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Techniken


276 Antworten in diesem Thema

#1 KAJIHEI

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Geschrieben 26 November 2010 - 08:22 Uhr

Techniken : Der Titel sagt es, darum soll es hier gehen.
Es soll nicht darum gehen zu werten, es soll darum gehen verschieden Techniken in unterschiedlichen Ausführungen auf ihre Brauchbarkeit zu prüfen, miteinander zu vergleichen.
Mit Werten meine ich Folgendes : Aussagen wie "das ist nicht die Technik wie sie von Soke gezeigt wurde, sondern nur ne schlechte Wazanierung / Henkeisierung " können wir bei dem Projekt hier nicht gebrauchen.
Hier soll es um nakte Fakten gehen.

Wenn Alles klappt, haben wir am Ende vielleicht eine Sammlung von Techniken auf deren einheitliche Ausführung man sich zumindest in undserem kleinen Kreise einigen konnte. ( Irgendwo muß man mal anfangen. :) )
Diese Sammlung könnte dann eventuell irgendwann mal die Grundlage für eine Dojo verbinde Grundprüfungsordnung sein, oder aber zumindest helfen ds Dojo-Gezänk etwas zu minimieren.

Eine Bitte hab ich aber : Bitte eine Technik nach der anderen, sonst wird die Geschichte schnell unübersichtlich.

So jetzt seid ihr dran.

Gruß

Kaji

Bearbeitet von KAJIHEI, 26 November 2010 - 08:30 Uhr.

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#2 Catwoman

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Geschrieben 26 November 2010 - 08:34 Uhr

Hallo Kajihei,

klar, ich bin dabei :)

Mein Vorschlag: Wir fangen bei den Rollen an (da sollten wir schon gut zu tun haben^^)

zenpo kaiten (ryote)

So tief wie möglich gehen (in den Beinen). Eine Hand vorm Körper aufsetzen, über diese Schulter vorwärts rollen, die Beine nah am Körper angezogen, dabei mit der anderen Hand abstützen. Auf den Zehenspitzen landen (Knie sollten nicht den Boden berühren) und in eine kamae stellen, so, dass der Blick wieder in die Richtung zeigt, aus der man gerollt kam.

Mein Vorschlag :)

LG Catwoman

Bearbeitet von Catwoman, 26 November 2010 - 08:48 Uhr.

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#3 wildwater

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Geschrieben 26 November 2010 - 09:00 Uhr

Also der Eigentliche Anfang liegt sicher nicht bei den Rollen, da wäre das Thema Ernärhung, Atmung etc wohl noch davor

Aber gut fangen wir mit den Rollen an:

Zenpo Kaiten:

Aus Shizen, so tief runter gehen wie möglich, beide Handflächen vor dem Körper auf den Boden aufsetzen, Kopf auf eine der Schultern legen, über die freigewordenen Schulter rollen.
Mit beiden Füßen auf kommen und rein aus Beinkraft aufrichten.
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#4 Sian

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Geschrieben 26 November 2010 - 09:26 Uhr

Ich würde bei Zenpo Kaiten vielleicht noch mit dazu nehmen: nach innen gedrehte Handflächen (die Finger aufeinander zeigend) beim Aufsetzen der Hände.

@catwoman: hast du zenpo und koho kaiten zusammen getan: Aufkommen bei zenpo auf den Füssen, bei koho auf den zehenspitzen, nicht auf den knien?

Viele liebe GRüße, Sian

PS: Liebe Mods: Wäre es möglich für diese Sache keinen Thread, sondern einen extra Bereich in der Wiki einzurichten, eventuell mit der Benachrichtigungsfunktion? Das wäre vielleicht besser und übersichtlicher. Dann kann das mit Wissen gefüllt werden, erstmal ohne eine Reihenfolge zu beachten.

Viele liebe GRüße, Sian

Bearbeitet von Sian, 26 November 2010 - 09:28 Uhr.

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#5 Catwoman

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Geschrieben 26 November 2010 - 09:32 Uhr

Hallo Sian,

Beitrag anzeigenSian sagte am 26 November 2010 - 09:26 Uhr:

@catwoman: hast du zenpo und koho kaiten zusammen getan: Aufkommen bei zenpo auf den Füssen, bei koho auf den zehenspitzen, nicht auf den knien?

Nö, ich lerne das bei koho und zenpo gleichermaßen so (auch wenn die Umsetzung schwierig ist ;) ). Also Knie auf dem Boden vermeiden und, wie wildwater schon schrieb, aufstehen aus Beinkraft. Und mit Zehenspitzen meine ich selbstredend die Fußballen ;) Wir machen ja kein Ballett :lol:

Ich würde aber trotzdem erstmal bei zenpo bleiben. Übt ihr das auch in ryote, katate und mute regelmäßig?

Zitat

PS: Liebe Mods: Wäre es möglich für diese Sache keinen Thread, sondern einen extra Bereich in der Wiki einzurichten, eventuell mit der Benachrichtigungsfunktion? Das wäre vielleicht besser und übersichtlicher.

Nein bitte nicht!!! Ich kann grad nicht auf die Wiki zugreifen, das geht bei mir irgendwie nicht :(

LG Catwoman
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#6 KAJIHEI

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Geschrieben 26 November 2010 - 09:52 Uhr

Mit der Wiki das kann man hinbekommen, blos die Wiki ist eigentlich ein Nachschlagewerk. D.h. bevor wir anfangen soetwas zu bauen, sollten wir uns erst mal halbwegs einig sein was was ist. Kriegen wir das nicht hin, haben wir fix eine Wiki mit fluktuieremden Inhalt und das ist nicht im Sinne des Erfinders.

Gruß

Kaji

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#7 Sian

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Geschrieben 26 November 2010 - 11:05 Uhr

Hab mal zwei kurze Videos rausgesucht (bitte nicht über das drumunddran diskutieren, es geht hier nur um die Rollen!)

Koho Kaiten


Zenpo Kaiten



Was meint Ihr dazu - sind die richtig so, trainiert ihr sie anders oder kann man die als Basic so gelten lassen?

Viele liebe GRüße, Sian
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#8 Catwoman

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Geschrieben 26 November 2010 - 11:36 Uhr

Huhu Sian,

die koho kaiten (m. E. schon Ruchtung nagare gehend) von Sheila find ich passend. Sie wirkt flüssig, geschmeidig und rund. Das Knie ist nur kurz auf dem Boden (ich würds versuchen gar nicht auf den Boden zu bringen).

Die Zenpo Kaiten find ich vom Bewegungsablauf durchaus so trainierbar. Lediglich das Ende (landen auf dem einen Bein) find ich unpraktisch. Also, wir landen eher auf den Fußballen stehen dann daraus auf.

Und wenn wir schon bei den Rollen sind: Yoko Kaiten: Aus Hira Ichimonjino kamae, Hände seitlich neben dem Körper abstützen und dann quer über den Rücken rollen. Dabei den Punkt, den man voher angeschaut hat, die ganze Zeit anschauen.

Die Frage nach ryote, katate und mute blieb noch unbeantwortet.

LG Catwoman

PS: Vielleicht können wir das ohne Videos lösen? Hab bißchen Angst, dass das sonst wieder in eine Richtung geht in der Diskussion, in die es nicht soll...

Bearbeitet von Catwoman, 26 November 2010 - 11:41 Uhr.

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#9 Sian

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Geschrieben 26 November 2010 - 11:55 Uhr

Okay, ohne Videos ist kein Problem, hab nur lange über die Knie bei Zenpo nachgedacht und das Video brachte mir erst die Erleuchtung, was Du meinen könntest. Ich konnte mir absolut nicht vorstellen, wie man bei zenpo auf den knien landet.

Also Ausführung der Landung ist für mich noch etwas unklar - Landung mit beiden Füßen gleichzeitig oder nacheinander - erst ein angewinkeltes, nicht mit dem Knie aufsetzender Fuß und dann der zweite Fuß? Bei der zweiten Variante steht die "Gefahr" dass man das erste Bein abwinkelt und mit dem Knie aufsetzt - siehe Video.

Ich rolle nach der angewinkelten Variante, nicht aus dem Training resultierend, sondern weil es so in mir drin ist. Ich bin auf diese Weise schneller und flexibler in den weiterführenden Techniken/Kamae. Ich bin nicht so schnell wieder "bereit", wenn ich mit beiden Füssen gleichzeitig lande. Das ist aber meine persönliche Erfahrung.

Ryote, katate, mute wird bei uns selbstverständlich trainiert.

Viele GRüße Sian

Bearbeitet von Sian, 26 November 2010 - 12:05 Uhr.

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#10 KAJIHEI

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Geschrieben 26 November 2010 - 12:15 Uhr

Videos : Eigentlich wollte ich mich ja halbwegs raushalten aber schön :
Im Sinne des threads sind Videos O.K. zu Verdeutlichung dessen was man meint.
Kritiken wie "Im Video 2 bricht der sich das Handgelenk" sind in Ordnung.
Aber !
Alle Dojo-Kritiken etc schmeiß ich erbarmungslos ohne Kommentierung raus.
Wie gesagt es geht hier nur um Techniken.

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#11 Catwoman

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Geschrieben 26 November 2010 - 12:25 Uhr

Huhu,

na gut Sian, wenn der Herr Mod das sagt ;) :hat: , dann mit Videos :beer:

Ja, der Eingang scheint gleich zu sein, aber der Ausgang wohl nicht. Wie setzt ihr nagare um?

Sind wir eigentlich die Einzigen, die hier zusammentragen?

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#12 wildwater

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Geschrieben 26 November 2010 - 19:12 Uhr

Yoko Kaiten nach rechts

Ausfallschritt zur Seite (rechts)
rechten Fuß in die Richtung ausrichten in die man rollen will
rechte Hand mit der Handfläche auf den Boden setzen, neben den rechten Fuß, Finger entgegen der Rollrichtung
Gewicht verlagern und absenken
Über den Schultergürtel rollen und nicht über den Rücken
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#13 Rokudai

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Geschrieben 30 November 2010 - 20:28 Uhr

Vielleicht ein paar Ideen zu den Rollen:

Jede der gezeigten Rollen hat Vor- und Nachteile. Die Rollen über das Knie machen wir in unserem Dojo erst später, da man sich sehr schnell eine Art "faules Bein" angewöhnt und die Spannung im Knie, über das abgerollt wird, über Bord wirft. Deshalb sind alle Grundrollen bei uns am Ende nicht über das Knie/den Spann, sondern immer über die Fersen bzw. dem Ballen aufkommend durchgeführt.

Vorwärtsrolle beidhändig:

- den Stand erhält man, indem der Schwung, den man durch die Rolle erhält, genutzt wird. Anfangs wird man noch Beinkraft nutzen, aber später sollte die reine Körperspannung und der runde Rücken (besonders die runde Lendenwirbelsäule) den Schwung nach vorne und nach oben geben. Es sollte wie ein normaler "Gehvorgang" aussehen, die Rolle sollte irgendwann in das normale Gehmuster passen und nicht davon getrennt sein.

- kein Luftanhalten während der Rolle, normale Atmung, wie beim Gehen

- die Rolle sollte leise sein. Fehler hört man sehr gut heraus. Entweder als großer Schnaufer aufgrund der angehaltenen Luft, oder als doppelter "Klatscher", wenn zuerst Rücken/Schulter und danach das Sacrum am Boden "aneckt". Versucht man, leise zu rollen, ist der LWS-Fehler meist schon einmal draußen

- Hände sollten leicht schräg zueinander zeigen, sich aber nicht berühren. Hände nach vorne oder nach außen führen sonst an einem selber eine Technik durch (Gyaku Zeoi oder Oyagoroshi) und wenn zu wenig Flexibilität vorhanden ist, dann holt man sich am Handgelenk oder sogar am Daumen etwas (auch schon passiert bei einem voreiligen Herrn ;))

- die Roll-Linie wird anfangs von der Schulterseite diagonal zur Hüfte gehen und dabei leider einmal die Wirbelsäule kreuzen. Später wird man die Rolle ein wenig korrigieren, damit die Wirbelsäule keinen Schaden auf steinigen Boden erfährt (auch schon passiert), auf Matten ist das anfangs noch unwichtig, da schwieriger (in unserem Dojo zumindest korrigieren wir die Rollen inzwischen aufgrund eines solchen Vorfalls).

- der Kopf wird gekippt und nicht gedreht und das Ohr berührt dabei nicht den Boden (was man auf Beton sehr gut spürt ;)) -> Augenkontakt mit potentiellen Gegner

- man kommt hinter der Schulter auf und zwar dort, wo der erste Muskel beginnt. Kommt man ein wenig vorher auf, wird man das auf Stein- oder Holzboden sehr schnell bereuen oder mindestens dann, wenn alle Rollen ohne Hände oder mit Waffen in den Händen durchgeführt werden - das verzeiht dann nichts mehr. Dazu ist eine gewissen Dehnung unumgänglich, ansonsten muß man in die Rollen ähnlich einer "Mute"/ohne Hände einspringen, damit man sich nicht die Schulter prellt (wenn z.B. auch ein Single-Pack die Bewegung nach unten behindert)

- die Sicht ist immer in Richtung des potentiellen Gegners gerichtet, man "optimiert" die Zeit des Sichtkontakts

Das ist ein Beispiel für eine Grundrolle der Art "Zenten Kaiten Ryote" oder Zempo Kaiten. Derer gibt es viele, z.B. mit Rollen über das Knie, was eine andere Angriffsdistanz und einen anderen Angriffswinkel nach dem Rollen zuläßt. Gerade diese Rolle ist teilweise ein wenig kritisch zu sehen, da Kleinigkeiten für Gelenkschäden im "Dauerbetrieb" sorgen. Außerdem scheint es auch noch abhängig von der Schule zu sein, wie die Rolle aussieht. Teilweise wird über den Spann gerollt, teilweise direkt über Ferse/Spann und dann in den Kniestand. Ein Mix davon sorgt dafür, daß das Fußgelenk zu sehr belastet wird, wenn man das über Jahre fährt. Das ist hier aber schwer erklärbar.

Diese Rolle hat sich auch bisher als Abfangrollen aus einer Sprunghöhe von ca. 3m-3,50m auf ein Beton/Gras/Stein-Gemisch bewährt und nach über 15 Jahren Rollen dieser Art sind die Knie und die Fußgelenke immer noch gesund.

Ansonsten:
Es gibt das ganze natürlich aus "Katate" (mit einer Hand) und "Mute" (ohne Hände bzw. ohne Ellenbogenkontakt zum Boden). Auch von diesen Rollen gibt es unterschiedliche Versionen, je nach Anwendungsgebiet und Ausgangs-Kamae bzw. -Höhe. Man sollte nicht vergessen, daß außerdem jede Art von Rolle mit jeder Waffe durchgeführt werden sollte und später das ganze auch dynamisch funktionieren soll (aktives Arbeiten während der Rolle). Die einfachste Rolle, die das Prinzip am besten darstellt, ist wohl als erste Grundrolle am besten geeignet, aber welche das genau ist, darüber kann man streiten und ist reine Ansichtssache. Sie ist nur ein Werkzeug, um das Arbeiten nach vorne am Boden zu erlernen. Später ist nur wichtig, daß man sich nichts tut, das ganze zweihändig, einhändig, ohne Hände, mit Sprung, mit Waffe, aktiv mit Waffe, in verschiedenen Szenarien in Anwendung durchführen kann (u.a.). Aber das Thema "Shu-Ha-Ri" hatten wir ja auch schon, gilt hier genauso.

Bearbeitet von Rokudai, 30 November 2010 - 20:31 Uhr.


#14 Catwoman

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Geschrieben 02 Dezember 2010 - 19:27 Uhr

Hallo,

da ich es schaden fände, wenn dieser Thread hier einschläft, werde ich den jetzt mal wieder etwas ankurbeln.

Jetzt haben wir also die Rollen.

Und Ukemi?

Zenpo ukemi:

So tief wie möglich runter gehen. Landung auf den beiden Unterarmen, die zum Dreieck geformt sind. Kopf dabei unbedingt zu einer Seite drehen (ggf. nach hinten schauen), sonst haut man sich die Nase auf. Knie berühren den Boden nicht. Ein Bein wird beim Fallen nach hinten oben gestreckt. Man rutscht beim Fallen in die Form hinein.

Koho ukemi:

So tief wie möglich runter gehen. Landung auf dem Schultergürtel, Handflächen nach unten, Arme etwas seitlich weggestreckt. Füße bleiben auf dem Boden, Po nach oben. Kopf unbedingt oben halten, nicht auf den Boden knallen lassen

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#15 ErzengelGabriel

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Geschrieben 07 Dezember 2010 - 01:37 Uhr

@Catwoman

Zitat

Zenpo ukemi:

So tief wie möglich runter gehen. Landung auf den beiden Unterarmen, die zum Dreieck geformt sind. Kopf dabei unbedingt zu einer Seite drehen (ggf. nach hinten schauen), sonst haut man sich die Nase auf. Knie berühren den Boden nicht. Ein Bein wird beim Fallen nach hinten oben gestreckt. Man rutscht beim Fallen in die Form hinein.

Ich würd das mit dem Kopf zur Seite lassen. Zieh den Kopf entlang der Wirbelsäule - also gerade - zur Brust. Das verhindert ebenfalls, dass man sich die Nase aufschlägt im Extremfall. Dann landet nämlich die Stirn auf den Handflächen und alles ist geritzt. Kopf zur Seite kann unangenehme Spannungen im Nackenbereich zur Folge haben, die nicht unwahrscheinlich sind, wenn man mal bedenkt wie tief und schnell man eigentlich fällt. Ich empfinde 'Kopf nach vorne' allein auf der Matte schon als wesentlich angenehmer, als 'Kopf zur Seite'.

Zitat

So tief wie möglich runter gehen. Landung auf dem Schultergürtel, Handflächen nach unten, Arme etwas seitlich weggestreckt. Füße bleiben auf dem Boden, Po nach oben. Kopf unbedingt oben halten, nicht auf den Boden knallen lassen

....hm, ich würde ergänzen wollen:

Möglichst gerade runter - je mehr man nach hinten wegfällt und die Spannung vernachlässigt, desto größer die Gefahr sich zu verletzen - und vom Po rüber zur kleinen Brücke abrollen. Kopf an die Brust ziehen (verhindert das von dir angesprochene aufknallen - aber ich denke das meintest du mit 'oben halten') und ganz wichtig: Arme am besten auf die Brust. Seitliches wegstrecken ist mir persönlich viel zu Nahe an abklatschen ... das macht man gerade noch auf der Matte - nicht auf Asphalt. Beim Koho Ukemi braucht man keine Hände, also dahin damit wo sie nicht stören ;)

@wildwater

Zitat

Yoko Kaiten nach rechts

Ausfallschritt zur Seite (rechts)
rechten Fuß in die Richtung ausrichten in die man rollen will
rechte Hand mit der Handfläche auf den Boden setzen, neben den rechten Fuß, Finger entgegen der Rollrichtung
Gewicht verlagern und absenken
Über den Schultergürtel rollen und nicht über den Rücken

Was genau heißt Ausfallschritt? In der absoluten Basic starte ich aus Hira Ichimonjino Kamae (oder aus Shizen). Und habe von da aus zwei Möglichkeiten (bleiben wir mal bei Rolle nach rechts):

1. Ich mache eine verkappte Vorwärtsrolle zur Seite - komme in Hira Ichimonjino Kamae wieder an und schaue auf meinen Gegner (gut geeignet um große Distanz zu überwinden).
2. Ähnlich dem Yoko Ukemi nehme ich mein rechtes Bein vor oder hinter meinem Standbein und mache eine verkappte Rückwärtsrolle, bei der ich hinterher wieder Hira stehe und den Gegner anschaue.

Einen großen Schritt mache ich in beiden Fällen nicht. Entweder ich rolle direkt zur Seite ab oder ich nehme vorher das Bein vor oder hinter den Körper. Fuß heben und wieder absetzen hab ich da nicht drin.

@Topic

Yoko Ukemi (der Einfachheit halber rechts)

rechten Fuß vor das linke Bein führen und mit diesem (trotz Sturz!) versuchen so tief wie möglich zu gehen (das nimmt Energie aus dem Sturz). Mit dem Bereich Po aufkommen und hoch zu den Rippen/ den Bereich unter den Achseln (wie heißt n das da?) 'abrollen'. Der Fuß der gerade vor den Körper geführt wurde ist gestreckt und berührt den Boden nicht (damit man sich das Bein nicht verletzt), das andere Bein hält nach Möglichkeit Bodenkontakt und arbeitet so gegen die Aufprallenergie, ebenso wie das abrollen nach oben ....
Der Kopf wird vom Boden ferngehalten (logisch) und die Hände vor den Körper geführt, eng an die Brust. Ebenfalls kein abklatschen oder solche Scherze.

Auf keinen Fall einfach runterplumpsen und am besten noch seitlich auf den Rippen landen - das von mir angesprochene 'abrollen vom Po zum Oberkörper (denkt dran: Auf der Seite liegen bleiben nicht auf den Rücken fallen) ist dabei absolut wichtig.

Bearbeitet von ErzengelGabriel, 07 Dezember 2010 - 01:37 Uhr.


#16 Catwoman

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Geschrieben 07 Dezember 2010 - 13:20 Uhr

Hallo Erzengel,

vielen Dank, dass Du Dich hier beteiligst :)

Beitrag anzeigenErzengelGabriel sagte am 07 Dezember 2010 - 01:37 Uhr:

Ich würd das mit dem Kopf zur Seite lassen. Zieh den Kopf entlang der Wirbelsäule - also gerade - zur Brust. Das verhindert ebenfalls, dass man sich die Nase aufschlägt im Extremfall. Dann landet nämlich die Stirn auf den Handflächen und alles ist geritzt. Kopf zur Seite kann unangenehme Spannungen im Nackenbereich zur Folge haben, die nicht unwahrscheinlich sind, wenn man mal bedenkt wie tief und schnell man eigentlich fällt. Ich empfinde 'Kopf nach vorne' allein auf der Matte schon als wesentlich angenehmer, als 'Kopf zur Seite'.

Das muss ich mal ausprobieren. Habs von anfang an bei verschiedenen Lehrern so gelernt wie beschrieben. Deinen Einwand finde ich aber nicht unlogisch, zumal sich daran ohne Probleme eine zenpo kaiten anschließen läßt, besser als bei meiner Variante. Wie geschrieben, teste ich mal aus.

Zitat

Möglichst gerade runter - je mehr man nach hinten wegfällt und die Spannung vernachlässigt, desto größer die Gefahr sich zu verletzen - und vom Po rüber zur kleinen Brücke abrollen. Kopf an die Brust ziehen (verhindert das von dir angesprochene aufknallen - aber ich denke das meintest du mit 'oben halten') und ganz wichtig: Arme am besten auf die Brust. Seitliches wegstrecken ist mir persönlich viel zu Nahe an abklatschen ... das macht man gerade noch auf der Matte - nicht auf Asphalt. Beim Koho Ukemi braucht man keine Hände, also dahin damit wo sie nicht stören ;)

Mh, ne, ich hab den Kopf wirklich immer gehalten (was bei fehlenden Nackenmuskeln nicht immer gelang :( ). Aber das kann ich von nun ab ja ändern (Kopf zur Brust ziehen klingt perfekt^^). Die Hände würde ich trotzdem mit einsetzen (ohne abzuklatschen!), da sie einfach eine größere Fläche beim Schultergürtel bilden können).

Zitat

Einen großen Schritt mache ich in beiden Fällen nicht. Entweder ich rolle direkt zur Seite ab oder ich nehme vorher das Bein vor oder hinter den Körper. Fuß heben und wieder absetzen hab ich da nicht drin.

Ja, kenne ich auch nicht mit Schritt, da wir ebenfalls in der Regel aus Hira ichimonji no kamae starten.

Zitat

Ebenfalls kein abklatschen oder solche Scherze.

Ja, dieses Abklatschen habe ich früher noch gelernt. Davon nehmen wir jetzt aber zunehmend Abstand. Zum einen ist es recht laut (was nicht zwangsläufig so positiv ist ;) ). Zum anderen halte ich da Verletzungen, grad auf Asphalt, für vorprogrammiert. Deshalb kann ich Dir da nur recht geben: Abklatschen weglassen.

Zitat

Auf keinen Fall einfach runterplumpsen und am besten noch seitlich auf den Rippen landen - das von mir angesprochene 'abrollen vom Po zum Oberkörper (denkt dran: Auf der Seite liegen bleiben nicht auf den Rücken fallen) ist dabei absolut wichtig.

Einer unserer Lehrer beschreibt die Bewegung immer wie die einer Banane. Damit konnte ich es mir am besten merken. Also so wie von Dir beschrieben und sobald mal aufkommt, über die Rippen hoch zur Schulter und zurück wie eine Banane "kippeln". Funktioniert gut :)

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#17 GastWilf_*

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Geschrieben 07 Dezember 2010 - 19:50 Uhr

Catwoman sagte:

Zenpo ukemi:

So tief wie möglich runter gehen.
Ist es Deiner Ansicht nach dann noch immer eine Fallübung?
Ein Sturz, den ich im Grunde schon vorm Stürzen abfange, ist es zumindest für mich nicht.
Ist es vielleicht einfach der Einstieg für Leute, die sich noch nicht zu fallen trauen oder bleibt es dann immer so?

Bearbeitet von Kagami, 23 Januar 2011 - 16:23 Uhr.


#18 Catwoman

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Geschrieben 07 Dezember 2010 - 20:03 Uhr

Hallo Kagami,

naja es ist die "Trockenübung", klar. Und kaum jemand wird wie ein Brett einfach umfallen, oder? Für den Anfang (weil nach meiner Erfahrung gerade die Anfänger Angst vorm Boden haben), halte ich es für wichtig, tief anzufangen (meinetwegen aus seiza). Wenn der Bewegungsablauf sozusagen in Fleisch und Blut über gegangen ist, dann höher gehen. Schließlich aus einer stehenden Kamae. Also mir ist es bislang nur ein einziges mal passiert, dass es mir so ungünstig die Beine weggezogen hat, dass ich quer in der Luft lag (und froh war, als mein Uke mich dann auffing und sanft ablegte ;) ).

Aber warum ist es kein Sturz, wenn ich mich näher zum Boden befinde?

LG Catwoman

Bearbeitet von Kagami, 23 Januar 2011 - 16:24 Uhr.

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#19 GastWilf_*

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Geschrieben 07 Dezember 2010 - 20:11 Uhr

Naja, die Kräfte, die wirken sind da um einiges geringer.

Bearbeitet von Kagami, 23 Januar 2011 - 16:24 Uhr.


#20 Catwoman

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Geschrieben 07 Dezember 2010 - 20:47 Uhr

Hallo Kagami,

eben, deshalb macht es ja auch Sinn, so tief wie möglich zu gehen, bevor der Bodenkontakt passiert :P .

Jetzt mal im Ernst: Wenn ich die Möglichkeit habe, versuche ich natürlich so tief zu kommen, wie möglich, bevor ich entgültig stürze, Das kann zum Beispiel durch ein paar Stolperschritte passieren (bei denen ich immer weiter in die Knie gehe). Wenn ich nicht die Chance habe, finde ich die Methode der Ukemi bzw. Kaiten dann doch noch sinnvoller aus im wahrsten Sinne des Wortes auf der Nase zu landen oder mir sonst was zu brechen.

LG Catwoman

Bearbeitet von Kagami, 23 Januar 2011 - 16:24 Uhr.

"(und bei Katzen ist die vollkommen irrationale Launenhaftigkeit biologisch angelegt. Wenn man so will: Die sind von Natur aus wahnsinnig.)" Terao, 02.03.12

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