Hallo zusammen,
Hier schreibt euch nun Jürgen. Als erstes bin ich doch sehr überrascht das die Clips ziemlich schnell ins KKF gefunden haben? Liegt womöglich daran das der Regenbogenreporter Schauhin wieder mal sehr schnell war

. Leider ist mein Zeitrahmen im Moment sehr eng, da ich beim Bad renovieren bin, sorry.
Um respecktvoll miteinander zu reden, mein Name ist Jürgen Bieber hallo, und Sie sind? ...
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@Zeneca
Bewegungen nur an Hand von Text zu bescheiben und verständlich zu machen ist oft schwer. Gerne würde ich dich mal einladen zu mir in den Unterricht zu kommen, Österreich ist nicht so weit weg, oder einfach wenn ich mal in der Nähe bin.
Trotzem versuche ich es mal etwas in Text zu setzen:
Als erstes, Uke war bei der "ersten Ausführung" sehr überrascht als er die Klinge nicht mehr in der rechten Hand hatte, es war bei weitem nich gespielt.
Ich gebe dir vollkommen recht, Uke hätte auch mit der Tsuka Hebel ansetzen können. Aber er ist in diesem Moment zurückgewichen um Raum zu bekommen die Klinge zu ziehen, dies war die Situation.
Reagiert Uke anders, fliessen auch Toris Bewegungen in eine andere Richtung. Nach dem zweiten Stoppen war für Uke die Zeit nicht mehr gegeben. Durch einen linken Schlag zum Ellbogen, gleichzeitiges entgegen drücken/schlagen auf die Tsuka, diagonal nach rechts unten, wurde es möglich die Hand zu lösen, und durch den Druck im absinken des Körpers die Klinge unter Kontrolle zu bekommen.
Bitte versuch es doch einmal selber, übe die Bewegung ein und dann nimm jemand der dies nicht gesehen hat, sprich die Situation der Absicht des ziehens im Zurückweichen nur umsetzen möchte.
Wenn dein Gegner im Moment Dinge sieht die er nicht kennt, wie wird er nun reagieren? Kann man Ukes Bewegungen und absichten immer so einfach vorhersehen? Vieles wird immer offen sein, nur der Moment zählt! Hätte ich ja, könnte ich ja, kann man immer anbringen (auch ich). Aber da ich nicht wirklich sagen kann wie eine Situation verläuft, kann ich nur sagen was möglich währe. Was wirklich sein wird nicht! Hier zählt der Gedanke sei nicht überrascht, handle, und wenn du das Richtige unbewusst umsetzen konntest hast du die Situation gut überstanden.
Hoffe ich konnte dies etwas erklären. Was ich immer sage, versuche die gezeigten Dinge zu erkennen, geht nicht gibts nicht, und finde den Weg wie du es umsetzen kannst.
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In meinem Unterricht lege ich viel Wehrt auf die Kihon. Es wird das Ten Chi Jin in den Schülerrängen erarbeitet, die Kata der einzelnen Ryu-ha des Bujinkan und Einflüsse anderer Schulen.
Meine persönliche Art des Taijutsu gefällt dem einen, und dem anderen eben nicht. Es liegt in meiner Taijutsu-Natur das auf die Basis oft Bewegungen kommen die nicht so einfach zu verstehen sind, und.. ? Mir gehts bei Hatsumi Soke, Noguchi Sensei und Pedro Sensei offt genauso. Was hab ich daraus vor vielen Jahren gelernt? Wenn ich was nicht gleich verstehe, versuche ich es so gut wie möglich umzusetzen. Wenn es dann immer noch nicht geht, lächle ich und bin mir bewusst geworden das dieser Moment des Verstehen irgendwann in meinem weiteren Trainingsleben kommen wird.
Auch unterscheide ich zwischen reiner Kihon Arbeit und des Nagare des Waza daraus!
Waza & Henka, wie in der Überschrift, was ist wohl mein Gedanke für diese Wortwahl gewesen. Da mir Bewusst ist das Unterschiede in der Kata (festgelegte Abläufe) vorhanden sind, habe ich Arbeitsweisen und deren Veränderungen gewählt. Trotzdem, wenn man die Clips mit größerem Bild betrachtet werden die Bausteine dem Erfahrenen bekannt sein. Diese Wortwahl wurde von mir bewusst ausgewählt das die Regenbogenreporter wie Schauhin (Der wie bekannt öfters mal jemanden vom BBT zum heben seines Beines verwendet.

)ein größeres Specktrum sieht und nicht nur einen Punkt zum rumhacken.
Bujinkan Budo Taijutsu ist für mich etwas ganz besonderes im Leben, vor bald 30 Jahren habe ich es zu meinem persönlichen Weg werden lassen. Ich verstehe auch manche Dinge die nicht richtig laufen. Meine Antwort dazu für mich, "Schau in den Spiegel, schau auf dich und deine Schüler, versuche immer dein Bestes zu geben." Fehler zu machen ist nicht schlimm, daraus kann man sehr gut lernen.
Lernen ist Budo und Leben.
So und jetzt muss ich mich richten, es geht ins Dojo zum trainieren

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Viele Grüße,
Jürgen Bieber
Einfach mal auf meine Homepage schauen. ;-)
Bearbeitet von Furyu, 21 April 2011 - 17:19 Uhr.