Todesfall bei Discobesuch...
#1
Geschrieben 03 Mai 2011 - 11:04 Uhr
wie die FAZ berichtet, kam es am 29.04.2011 in einer Frankfurter
Discothek zu einer Auseinandersetzung zwischen
den Türstehern und einem Gast bei der dieser tödlich verletzt wurde.
http://www.faz.net/s...n~Scontent.html
gruss Hai
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****
#2
Geschrieben 03 Mai 2011 - 13:04 Uhr
Ich schäme mich für meine Branche:excl:
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......
#4
Geschrieben 26 Mai 2011 - 16:23 Uhr
now we finally have a voice
and no one says a fu**ing word.
so let's scream as loud as we can
and make it fu**ing break,
and let nothing stand in our way.
"Revival Never Goes Out Of Style" - Walls Of Jericho
#5
Geschrieben 27 Mai 2011 - 07:45 Uhr
Akzeptieren kann ich Sicherheitsdienste bei Großveranstaltungen, ansonsten setze ich auf "Selbstreinigung" durchs Publikum.
www.kendo-luebeck.de
#6
Geschrieben 27 Mai 2011 - 09:39 Uhr
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#7
Geschrieben 27 Mai 2011 - 10:34 Uhr
Zitat
#8
Geschrieben 27 Mai 2011 - 14:36 Uhr
Aber im Prinzip bin ich da bei dir. Das Publikum bestimmt ganz sicher auch die Auswahl des Sicherheitspersonals.
Wobei ich ja - wie gesagt - auch persönlich Leute kennen, die Securityjobs haben und das sind eigentlich gar keine aggressiven Menschen, eher ziemlich smarte Leutchen. na gut, aber die stehen eben dann nicht auf solchen Veranstaltungen... Aber dafür auf der Wies´n und da hat man ja auch gerne mal ein weniger nüchternes und doch aggressives Klientel...
now we finally have a voice
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"Revival Never Goes Out Of Style" - Walls Of Jericho
#9
Geschrieben 04 Juni 2011 - 15:07 Uhr
Ich arbeite im Nebenjob für einen Sicherheitsdienst, welcher vor allem Gemeindepatrouillen durchführt.
Wir sind bei dieser Aufgabe der Gemeindpolizei unterstellt und müssen uns jeweils bei denen an und abmelden.
Mein Chef bildet bei der Zürcher Polizei das Modul Private Sicherheitsdienste aus. Ist auch ein hohes Tier bei der Militärpolizei.
Das Gute und gleichzeitig die Krux, wie man so schön sagt, ist das breite Feld welches private Sicherheitsdienste heutzutage abdecken.
Ein Security kann alles sein! Ein absoluter Spezialist, welcher in seinem Feld es mühelos mit den staatlichen Sicherheitsorganen aufnehmen kann, und diese in vielen Fällen auch topt, oder eine gehirnamputierte, anabolikaverseuchte Matschbirne welche Security nicht mal richtig ausschreiben kann!
In der Schweiz zeichnet sich eine sehr positive Tendenz ab. Sicherheitsdienste müssen Minimumnormen erfüllen, welche von der Polizei geprüft werden(Ausbildung, Rekrutierung etc.)zwei eidgenössische Fachausweise sind bereits vorhanden und für die unseriösen Firmen wird es immer schwieriger konkurrenzfähig zu bleiben.
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......
#10
Geschrieben 24 Juni 2011 - 18:59 Uhr
Ich bin dazu ausgebildet Sicherheitskonzepte zu erstellen, Kunden bei der Anschaffung von Brandmeldeanlagen, Einbruchmeldeanlagen und Baulichen Massnahmen zu beraten und außerdem auch dazu befähigt Eventschutz, Ojektschutz, Werttransporte und Personenschutz durchzuführen.
In der breiten Masse wird man aber gern mal mit dem kleinen Türsteher der 4x im Monat an der Tür der Dorfdisco steht gleichgesetzt.
Ich bin ja heil Froh das §34a GewO den größten Teil der Deppen aussortiert, aber denoch schaffen es immer wieder ein paar durch die Prüfung und versauen einem dan das Gewerbe.
Lg
Micha
#11
Geschrieben 25 Juni 2011 - 17:10 Uhr
Deamonday sagte am 24 Juni 2011 - 18:59 Uhr:
Also nur mal so aus reiner Neugierde nachgefragt:
Du wärst dann also der, welcher aus gegebenem Anlasse die Türsteher etc. auswählt und sie danach entsprechend instruiert;
wie machst Du das?
übrigens: ich bearbeite meine Beiträge grundsätzlich solange das möglich ist ...
#12
Geschrieben 27 Juni 2011 - 17:14 Uhr
Aber theoretisch muss man den passenden Türsteher für das passende Ambiente finden. Für eine Metalbar, Rockfabrik usw. bietet es sich an wenn der Türsteher mit der Szene vertraut ist und evtl. auch eine ähnliche Optik mitbringt.
Bei einer stark von Osteuropäern frequentierten Einrichtung bietet es sich an einen Türsteher zu haben der optisch passt und im optimalfall sogar die vorherschenden Sprachen spricht.
Sollte die Dienststelle für mehr als eine Kraft bezahlen empfielt es sich dringend mindestens eine Frau und einen Mann im Personal zu haben, zum einen lassen sich männer leichter von Frauen beschwichtigen, zum anderen bekommt man als Mann schon mal besonderen Stress mit weiblichen Agresoren.
Ansonsten gilt eigentlich das übliche:
Das Personal sollte gepflegt rüberkommen, höflich und zuvorkommend aber bestimmt sein und sich seiner rechtlichen Möglichkeiten bewusst sein.
Regelmässige Fortbildungen und Auffrischungen sowie Sportlichkeit und einen gewissen Bildungsstand sind natürlich auch sehr wünschendswert.
Soweit die Theorie.
Praktisch schaut es aber so aus das diejenigen die von dem Gewerbe richtig Ahnung haben ins Manegment, in die Beratung oder selbstständig werden. Oder sie arbeiten für Firmen wie Siemens aber bei weitem nicht an der Discopforte.
Selbst auf der Reeperbahn (der bestbezahltesten Gegend für Türsteher innerhalb der BRD) lässt sich kein Vermögen verdienen, die Gefahr steigt dahingegen aber extrem.
Das größte Problem ist der Konkurenzkampf und die Publicity. Seriöse Firmen wollen sich ihren Ruf nicht mit Türsteherrei versauen und machen dies wen überhaupt durch abgegrenzte Tochterfirmen oder Subs. Und die weniger Seriösen Firmen versuchen sich gegenseitig halt am Preis zu unterbieten und dasseltenst auf Kosten des Gewinns für das Unternehmen sondern eher auf Kosten der Leistung und dem Verdienst des Sicherheitspersonals.
Lg
Micha
#13
Geschrieben 01 Juli 2011 - 08:59 Uhr
DfnSake sagte am 27 Mai 2011 - 14:36 Uhr:
Weil sie billig sind? Den Blödmann aus der Hose hängen lassen und Kiddies den Eintritt verwehren machen viele für umsonst. Und wenn du solchen auch noch ein paar €'s zahlst - freun sie sich umsomehr.
Deamonday sagte am 27 Juni 2011 - 17:14 Uhr:
Sollte der Auftraggeber nur eine Kraft bezahlen empfiehlt es sich den Auftrag abzulehnen. Dazu bräuchte man aber als Unternehmer Eier in der Hose, was die wenigsten "Nur-§34-geprüften-Arbeitgeber" haben. Sollte man für einen solchen Verheizer arbeiten - Maximales arbeiten an der Eigensicherung. Lediglich lächelnd an der Tür stehen - alles reinlassen - bei Ärger beobachten und Polizei ggf. mit Diensthandy verständigen. Ist das Guthaben des Diensthandys mal wieder nicht aufgeladen - nächstes Telefon suchen. Warum das eigene Handy für dienstliche Zwecke nutzen bei so einem beschissenen Arbeitgeber und noch beschisseneren Auftraggeber? Solche Verheizer sollte man an ihrem eigenen Blut ersticken lassen.
Zitat
Sollte ja jetzt eigentlich nicht mehr ganz so einfach sein da der Mindestlohn im Sicherheitsgewerbe gilt...
Bearbeitet von qfunce, 01 Juli 2011 - 09:00 Uhr.
#14
Geschrieben 01 Juli 2011 - 17:13 Uhr
Zitat
Zitat
Lg
Micha



