Bearbeitet von karatetiger, 27 Februar 2011 - 13:21 Uhr.
Toni Dietl
#2
Geschrieben 27 Februar 2011 - 14:29 Uhr
Fehler sind nicht der Ausdruck von Mangel, sondern der Schatten des Könnens! - Unbekannt
Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir nur gingen. - Kurt Marti
#4
#5 GastChrisDz_*
Geschrieben 28 Februar 2011 - 08:38 Uhr
karatetiger sagte am 27 Februar 2011 - 21:46 Uhr:
Wunderbar, wieder jemand, der auf bunte Bilchen mit unterschwellig sexistischer Anmache reinfällt.
Nachdem D.T. beim DKV raus war, mußte er sich halt etwas anderes suchen und aufmachen, schließlich lebt man ja ganz gut von Karate....
Die Unterlagen, die an viele Vereine verschickt wurden, um diese für diese Privatorganisation ohne staatl. oder sonst. Bestätigung zu werben, sprachen Bände: Es geht um Kommerz und sonst nichts. Alleine durch die durchschnittl. 1-2 Gürtelprüfungen p.a. könne man sich eine goldene Nase verdienen usw. usf.
Es ist mir relativ wurscht, was jemand früher Gutes getan hat, wenn seine aktuellen Aktivitäten nichts Gutes beinhalten außer Super-Marketing.
#6
Geschrieben 28 Februar 2011 - 16:52 Uhr
Ich habe mir die Seite auch angeschaut, konnte aber keine sexistische Anmache erkennen?
Was hast Du denn dagegen wenn jemand "ganz gut vom Karate leben kann"?
Hast Du bereits eine unterschwellige sexistische Anmache von Sensei T. Dietl erlebt?
Ich denke es ist nicht verkehrt Karate unter das Volk zu bringen. Und wenn es sich finanziell auch noch lohnt? umso besser.
Wo steht denn in der Karatebibel das Karate immer umsonst sein muss?
Warum immer das gegeneinander? Ist das die vielumworbene Tolleranz?
Hat er dich einmal durch eine Prüfung fallen lassen oder warum die Aggressionen?
Ich für meinen Teil habe nur positive Erinnerungen an Ihn.
Ohne Ihn fehlt etwas im DKV!
Danke der Karatetiger
#7 GastChrisDz_*
Geschrieben 01 März 2011 - 07:28 Uhr
karatetiger sagte am 28 Februar 2011 - 16:52 Uhr:
Ich habe mir die Seite auch angeschaut, konnte aber keine sexistische Anmache erkennen?
Was hast Du denn dagegen wenn jemand "ganz gut vom Karate leben kann"?
Hast Du bereits eine unterschwellige sexistische Anmache von Sensei T. Dietl erlebt?
Ich denke es ist nicht verkehrt Karate unter das Volk zu bringen. Und wenn es sich finanziell auch noch lohnt? umso besser.
Wo steht denn in der Karatebibel das Karate immer umsonst sein muss?
Warum immer das gegeneinander? Ist das die vielumworbene Tolleranz?
Hat er dich einmal durch eine Prüfung fallen lassen oder warum die Aggressionen?
Ich für meinen Teil habe nur positive Erinnerungen an Ihn.
Ohne Ihn fehlt etwas im DKV!
Danke der Karatetiger
Schick' mir ne PM und Du bekommst die Broschüre des Karate Kollegiums Deutschlands von mir, 3.3 MB, "Sex sells!"
Das Thema wurde auch schon in anderen Foren diskutiert.
Ich habe nichts gegen den Karateka Dietl - ich habe etwas gegen die Art und Weise, wie hier Leute eingefangen werden sollen; aber - auch das wurde schon mal irgendwo diskutiert - das Ganze kommt ja aus USA, die wissen, wie man Kohle macht, egal wie....
Ich wiederhole mich:
Hochglanz - aber nichts dahinter! Zumindest nicht aus Sicht des Karate-Do.
#8
Geschrieben 01 März 2011 - 08:55 Uhr
Ich wiederhole mich:
Hochglanz - aber nichts dahinter! Zumindest nicht aus Sicht des Karate-Do.
[/quote]
Soso, wurde es auch schon in anderen Foren diskutiert. Ich habe leider nicht die Zeit in anderen Foren herumzuhängen. Es ist auch nicht so ,dass alles stimmen muß, nur weil es auch schon in anderen Foren diskutiert wurde.
Anonym hetzt es sich eben leicht!
Das sind keine FAKTEN! Nur deine persönliche Meinung!
Zu Deinem Trost, ich finde auch nicht alles gut, was aus Amerika kommt.
Aber nochmal, was ist schlecht daran, wenn man sein Hobby zum Beruf macht und auch noch gut davon leben kann??
Und habe ich Dich recht verstanden, dass Du den Karate-Do kennst? Die Dietltruppe aber nicht????
Wie lebst denn Du den Karate-Do? In dem Du nichts für Dein Karate verlangst?
Ich vermute dann ist es auch nicht viel Wert!
Shalömchen der Karatetiger!
#9
Geschrieben 01 März 2011 - 09:18 Uhr
karatetiger sagte am 01 März 2011 - 08:55 Uhr:
Anonym hetzt es sich eben leicht!
Das sind keine FAKTEN! Nur deine persönliche Meinung!
Zu Deinem Trost, ich finde auch nicht alles gut, was aus Amerika kommt.
Aber nochmal, was ist schlecht daran, wenn man sein Hobby zum Beruf macht und auch noch gut davon leben kann??
Und habe ich Dich recht verstanden, dass Du den Karate-Do kennst? Die Dietltruppe aber nicht????
Wie lebst denn Du den Karate-Do? In dem Du nichts für Dein Karate verlangst?
Ich vermute dann ist es auch nicht viel Wert!
Shalömchen der Karatetiger!
Mach mal langsam. Chris ist nicht anonym, in seinem Profil findest Du Foto und Homepage (dort dann den Namen). Er bietet sein Karate auch nicht kostenlos an.
Und das System von Dietl mit Ninja, Samurai und Shogun Dan; entsprechendem Internetauftritt und Werbebroschüren ala Amerika darf man ruhig auch mal kritisieren.
Dietl Elite
Zitat
Ich bitte Dich....
#10
Geschrieben 07 März 2011 - 14:14 Uhr
Ich hab nix dagegen wenn jemand mit Karate sein Geld verdient, seine Werbung muss mir ja nicht gefallen. Wenn mir allerdings sein Karate nicht gefällt oder ich denke, dass das Gebotene das Geld nicht wert ist gehe ich dann woanders hin. Wie die einzelnen Kyu-Stufen heißen ist doch nebensächlich. Über Kinderdane kann man dann wiederum denken was man will, ist halt auch Geschmacksache. Es ist halt nur wieder auffallend wie andere Organisationen neben dem DKV schlecht geredet werden. Damit will ich nicht sagen dass ich Dietls Organisation gut finde, aber dieses "nur der DKV ist der einzig wahre Verband", "nur im DKV gibts die einzig wahren Wettkämpfe" -Gerede nervt irgendwann auch! Man erkennt ständig einen gewissen Neid gegenüber Personen, die außerhalb des DKV Erfolg haben, sei es um ihren finanziellen Verdienst durch Karate oder deren Erfolg auf anderen Wettkämpfen.
#11
Geschrieben 26 März 2011 - 14:08 Uhr
Lanariel sagte am 07 März 2011 - 14:14 Uhr:
Ich hab nix dagegen wenn jemand mit Karate sein Geld verdient, seine Werbung muss mir ja nicht gefallen. Wenn mir allerdings sein Karate nicht gefällt oder ich denke, dass das Gebotene das Geld nicht wert ist gehe ich dann woanders hin. Wie die einzelnen Kyu-Stufen heißen ist doch nebensächlich. Über Kinderdane kann man dann wiederum denken was man will, ist halt auch Geschmacksache. Es ist halt nur wieder auffallend wie andere Organisationen neben dem DKV schlecht geredet werden. Damit will ich nicht sagen dass ich Dietls Organisation gut finde, aber dieses "nur der DKV ist der einzig wahre Verband", "nur im DKV gibts die einzig wahren Wettkämpfe" -Gerede nervt irgendwann auch! Man erkennt ständig einen gewissen Neid gegenüber Personen, die außerhalb des DKV Erfolg haben, sei es um ihren finanziellen Verdienst durch Karate oder deren Erfolg auf anderen Wettkämpfen.
PERFEKT!!! Genau meine Meinung. Aber die darf man ja heute fast nicht mehr aussprechen ohne als Karate-Legasteniker hingestellt zu werden. Ich schätze im übrigen alle BT (auch die ehemaligen wie z.B. Mohr oder Ochi Sensei). Im übrigen bitte ich nur um Respekt und Anerkennung von Leistung.
Darüber hinaus wünsche ich allen Karatekas ein gutes Trainieren und viel Spaß.
#12 GastChrisDz_*
Geschrieben 05 April 2011 - 11:44 Uhr
Dies habe ich gerade in einem anderen Forum geschrieben:
Ein Internetforum ist nicht unbedingt die richtige Plattform, um Dinge auszudiskutieren - ein schönes Beispiel hierfür mag die parallel im KKB lfd. Diskussion zur Frage "Wer ist Meister?" sein....
Ich möchte einige Dinge klar stellen, die sich - auch ein Problem der Internetforen - hier ganz automatisch eingeschlichen haben.
Erstens "mag" ich Herrn Dietl nicht - Blödsinn! Er ist mir egal. Und was jemand in seinen eigenen vier Wänden treibt, geht mich (und andere) nichts an! Wenn es "gutes" Karate ist - als Beispiel - ist das ok, über die Frage, was gutes Karate ist, brauchen wir jetzt bitte nicht zu diskutieren. (Und nun möge man mir bitte nicht gleich unterstellen, ich hätte Herrn Dietls Karate als schlecht bezeichnet, das ist ebenfalls nicht korrekt).
Warum, weshalb, wieso Herr Dietl beim Verband ausgeschieden ist, brauche ich hier nicht zu diskutieren. Da diese Diskussion aber auch schon an anderer Stelle geführt wurde, nur der kleine Hinweis, daß - auch dies ein Problem von öffentlichen Foren - sich die Diskussion sehr schnell auf eine Verbandsfrage reduziert (der böse Verband hat den lieben Herrn D. vor die Tür gesetzt, uahhh), anstatt, daß man die Tatsachen als solche hinterfragt.
Wenn jemand Sympathieträger ist - das mag Herr Dietl durchaus (gewesen) sein - dann kann er offensichtlich alles tun, es wird ihm alles nachgesehen, andere sind dann schuld, daß er plötzlich Buhmann ist.
Erst ein offener Brief von (wieviel?) Tausenden deutscher Hochschulprofessoren, die sich bedenklich über den internationalen Ruf deutscher Hochschulausbildung geäußert hatten, brachte schließlich (u.a.) Herrn zu Guttenberg zu Fall. Seine Anhänger jubelten trotzdem noch vor seiner Türe - ist schon eine verrückte Welt, in der wir heutzutage leben (hier zitiere ich den chin. Künstler Ai Weiwei im aktuellen Interview in der "SZ" von heute).
Zweitens geht es mir hier nicht um Geld - das nunmal jeder braucht, egal ob Breitensportkarateabteilung oder privates Dojo. Auch ich muss am Ende des Monats meine Miete bezahlen, Steuern, Versicherungen usw. Warum sollte also ein Herr Dietl nicht Geld mit seinem Dojo oder "seinem" Karate machen dürfen - Nonsens!
Wenn also Herr Dietl nun durch die Lande zieht/ziehen würde, um - mit Hennings Worten zu sprechen - "Shotokan-Ryu-Dietl-Ha" zu lehren (ok, zu vermarkten, er muss/will davon leben), was sollte dagegen sprechen? Er wird die Leute finden, die er finden will, alle sind glücklich und fidel und leben bis ans Ende ihrer Tage - andere Meister machen es nicht anders.
Es ist die Frage, wie man Geld verdient, ob der Ansatz allgemein gültigen moralischen Gesetzmäßigkeiten noch unterliegt oder ob man dies in Frage stellen kann (oder darf?). Im Fall des Karate-Kollegium tue ich dies und ich werde jetzt nicht nochmal links und pdfs posten, das ist alles bereits geschehen.
Ich gestehe, ich bin ein Mann! Ich gestehe, ich gucke nicht weg, wenn ich eine attraktive Frau sehe.
Aber ich verteile an meine Trainer nicht Instruktorenmaterial, welches "Zielgruppen" u.a. über "sex sells" an mein Dojo bindet. Ich habe im Rahmen meiner beruflichen Qualifikation auch Marketing studiert - aber man kann und darf nicht alles, was in Werbung für Industrieprodukte oder öffentliche Dienstleistungen angewandt wird, 1:1 für Karate-Do umsetzen und verwenden - aber das ist nur meine bescheidene Meinung, die offensichtlich nicht überall und bei jedem ankommt.
Wenn der american way of life dies anders sieht (MAIA), dann ist das so - aber nicht alles, was aus Amerika kommt, muss fürs Budo gut sein (welches bekanntermaßen nicht aus Amerika kommt).
Drittens - aber das ist nur ein Nebenkriegsschauplatz - bin ich kein Freund davon, daß sich Kinder und Jugendliche mit Weichschaumschwertern auf den Kopf hauen oder in point-fighting-Systemen als Vize-Europa- oder sogar Weltmeister durch die Lande reisen. Aber auch da stehe ich allein auf weiter Flur, ich habe - bekennender Weise - schon ein Problem damit, daß meine Trainer den Kindern Faustschützer anlegen, um sie mal ein bisserl fighten zu lassen (aber Zen-Kutsu und Kokutsu können sie nicht.....).
Viertens versuche ich Shotokan-Ryu zu lernen und zu vermitteln, Kasperle-Läden findet man auf dem Rummel, World Seido Karate ist mir nicht bekannt.
Zitatende. Nicht alles passt unmittelbar auf die Diskussion hier, aber ich bin es leid, mich überall rechtfertigen zu müssen, nur weil andere Menschen nicht die Augen aufmachen, ihre Suchmaschinen nicht aktivieren oder einfach nur den gesunden Menschenverstand nicht einschalten.
#13
Geschrieben 03 Juni 2011 - 23:03 Uhr
http://www.wka-magaz...chule11_296.pdf
Bearbeitet von Lanariel, 03 Juni 2011 - 23:04 Uhr.
#15
Geschrieben 04 Juni 2011 - 13:41 Uhr
FireFlea sagte am 04 Juni 2011 - 09:36 Uhr:
Du mußt da im Wettkampfsystem differenzieren. Es gibt in Kampfkunstoffenen Verbänden immer mehrere Starterklassen für verschiedene Kathegorien. Die meisten Freestyle- und Musikklassen sind ja eher für die Kung Fu Leute gedacht. Es soll auch nichts anderes darstellen als eine gute Show und wenn das gut vorgetragen wird dann sind auch diese Formen nicht grauenhaft.
Die Tendenz, in die sich zur Zeit die "traditionellen" Starterklassen bewegen, auf Grund von Schiedsrichterentscheidungen, gefällt mir übrigens überhaupt nicht
#16
Geschrieben 05 Juni 2011 - 09:30 Uhr
Lanariel sagte am 04 Juni 2011 - 13:41 Uhr:
Du mußt da im Wettkampfsystem differenzieren. Es gibt in Kampfkunstoffenen Verbänden immer mehrere Starterklassen für verschiedene Kathegorien. Die meisten Freestyle- und Musikklassen sind ja eher für die Kung Fu Leute gedacht. Es soll auch nichts anderes darstellen als eine gute Show und wenn das gut vorgetragen wird dann sind auch diese Formen nicht grauenhaft.
Die Tendenz, in die sich zur Zeit die "traditionellen" Starterklassen bewegen, auf Grund von Schiedsrichterentscheidungen, gefällt mir übrigens überhaupt nicht
Mit "hier" meine ich Deutschland. Bei den Freestylern erkenne ich durchaus die körperliche Leistung an aber mit Kampfkunst oder Martial hat das nichts mehr zu tun. Und auch bei den sog. "traditionellen" Formen scheint mir immer mehr Show einzuziehen. Das ganze kime-robot Zeug ist ja jetzt schon schlimm genug - ich habe Angst, das traditional Forms irgendwann sowas sind (gut, das ist jetzt NASKA und nicht WKA aber es gibt auch viele Athleten, die in Amerika in beiden Verbänden starten). Schaut die Vids unbedingt mit Ton
https://www.youtube....h?v=gTkVlbrfpJg
https://www.youtube....h?v=gu8NQXjhBD0
Bearbeitet von FireFlea, 05 Juni 2011 - 09:31 Uhr.
#17
Geschrieben 05 Juni 2011 - 10:12 Uhr
FireFlea sagte am 05 Juni 2011 - 09:30 Uhr:
Also ich glaube nicht dass sich Kata auf Wettkämpfen in diese Richtung bewegen wird. Um in der Gruppe Kata zu starten muss man nämlich erst einmal eine traditionelle Form gelernt haben und zusammengeschustertes Zeug ist einfach keine traditionelle Form. Sowas wirst du dann schon eher in der Freestyle-Ecke finden.
Was mich eher stört ist (neben der ganzen Vetternwirtschaft), dass oft Kampfrichter eingesetzt werden, die gar nichts mit deiner Sparte zu tun haben. Da sitzen dann oftmals Freetyler oder TKD Leute und wollen Karate Kata bewerten. Gerade Leute aus den Sparten wo gelehrt wird, dass alles möglichst athletisch auszusehen hat. Das kann gar nicht gut gehen. Leute, die dann Sprünge und hohe Kicks in ihren Kata haben werden besser bewertet als gut vorgetragene traditionelle Kata. Da denk ich mir dann mittlerweile, wenn meine Kata eh nach Freestylekriterien bewertet wird, wieso dann überhaupt noch getrennt starten?
Ich sehe es ja durchaus ein, dass man an Techniken, Ausstrahlung, Spannung, Athmung usw arbeiten kann um noch mehr aus seiner Kata herauszuholen und evt. auch das Timinung etwas variiert, aber was gar nicht geht es irgendwelche Techniken, Sprüung oder Zusatzkicks einzubauen in eine Kata die so wie sie ist schon perfekt ist. Das geht absolut gar nicht. Lieber würde ich eine Kata komplett neu für den Wettkampf kreieren als die traditionellen Kata zu verstümmeln und zu verfälschen. Am Shotokan sieht man ja ganz deutlich wohin dieser höher, schneller, weiter Gedanke hingeführt hat und da will ich sicherlich nicht hin!



