@Den :
Sage mir, warum ist Goethes Schaffenswerk Kultur ? Weil´s Leuten gefällt ? Weil´s teilweise die
deutsche Sprache mitgeprägt hat ?
Geauso kann man auch an deine Frage aus meiner Sicht herangehen .
KK ist deswegen Kultur weil sie ein großen Teil der japansichen Mentalität mit geprägt hat über die
Jahrhunderte.
Es ist Kultur, weil sie eben mit ihren strengen Dojoregeln einen Teil der alten japansichen Welt in
die Moderne rettet. Ohne diesen "alten Unterbau" würde auch ds Verständnis für viel andere Künste
verloren gehen. sei es die Kusnt der Schwertschmiede, der Bogenbauer, der ALckmeister bis hin zum Ikebana.
Japansiche Künste haben sich schon immer gegenseitig befruchtet. Zerstört man eine zu stark, kann das fix heftige Auswirkungen auf eine andere haben und ehe man sich versieht ; Nichts mehr da, das kulturelle Gut verloren.
Wer diese Verkettung nicht glauben will : Nehmt eine einfach Schwertmontierung. Lackarbeiter, Geschichten die erzählt werden
ein Myriade von verschieden Künsten die dort versammelt sind plus großenteils alte Üebrlieferungen die auf den zierraten erzählt werden.
Wäre die Schwertkultur weg, dann würde man all diesen Sektoren einen heftigen Schlag versetzen.
Wieder würde ein Teil der Kultur im Nichts verschwinden.
Genau das wäre übrigens wirklich fast schon zweimal passiert ; Der Verlust an wissen in diesen doch recht kurzen Zeiträumen war imens.
Das heißt die Bewahrung des Alten ist großenteils auch simple, vollkommen unsentimentale
Wissenssicherung.
Du fragst indirekt nach der Veränderbarkeit : Nein die kann es im großen Masstab nicht geben, denn dazu müßte sich die dazugehörige Welt ändern. Das kann sie aber nicht mehr, weil sie so schon über 100 Jahre nicht mehr
existiert. D.h. mit unseren traditonellen KK´s verhindern wir sozusagen, ds die alte Welt komplett
verschwindet und mit ihr ein großer Teil des Verständnisses für die schönen Dinge.
Etwas großartig zu verändern hätte aus meiner Warte die gleiche Qualtiät Goethes Faust mal eben auf modern zu trimmen
Man kann darin lesen, es benutzen, aber starke Veränderungen würden das Werk kaputt machen.
Das heißt das besthen auf der Form sichert alte Kultur und altes Wissen. Ds es funktioniert sieht man daran, das in japoan im gegnsatz zu Europa noch viele alte Künste fröhlich am blühen sind, obwohl die eigentliche grundlegende Kultur verschwunden sit.
D.h. mit dieser starren haltung ahben wir diese kulturgüter über die zeit gerette und sozusagen konserviert.
Genau deshalb bin ich was Dojoregeln angeht auch eher ein hardliner. Weil mir etwas an der Kultur liegt.
Bearbeitet von KAJIHEI, 04 August 2011 - 06:10 Uhr.