Zum Inhalt wechseln


- - - - -

Neues Video


247 Antworten in diesem Thema

#21 brandenburger

    Schon länger dabei

  • Members
  • 159 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:GE

  • Kampfkunst:
    Notwehr / Nahkampf
Offline

Geschrieben 24 März 2011 - 16:22 Uhr

Danke Gatta für die schnelle Antwort.

werden bei euch die Hebel auch mal zu Ende geführt oder kontert Ihr diese alle? Ihr müsst aber viel lernen um eure Sache zur Meisterschaft zu bringen, da reicht ja ein Budoleben nicht aus oder?

Warum wählt Ihr gerade diesen Weg euch mit den japanischen KK zu befassen?

Budogrüße

Bearbeitet von brandenburger, 24 März 2011 - 16:22 Uhr.

homo homini lupus est
status: combat ready
Budo ist ein langer Weg auch außerhalb des Dojo´s
Antiheld

#22 Gata

    Alter Hase

  • Members
  • 289 Beiträge

  • Kampfkunst:
    BBT
Offline

Geschrieben 24 März 2011 - 16:33 Uhr

Beitrag anzeigenbrandenburger sagte am 24 März 2011 - 16:22 Uhr:


werden bei euch die Hebel auch mal zu Ende geführt oder kontert Ihr diese alle? Warum wählt Ihr gerade diesen Weg euch mit den japanischen KK zu befassen?


99% wird zuende geführt (jedenfalls bis kurz vor Bruch, oder bis zur Aufgabe [nur ganz,ganz, ganz selten bis kaputt])

Ich finde den Weg perfekt für mich.

#23 Gata

    Alter Hase

  • Members
  • 289 Beiträge

  • Kampfkunst:
    BBT
Offline

Geschrieben 24 März 2011 - 17:01 Uhr

Beitrag anzeigenShava sagte am 24 März 2011 - 16:05 Uhr:

1A)vgl. z.B. sek 47, wo der Lehrer einfach nach "Ausübung" der Technik locker davon spaziert.

2B)Die Technik bei 1:27 finde ich merkwürdig. Ist da das Schwert bereits gezogen? Wird es gerade gezogen? Warum greift ein unbewaffneter jemanden mit einem gezogenen Schwert an? Ich bin da ganz Schauhins Meinung, denn ich finde auch keinen Sinn darin.

3C)Bei 1:56 wage ich zu bezweifeln, dass der Partner bei dem ungünstigen Stand des Lehrers wirklich fallen muss. Der Hebel ist eigentlich zu ungünstig.

4D)Prinzipiell wird mir zu viel mit dem Schwertgriff gearbeitet und auch zu dicht. Ein Schwert ist kein Stock! Das ist aber etwas, das mir schon oft bei BBT-Videos aufgefallen ist. Das Arbeiten mit Gegenständen in für sie vollkommen ungünstigen Distanzen, bzw. dann mit - in meinen Augen - sinnfreien Techniken.


5E)Das Dôjô ist ganz nett, auch wenn mir an den Wänden zu viele Zeichnungen hängen. Als Japanologe würde mich natürlich interessieren, ob und in wieweit Dinge wie die ryôkai mandara, das Bild von Fudô Myôô (mit einer recht merkwürdigen Kaligraphie, das ist aber Geschmacksache) und der "Schrein" (oder "Altar" - man kann leider nicht erkennen, was genau dort verehrt wird) mit dem Lehrer in Zusammenhang stehen. Praktiziert dieser Shingon- oder Tendai-Buddhismus, oder dient dies einfach als Deko? Vielleicht trainiert ja einer der Forumiten in diesem Dôjô und kann etwas dazu sagen?

6F)Das Trainieren im T-Shirt ist im BBT ja gängige Konvention, das Trainieren mit Baseball-Kappe allerdings... irgendwo sollte vielleicht eine Grenze gezogen werden.


7G)Was das Vorschlagen von "Verbesserungen" angeht, so ist das natürlich nicht so einfach, denn persönlich kann man da nur aus der Warte des eigenen Stils schreiben und sofern die gezeigten Techniken den Schulen des BBT entspringen (und keine Eigenkreationen sind), ist ein Diskussion hierbei müßig und auch nicht Ziel führend.


1A) wenn er vielleicht auf etwas bis zu diesem Punkt hinweist und darauf den Fokus legt, könnte ich es vielleicht verstehen. Da es nur eine Momentaufnahme ist, kann ich es nicht bewerten.
2B)am Anfang ist das Schwert ja noch an der Seite und nicht im Raum. Ich habe keine Ahnung, ob es schon gezogen, oder während der ganzen Übung in der Scheide ist. Ob das Techniken in Yoroi sind oder nicht. Deswegen kann ich diese Technik nicht bewerten.
3C) dem Hebel geht ja auch ein Schlag voraus. Ich weiß nicht, ob ich dort fallen würde. Ich will auch nicht sagen, daß ich dort etwas gut oder schlecht ausgeführt finde.
4D)kaum eine Basistechnik findet auserhalb der "normalen" Schwertdistanz statt. Ich sehe dort keine Basis. In Yoroi ändern sich für mich teilweise die Distanzen und der Druck. Genau wie beim Bloßfechten und dem in Rüstung. Neben dem Schnitt oder Stich gibt es im Bujinkan einen nicht geringen Anteil, der auf Schild und Kontrolle basiert. Trotzdem greift dort auch wieder die 90-99% Regel. Niemand nutzt als erste oder 2. Wahl den Schwertgriff, wenn er gegen jemanden mit einem Schwert antritt.
5E)Wenn es dich wirklich interessiert, schreib dem Dojoinhaber doch einfach. Ich finde den Raum sehr nett und die Spiegelwand z.b. toll. Auch das Honbudojo enthält einige sehr nette Überraschungen und auch in anderen japanischen Dojo tauchen von Zeit zu Zeit phantastische Dinge als ''Ausstellungsstücke'' auf.
6F) Ist mir nun gar nicht aufgefallen. Ob Kopftuch oder umgedrehte neutrale Mütze finde ich nun nicht ganz so schlimm. Wenn Hatsumi mit lustigen Schlappen oder lustigem Hut auch immer ein erfreuender Anblick für mich ist.
7G) ich würde anderen Stilen auch ungerne Tips geben.
6. Please refrain from making negative comments in reference to other forms or styles of BUDO.
finde ich da eine freundliche Regel.

#24 Lars

    Stammgast

  • Members
  • 2.068 Beiträge
  • Geschlecht:männlich

  • Kampfkunst:
    Krav Maga (IKMF)
Offline

Geschrieben 24 März 2011 - 17:39 Uhr

Beitrag anzeigenShava sagte am 24 März 2011 - 16:05 Uhr:

PS: Lars Du Schlingel... den Gedanken hatte ich auch. :)

Wer den Gedanken nicht hat, ist entweder nicht normal oder hat keinen Geschmack ;)

#25 Daemonday

    Stammgast

  • Moderator
  • 1.384 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Obersteinbach
  • Interests:Kampfsport, Trainingswaffen bauen, Japanische Kultur, Fantasy, Lesen, zeichnen, Serien und Filme schaun, Metal und Rock

  • Kampfkunst:
    Bojewoje Sambo, Bujinkan Budo Taijutsu und historisches Fechten (früher Mal Kendo)
Offline

Geschrieben 24 März 2011 - 18:20 Uhr

@Schauhin

Zitat

zu den Distanzen :
Dazu habe ich auf einigen Seminaren nun gehört - das dies Bujinkan-Distanzen genannt wird!
Somit sieht der Angeriffene auch wirklich, dass da ein Angriff kommt und hat entsprechend
Zeit darauf zu reagieren!!!! :todlach:
Distanzen sind immer relativ. Für bestimmte Kata oder Waffen sind bestimmte Distanzen notwendig. Das kann aber eine nahe oder eine weite Distanz sein. Ich habe es schon sehr oft gesehen das Leute eine Technik zusammenbatzen, weil sie zu weit weg standen.
Aber ja falsche Distanzen sind etwas was man im Bujinkan leider viel zu oft sieht.

Zitat

zu den Gezeigten :
Auch eine Bujinkan-Eigenheit!
Es werden irgendwelche komischen und wilden Sachen gezeigt.
Aber die wirklich Ausführbarkeit bleibt - wenigstens bei denen, die noch klaren Kopf
haben - in Frage gestellt.
Aber leider folgen zu viele Schaafe einen Hirten, der erklärt seine Wiese wäre die
leckerste.
Nennt man bujinkanische Freiauslegung der "Prinzipien" ohne eine Basis zu haben oder
diese vielleicht nur im Ansatz verstanden zu haben.
Ab hier wird dein Post sehr unsachgemäss und gleicht einer Exfreundin die all ihren Freundinen erzähl wie kurz doch das Fortpflanzungsorgan ihres verflossenen sei.
Aber nun gut ich gehe trotzdem darauf ein.

Zitat

Witzig ist auch hier das ein "undbewaffneter Gegner" eine Person angreift,die schon längst
eine lange Klingenwaffe "gezogen" in der Hand bereit hält = ebenfalls Bujinkan-
Erscheinung.
Besonders ist hier auf die Angriffsdistanz zu schauen - der Angreifer könnte sich für die
Entfernung auch ein Taxi nehmen!!!! :todlach:

Ist mir jedenfalls so nicht wo anders begegnet! Lasse mich aber belehren!
Nunja also zum Thema unbewaffnet einen Gegner angreifen: Das ist so ne Sache, es gibt halt viele Kata in dennen uke genau das macht. Und das nicht nur im Bujinkan. Ist auch nicht so unrealistisch wen beide eine Rüstung tragen, viel schlimmer finde ich eigentlich das Tori sich hier auf großartige Spielerein einlässt und ihm nicht einfach ex und hop mit dem Schwert filitiert.

Zu Distanzen sag ich das selbe wie oben: wird leider oft falsch gemacht.

Zitat

zu den Teebeutel:
Das halten viele wie sie es wollen - von Kyu bis Shihan!
Wie mit den Teebeutel, wird es aber auch mit den Jahreskarten gehalten!
Nicht jeder bestellt - viele nur dann wenn Sie was von Honbu Dojo benötigen
werden welche mitbestellt!
Naja es gibt da leider sehr viele Undinger im Bujinkan.
Die Teebeutel nunja find ich nicht so tragisch, aber ich selbst würde mir keinen an den Gürtel binden.
trainieren ohne Kimono ist bei uns im Dojo erst ab 45Grad erlaubt. Und Kopfbedeckungen außer Men oder kabuto nur wen wir im freien trainieren.
Das weglassen von den graduierungsaufnähern ist das nächste was mich stört.
Und Jahreskarte sollte jeder haben der Bujinkan macht. Bei den 12 Euro die ich im Monat zahle ist die Jahreskarte gleich mit drin.
Eigentlich sollten auch alle Tabis und Gamaschen tragen, aber das ist son Punkt über den man hinwegsehen kann.

Zitat

Reisefreuden:
Hatsumi kommt bestimmt wegen seines Alters nicht mehr.
Die anderen Shihane kommen nicht, weil Hatsumi das befohlen hat, Verletzungsgefahr für
die Seminarteilnehmer und wegen der Haftung der Shihane !?!?!?! :respekt:
Aber alle dürfen in Japan jeden unterrichten!!! OK!?
Es ist bestimmt auch eine Sache des Geldes - wieviele würden wirklich noch nach Japan
fliegen, wenn einer der Shihane regelmäßig z.B. in Europa oder sogar Deutschland wäre?!
Mit 15 Minuteen Googlen könnte man leicht rausfinden warum Soke nichtmehr außerhalb Japans unterrichtet.
Warum er den Shihan gesagt haben soll das sie nicht außerhalb japans unterrichten sollen weis ich nicht, aber ich kann gerne nachfragen.

Zitat

Ich denke das Chaos geht los, wenn der "Superkleber Hatsumi" (der Ausdruck ist nicht von mir, aber er ist gut!)
- dann folgt nach der Flut der Nichtjapaner-Shihane (das sind die, die nun in Japan leben,
aber keine Japaner sind)- die Flut der japanischen Shihane. :blink:
Der Absatz wirkt so als ob irgendetwas fehlt.

@Shava

Zitat

Ich finde es u.a. faszinierend, wie lachs da Übungen vom Lehrer "durchgeführt" werden (vor allem ganz am Anfang), wo ich mir denke, dass das weder zum Veranschaulichen der Technik, noch für ein gescheites Training sinnvoll ist. Mir fehlt da etwas die Ernsthaftigkeit (vgl. z.B. sek 47, wo der Lehrer einfach nach "Ausübung" der Technik locker davon spaziert)... solche Trainingsmentalität habe ich in Japan nicht kennengelernt. Wie aber schon geschrieben, ist es schwer, lediglich über ein Video die Intention hierbei einzuschätzen.
Sehe ich auch so. Das mit dem weglaufen ist zwar eine von Hatsumis Angewohnheiten um den geringen Kraftaufwand zu unterstreichen, trotzdem finde ich viele Sachen im Clip zu lasch ausgeführt.

Zitat

Die Technik bei 1:27 finde ich merkwürdig. Ist da das Schwert bereits gezogen? Wird es gerade gezogen? Warum greift ein unbewaffneter jemanden mit einem gezogenen Schwert an? Ich bin da ganz Schauhins Meinung, denn ich finde auch keinen Sinn darin.

Grundsätzlich finde ich es nicht ungewohnlich unbewaffnet gegen einen bewaffneten vorzugehen. Ich kann vorher entwaffnet worden sein oder ähnliche Problematiken haben. Aber in diesem konkreten Beispiel finde ich das ganze auch ein wenig wirr, und es fällt unter den Bereich ,,Schwert als Hanbo´´ nutzen den ich so oft anprangere.

Zitat

Bei 1:56 wage ich zu bezweifeln, dass der Partner bei dem ungünstigen Stand des Lehrers wirklich fallen muss. Der Hebel ist eigentlich zu ungünstig.
stimm ich dir absolut zu.

Zitat

Prinzipiell wird mir zu viel mit dem Schwertgriff gearbeitet und auch zu dicht. Ein Schwert ist kein Stock! Das ist aber etwas, das mir schon oft bei BBT-Videos aufgefallen ist. Das Arbeiten mit Gegenständen in für sie vollkommen ungünstigen Distanzen, bzw. dann mit - in meinen Augen - sinnfreien Techniken.
Naja das Schwert auf Engen Distanzen zu nutzen und sich nicht nur auf die Klinge zu verlassen finde ich eigentlich sehr gut. ABER warum sieht man in Videos eigentlich fast nur solches Vorgehen? Ich mein wen ich mir die Schwertkatas z.B. aus Kukishinden oder Togakure ansehe hab ich ganz andere Distanzen, Stellungen, Angriffe und Konter.


Zitat

Das Trainieren im T-Shirt ist im BBT ja gängige Konvention, das Trainieren mit Baseball-Kappe allerdings... irgendwo sollte vielleicht eine Grenze gezogen werden.
Wie gesagt ich find es nicht gut. Und Kopfbedeckungen wie gesagt nur imm Außentraining um vor Kälte oder Hitze zu schützen.

Zitat

Was das Vorschlagen von "Verbesserungen" angeht, so ist das natürlich nicht so einfach, denn persönlich kann man da nur aus der Warte des eigenen Stils schreiben und sofern die gezeigten Techniken den Schulen des BBT entspringen (und keine Eigenkreationen sind), ist ein Diskussion hierbei müßig und auch nicht Ziel führend.
Leider ist mir beim BBT oft nicht so ganz klar, was da nun festgelegte Technik und was Eigenkreation ist...
Also wegen dem Absatz hab ich mir das Video nun noch 2x angesehen. Wäre ich fieß wurde ich sagen ich habe keine einzige Technik aus dem Bujinkan gesehn außer Ukemi gata Taihenjutsu. Aber ok wen man will kann man da viele Sachen sehen die so ähnlich wie Kata aussehen die ich auch kenne. Nur fehlt immer irgendetwas oder es wird sehr straingh gemacht.^^
z.b. macht er bei 3.20 Fubi eine Kataa aus der Shindenfudo Ryu. Ok den Einstieg kann man nicht sehen, aber der Abschluss ist seltsam, da weder der Beinhebel noch die Rolle in den noch schlimmeren Beinhebel gemacht wird.

@cat

Zitat

Soweit ich es überblicken konnte, finden sich fast alle Techniken (die unbewaffneten) im ten chi jin. Falls wer nach dem Ursprung fragen sollte
Die meisten Waza ja, aber kata nur nen paar.

Ich kann ja mal die Namen der Kapitel posten um ausenstehenden Klarheit zu schaffen.

Zitat

Ten Ryaku no maki
Kamae
Ukemi
Taihenjutsu gokui no kata
Aruki Waza
Mu To Dori
Taisabaki tobi
Uke Nagashi
Tsuki
Sanshin no kata
Kihon Happo

Chi ryaku no Maki
Keri no Daken Kihon
Hajutsu Kyu ho
Gyaku waza
Nage Waza
Ryu sui iki
Shime Waza
Torite Waza

Jin Ryaku no Maki
Suwari Gata
Keri Gaeshi
Ryote Dori
katate dori
Haibu Yori
Tsuki to keri
Nage Kaeshi
Tonso no Kata
Tsuki gata

Ten und Chi sind großten Teils einzelne Techniken (also z.b. ein omoteGyaku ohne irgendwelches vorbereiten nur der reine Handhebel)
Und Jin sind eigentlich nur Kata.

Lg
Micha

P.S. ich geb später noch nen Post mit Kritik ab wie Wildwater wollte.
-Michael May-

Bujinkan Dojo Wakagi Nürnberg http://wakagi.de/

#26 wildwater

    Stammgast

  • Members
  • 543 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Erde

  • Kampfkunst:
    Das Leben, Handtuchkampf, BBT
Offline

Geschrieben 24 März 2011 - 23:25 Uhr

@shava

Danke für die ausführliche Antwort :)

@gata

Thnx für den Link zu dem Video ! Ich finde ja so muss es sein und nicht anders.

Bearbeitet von wildwater, 24 März 2011 - 23:27 Uhr.

"Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen." (George Orwell)

"Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben." J.Rousseau

#27 Terao

    Stammgast

  • Members
  • 4.300 Beiträge
  • Interests:Militärgeschichte; psychologische, historische und soziologische Aspekte von Kampfkunst und -sport

  • Kampfkunst:
    Kendo
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 10:37 Uhr

Zitat

Thnx für den Link zu dem Video ! Ich finde ja so muss es sein und nicht anders.
Gut, verschiedene Sehgewohnheiten. Zu Techniken will ich mich auch gar nicht groß äußern, weil ich das nicht kann (auch wenn`s mich wundert, dass auch manch ein gestandener Bujinkanler die nicht bewerten kann oder will. Wie unterichtet Ihr denn dann einander??). Mal nur zur Ausführungsart: Da wurde ja zum ersten Video schon angemerkt, dass die durchaus flüssig, aber etwas lax und teilweise ein wenig "umständlich" wirkt, und die Distanzen oft nicht so recht stimmen. Das zweite find ich aber, ehrlich gesagt, von der "Umständlichkeit" her (hier: Akrobatik) nicht unbedingt besser. Und Laxheit vermeidet man auch nicht durch dramatisches Kopfwackeln.

Vielleicht mal an einem Beispiel: In diesem Thread wurde ein Video der Kukishin Ryu verlinkt. Achtet mal rein auf die Ausführungsart. Da stimmen die Distanzen, die Bewegungen sind möglichst minimalistisch und sparsam, und da ist auch nix lax. So kenn ichs eigentlich von jeder alten japanischen KK. Auch wenn sie sehr unterschiedlich sind und teilweise auch für Außenstehende merkwürdig aussehen, haben sie diese Aspekte doch gemeinsam. Und so ließen sich doch auch die Bujinkansachen ausführen.
(Nebenbei ist da ein Schwert auch ein Schwert. Aber das nur am Rande.)

Ist das nur Geschmackssache? Oder Gewohnheit? Wie "sollte" Bujinkan aussehen? Oder gibts auch da kein Richtig und Falsch?

Bearbeitet von Terao, 25 März 2011 - 10:47 Uhr.


#28 Daemonday

    Stammgast

  • Moderator
  • 1.384 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Obersteinbach
  • Interests:Kampfsport, Trainingswaffen bauen, Japanische Kultur, Fantasy, Lesen, zeichnen, Serien und Filme schaun, Metal und Rock

  • Kampfkunst:
    Bojewoje Sambo, Bujinkan Budo Taijutsu und historisches Fechten (früher Mal Kendo)
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 11:02 Uhr

Naja wenn man zeigen will wie man einer Technik durch Akrobatik entfliehen kann dan sollte man auch akrobatik zeigen.^^

Ansonsten gutes Bujinkan schaut nicht anders aus als gutes Koryu Training, wir haben nur mehr freiheiten und weniger ettikete.

Im allgemeinen kann man das aber schwer erklären, aber wie schon vor längerer Zeit gesagt kannst du gerne mal bei mir vorbeischauen und ich erklärs dir praktisch.^^ Ansich gilt das aber für jeden, ich kann garnicht genug Training bekommen.

Lg
Micha
-Michael May-

Bujinkan Dojo Wakagi Nürnberg http://wakagi.de/

#29 wildwater

    Stammgast

  • Members
  • 543 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Erde

  • Kampfkunst:
    Das Leben, Handtuchkampf, BBT
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 11:26 Uhr

@terao

Zitat

Gut, verschiedene Sehgewohnheiten

Ja das sicher. Ich kann und will auch die Techniken im einzelnen nicht bewerten, denn wie gesagt ich turne noch im BBT-Kindergarten rum.


Aber als "Werbemittel" bzw. zur "Präsentation" finde ich das 2 Video einfach stimmiger.

Bearbeitet von wildwater, 25 März 2011 - 11:30 Uhr.

"Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen." (George Orwell)

"Beleidigungen sind die Argumente derer, die unrecht haben." J.Rousseau

#30 OliKa

    Alter Hase

  • Members
  • 410 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Karlsruhe

  • Kampfkunst:
    居合道, 杖道, 剣術, 兵法
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 11:35 Uhr

Was haltet Ihr davon:


gruß
Oli
丸木を以って水月を知れ
一刀即ち万刀

#31 heavenlybody

    Stammgast

  • Members
  • 554 Beiträge
  • Geschlecht:männlich

  • Kampfkunst:
    Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu und Bujinkan Ninpo Taijutsu
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 11:54 Uhr

Wow - wart ihr fleißig!

Beitrag anzeigenGata sagte am 24 März 2011 - 00:24 Uhr:

Danke fürs posten.
Wie findest du es denn ?

Ich mag es vorerst mal mit Michas Worten kommentieren:

Beitrag anzeigenDeamonday sagte am 24 März 2011 - 09:44 Uhr:

Ich will über keinen herziehen, aber als Werbevideo ist das Teil nicht soo pralle.

Ich habe es nur durch Zufall gefunden und gepostet und von einem der "älteren" und hochgraduierten Trainer Deutschlands ist.

@Gatas-Video: Ich kenne das Video, hatten wir das nicht sogar hier schon mal? Naja, ich bin einfach kein Fan von "Akrobatik-Ukemi", das ist in meinen Augen immer nur Show, denn es funktioniert nicht, wenn Techniken sauber und vollständig durchgeführt werden, dann dient dir ein sauberes Ukemi als "Gesundheitsbewahrung".

Bearbeitet von heavenlybody, 25 März 2011 - 12:08 Uhr.

Kampfkünste sind Kulturgüter und Kampfkünstler deren Pfleger.

#32 Terao

    Stammgast

  • Members
  • 4.300 Beiträge
  • Interests:Militärgeschichte; psychologische, historische und soziologische Aspekte von Kampfkunst und -sport

  • Kampfkunst:
    Kendo
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 12:19 Uhr

Der Thread gefällt mir langsam richtig gut. Scheint so, als würden wir uns hier doch zumindest auf ein paar "Bewertungskriterien" einigen können.

Zitat

Was haltet Ihr davon:

Mal anhand der bisherigen Kriterien:

- Laxheit vs. Überdramatisierung: ok

- Distanzen: ok

- Flüssigkeit: ok

- Umständlichkeit: Abstriche im Waffenbereich.
Einiges ist schön direkt, aber manches scheint wieder umständlicher als nötig. Am deutlichsten find ich das bei den beiden Techniken ab 3:38: Beide Male macht der Bo-Mann eine Art Uchiotoshi (nach unten wegschlagen eines Angriffs). Gerade dabei ist aber das Zeitfenster zum Kontern extrem kurz (der Schwertmann merkt ja sofort, dass er sich in einer extrem verletzlichen Position befindet, und wird sein Schwert so schnell wie nur irgend möglich wieder auf seinen Gegner auszurichten versuchen). In so einer Situation den Stock nochmal den weiten Weg über den Rücken zu drehen, weckt dann doch wieder Zweifel am gesamten Kampfverständnis der Protagonisten.

#33 Daemonday

    Stammgast

  • Moderator
  • 1.384 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Obersteinbach
  • Interests:Kampfsport, Trainingswaffen bauen, Japanische Kultur, Fantasy, Lesen, zeichnen, Serien und Filme schaun, Metal und Rock

  • Kampfkunst:
    Bojewoje Sambo, Bujinkan Budo Taijutsu und historisches Fechten (früher Mal Kendo)
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 12:30 Uhr

Heavenlybody
Naja, ich bin einfach kein Fan von "Akrobatik-Ukemi", das ist in meinen Augen immer nur Show, denn es funktioniert nicht, wenn Techniken sauber und vollständig durchgeführt werden, dann dient dir ein sauberes Ukemi als "Gesundheitsbewahrung".[/quote]

Hmm ich würde sagen es funktionier seltenst und auch nur bei Leuten die man nachts wecken kann um sie einen Salto machen zu lassen. Wie bekannt sein dürfte haben wir ein recht großes Dojo und ich kenne da einen einzigen der das Kann wen ich einen Hebel durchziehe.
Deswegen würde ich sagen das das ein zurecht vernachlässigbares Thema ist.

@Terao
[quote]Einiges ist schön direkt, aber manches scheint wieder umständlicher als nötig. Am deutlichsten find ich das bei den beiden Techniken ab 3:38: Beide Male macht der Bo-Mann eine Art Uchiotoshi (nach unten wegschlagen eines Angriffs). Gerade dabei ist aber das Zeitfenster zum Kontern extrem kurz (der Schwertmann merkt ja sofort, dass er sich in einer extrem verletzlichen Position befindet, und wird sein Schwert so schnell wie nur irgend möglich wieder auf seinen Gegner auszurichten versuchen). In so einer Situation den Stock nochmal den weiten Weg über den Rücken zu drehen, weckt dann doch wieder Zweifel am gesamten Kampfverständnis der Protagonisten.[/quote]
Ich kann das Video gerade nicht ansehen da ich mim Handy on bin, aber so wie du das beschreibst würde ich sagen das das nur Sinn macht wenn der andere noch vorne gut geschütz ist (z.B. durch vorklappend er O Sode) so das ich über den Rücken den Schnittwinkel ändere um von hinten unter den Helm zu kommen.
Das Kenjutsu der Kukishinden Ryu geht ja meist von gerüsteten Kontrahenten aus. Da aber die wenigsten BBTler eine Yoroi besitzen schaut das halt oft seltsam aus.

Lg
Micha
-Michael May-

Bujinkan Dojo Wakagi Nürnberg http://wakagi.de/

#34 heavenlybody

    Stammgast

  • Members
  • 554 Beiträge
  • Geschlecht:männlich

  • Kampfkunst:
    Tenshin Shoden Katori Shinto Ryu und Bujinkan Ninpo Taijutsu
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 12:36 Uhr

Beitrag anzeigenDeamonday sagte am 24 März 2011 - 18:20 Uhr:

Grundsätzlich finde ich es nicht ungewohnlich unbewaffnet gegen einen bewaffneten vorzugehen. Ich kann vorher entwaffnet worden sein oder ähnliche Problematiken haben. Aber in diesem konkreten Beispiel finde ich das ganze auch ein wenig wirr, und es fällt unter den Bereich ,,Schwert als Hanbo´´ nutzen den ich so oft anprangere.

Ich stimme dir zu, obwohl, wenn ich mich recht erinnere, dann gibt es eine Kata in der Takagi Yoshin Ryu, wo Tori das Schwert von Uke als "Hanbo" nutzt, ich komme jetzt nur nicht auf den Namen.
Kampfkünste sind Kulturgüter und Kampfkünstler deren Pfleger.

#35 Den

    Stammgast

  • Members
  • 1.552 Beiträge
  • Geschlecht:keine Angabe

  • Kampfkunst:
    boxen+escrima
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 13:13 Uhr

Beitrag anzeigenOliKa sagte am 25 März 2011 - 11:35 Uhr:

Was haltet Ihr davon:


gruß
Oli
Falsche Distanzen, umständlich, schlechte Mechanik, gestelzt... (ohne in die Einzelheiten gehen zu wollen, und ich werde es auch auf Aufforderung nicht tun).

...

Den Link von Terao bekam ich net aufgemacht. Das Ursprungsvideo hinterließ folgenden Eindruck:
Fluss okay und die Leuts haben auch ne Vorstellung von ihrem Tun... dennoch hatte ich den Eindruck, dass diese Vorstellung nie auch nur ansatzweise überprüft wurde.

Gruß
Augen auf!

#36 GastKagami_*

  • Gast
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 14:53 Uhr

Nachdem ich wieder Ton habe, betrachtete ich die Videos jetzt einmal.

Das erste Video finde ich aus Bujinkansicht nicht schlecht, zeigt eben diverse Trainingsimpressionen. Fudô an der Wand ist
immer gut, da kann ich jetzt nicht meckern.^_^ Lediglich das mit den großen und kleinen Japanern ist so natürlich unhaltbar.
Das, was ich nun schlechtreden könnte, müsste man wohl schon direkt vor ort gesehen haben, da halte ich mich mal zurück.


Zitat

Die Waffensachen finde ich fast alle sehr sehr naja. Ich hab am Sonntag auch so geblockt und wurde
von der Ishi Zuki von Dinos Naginata so am Ellenbogen erwischt das ich dachte mein Arm ist gebrochen.
Das könnte jetzt aber auch mehr an Deiner Ausführung als am Block selbst liegen, der nicht gerade leicht ist. :P
Ich muss leider zugeben, dass ich selbst den Block auch ab und an schon (schmerzhaft) versaubeutelt habe. :blush:

Der von Gata (aus mir unbekannten Gründen) im Beitrag #15 eingestellte Clip (Kuroda Sensei) gefällt mir insgesamt sehr gut.




Terao sagte:

Vielleicht mal an einem Beispiel: In diesem Thread wurde ein Video der Kukishin Ryu verlinkt. Achtet mal rein auf die Ausführungsart. Da stimmen die Distanzen,
die Bewegungen sind möglichst minimalistisch und sparsam, und da ist auch nix lax. So kenn ichs eigentlich von jeder alten japanischen KK.
Auch wenn sie sehr unterschiedlich sind und teilweise auch für Außenstehende merkwürdig aussehen, haben sie diese Aspekte doch gemeinsam.
Ja, das ist genau der Eindruck, den ich mal bekam und der sich bis heute weiterhin festigt.


Deamonday sagte:

Ansonsten gutes Bujinkan schaut nicht anders aus als gutes Koryu Training, wir haben nur mehr freiheiten und weniger ettikete.
Wo im Bujinkan sieht es denn auch so aus, dass man es versehentlich mit einer Koryû verwechseln könnte ??? Ich will jetzt kein Koryû richtiger oder unrichtiger als Gendai aufwerfen,
sondern stelle diese Frage, weil ich keinen einzigen Lehrer kenne (inkl. Kunzmann, Zoughari, Hatsumi), wo ich das so unterschreiben würde, weshalb mich der Punkt sehr interessiert.


OliKa in Beitrag #30 sagte:

Was haltet Ihr davon:
Weniger viel - der Angreifer mit Schwert könnte oftmals genausogut mit der Faust angreifen, da er die Klinge eh nicht nutzt.

#37 Daemonday

    Stammgast

  • Moderator
  • 1.384 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Obersteinbach
  • Interests:Kampfsport, Trainingswaffen bauen, Japanische Kultur, Fantasy, Lesen, zeichnen, Serien und Filme schaun, Metal und Rock

  • Kampfkunst:
    Bojewoje Sambo, Bujinkan Budo Taijutsu und historisches Fechten (früher Mal Kendo)
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 15:34 Uhr

@Heavenlybody

Zitat

Ich stimme dir zu, obwohl, wenn ich mich recht erinnere, dann gibt es eine Kata in der Takagi Yoshin Ryu, wo Tori das Schwert von Uke als "Hanbo" nutzt, ich komme jetzt nur nicht auf den Namen.
Ich weis leider nicht die komplette Daisho Sabaki gata auswendig, aber ja es Gibt Kata aus Takagi yoshin ryu und auch aus der Gyokko Ryu in dennen man das Schwert des Gegners als Hanbo gegen ihn nutzt. Allerdings fallen mir da auf anhieb nur Kata ein bei dennen das Schwert im ungezogenen Zustand im Obi steckt.

Und ich finde es grundsätzlich nicht schlecht das Schwert als Hanbo zu nutzen, vorallem in Yoroi. Aber das sollte halt eher eine Notlösung sein und prozentual viel seltener Thema sein als die klassische ,,ich schlitz Uke auf´´ Kata ala Tsuki Kake.

@Terao
hab mir das Video nun angesehn und muss sagen das die meisten Jutaijutsu Sachen so klar gehen. Den Dakentaijutsu Inhalten fehlt das Leben, das kommt von zu weichen Schlägen oder auch der falschen Distanz. Bei den Waffensachen muss ich sagen die Distanz ist bei Schwert gegen unbewaffnet (mu to dori) ziemlich nahe so das Uke Tori einfach spalten könnte. In den kata sind die Distanzen eigentlich weiter was Uke zwingt einen Schritt zu machen.
Die Distanz Schwert gegen Schwert finde ich auch zu nahe. Bei der Naginata gegen Schwert sache finde ich das noch schlimmer.

@Wildwater
hier die Kritik

0.30 das Reiho ist schlampig gemacht, Ok das schaut bei uns oft nicht anders aus, vorallen da wir viele Anfänger haben, aber für ein Video hätte man das schon besser machen können.
Desweiteren bemängel ich mal wieder die Kleidung, insbesondere diese Punkte.
-einige tragen keinen Kimono
-die meisten tragen keinen Aufnhäher
-ich glaube zu sehen das nicht alle Mädels nen roten Gurt tragen?
-Kopfbedeckungen im Dojo find ich schmu

0.44 Was sind das für komische Übungen? schaut aus wie Ura Gyaku Dori, Omote Gyaku dori und Omote Gyaku Tsuki. Allerdings alles mit einem seltsamen Jodan uke und absolut seltsamen Sabaki.
Für mich schaut das aus als würde man einen ausgestreckten und lockeren Arm wegblocken und 5 Minuten später den anderen Arm hebeln. wobei der Hebel bei vielen nicht sehr hebel mässig aussieht.

1.14 schaut bisel nach nem Ganseki aus, nur ist da null Kontrolle weswegen uke auch einfach so wegrollen kann. Und auch die nachfolgenden Techniken schauen für mich alle nach zuviel flow aus. Es ist ja ganz gut ohne Kraft zu arbeiten, aber man muss es nicht übertreiben. Wenn man mit gebrochenen Gleichgewicht schon im Hebel liegt ist es ziemlich dämlich nicht auch zu hebeln.

1.25 die ganzen Schwert gegen unbewaffneten Sachen schauen für mich alle sehrlasch aus und Uke lässt irgendwie alles mit sich machen. Klar muss er mitspielenwegen der Klinge und weil man bestimmte Sachen im normalen training lediglich andeutet, aber das schaut mir zu sehrr nach Puppetmaster aus. Es könnte natürlich auch sein das zumindest ein Teil davon feeling Übungen sind, aber diese in ein Werbevideo zu packen wäre eher kontraprudoktiv, da es da null um technik sondern um reines Körperbewusstsein geht.

Danach wiederhohlen sich die Sachen die ich schon erwähnt habe. Und bei einigen liegt das sichtlich daran das sie anfänger sind, aber es fehlt mir einfach unheimlich oft das leben.

Lg
Micha
-Michael May-

Bujinkan Dojo Wakagi Nürnberg http://wakagi.de/

#38 Kairyo

    Regelmäßig hier

  • Members
  • 56 Beiträge
  • Geschlecht:keine Angabe

  • Kampfkunst:
    Bujutsu
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 15:42 Uhr

Takagi Yoshin Daisho Sabaki

zB.:

4. Ran Gaku
8. Keraku / Kake Otoshi

Hier wird die Saya gengen den Ellbogen gedrückt.

#39 Daemonday

    Stammgast

  • Moderator
  • 1.384 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Obersteinbach
  • Interests:Kampfsport, Trainingswaffen bauen, Japanische Kultur, Fantasy, Lesen, zeichnen, Serien und Filme schaun, Metal und Rock

  • Kampfkunst:
    Bojewoje Sambo, Bujinkan Budo Taijutsu und historisches Fechten (früher Mal Kendo)
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 15:45 Uhr

Zitat

Das könnte jetzt aber auch mehr an Deiner Ausführung als am Block selbst liegen, der nicht gerade leicht ist. :P
Ich muss leider zugeben, dass ich selbst den Block auch ab und an schon (schmerzhaft) versaubeutelt habe. :blush:
naja mein Block war mies, und Dino hat halt durchgenukt. Ich wollte also lediglich darauf hinweisen das man mit so einem miesen Block bei einem echten Angriff aufs Maul bekommt.

Zitat

Wo im Bujinkan sieht es denn auch so aus, dass man es versehentlich mit einer Koryû verwechseln könnte ??? Ich will jetzt kein Koryû richtiger oder unrichtiger als Gendai aufwerfen,
sondern stelle diese Frage, weil ich keinen einzigen Lehrer kenne (inkl. Kunzmann, Zoughari, Hatsumi), wo ich das so unterschreiben würde, weshalb mich der Punkt sehr interessiert.
Immer dan wen man ordentlich trainiert. Das einige was sehr markant ausfällt ist das es in den Koryu die ich kenne deutlich mehr ettikete gibt. Aber das ist in den meisten Gendai Systemen der fall.

Ansosnten ist in beiden das selbe wichtig.

Distanz

Timing

Rythmus

Lg
Micha
-Michael May-

Bujinkan Dojo Wakagi Nürnberg http://wakagi.de/

#40 Shava

    Stammgast

  • Lehrende und Funktionäre
  • 2.364 Beiträge
  • Geschlecht:männlich
  • Wohnort:Frankfurt
  • Interests:Japanologiestudium
    Kanze-Ryû Nô

  • Kampfkunst:
    香取神刀流
Offline

Geschrieben 25 März 2011 - 16:32 Uhr

Was mir bisher oft bei BBT-Videos aufgefallen ist, ist dieses typische "Schmerz-Reenactment", soll heißen, dass bei einer Technik der Gegner dann irgendwelche komischen Konsequenzen einer angebrachten Technik simuliert und dann damit gearbeitet wird. Das beinhaltet Dinge wie vorbeugen, in die Knie gehen usw. usf.
So etwas habe ich bei koryû und auch bei den gängigen Gendai-Stilen noch nie gesehen. Mein Eindruck bei koryû-Techniken ist eigentlich stets der gewesen, dass die Techniken final sind, es also kein Reenactment und anschließendes Nachgehen braucht. Das macht auch Sinn, denn bei Waffentechniken wird nicht gespielt. Bei waffenlosen Techniken wird der Gegner zumeist ohne Kompromiss unter Kontrolle gebracht und nicht noch rumgespielt.
Das war es auch, was ich mit "Ernsthaftigkeit" meinte. Wenn ich eine Technik ausübe und dann lachs weitergehe und den Gegner nicht kontrolliere... naja, was genau wird da trainiert? Kontrolle ist wichtig.

Was die Etikette angeht, so kann das natürlich jeder halten, wie er will, aber man muss sich immer vor Augen halten, wofür die Etikette beim An- und Abgrüßen steht und ob man das wirklich vernachlässigen oder verschludern will.


Was die Frage "unbewaffnet gegen Schwert" angeht, so ist es natürlich nicht verkehrt, zu üben, was man machen kann, wenn einem die Waffe verloren gegangen ist... das ist ja aber nicht passiert, sondern es wurde demonstriert, wie man mit einer Waffe gegen einen Unbewaffneten kämpft... das halte ich für Murks, das braucht man nicht üben. Ein Schwert ist eben kein Polizei-Stock und demnach nicht unbedingt dazu geeignet, Gefangene zu machen. Da hat dann der Waffenlose das Nachsehen! Hab ich ein Schwert und mein Gegner greift unbewaffnet an, dann brauch ich doch da nicht rummachen...


Was das von Terao verlinkte Video angeht, so finde ich die gezeigten Sachen um einiges besser - oder ausgereifter - als den Großteil der BBT-Sachen, die ich bisher gesehen habe.
Generell ist es aber immer schwierig Dinge per Video zu beurteilen, weil man a) die Intention dahinter zumeist nicht kennt und b) nicht direkt nachfragen kann, bzw. die Technik mit dem Körper erfahren. Der Umstand, dass man Fehler in einer Technik körperlich aufgezeigt bekommt, ist ein großer Pluspunkt und etwas, was ich bei meinem Training schätze. Wichtig ist mir dabei aber, dass es kein "Du machst das, dann mach ich das oder das oder das" ist, sondern ein "Du hast dort eine Öffnung und in die gehe ich dann hinein", das Ergebnis des Fehlers also reproduzierbar bleibt.
あら恥かしや我が姿。はや人々に見えけるぞや。あの灯火を消し給へとよ。
.
"Allein sind die Menschen noch annehmbar, doch wenn sie Cliquen bilden, fangen sie an, zu verblöden. Sie verfallen dem Gruppenwahn. Sie sind so sehr darauf aus, in Gruppen zu verblöden, dass sie dafür extra Vereine gründen und Mitgliedsbeiträge bezahlen. [...]" (Sawaki Kôdô)