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Welche Werte vermittelt der Kampfsport?


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57 Antworten in diesem Thema

#41 rauchbombe

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 15:25 Uhr

@WuDang

Den´s Ansätze werden doch auch ignoriert/nihiliert :blink:,springt da auch einer aus der Breche und pikiert sich über dieses Verhalten?...ist doch niemand beleidigend geworden...man,man,man...wenn die Leute sich schon bei sowas haben,wie soll´s dann erst mit dem kämpfen werden.


Da wir ja jezt voll davon ausgehen,das KK perse auch Wertevermittelung ist...Wie sieht es dann,bei dem" Frauenverachtenden und Ausländerhassenden Sensei" aus oder den der fleissig" Zuhälter und Co" ausbildet?

Tolle Werte die da die Werte KK fördert.

Bearbeitet von rauchbombe, 02 Februar 2011 - 15:27 Uhr.

Aufstehen und meinen Weg gehen

#42 ingolf

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 15:48 Uhr

Zitat

Tolle Werte die da die Werte KK fördert.
die dunkle seite der macht. :evil:
sei still

#43 Den

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 16:41 Uhr

Beitrag anzeigenWuDang sagte am 02 Februar 2011 - 09:13 Uhr:

Zitat

Du weißt, dass ich von klassischer Psychologie noch nie viel gehalten habe - das schließt diesen Teil ein

Sorry Den, aber das ist anmaßend. Du magst von der Psychologie halten was du willst, sie aber deswegen in deiner Argumentation zu ignorieren/nihilieren, ist ein wenig zu einfach.
Die Psychologie ist ein anerkanntes, wissenschaftliches Fachgebiet, auf dem wertvolle Forschungsarbeit geleistet wird.
Glaubst du, du hättest mit deiner Argumentation recht, nur wenn du die Psychologie als Unfug darstellst? Auf wissenschaftlicher Basis zu argumentieren ist normalerweise eine ziemlich sichere Angelegenheit, das was du tust halte ich für ziemlich ärmlich.
In zum Beispiel hasse Mathematik, muss aber trotzdem anerkennen, dass 1+1 gleich 2 ist.
Wenn es anmaßend ist, die 'Wissenschaft' Psychologie (in weiten Teilen) in Frage zu stellen, dann bin ich eben anmaßend. Allerdings ist es mit der Wissenschaftlichkeit der Psychologie nicht genauso bestellt, wie in den Naturwissenschaften. Auch dann nicht, wenn wir die Freudsche Glaubensschule außen vor lassen. Ja - es gibt empirische Forschung in der Psychologie. Aber die kann auch nur empirische Erkenntnisse erzielen und keine 'Naturgesetze' formulieren wie z.B. dass unsere Natur uns das Bedürfnis nach einem Selbstwertgefühl auferlege. Zum Selbstwertgefühl unten mehr. Der Vergleich mit der Mathematik hinkt darüber hinaus auch noch aus anderen Gründen: Mathematik ist ein System, eine in sich geschlossene Methode, die nichts außerhalb ihrer selbst erklärt und auch nicht will.


Zitat

Zitat

Selbstwertgefühl ist ne Sache, die von einer Persönlichkeit ausgeht, die sich außerhalb ihrer selbst stellt...

Falsch. Selbstwertgefühl ist eine rein nach innen gerichtete und von innen kommende Stärke. Die Gewissheit, einen gewissen Wert zu besitzen, wertvoll zu sein etc. ist ein wichtiges Grundbedürfnis eines jeden Menschen und hat übrigens mit Egoismus nicht im geringsten etwas zu tun.
Der Selbstwert steigt im übrigen auch nicht, indem man sich mit anderen vergleicht, sondern indem man sich seiner eigenen Fähigkeiten bewusst ist.
Man stellt sich sich selbst nicht im Außen sondern im Innen, das was du beschreibst nennt man Depersonalisation.
Ich arbeite jeden Tag mit Menschen mit Selbstwertproblematik und ähnlichen Symptomen.
Ob du also nun die Psychologie magst oder nicht...die Erfahrung zeigt mir ein etwas anderes Bild als das von dir dargestellte. Wie siehts mit dir aus?
Wie es mit mir aussieht, habe ich schon geschrieben: Ich brauche kein Selbstwertgefühl. Etwas anders: Wenn ich mir etwas kaufe, dann weil ich das brauche und nicht weil ich es mir wert bin. Die Werbung hat den Punkt übrigens sehr genau getroffen...

Aus einer mehr oder weniger zutreffenden Selbsteinschätzung erwächst ein wie auch immer sich äußerndes Selbstwertgefühl auch nicht und schon gar nicht von alleine. Da gehören noch ein paar Gedanken dazu - und die gehen nur, wenn man an sich einen moralischen Maßstab anlegt. Übrigens gilt das Gleiche für ein negatives Selbstwertgefühl. Deine Klienten sind doch gerade ein Hinweis darauf, was es mit dem Konstrukt eines Selbstwertes auf sich hat...

Recht hast Du damit, das Selbstwertgefühl und Egoismus nichts miteinander zu tun haben! Lese noch einmal auf welchen Teil von Vagabunds Beitrag ich mich bezog und was ich genau schrieb.

Gruß
Den

Bearbeitet von Den, 02 Februar 2011 - 16:49 Uhr.

Augen auf!

#44 Goli

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 16:46 Uhr

Beitrag anzeigenrauchbombe sagte am 02 Februar 2011 - 15:25 Uhr:

@WuDang

Den´s Ansätze werden doch auch ignoriert/nihiliert :blink:,springt da auch einer aus der Breche und pikiert sich über dieses Verhalten?...ist doch niemand beleidigend geworden...man,man,man...wenn die Leute sich schon bei sowas haben,wie soll´s dann erst mit dem kämpfen werden.
Ganz im Gegenteil. Ich finde Dens Einwände sehr inspirierend. Wo kämen wir denn hin, wenn wir gleich alle einer Meinung wären? So viel Harmonie ist ja kaum auszuhalten ;)

Beitrag anzeigenrauchbombe sagte am 02 Februar 2011 - 15:25 Uhr:

Da wir ja jezt voll davon ausgehen,das KK perse auch Wertevermittelung ist...
Genau das zweifelt Den doch an...??? Er sieht körperliche Unversehrtheit als Zweck, nicht als einen Wert. Kann ich nachvollziehen.

Beitrag anzeigenrauchbombe sagte am 02 Februar 2011 - 15:25 Uhr:

Wie sieht es dann,bei dem" Frauenverachtenden und Ausländerhassenden Sensei" aus oder den der fleissig" Zuhälter und Co" ausbildet?

Tolle Werte die da die Werte KK fördert.
Ich kenne genügend Leute, die ausländerfeindlich bzw. frauenverachtend sind. Die wenigsten davon betreiben eine KK/einen KS. Zumindest nicht, dass ich wüsste.
Die Werte, die Du ansprichst (so sie im Dojo gepflegt werden), werden in meinen Augen von den Senseis vermittelt und erschließen sich nicht aus KK/KS direkt.

Bearbeitet von Goli, 02 Februar 2011 - 16:49 Uhr.


#45 Rio

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 16:52 Uhr

Beitrag anzeigeningolf sagte am 02 Februar 2011 - 15:48 Uhr:

Zitat

Tolle Werte die da die Werte KK fördert.
die dunkle seite der macht. :evil:

Die Frage is halt:
Was is wann und warum ein "Wert", und wer vermittelt was, wann, warum, wie?

oder aber:
die Werte X, Y und Z sind zu vermitteln,
welche KK kann das am besten,
bzw.: wie muss ich KK gestalten, damit sie das kann?
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)

übrigens: ich bearbeite meine Beiträge grundsätzlich solange das möglich ist ...

#46 Goli

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 17:01 Uhr

Ich mach mal die "Gegendarstellung":

Ein Schlag ist ein Schlag. Ob, wann und warum Du ihn einsetzt, musst Du selbst wissen.

Bearbeitet von Goli, 02 Februar 2011 - 17:03 Uhr.


#47 Goli

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 17:02 Uhr

sry

Bearbeitet von Goli, 02 Februar 2011 - 17:02 Uhr.


#48 rauchbombe

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 17:13 Uhr

Zitat

Genau das zweifelt Den doch an...??? Er sieht körperliche Unversehrtheit als Zweck, nicht als einen Wert. Kann ich nachvollziehen.

Es war damit auch das "angezweifelte"gemeint.


Zitat

Ich kenne genügend Leute, die ausländerfeindlich bzw. frauenverachtend sind. Die wenigsten davon betreiben eine KK/einen KS. Zumindest nicht, dass ich wüsste.
Die Werte, die Du ansprichst (so sie im Dojo gepflegt werden), werden in meinen Augen von den Senseis vermittelt und erschließen sich nicht aus KK/KS direkt.

Darum ging es doch,das KK keine Werte vermittelt sondern das es eben die Person tut die dahinter steht,ist doch klar...aber wenn man davon ausgeht ,das es die KK ist die Werte vermittelt,dann muss man eben auch diesen Schuh mittragen...wie z.b "Vereinsmeierei"...wo sind da die Werte die vermittelt werden.


Ich meine man könnte genauso gut fragen,welchen Wert vermittelt ein Hammer.

Bearbeitet von rauchbombe, 02 Februar 2011 - 17:14 Uhr.

Aufstehen und meinen Weg gehen

#49 Rio

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 18:08 Uhr

Beitrag anzeigenrauchbombe sagte am 02 Februar 2011 - 17:13 Uhr:


Ich meine man könnte genauso gut fragen,welchen Wert vermittelt ein Hammer.

oder:

"welchen Wert willst Du mit/durch dem/n Hammer vermitteln?"
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)

übrigens: ich bearbeite meine Beiträge grundsätzlich solange das möglich ist ...

#50 Goli

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 18:24 Uhr

JETZT hab ichs kapiert! :todlach:

#51 WuDang

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 18:46 Uhr

@Den: Ich gebe dir in gewissen Teilen deiner letzten Ausführung recht. Aber jetzt eine erschöpfende Diskussion über die Grundlagen oder Anwendungen der Psychologie zu führen, macht glaub ich wenig Sinn, zumal wir da galueb ich keinen sinnvollen gemeinsamen Konsens finden würde. Aber es sei jedem seine Meinung und Selbsteinschätzung zugestanden.
Offensichtlich wurde mir mein letztes Posting ein wenig zu "konfliktbereit" ausgelegt. So wars nicht gemeint. Sorry fals sich jemand auf die Füße getreten gefühlt hat (vor allem du, Den), das war sicher nicht meine Absicht.
Was den Egoismus angeht: Da habe ich tatsächlich einen falschen Bezug hergestellt, ist mir nach nochmaligem Lesen aufgefallen.

Zitat

"welchen Wert willst Du mit/durch dem/n Hammer vermitteln?"

Treffendes Beispiel...und meiner Ansicht nach vollkommen richtig!
WenWu - Zeitschrift für chinesische Kampfkunst und Kultur
http://wenwu-zeitschrift.de

#52 Den

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 20:46 Uhr

Hallo WuDang,
Du hast recht. Hier würde ein Austausch über unsere Ansichten zur Psychologie als Wissenschaft viel zu weit führen. (Ist übrigens der Grund, warum ich mich in meiner Antwort an den von mir durchaus geschätzten Vagabund so knapp hielt: Er weiß aus der OT-Vergangenheit um meine Position... und das hier wieder aufzuwärmen, war nicht meine Absicht. Wohl aber der Hinweis auf den Umstand, dass manche der von ihm bzw. in der Psychologie vertretenen Thesen keineswegs unstrittig sind).

Ob wir beide keinen Konsens erzielen könnten, weiß ich nicht. Das weiß ich vorher nie... ansonsten: Ich habe Deinen Beitrag nicht als Angriff betrachtet, sondern als ein Positionieren Deinerseits. Völlig okay, wenn in Beiträgen hier auch mal ein Stück Emotionalität mitschwingt...
Gruß
Den

Zitat

welchen Wert vermittelt ein Hammer


^_^ ;) :hat:


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#53 Den

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Geschrieben 02 Februar 2011 - 20:47 Uhr

Zitat

"welchen Wert willst Du mit/durch dem/n Hammer vermitteln?"
ist ein anderes Thema... wäre einen eigenen Thread wert!
Augen auf!

#54 GastBluppBlupp_*

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Geschrieben 03 Februar 2011 - 11:19 Uhr

Wenn sich aber jemand versucht ernsthaft in ein Thema einzubringen, dann sollte man damit auch mit Bedacht umgehen.
Die berechtigte Frage, unabhängig der hier mitschreibenden User, stellte sich mir auch schon mehrfach.

ach so, Nachtrag:

Zitat

After deep contemplation, the Advisor concludes that you should be walking along the path of T'ai Chi.
:blink:

Bearbeitet von BluppBlupp, 03 Februar 2011 - 11:21 Uhr.


#55 Kusarigama Shogei

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Geschrieben 12 Oktober 2011 - 14:51 Uhr

In einer Zeit wo Sendungen wie "Mitten im Leben", "Big Brother "oder anderer Blödsinn das Gehirn vieler durchweicht bildet die Kriegskunst für mich persönlich ein sinnvolleres Freizeitvergnügen mit Lebenshilfe.
Werte wie Respekt voreinander, Bescheidenheit, Ehre und auch ein gewisses Traditionsbewusstsein (Riten im Dojo) bilden für mich ein wertvollen kern des Trainings.
Der eigene Schweinehund wird überwunden und man trifft weitere Gleichgesinnte, mit denen man trainieren kann.
Man die Philosophie auch im täglichen leben anwenden. Man sollte es sogar tun.
Gerade in einer Zeit wie heute.

Wenn Krieg die Antwort ist, stellen wir die falschen Fragen


#56 Rakoshi

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Geschrieben 12 Oktober 2011 - 17:25 Uhr

Beitrag anzeigenKusarigama Shogei sagte am 12 Oktober 2011 - 14:51 Uhr:

In einer Zeit wo Sendungen wie "Mitten im Leben", "Big Brother "oder anderer Blödsinn das Gehirn vieler durchweicht bildet die Kriegskunst für mich persönlich ein sinnvolleres Freizeitvergnügen mit Lebenshilfe.
Werte wie Respekt voreinander, Bescheidenheit, Ehre und auch ein gewisses Traditionsbewusstsein (Riten im Dojo) bilden für mich ein wertvollen kern des Trainings.
Der eigene Schweinehund wird überwunden und man trifft weitere Gleichgesinnte, mit denen man trainieren kann.
Man die Philosophie auch im täglichen leben anwenden. Man sollte es sogar tun.
Gerade in einer Zeit wie heute.

Ich würde mir das wünschen. Aber die Realität auch in einem Dojo sieht meistens anders aus.
Gerade bei der Bescheidenheit gibt es kaum positive Vorbilder. Es muß doch immer die "perfekte" Kampfkunst sein, die ausgeübt wird.
Also muß alles für die perfekte Kampfkunst getan werden. Der Lehrer muß natürlich auch perfekt sein.
Und was nicht perfekt ist, wird perfekt in Szene gesetzt, so dass es perfekt erscheint.

Respekt und Ehre ist ebenso schwierig umzusetzen. Klar hat man Respekt vor seinem Lehrer und den älteren Schülern, die können einem ja helfen, weiter zukommen (nicht unbedingt mehr zu lernen). Aber respektiert man auch die Personen, die keinen Kampfkunst machen, ausserhalb des Dojo´s? Und wie sieht das mit Anfängern aus?
Ehre ist ein heikles Thema. Weil Ehre durch die Kultur bestimmt wird, in der wir leben. Bei manchen ist es ehrenhaft selbstmord zubegehen, sich selber mit zuverbrennen, wenn der Ehemann verstorben ist. Bei anderen ist es eine Todsünde.
Was ist also Ehre im Dojo?

Im Bezug auf die Tradition ist mir ein schönes Beispiel bekannt.
Jemand wurde aus dem traditionellen Stammbaum rausgeworfen, da hat der sich kurzerhand zum Großmeister ernannt und hat den Stammbaum einfach um zwei Positionen zurückgesetzt. Das heißt, er ist Schüler von einem Menschen, der fast 50 Jahre vor seiner Geburt gestorben ist.

Bearbeitet von Rakoshi, 12 Oktober 2011 - 17:27 Uhr.

www.kungfu-emsdetten.de
www.lee-kamwing.de

#57 soto-deshi

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Geschrieben 12 Oktober 2011 - 20:58 Uhr

:15: Hallo lieber Den,


Haha... das mit Putin hatte ich schon geschrieben und dann doch nicht gebracht... Gedankenleserin Du

dieser Satz hat mich doch etwas nachdenklich gemacht. Reden wir eigentlich von der gleichen 'Sache ?

Ich möchte mit einem Spruch von Agnes Replier antworten:
Es ist nicht leicht das Glück bei sich zu finden, doch es ist unmöglich, es anderswo zu finden.

Was ist Kampfsport für mich? Was wil ich lernen und warum?
An einem Beispiel, möchte ich versuchen meine Gedanken Euch verständlich darzulegen.

Vor kurzer Zeit habe ich beschlossen, den Garten der zu unserem Haus gehört, umzugestalten. Auch da habe ich mir Informationen besorgt, andere Leute befragt, evt. einen Kurs bei der VHS besucht, ich habe mir einige Bücher gekauft.
Dann gelesen und verglichen was mir an der Vorstellung der einzelnen Autoren gut gefallen hat und mir auch einige Gärten angesehen.
Ich habe mich entschieden - jetzt gestalte ich meinen Garten ( natürlich aufgebaut auf dem Wissen von anderen Menschen ) - setze einen Strauch, finde es toll und nach 3 Wochen bekommt der Strauch einen anderen Platz. Trotzdem nimmt mein Garten gestalt an - es sind meine Vorstellungen die ich umsetze - kein Gartengestalter und kein Buchautor ist verantwortlich dafür.

Ist es im Kampfsport nicht ähnlich? Ich hatte mich vor langer Zeit für Taekwondo entschieden, leider unterrichtete der Trainer nur Kampfsport, daher habe ich nach einiger Zeit diese Schule verlassen. Ist daher Taekwondo nichts für mich ? Ich denke, nur der Trainer unterrichtete etwas, was mir zu unvollständig war.
Ich muß mich wie im wirklichen Leben einfach bemühen, einen Trainer oder Lehrer suchen der den Kampfsport unterrichtet den ich suche und einen Verein oder eine Schule in der auch das Umfeld stimmt. Dann sollte ich nicht erwarten, daß in einer Taekwondo oder Kampfsportübungsstunde alles erklärt wird, was für mich zum Kampfsport dazu gehört.

Jetzt gehe ich ins Training, übe die Techniken die der Ausbilder vorstellt, mache Kata, SV usw. und bemühe mich selber darum mehr über diese Kampfkunst zu erfahren. Alles kann mir der Sensei nicht vorgeben - aber es gibt Lehrgänge die verschiedene Aspekte der Kampfsportarten näher beleuchten - und natürlich auch Bücher die man lesen kann.
Auch die Lehrgänge von Wolf-Dieter Wichmann, Karate budo-Club Bremen, siehe Lehrgänge Wewelsburg, vermitteln eine. vielleicht andere Seite der Kampfkunst.

Dies ist mein Weg, den ich gehe -... soto-deshi

Bearbeitet von soto-deshi, 12 Oktober 2011 - 21:09 Uhr.


#58 Den

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Geschrieben 13 Oktober 2011 - 17:49 Uhr

Hallo Soto-Deshi,
den Weg wählt jede® für sich selbst... die KK ist nur ein Vehikel.
Gruß
Augen auf!