst einen Meister gibt, muss das noch lange nicht die zu mir passende KK sein.
Das wichtigste wäre m.M. nach, ob der Trainer, zu dem Du regelmäßig gehst, sein Handwerk versteht und wies Dir mit ihm und der Gruppe da geht.

Ich würde an Deiner Stelle auch nicht unbedingt danach gehen, was Sicherheitsbehörden trainieren.
Der Begriff "Sicherheitsbehörde" ist ja schon recht weit gefasst, das kann theoretisch ein privater Sicherheitsdienst sein, ein Streifenpolizist, oder sonst wer. Was da trainiert wird, geht auch nicht immer und in jedem Fall konform mit dem, worin die Einsatzkräfte auch vertrauen. Es kommt also durchaus mal vor, dass im privaten Bereich etwas anderes trainiert wird, als das, worin man nun in der Ausbildung geschult wird. Es ist halt was individuelles. Man selbst muss eben der KK vertrauen, die einem die Haut retten soll.

Wenn Du aber was Neues suchst und Dir Ju-Jutsu grundsätzlich gut liegt, schau Dir vielleicht mal BJJ an, wenn es das in Deiner Nähe gibt. Die Gracies haben oftmals bewiesen, dass das, was sie machen, funktioniert und genießen allgemein großen Respekt.

Gruß Aggn

#5 soto-deshi

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Geschrieben 09 November 2010 - 08:33 Uhr

Hallo,
vielleicht sollte ich meine Ansichten besser erläutern.

Was zeichnet eine Kampfsportart aus, die für die SV geeignet ist? Natürlich Techniken die erprobt sind, das Verständnis dass eine mentale Vorbereitung erforderlich ist, eine gute körperliche Vorbereitung und einen Lehrer der mir diese Techniken vermitteln kann.
Damit meine ich einen Lehrer, der eine gute Ausbildung in einer Kamfsportart erhalten hat und sich gründlich mit seiner Kampfsportart beschäftigt und auch das hinterfragt hat, was er von seinen Meister vermittelt bekam.
Meiner unbedeutenden Ansicht nach, ergibt es keinen großen Sinn, Techniken aus verschiedenen Systemen - ohne deren Eigenarten zu kennen - einfach zu übernehmen ohne sich damit richtig beschäftigt zu haben.
Daher habe ich mir neben dem Training - auch die Zeit genommen- leider erst spät, zu lesen - was andere Kampfsportarten für Lösungen in der SV oder im Wettkampf anbieten.

Besonders habe ich mich zuerst über die Ansichten von Andereas Häckel ( Buch Selbstverteidigung die funktioniert ) geärgert, da er mir eine völlig andere Darstellung der SV, dazu Hinweise zu meinem Verhalten in einer realen Situation, wie erkenne ich, wenn ich als Opfer ausgesucht werde, usw. vor Augen geführt hat. Dies wurde bisher von meinen Ausbildern in der SV überhaupt nicht behandelt.
Vor mir stand ein Ausbilder mit dem schwarzen Gürtel, der sein Wissen auf Lehrgängen oder von anderen Ausbildern erhalten hatte, die stur nach den Vorgaben und Lehrunterlagen unterrichteten die sie vom Verband oder den Erfinder dieser Kampfsportart erhalten hatten. Ich muß mir den Vorwurf machen, ich habe blauäugig fast alles geglaubt, ohne daran zu denken, es ist wie beim Einkaufen im Supermarkt, Werbung kann man nicht blind glauben.
Dazu ein kleines Beispiel, mein Trainer im Ju-Jutsu wollte im Unterricht einige Karate-Techniken vermitteln und dabei sein Können auch in dieser Kampfsportart darstellen. Leider war dies aber nicht möglich, da er die Grundlagen dieser Kampfsportart nie erlernt hatte. Von einer Grundstellung, der Übertragung der Kraft die wie Nakayama Sensei, (Shotokan) schreibt, diese Kraft wird durch Bewegungen des Körpers erzeugt, besonders wichtig dabei ist das Drehen des Oberkörpers zusammen mit dem Eindrehen der Hüften. usw., nie etwas gehört und auch diese nie gelernt hatte.( Natürlich bei Fausttechniken)Habe mich über Jahre mit Karate beschäftigt und werde diese Kampfsportart wieder machen, da ich Karate auch im Alter ausüben kann.

Die vermittelte Kampfsportart muß nicht aus Japan kommen, auch die Künste aus China, Korea und die philippinischen Stockkampfkünste ( habe ich bei einem längeren lehrgang üben können) waren super. Aber der Trainer sollte schon wissen was er seinen Schülern im Unterricht vermittelt und wenn er seine Kunst nie einsetzen mußte auch zugeben können, was ich erzähle ist alles nur Theorie.
Welche moderne SV hat nicht einen Trainer, der sein Wissen aus einer Kampfsportart aus Japan, Korea, China, usw. hat?
Was hat sich im Verhalten in einer SV verändert? Nun aus den Berichten aus der Zeitung weiß ich ( bin froh, dass ich es nicht erfahren mußte), dass öfters das Messer oder andere Schlagwaffen eingesetzt werden. Diese Waffen wurden aber auch schon in Japan, China, Korea usw. eingesetzt und werden in den philippinischen Systemen geübt und gut vermittelt. Wer meint mit einem Stock einem Schüler mit Erfahrung in Arnis, Escrima, Kali angreifen zu können, wenn dieser auch eine ähnliche Waffe hat, sollte sich nicht wundern, wenn er einiges an Erfahrung und blauen Flecken mitnehmen kann.

Daher habe ich für mich erkannt, auch im Kampfsport gibt es viel, viel, .. Werbung und wenn der Trainer keine gründliche Ausbildung hat, sollte man aufhören, auch wenn man schon viele Zeit investiert hat.
Liege ich da mit meiner Ansicht richig? Danke für Hinweise und Antworten. soto-deshi

#6 aggn

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Geschrieben 09 November 2010 - 10:08 Uhr

Zitat

Was zeichnet eine Kampfsportart aus, die für die SV geeignet ist? Natürlich Techniken die erprobt sind, das Verständnis dass eine mentale Vorbereitung erforderlich ist, eine gute körperliche Vorbereitung und einen Lehrer der mir diese Techniken vermitteln kann.
Damit meine ich einen Lehrer, der eine gute Ausbildung in einer Kamfsportart erhalten hat und sich gründlich mit seiner Kampfsportart beschäftigt und auch das hinterfragt hat, was er von seinen Meister vermittelt bekam.
Meiner unbedeutenden Ansicht nach, ergibt es keinen großen Sinn, Techniken aus verschiedenen Systemen - ohne deren Eigenarten zu kennen - einfach zu übernehmen ohne sich damit richtig beschäftigt zu haben.

Würde ich Dir jetzt mal zu 100% Recht geben ;)


Zitat

Besonders habe ich mich zuerst über die Ansichten von Andereas Häckel ( Buch Selbstverteidigung die funktioniert ) geärgert, da er mir eine völlig andere Darstellung der SV, dazu Hinweise zu meinem Verhalten in einer realen Situation, wie erkenne ich, wenn ich als Opfer ausgesucht werde, usw. vor Augen geführt hat. Dies wurde bisher von meinen Ausbildern in der SV überhaupt nicht behandelt.
Vor mir stand ein Ausbilder mit dem schwarzen Gürtel, der sein Wissen auf Lehrgängen oder von anderen Ausbildern erhalten hatte, die stur nach den Vorgaben und Lehrunterlagen unterrichteten die sie vom Verband oder den Erfinder dieser Kampfsportart erhalten hatten. Ich muß mir den Vorwurf machen, ich habe blauäugig fast alles geglaubt, ohne daran zu denken, es ist wie beim Einkaufen im Supermarkt, Werbung kann man nicht blind glauben.
Dazu ein kleines Beispiel, mein Trainer im Ju-Jutsu wollte im Unterricht einige Karate-Techniken vermitteln und dabei sein Können auch in dieser Kampfsportart darstellen. Leider war dies aber nicht möglich, da er die Grundlagen dieser Kampfsportart nie erlernt hatte. Von einer Grundstellung, der Übertragung der Kraft die wie Nakayama Sensei, (Shotokan) schreibt, diese Kraft wird durch Bewegungen des Körpers erzeugt, besonders wichtig dabei ist das Drehen des Oberkörpers zusammen mit dem Eindrehen der Hüften. usw., nie etwas gehört und auch diese nie gelernt hatte.( Natürlich bei Fausttechniken)Habe mich über Jahre mit Karate beschäftigt und werde diese Kampfsportart wieder machen, da ich Karate auch im Alter ausüben kann.

OK, dann hast Du in Deine KK, bzw, an denen, die sie Dir vermitteln begründete Zweifel. Klingt nach verlorener Zeit dort....schade!

Zitat

Die vermittelte Kampfsportart muß nicht aus Japan kommen, auch die Künste aus China, Korea und die philippinischen Stockkampfkünste ( habe ich bei einem längeren lehrgang üben können) waren super. Aber der Trainer sollte schon wissen was er seinen Schülern im Unterricht vermittelt und wenn er seine Kunst nie einsetzen mußte auch zugeben können, was ich erzähle ist alles nur Theorie.

Vollste Zustimmung!

Zitat

Welche moderne SV hat nicht einen Trainer, der sein Wissen aus einer Kampfsportart aus Japan, Korea, China, usw. hat?

Viele, aber nicht alle. Krav Mage ist z.B. reine Selbstverteidigung und kommt meines Wissens nach aus Israel.
Aber, ich möchte hier gern auch noch als Beispiel den bodenständigen Boxverein in Deiner Nachbarschaft mal erwähnen. Das ist zwar keine reine SV, sondern eben ein Wettkampf mit Regeln und Schiedsrichter, aber meiner Meinung nach ist ein guter Boxer absolut SV-tauglich! :respekt:

Zitat

Was hat sich im Verhalten in einer SV verändert? Nun aus den Berichten aus der Zeitung weiß ich ( bin froh, dass ich es nicht erfahren mußte), dass öfters das Messer oder andere Schlagwaffen eingesetzt werden. Diese Waffen wurden aber auch schon in Japan, China, Korea usw. eingesetzt und werden in den philippinischen Systemen geübt und gut vermittelt. Wer meint mit einem Stock einem Schüler mit Erfahrung in Arnis, Escrima, Kali angreifen zu können, wenn dieser auch eine ähnliche Waffe hat, sollte sich nicht wundern, wenn er einiges an Erfahrung und blauen Flecken mitnehmen kann.
Daher habe ich für mich erkannt, auch im Kampfsport gibt es viel, viel, .. Werbung und wenn der Trainer keine gründliche Ausbildung hat, sollte man aufhören, auch wenn man schon viele Zeit investiert hat.
Liege ich da mit meiner Ansicht richig?

Ich finde, Du liegst richtig!
Kommt durchaus vor, dass sich Leute mit "ultimativen" Fähigkeiten und dem "ultimativen" System brüsten und Sachen trainieren, die nicht funktionieren, oder die sie nicht richtig gelernt haben.
Aber Du hast doch scheinbar einen recht kritischen Blick? Ich finde, das ist keine schlechte Ausgangsposition, etwas für Dich taugliches zu finden!
Wie bereits erwähnt, es liegt auch immer an einem selbst, was einem taugt (KK, Trainer, Leute, SV-Tauglichkeit...), worin man vertraut und wo man dann hängen bleibt.

Ich denke grundsätzlich brauchst Du halt nen gescheiten Trainer, der Dich nicht verarscht, indem er Dir Sachen zeigt, die nicht funktionieren, sondern der menschlich und fachlich gut ist. Wo genau das dann herkommt, was der Dir beibringt und wie das heißt.....
Nicht, dass ich jetzt den Unmut der Massen auf mich ziehe :P Aber, die Frage, welche Kampfkunst welcher anderen Kampfkunst nun überlegen ist, halte ich für sehr schwierig....gelinde ausgedrückt. Auf nen ehrlichen und guten Trainer kommts an!
Und den findest Du schon ;)

#7 Gastshiremono_*

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Geschrieben 09 November 2010 - 11:35 Uhr

Beitrag anzeigenaggn sagte am 09 November 2010 - 10:08 Uhr:

Krav Mage ist z.B. reine Selbstverteidigung und kommt meines Wissens nach aus Israel.

Wurde von Imi sde Or entwickelt, erfolgreicher Ringer und Boxer mit Abstechern ins Jiu. Wird beim Militär außerdem je nach Gusto des Ausbilders angereichert, die die mir begegnet sind hatten allesamt einen soliden KK Hintergrund. Der subjektiv Beste den ich persönlich erlebte stammt aus dem Jiu.






Aber wahrscheinlich gibts ein Buch oder eine webpage in der steht dass das nicht wahr ist.

#8 qfunce

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Geschrieben 10 November 2010 - 09:03 Uhr

Zitat

Was wird daher von Sicherheitsbehörden unterrichtet? Auch eine Mischung aus vielen verschiedenen Techniken? Was hat sich in den verschiedenen Bereichen des Sicherheitsdienstes bewährt?
Wer kann mir da einiges dazu erläutern?

Du hast Wiedmeier erwähnt. Du weisst schon das er in München den ZSD geleitet hat? Schwarze Sheriffs sagen dir was, oder?
Wiedmeier selbst hat seine Leute ausgebildet und das Ken-Jutsu bei ihm hatte wirklich nichts mit Samurai oder Schwetkampf zu tun. In der Firma hieß es er habe im Chinesischen Kloster das Kämpfen gelernt genau weiß ich es nicht. Fakt ist, er hatte Ahnung und es hat funktioniert was er unterrichtet hat.

#9 soto-deshi

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Geschrieben 14 November 2010 - 21:08 Uhr

Beitrag anzeigenqfunce sagte am 10 November 2010 - 09:03 Uhr:

Zitat

Was wird daher von Sicherheitsbehörden unterrichtet? Auch eine Mischung aus vielen verschiedenen Techniken? Was hat sich in den verschiedenen Bereichen des Sicherheitsdienstes bewährt?
Wer kann mir da einiges dazu erläutern?

Du hast Wiedmeier erwähnt. Du weisst schon das er in München den ZSD geleitet hat? Schwarze Sheriffs sagen dir was, oder?
Wiedmeier selbst hat seine Leute ausgebildet und das Ken-Jutsu bei ihm hatte wirklich nichts mit Samurai oder Schwetkampf zu tun. In der Firma hieß es er habe im Chinesischen Kloster das Kämpfen gelernt genau weiß ich es nicht. Fakt ist, er hatte Ahnung und es hat funktioniert was er unterrichtet hat.


Hallo. lies einfach bei unternehmensgurppe Wiemeier nach, dort steht alles, gelernt bei Erich Rahn und dessen Schüler Robert Becker und zwar Jiu-Jitsu nach Rahn. Woher hatte Erich Rahn sein Wissen über die Kampfkünst - über Jiu-Jitsu - von einem Schüler des Judo und die Ausbildung nach eigenen Angaben 5 Monate.
Wiedmeier war und ist umstritten - seine Ausbildung in den Kampfkünsten war weder bei seinem Aufenthalt in Japan sehr lang, noch intensiv genug um dort Judo oder eine andere Kampfsportart richtig zu lernen.
Die Werbung besondes in einigen Stilen - ist besonders gut gemacht - aber wer sorgfältig liest - erkennt was diese " schwarzen Gürtel " wirklich können.
Der ZSD wurde umbenannt gibt es nicht mehr, zuviel negative Schlagzeilen in der Zeitung.
Noch einnen schönen Abend. .. soto-deshi

#10 FrAgGlE

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Geschrieben 15 November 2010 - 07:41 Uhr

Jiu-Jitsu / Ju-Jutsu hat zwar keinen traditionellen Hintergrund, aber das Training ist sehr stark vom Trainer und dessen Fähigkeiten sowie Erfahrungen abhängig.

Und da liegt zum größten Teil einer der häufigsten Fehler für mich versteckt. Die Bereich der SV (Vorkonflikt, Konflikt, Nachkonflikt) muss man verstanden und größtenteils auch mal erfahren haben, um diese sinnig weiterzugeben. Das bloße Besuchen eines Seminars oder einer Ausbilderreihe ist da meines Erachtens nicht ausreichend. Kein Boxer vertraut sich einem Trainer an, der nichts vorweisen kann und ihm dahingehend kein absolut positives Gefühl gibt.

Noch schlimmer ist es, wenn das "Bürgertum" plötzlich law-enforcement und military instructor wird und auch für diese Zielgruppe Ausbildungen anbieten kann... :hat:

Schau Dich um und versuche Dir ein eigenes Bild der auf dem Markt vorhandenen Angebote zu machen...
Be creative with your violence...

#11 qfunce

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Geschrieben 16 November 2010 - 07:58 Uhr

Zitat

Hallo. lies einfach bei unternehmensgurppe Wiemeier nach, dort steht alles, gelernt bei Erich Rahn und dessen Schüler Robert Becker und zwar Jiu-Jitsu nach Rahn. Woher hatte Erich Rahn sein Wissen über die Kampfkünst - über Jiu-Jitsu - von einem Schüler des Judo und die Ausbildung nach eigenen Angaben 5 Monate.

Er ist - seinen persönlichen Angaben - in einem asiatischen (weiß ich nicht mehr) land aufgewachsen, familiär bedingt und hat dort seine Kampfkünste - nicht nur in 5 monaten - erlernt.
Trainiere auch mit Leuten die teilweise ausschließlich bei ihm gelernt haben und das was er ihnen beigebracht hat lernt man nirgendwo in 5 Monaten.

Zitat

Wiedmeier war und ist umstritten -

Wenn man ihn nicht persönlich kennt dann schon weil gerade im internet sehr viele Halbwahrheiten kursieren und gerade gegen "seine" schwarzen Sheriffs.

Zitat

Die Werbung besondes in einigen Stilen - ist besonders gut gemacht - aber wer sorgfältig liest - erkennt was diese " schwarzen Gürtel " wirklich können.

Der Gürtel hält die Hose. Wenn ich manchen Karateschwarzgurt seh kann ich genauso kotzen.

Zitat

Der ZSD wurde umbenannt gibt es nicht mehr, zuviel negative Schlagzeilen in der Zeitung.

Was denn nun? Umbenannt oder gibts ihn nicht mehr?
Ich sags dir: Weder noch. Die Firma gibt es nach wie vor nur hat sie hierzulande keinerlei Aufträge laufen. In anderen Landen eben schon. Die Firma die jetzt in den ehemaligen Räumen sitzt ist etwas ganz anderes angefangen von der Geschäftsführung.

Bearbeitet von qfunce, 16 November 2010 - 08:02 Uhr.


#12 VvJ_Shogun

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Geschrieben 16 November 2010 - 13:45 Uhr

Hallo,

das ist alles viel zu theoretisch.

1. SV ist weder eine Kunst noch ein Sport, wäre es eine Kunst, sollte es gut aussehen, wäre es ein Sport, sollte es Wettkämpfe geben.
Da SV effektiv sein soll fällt das Aussehen unter den Tisch. Da es auf der Strasse keine Regeln gibt, sollte es auch keine geregelten Wettkämpfe geben.
Also: Du suchst keine Kunst oder einen Sport, wenn Du mit der Prämisse der SV an die Sache herangehst.

2. Es kommt immer auf den Kontext an. Das heisst, Du musst "Situationen" Trainieren und nicht unbedingt "nur" Techniken. Also nicht "Was mache ich, wenn mich einer würgt?", sondern "Was mache ich mit einem Puls von 180, mit fünf anderen Potentiellen Gegnern um mich herum, wenn mich einer würgt?"

3. Vergiss die Theorie.

4. Guck wo Krav Maga trainiert wird.

Oder such dir eine KAmpfkunst. Dann trainiere sie aber auch als "Kunst".

Oder Beides. Aber lass die Kunst Kunst sein und die SV SV.

Ich persönlich trainiere als KK TKD und als SV KM ( :todlach: ) Aber mischen tue ich das nicht. Ich würde auf der Strasse auch niemals TKD-Techniken einsetzen (das wäre viel zu anstrengend und ineffektiv, obwohl es - vielleicht - funktionieren würde).

Bearbeitet von VvJ_Shogun, 16 November 2010 - 13:54 Uhr.


#13 soto-deshi

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Geschrieben 19 November 2010 - 22:40 Uhr

Beitrag anzeigenqfunce sagte am 16 November 2010 - 07:58 Uhr:

Zitat

Hallo. lies einfach bei unternehmensgurppe Wiemeier nach, dort steht alles, gelernt bei Erich Rahn und dessen Schüler Robert Becker und zwar Jiu-Jitsu nach Rahn. Woher hatte Erich Rahn sein Wissen über die Kampfkünst - über Jiu-Jitsu - von einem Schüler des Judo und die Ausbildung nach eigenen Angaben 5 Monate.
Er ist - seinen persönlichen Angaben - in einem asiatischen (weiß ich nicht mehr) land aufgewachsen, familiär bedingt und hat dort seine Kampfkünste - nicht nur in 5 monaten - erlernt.
Was denn nun? Umbenannt oder gibts ihn nicht mehr?
Ich sags dir: Weder noch. Die Firma gibt es nach wie vor nur hat sie hierzulande keinerlei Aufträge laufen. In anderen Landen eben schon. Die Firma die jetzt in den ehemaligen Räumen sitzt ist etwas ganz anderes angefangen von der Geschäftsführung.

Lieber gfunce,

ich denke Du hast Dich nicht gründlich genug über den Erfinder des Jiu-Jitsu " Altmeister " Erich Rahn informiert. Es gibt im Internet genug Quellen, die alles gründlich erläutern.
Zu C. Wiedmeier, da ist alles viel einfacher, in seiner Hinstorie 100 Jahre Budo in Europa, wird sein Lebenslauf dargestellt. Auch sein Aufenthalt in Japan im Jahre 1963 mit Foto vom Sohn von O Sensei Ueshiba, dessen Namen übringens Kisshomuru Ueshiba war, mehrwöchiger Aufenthalt in einem Zen-Kloster, usw.
Nun zum ZSD. Schwarze Sheriffs, usw. wenn Du diese Seite anklickst. wirst Du weiterverbunden, den ZSD gibt es nicht mehr.
Noch eine kleine Hintergrundinformation, ich kenne C. Wiedmeier persönlich und war auch mal kurz im ZSD. Auch dort wurde nur mit Wasser gekocht und die Ausbildung- war nur mit der Schusswaffe super. Sonst ein lausiger Dienst, Bewachung, Streifendienst, Kontrolldienst - habe später lieber einen anderen Beruf ergriffen.

Über die Ausbildung in seinem Jiu-Jitsu -Stil ( Ken-Jitsu ) war so ähnlich wie im Ju-Jutsu - nichts aufregendes.
Noch einen schönen Abend, soto-deshi

#14 qfunce

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Geschrieben 22 November 2010 - 11:08 Uhr

Dann kennen wir uns vielleicht sogar. Mir ha ter erzählt das er in Osteuropa noch werkelt. War allerdings 2007.

#15 HAI

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Geschrieben 22 November 2010 - 17:44 Uhr

Moin,
wieso gibt es den ZSD nicht mehr?....

http://www.s27355102...zsd/zsd/zsd.htm

Totgesagte leben eben länger...

gruss Hai
****
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****

#16 huibooo

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Geschrieben 25 November 2010 - 12:40 Uhr

Beitrag anzeigenHAI sagte am 22 November 2010 - 17:44 Uhr:

Moin,
wieso gibt es den ZSD nicht mehr?....

http://www.s27355102...zsd/zsd/zsd.htm

Totgesagte leben eben länger...

gruss Hai

Die Seite gibts zwar noch aber bei Anfragen bzgl Auftragsübernahme landest du bei einem anderen Sicherheitsdienst der in den ehem. Räumen des ZSD jetzt fuhrwerkt.
...und ich Danke stillalive, ohne ihn hätte ich nie die Inspiration für meinen Avatar gehabt...


#17 soto-deshi

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Geschrieben 25 November 2010 - 14:58 Uhr

Beitrag anzeigenqfunce sagte am 22 November 2010 - 11:08 Uhr:

Dann kennen wir uns vielleicht sogar. Mir ha ter erzählt das er in Osteuropa noch werkelt. War allerdings 2007.
Hallo, lieber gfunce,
meine Erfahrungen mit dem ZSD sind lange, lange her, Mitte 1974, da war Herr Gruszka noch Wachführer.
Seit dieser Zeit habe ich einiges in verschiedenen Kampfsportarten probiert und eine mehr traditionelle Einstellung zu den Kampfsportarten, wobei der Stil schon anwendbar sein muss. Vom Jiu-Jitsu - Stil Erich Rahn - halte ich nichts,leider kommen auch viele " Großmeister des Ju-Jutsu "DJJV- vom Jiu-Jitsu und waren Schüler von Erich Rahn. Berichte von Tom Herold haben mich veranlaßt selbst im Internet, auf Seiten von JU-Jutsu Vereinen und den Büchern der " Erfinder des JU-Jutsu " nachzulesen und ich mußte zugeben, Tom Herold hatte recht, vieles ist leider nur Werbung.

Noch viel Spaß soto-deshi

#18 qfunce

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Geschrieben 28 November 2010 - 19:10 Uhr

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 25 November 2010 - 14:58 Uhr:

meine Erfahrungen mit dem ZSD sind lange, lange her, Mitte 1974, da war Herr Gruszka noch Wachführer.

1974, Sportsfreund, da war ich noch in Abrahams Wurschtkessel!!! :wut_auge:

#19 brandenburger

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Geschrieben 07 Januar 2011 - 16:55 Uhr

@ soto deshi

Wichtig scheint mir bei deiner Fragestellung eine differenzierte Betrachtung des in Deutschland betrieben JJ zu sein. Ohne deine Motivation in Sachen SV zu kennen, kann man zwischen deinen Zeilen einen kritischen Ansatz zum „deutschen JJ“ / „deutsche JJ- Verbänden“ erkennen.

Unsere Trainingsgruppe, unter der Leitung meines Trainers, hat in dieser Zeit in verschieden
nationalen / internationalen Verbänden mitgearbeitet.

Als Betrachtungspunkt gilt mir, die Weiterentwicklung der ursprünglichen Techniken, denn diese werden heute in den Vereinen, auf der Matte, gelehrt. Dieses hängt in der Regel von einer Person ab (dem Trainer) und von dem Verband, den der Verein angeschlossen ist.
An dieser Stelle wird es wohl kaum andere Meinungen geben.

Ohne jetzt einzelne Personen, Verbände, Stile oder Vereine nennen zu wollen bzw. zu können, hat sich für mich folgendes Bild des deutschen JJ heraus kristallisiert.

Die Judo- JJ´ kas.

Das gokyo judo war bzw. ist, in der BRD weiter verbreitet als das JJ. In diesem Bereich sind schnell mitgliederstarke Verbände entstanden. Kleinere JJ Vereine / Verbände wurden schleichend assimiliert (Angleichung der JJ Prüfungsprogramme an das Judo Prüfungsprogramm) und die ursprünglichen JJ- Techniken wurden dadurch verwässert.
Soweit ich mit der Geschichte des deutschen JJ vertraut bin, wurden in den 1970- igern vielen hoch graduierten Judo Meistern ihre Judo Meistergrade eins zu eins im JJ anerkannt.
Was dieses dann für die SV- Techniken des JJ bedeutet, dürfte jedem klar sein.

Die Polizei- JJ´ kas.

Aus meiner Sicht wurden hier viele der ursprünglich im JJ verwendeten Techniken entschärft um diese für die „Schutzpolizei“ alltagstauglich zu machen (viel Transportieren und Festlegen). Andere Techniken oder Kombinationen wurden ganz aus den Prüfungs–programmen gestrichen oder werden nicht mehr vermittelt, da in diesem Bereich oft die Verhältnismäßigkeit im Vordergrund steht.
Was dieses dann für die SV- Techniken des JJ bedeutet, dürfte jedem klar sein.

Diese beiden Entwicklungslinien sind meiner Meinung nach auch die Hauptlinien des „deutschen JJ“ und sind stark unter den aktiven JJ´ kas vertreten.

Übrig bleibt einer kleiner Rest von Eigenbrödlern oder Könnern Ihres Faches, der SV im ursprünglichen Sinne des Kampfes, auf Basis des JJ, Yawaras oder des Tai Jitsu.

Was die Ausbildung bei den Sicherheitsbehörden angeht, so scheint es mir viel von aktuellen Trends im Bereich der KK´s abzuhängen. War es in den 1970 bis 1980 igern wohl das JJ /Tai Jitsu, zwischenzeitlich wurde das ing ung Ding bevorzugt, im Moment so scheint mir das KM groß in Mode zu sein.

Grüße
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#20 soto-deshi

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Geschrieben 08 Januar 2011 - 07:31 Uhr

[quote name='brandenburger' timestamp='1294415713' post='647991']
@ soto deshi

Wichtig scheint mir bei deiner Fragestellung eine differenzierte Betrachtung des in Deutschland betrieben JJ zu sein. Ohne deine Motivation in Sachen SV zu kennen, kann man
zwischen deinen Zeilen einen kritischen Ansatz zum „deutschen JJ“ / „deutsche JJ- Verbänden“ erkennen.

Lieber brandenburger,
wie du erkannst hast, habe ich einige Jahre Ju-Jutsu DJJV geübt. Schon immer habe ich versucht zu verstehen, wie im Ju-Jutsu verschiedene Stilarten: Karate, Taekwondo,Judo, Aikido und ihre Prinzipien unter einen gemeinsamen Hut gebracht werden sollen. Habe das Ju-Jutsu 1x1, die Bücher von Christian Braun und das Buch von Erich Reinhardt,(mehr auf die Polizei bezogen) gelesen und mit meinen Erfahrungen im Training verglichen. War beim Karate-Teil des Trainings besonders kritisch, da ich Karate länger gemacht hatte, dann einen Abstecher ins Aikido gemacht, 2 1/2 Jahre - dort ist alles anders.
Auch über Judo ein Buch beschafft und mir das Training angesehen, dann ein Bericht von Tom Herold gelesen, der mich sehr nachdenklich gemacht hat. Das Buch der Gründer des Ju-Jutsu beschafft und gelesen, da stand dann: wochenlang saßen die beiden Heim und Gresch nun zusammen,durchforsteten die Fachliteratur um das Beste aus Judo, Ju-Jitsu, Karate und Aikido zu einem realistischen- praxisorientierten Ju-Jutsu zu formen. Findet sich im Falken Buch Ju-Jutsu Band 1)
Im Internet gesucht und einen sehr interessanten Artikel gefunden, Geschichte des Lübecker Judo-Club, Ju-Jutsu die Anfänge.

Über das Jiu-Jitsu des " Altmeister Rahn " muss ich nicht viele schreiben, woher hatte er sein Wissen und Können über die japanische Kampfkunst Jiu-Jitsu? Wo hat er gelernt, wer war sein Meister? Keine Hinweise, wie im Ju-Jutsu, wo hatten Heim und Gresch gelernt? Welche Erfahrungen hatten die beiden in Karate, Aikido, Judo - nur alles aus Büchern?
Lies Dir mal " Die Wolfgang Schütte Story" durch oder Historie 100 jahre Budo in Europa, unter Unternehmensgruppe C. Wiedmeier, ... immer wird der " Altmeister Rahn erwähnt, der 1906 die erste Jiu-Jitsu Lehrstätte gründete. Aber woher hatte er sein Wissen, bei welchem Lehrer nahm er unterricht?
Noch ein kleiner Hinweis, besuche einen oder besser verschiedene Aikido-Dojos und sieh oder besser mache einige Probestunden im Aikido. Dann sage mir, wie Aikido-Techniken - wie sie dort gelernt werden - Haltetechniken z.B. shiho nage,(Vier-Richtungs-Wurf, oder Schwertwurf) in das Ju-Jutsu eingebaut werden können und noch besser wie sie im Ju-Jutsu vermittelt werden.
Aikido geht einen ganz anderen Weg als Kampfkunst - Judo des Kodokan ist ein geschlossenes System wie es Jigoro Kano geschaffen hat - in Wurftechniken, Greiftechniken und Schlag-Stoß- und Tritt-Techniken. Dort wird in der Kime no kata, nur als Beispiel Selbstverteidigung geübt.
Warum ein neues System - das sich noch auf einen japanischen Hintergrund beruft, der nicht vorhanden ist?

Bin auf deine Gedanken dazu gespannt....soto-deshi