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Kreuzheben


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6 Antworten in diesem Thema

#1 Manila

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Geschrieben 25 Juni 2011 - 21:07 Uhr

Hallo,

trainiere jetzt wieder seit einem guten halben Jahr wieder zweimal die Woche im Studio. Jetzt hab ich Kreuzheben in mein Programm aufgenommen. Die Technik ist lt. einem Sportlehrer in Ordnung. Allerdings bin ich nach dem Kreuzheben erstmal so zwei Tage kaputt.
Mir tut mein Rücken nicht weh, aber ich bin körperlich schon recht schlapp. Kann das sein. Wie sind eure Erfahrungen?

Gruss und schönen Sonntag.

#2 k.-g.beck-ewerhardy

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Geschrieben 26 Juni 2011 - 18:10 Uhr

Kann bei einer neuen Übung - auch vom eigenen Alter abhängig - schon mal vorkommen. Wie oft ist Dir das denn schon passiert?

#3 Carsten San

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Geschrieben 27 Juni 2011 - 09:39 Uhr

Kreuzheben kann man genauso wie zb. Kniebeugen nicht mit den anderen Übungen vergleichen. Die meisten Muskelaufbauübungen betreffen ja nur die lokale Ausdauer, also die Übung beschränkt sich auf wenige Muskelpartien. Da kann der Bizeps bei den Curls noch so brennen, die wenigsten kommen davon überhaupt ins Schwitzen. Beim Kreuzheben kann man dann schon eher von einer globalen Ausdauerleistung sprechen, da sie ja so ziemlich alle Muskelgruppen miteinbeziehen. Da wird dann auch der Kreislauf gefordert und das schlaucht natürlich. Auch die Regeneration der Muskulatur zieht sich länger hin, der Körper braucht umso länger, je mehr "Baustellen" er hat.
Solang es keine bedenklichen Züge annimmt, würde ich einfach so weiter machen und die Herausforderung annehmen. Wenn man das Training anzieht, braucht man immer einige Wochen Eingewöhnungszeit. Sorgen würde ich mir erst machen, wenn auch diese Eingewöhnungszeit an der Lage nichts ändert.

Bearbeitet von Carsten San, 27 Juni 2011 - 09:41 Uhr.


#4 Lindener

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Geschrieben 29 Juni 2011 - 13:27 Uhr

Man, das ist doch das geile am Kreuzheben. Die Übung bringt dich richtig nach vorne, weil sie den ganzen Körper beansprucht. Aber entsprechend platt bist du hinterher auch.
Du musst nur darauf achten, dass du die Übung so machst, dass du sie bei aller Anstrengung auch noch sauber ausführen kannst. Tust du das nicht, wird die Sache gefährlich für den Rücken. Also, lass am Anfang immer einen Kumpel kontrollieren, ob du die Bewegung sauber ausführst. Wenn das der Fall ist, ist Kreuzheben so mit das Beste, was du für deinen Körper tun kannst.
Übrigens, wer nach dem Kreuzheben nicht platt ist, hat was falsch gemacht. Das muss so sein oder du hast eine Trainingseinheit verplempert.
Schreib nicht alles, was du weisst,
glaub nicht alles, was du liest
und lächle über den Rest!

#5 Wang Lun

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Geschrieben 05 Januar 2012 - 11:43 Uhr

Hallo,
dazu hätte ich noch eine Frage. Ist es sinnvoll, zuerst einen Satz zum Aufwärmen zu machen, wenn ich gerade das Gewicht auf das mir momentan mögliche (sinnvoll mögliche) Maximum gessteigert habe. D.h. 15 Wiederholungen mit wenig Gewicht und dann 3 mal 8 mit hohem Gewicht.
Viele Grüße
WL

#6 FragenAnsLeben

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Geschrieben 05 Januar 2012 - 12:12 Uhr

Ich habe in den letzten Jahren viel Kraftsport gemacht. Grad eben die Kraftdreikampfübungen. Ich war nach jedem Training platt. das hört auch nicht auf. der Sinn ist ja, dass man sich nicht dran gewöhnen soll. Sobald man ein Gewicht gut bewältigt, soll es ja erhöht werden. Schreitet man voran, kommt in höhere Gewichtsbereiche ist man auch dann noch platt, wenn man mal etwas weniger genommen hat, als man schaffen könnte. Muskelkater ist sehr stark.
ist normal. Nicht umsonst bewegen sich Bodybuilder und Kraftsportler so behäbig. Deshalb oft Split-Programme. ist man erstmal Fortgeschritten kann die Regenation einer beanspruchten Muskelgruppe eine Woche dauern.

Ich mache jetzt wieder 2 mal ind er Woche Kampfsport und muss erst noch sehen, wie ich es mit den Einheiten im Fitnessstudio kombiniere. Die langen Regenationszeiten, die man beim Kraftsport hat, kann ich mir ja jetzt nicht mehr leisten.

Insgesamt ist es aber shcon so, grad die Grundübungen im Kraftsport sind ziemlich effektiv. Wer es Rückenmäßig verkraftet sollte auch Umsetzen mit oder ohne Ausstoßen üben.

#7 Luggage

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Geschrieben 05 Januar 2012 - 14:33 Uhr

Beitrag anzeigenWang Lun sagte am 05 Januar 2012 - 11:43 Uhr:

dazu hätte ich noch eine Frage. Ist es sinnvoll, zuerst einen Satz zum Aufwärmen zu machen, wenn ich gerade das Gewicht auf das mir momentan mögliche (sinnvoll mögliche) Maximum gessteigert habe. D.h. 15 Wiederholungen mit wenig Gewicht und dann 3 mal 8 mit hohem Gewicht.
Mich irritiert, wie man schon von Steigerungen bei komplexen Übungen wie dem Kreuzheben sprechen kann, ohne was von Aufwärmsätzen zu wissen. Ich hoffe, du weißt wie man Deadlifts richtig ausführt und hast dir genügend Zeit genommen, die Technik zu lernen, ohne dich gleich mit zuviel Gewicht zu überlasten. Kreuzheben ist so ziemlich die riskanteste Kraftübung und will sorgsam gelernt und vorbereitet werden. Man überlastet sich selbst bei guter Technik leicht, wenn das Bindegewebe auf die hohen Lasten nicht vorbereitet wurden - das merkt man aber erst, wenn es schon zu spät ist.

Falls es nicht klar wurde: Ja, Auwärmsätze sind bei schweren Kraftübungen absolut notwendig und sinnvoll. Es gibt auch Studien, die belegen, dass nach einem Aufwärmsatz mit ca. 60% der Ziellast mehr geleistet werden konnte, als ohne Aufwärmsatz. Je nachdem wie schwer du arbeitest, solltest du ausgiebig aufwärmen. Das heißt erst allgemeinen Warmup, zB 10 min auf dem Laufband, um den Kreislauf hochzubringen, die Muskulatur zu durchbluten und die Gelenke zu schmieren. Dann spezifisches Aufwärmen in form von Armekreisen, Rücken mobilisieren ("Katze-Kuh", Standwaage, einige Rotationen etc.) und so weiter - das versorgt die betroffenen Gelenke nochmal mit Gelenksschmiere und aktiviert die Tiefenmuskulatur, was das folgende Training risikoärmer macht. Jetzt erstmal nur mit der Stange den Bewegungsablauf üben, um reinzukommen und anschließen 1-3 Aufwärmsätze mit steigendem Gewicht, bis du zu den Arbeitssätzen kommst. Je schwerer das Zielgewicht, desto mehr Aufwärmsätze.