@terao:
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Ja, danke! Wird wohl wirklich die Mischung sein. Wie läuft sowas dann ab? Können beide jederzeit ihr Spiel verlangsamen oder beschleunigen? Dadurch wirds sicherlich nochmal um einiges interessanter und komplexer. Außerdem wird man so eher gezwungen, wirklich aufeinander zu schauen und sich aufeinander abzustimmen.
die musik gibt dir einen rhythmus vor. manchmal reagiert die musik auf das geschehen im roda, manchmal regieren die spieler auf die musik.
geht aber auch ohne musik

. musst halt gucken, was dein partner macht (sollst ihn ja eh nicht aus den augen lassen). kannst dann rausgehen (bei uns gab es die möglichkeit, wenn das spiel zu intensiv wurde oder wen mensch sich ein wenig erholen wollte, im roda kreise zu gehen. der partner folgt der einladung und geht hinterher. immer auf der hut vor einem überfall

. im angola werden andere chamadas (rufe) verwendet.
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Wobei mir Angola fast noch besser gefällt. Ist zwar langsamer, aber dafür spielen die Leute da wirklich zusammen. Bei den schnellen Sachen hab ich oft, auch wohl von guten Leuten (Videos, Live-Aufführungen) ein eigentlich wenig aufeinander bezogenes Tricksen in weitem Abstand gesehen, das dann eher zwei gleichzeitig stattfindenden Solo-Darstellungen entspricht. Sowas find ich albern.

das sind die klassischen stereotypen

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angola wird häufiger langsam gespielt. wirds schneller ist auch meist vorbei

. dann sitzt einer auf dem hintern und der andere hat seinen "punkt" gemacht. die können also auch schneller spielen.
während die schnellen regionalistas auch langsamer spielen können und auch wesentlich näher zusammen

. wird für shows so nicht gezeigt, weil die leute eher spektakuläre akrobatik verlangen/sehen wollen (und dann dafür auch bezahlen). im roda gibt es verschiedene spielweisen, die mit der musik interagieren. es gibt langsame spiele, es gibt schnelle spiele, es gibt kämfperisches spiel, es gibt akrobatisches spiel, es gibt spiel für touristen, ...
für show wird normalerweise das akrobatische spiel gezeigt (benguela). in unserer gruppe wurde so gespielt, dass berührt werden konnte. deshalb wich mensch dann besonders gerne aus. andere gruppen sehen das aber anders.
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Keine Ahnung, aber als Laie denk ich mal, dass es da ab ner bestimmten Geschwindigkeit einfach Grenzen des Möglichen gibt. Selbst hier im Video wird es, wenn es schneller wird, ein wenig abständiger und solipsistischer. Halt ein Kompromiss.
diese bewegung ist jetzt sozusagen ein "drill". eine "abgesprochene" folge von bewegungen. die kann in ihrer geschwindigkeit ganz schön schnell werden. meist rücken die leute dann aus vorsicht auseinander. wenn aber 2 gute leute in der entsprechenden laune aufeinander treffen, geht das ganz schön ab.
wie gesagt: 1x musste der mestre mit dem berimbau dazwischen hauen, weil ihm die verletzunxgefahr zu gross wurde (war schliesslich eine capoeira-show während eines workshops).
@vagabunt:
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Ich kann nicht einmal 20 Sekunden in einer einigermaßen hohen Brücke stehen!
übung macht den meister. für die queda des rins habe ich 3 jahre gebraucht. versuch mal in der brücke ein bein hochzunehmen. das zwiebelt richtig

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ach ja - in der brücke darauf achten, dass die knie nicht nach aussen "fallen", sonst leiden die gelenke.
Bearbeitet von big X, 04 April 2011 - 18:26 Uhr.