Fette Kampfkunstmeister
#21
Geschrieben 13 August 2011 - 22:14 Uhr
Ich denke ein Trainer sollte auch ein körperliches Vorbild sein. Auch wenn er nicht mehr in den Ring steigt etc. Klar gibt man im Alter ab, kein Thema. Übergewicht ist aber etwas was alt und jung vermeiden können.
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......
#22
Geschrieben 14 August 2011 - 05:56 Uhr
Den klang dieses nervenden Instruments kenn ich gut genug, weil ich nämlich zur Fraktion der Runden gehören !
Und nein wir haben kein Schmackes drauf. Komisch wie ich dann mein Job machen kann....
Und ja Dicke sind miese Techniker ; Wow, dann hab ich mein dan für miese Techniken bekommen.
Und stimmt die Konditon ist grundsätzlich Mist : Oi Gewalt, wie kann ich dann quer durch Berlin mti dem Rad fahren ohne ohnmächtig runterzukippen... ( Und das nicht im Eiesrchaukelschneckentempo )
Und ja, Dicke sind unbeweglich : Das ich icht Lache : Sitz mal in der Togi-Komei oder macht mal Yoga..
Könnt ihr nicht ? Ich schon...( Unser Rama Tengu erinnert sich doch noch an die Bequeme der Position..hi, hi )
Wer als Schüler damit ein Problem hat : Der darf gerne gehen, den ich las mit mir nicht über meine Statur diskutieren, und wer nur dünne Leute respektiert ist nicht immer aber zumeist ein Idiot, und Idioten unterrichte ich ebenfalls nicht.
Falls jetzt kommen sollte : Du bist dann ne Ausnahme : Ne, bin ich nicht. Ich kenn da einige Leutchen die ebenfalls rund und fit wie ein Turnwschuh sind. Genauso kenn ich genügend Hungerharken die man wahrhaftig wegniesen könnte.
Die Statur hat nichts mit der KK-Tauglichkeit zu tun.
Was den Vergleich mit den Japanern angeht : Ähm, wie wär´s damit komplett anderer Phsyognomie, komplett andere Lebensweise...
Die mit Europäern zu vergleichen staturtechnisch : Äpfel mit Datteln vergleichen.
So und damit ihr wisst wer euch diese Dinge unter die Nase gerieben hat. Ein im Augenblick etwas verärgerter dicker 125 kg
Onkel Kajihei mit knappen 2 m Lebendgröße....
Mahlzeit
Bearbeitet von KAJIHEI, 14 August 2011 - 06:13 Uhr.
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#23
Geschrieben 14 August 2011 - 06:11 Uhr
in meinem männlichkeitsverständniss passt ein gewisses geiwcht und eine passende statur eben mehr rein als klein und schlank. ich erkene gerade ich sollte mir einen dicken sensei suchen .-)))))))))))) spass beiseite ich denke das bild des ungelenken dicken bekommt man wohl nicht aus den köpfen .ich war im übrigen schon immer dick auch als kind . aber auch sehr bewegungsfreudig und hatte immer gute noten in sport und war nicht schlechter oder besser als viele meiner dünnen kollegen .
aber ich fange jezt an zu zweifeln. eventuell waren die noten nur mitleidsbekundungen. und eventuell ist das was ich im kk sektor bisher an graduierungen usw bekommen habe ja auch nur eine bekundung von mitleid und keine bestätigung meiner bisherigen fähgigkeiten????
#24
Geschrieben 14 August 2011 - 06:23 Uhr
Bearbeitet von pugilism, 14 August 2011 - 06:25 Uhr.
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......
#25
Geschrieben 14 August 2011 - 06:59 Uhr
Wo ist bitte der Aufschrei über dünne Couachpotatos ? Wo die Empörung über abgrund tief hässliche unästhetische hühnerbrustbewehrte Kerlchen am Strand ?
Nirgens zu sehen
Ganz im Gegenteil : Bulumiebewehrte Bohnestangen werden per Modelltum ala Mumie Laberfeld zu Schöhheitsikonen stilisiert.`
Es ist ein extrem einseitiges Spielchen mit einer sehr deutlich zu erkennenden Tendenz bei dem ich nicht gedenke ohne zurückzuschlagen mitzuspielen.
D.h. Der "Normalo" was auch immer das sein soll, ich halte mich nämlich für normal, ist eigentlich uninteressant in dem Kontext.
Grummel
Kaji
Bearbeitet von KAJIHEI, 14 August 2011 - 07:00 Uhr.
Meine Beiträge sind mein geistiges Eigentum. Ich untersage hiermit ausdrücklich die Weiterverbreitung in anderen Foren ohne mein Einverständnis.
#26 Gastblauvogel_*
Geschrieben 14 August 2011 - 07:09 Uhr
KAJIHEI sagte am 14 August 2011 - 06:59 Uhr:
Wo ist bitte der Aufschrei über dünne Couachpotatos ? Wo die Empörung über abgrund tief hässliche unästhetische hühnerbrustbewehrte Kerlchen am Strand ?
Nirgens zu sehen
Ganz im Gegenteil : Bulumiebewehrte Bohnestangen werden per Modelltum ala Mumie Laberfeld zu Schöhheitsikonen stilisiert.`
Es ist ein extrem einseitiges Spielchen mit einer sehr deutlich zu erkennenden Tendenz bei dem ich nicht gedenke ohne zurückzuschlagen mitzuspielen.
D.h. Der "Normalo" was auch immer das sein soll, ich halte mich nämlich für normal, ist eigentlich uninteressant in dem Kontext.
Grummel
Kaji
vielleicht sehe ich eine diskussion über körperfülle nicht so dramatisch, weil frau von früher jugend an solchen dingen gemessen wird..............gerade auch von männern.
solche aussprüche, dass frau mit kleidergrösse 38 bereits dick wäre sind üblich.
übrigens machen auch frauen kk. ihr redet nur von männlichkeit und tiefergelegtem vorbau.
wenn ich von nicht dick rede, dann meine ich keineswegs die hungerhaken und superdünnen männlein.
selbst die bandbreite für normal ist beim bmi doch beachtlich.
ein wert über bmi-normalwert muss auch noch nicht dick sein. ich unterscheide da schon zwischen kräftig und adipös.
#27
Geschrieben 14 August 2011 - 08:24 Uhr
Das wir uns richtig verstehen, meine erste Freundin war sehr dick und ich habe sie sehr geliebt. Denoch hat man besonders als Kampfkunstlehrer Vorbildfunktion. Und Übergewicht ist kein Attribut welches mit vorbildlich betitelt werden kann. Über die kämpferischen Fähigkeiten sagt die Körperform wenig aus. Als Ex-Boxer weiss ich aber genau dass jedes Gramm zuviel an der Kampfkondition nagt. Da man die Leute im Kämpfen ausbildet beisst sich dass Ganze ein Bisschen...
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......
#28
Geschrieben 14 August 2011 - 10:59 Uhr
Aber wenn man durch dicke Oberschenkel X-Beine bzw. den Wolf bekommt, hat dass ja wohl nichts mehr mit nur "rundlich" zu tun. Und ich meine auch nicht krankheitsbedingtes Fettsein, sondern einfach dieses Gehenlassen und dann
auch noch diese Einstellung "jetzt erst recht" und Kontra allen Normalgewichtigen, die ja dann Hungerhaken sind.
Die Frage ist doch, warum dass so ist? Genuß? Genießt Ihr bewußt Euer Essen? Oder gönnt Ihr Euch das nur, weil ihr es könnt oder weil es gerade passt? Allein diese Frage kann schon ein paar Kilo runterholen.
Witzig ist, dass sich jeder angesprochen fühlt, obwohl ihr doch angeblich alle darüber steht. Und fragt Euch bitte auch, ob ihr es mit ein paar Kilo weniger noch besser machen könntet - auch wenn es - sei es aus Bequemlichkeit - nicht euer Ziel ist.
Mir ist es auch wurscht, ob Ihr damit lebt oder nicht - meine Frau und Ihre Kolleginnen freuen sich immer auf Zuwachs in der Herz-Reha-Gruppe.
"Wenn ich die Brücke erreicht habe, überquere ich sie!"
#29
Geschrieben 14 August 2011 - 11:38 Uhr
Ab einem gewissen Übergewicht und viel Schwabbel vorm Bauch kommt bei mir einfach das Gefühl auf, dass derjenige sich zu stark gehen lässt.
Dasselbe wenn ich irgendwelche totalen Hungerhaken sehe (das gilt natürlich nicht für Sumoringer oder Marathonläufer). Besonders als Wettkampfsportler (und dementsprechend Trainer) muss man einfach wie hier schon gesagt wurde, auf seinen Körper achten. Ich würde nicht zu einem fetten Trainer gehen. Training hat auch sehr viel mit Disziplin und Motivation zu tun, wie soll er seinen Schülern das beibringen, wenn er es selber nicht auf die Reihe kriegt...
Klar, es gibt Ausnahmen (hohes Alter, Krankheiten, Verletzungen), aber generell erwarte ich von einem Trainer Vorbildfunktion, sportlich und auch charakterlich.
Was Schönheitsideale angeht: Ich finde durchaus Frauen mit Kurven attraktiv. Leichter Bauchansatz kann, je nach Typ, durchaus sexy sein. Von Natur aus haben Frauen einfach einen höheren KFA.
#30
Geschrieben 14 August 2011 - 11:57 Uhr
Ich kenne eigentlich keine wirklich "fetten" KK-Meister, zumindest nicht im Karate oder Aikido-Bereich. Damit meine ich Leute ab 6. Dan aufwärts.
Saito-Sensei z.B. war jemand, der vielleicht eine kräftige Statur hatte und auch vielleicht nicht das Optimalgewicht hatte, aber fett war er nicht. Ueshiba wog als 50-jähriger bei 1,57 glaube ich über 80 Kilo, allerdings waren das vorwigend Muskeln.
Kräftigere Statur ist OK, aber nicht fett. Wenn es bei jedem Schritt quatscht und wabbelt und dadurch die Bewglichkeit so stark eingeschränkt ist weil die Schenkel aneinanderreiben oder die Arme nur eingeschränkt bewgt werden können, hat das nichts mehr mit Kampfkunst zu tun.
Sumokämpfer sind eine Ausnahme, da sie sich erst Kraft und Beweglichkeit antrainieren, und sie sich dann zusätzlich die Masse anessen. Für die Gesundheit ist das völlig danenben, die Jungs haben eine ziemlich geringe Lebenserwartung. Für die Ehre die einem Yokozuna als lebendiges Shinto-Heiligtum zuteil wird, wird das aber anscheinend gerne in Kauf genommen.
Was die Kondition und Ausdauer angeht, habe ich schon Schwergewichte gesehen, die gute Leistungen bringen konnten, aber bei einer längeren Zeitdauer und hohem Tempo dann doch zurückblieben.
Über einen kurzen Zeitraum können gut trainierte "Dicke" sehr explosive Kräfte und große Schnelligkeit entwickeln.
Selbst eine große Muskelmasse muss ja mit Sauerstoff versorgt werden, was automatisch auf die Ausdauer geht.
Bearbeitet von ten-chi, 14 August 2011 - 12:04 Uhr.
#31 Gastblauvogel_*
Geschrieben 14 August 2011 - 16:35 Uhr
KuramaTengu sagte am 14 August 2011 - 06:11 Uhr:
in meinem männlichkeitsverständniss passt ein gewisses geiwcht und eine passende statur eben mehr rein als klein und schlank. ich erkene gerade ich sollte mir einen dicken sensei suchen .-)))))))))))) spass beiseite ich denke das bild des ungelenken dicken bekommt man wohl nicht aus den köpfen .ich war im übrigen schon immer dick auch als kind . aber auch sehr bewegungsfreudig und hatte immer gute noten in sport und war nicht schlechter oder besser als viele meiner dünnen kollegen .
aber ich fange jezt an zu zweifeln. eventuell waren die noten nur mitleidsbekundungen. und eventuell ist das was ich im kk sektor bisher an graduierungen usw bekommen habe ja auch nur eine bekundung von mitleid und keine bestätigung meiner bisherigen fähgigkeiten????
ich möchte ja nix in frage stellen, aber es ist nunmal so, dass z.b. 15 kg im training klar zu spüren sind.
du kannst dir ja beim nächsten training 15 milchpakete um den bauch schnüren oder einen rucksack mit 15 kg inhalt auf die schultern packen.
wenn es sich gleich anfühlt und du genauso leistungsfähig bist wie ohne ballast, dann sag mir bescheid
#32
Geschrieben 14 August 2011 - 16:56 Uhr
Sehe gerade den Eignungstest von der Polizei,im TV.
Da machen sich zwei dicke Polizisten(die zum Prüfungskumitee gehören) lustig über eine Bewerberin,die nicht hoch genug springen kann...Zu geil, währe ich der Reporter,hätte ich die Majestät auf jeden Fall um eine Vorführung ihrer erhabenen Hochsprungtechnik gebeten.
In diesem Sinne,passt die Tread-Frage schon.
Bearbeitet von rauchbombe, 14 August 2011 - 16:59 Uhr.
#33
Geschrieben 14 August 2011 - 16:58 Uhr
KK hat was mit Ästhetik zu tun. Stimmt, aber sind nur dünne Leute ästhetisch in ihren Bewegungen ?
Das halte ich gerade mal wieder für ein Müsli-Kühnast geschwängertes Gerücht.
Und klar, Dicke die ein Messer resp. schwingen haben die Ästhetik von Metzgern.
Beleidigenderer geht es wohl nicht mehr.
ich erlaube mir zu fragen, wo die Ästhetik bei einer Hungerharke ist ?
Genau !
Sie ist genau soviel oder sowenig vorhanden wie bei runderen Leutchen, es hängt nämlich vom Können ab, nicht von der
"Normästhetik" ala Playboy. Wer das nicht kapiert, sollte nicht ernsthaft was über KK erzählen, sondern lieber für die Vogue schreiben, da kommst nur auf Gesichter, Ars und Tit an, aber nicht auf das Können.
Und ja, Runde können nur kurz Kräfte aufbringen : Willkommen in der Märchenstunde !
Aber stimmt, Schmiede, Polierer etc ; die alle brauchen ja kein Ausdauerkraft, da fällt ja alles vom Himmel.
'Wer glaubt das schlaucht weniger als KK-Trainig : Vergesst es bei einigen Arbeitsschritten, dagene ist die föhliche Dojo-MMühle gemütlich. Wohlgemerkt , ich rede von tradtionellem Handwerk, nix mit Bandschleifer , Maschinen etc.
Und klar Dicke sind selber schuld für ihr Übergewichtwegen mangelnder Diziplin : Dazu sag ich nichts eh mir der Kragen platzt.
Mahlzeit.
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#34
Geschrieben 14 August 2011 - 17:40 Uhr
KAJIHEI sagte am 14 August 2011 - 16:58 Uhr:
KK hat was mit Ästhetik zu tun. Stimmt, aber sind nur dünne Leute ästhetisch in ihren Bewegungen ?
Das hat wohl niemand behauptet, z.B. beim Bauchtanz geht das ästhetische Empfinden traditionellerweise eher in Richtung "rund".
Beim Ballett sieht es wohl anders aus. Schwabbelndes fett würde da wohl vom größeren Teil der Leute als eher unesthätisch empfunden, es mag da aber persönliche Präferenzen geben, ich sah doret aber bisher auch nie fette Tänzerinnen.
Wenn man von Kampfkunst spricht, ist Asthetik sicher ein Faktor.
KAJIHEI sagte am 14 August 2011 - 16:58 Uhr:
Hat auch niemand behauptet. Ich habe allerdings mit Menschen unterschiedlichster Staturen zu tun gehabt, und ich bin ziemlich gut darin, anderen konditionell das Leben schwer zu machen. Im Allgemeinen sind die übergewichigen schneller klein zu kriegen, es wäre auch ein Wunder wenn nicht.
Zwischen rund und fett besteht auch noch mal ein Unterschied, das wurde ja schon öfter hier festgestellt. Ja sicher, es gibt diese Kampfkugeln, die bestehen aber zum großen Teil aus Muskeln, weniger aus Fett.
KAJIHEI sagte am 14 August 2011 - 16:58 Uhr:
Was Ausdauer in dieser Hinsicht ist, weiß ich als ehemaliger GaLa-Bauer selbst seht gut.
Das ist eine andere Art von Ausdauer als die, die man zum Beispiel beim Aikidotraining braucht, Karatetraining ist wiederum anders.
Auf den Baustellen auf denen ich gearbeitet habe, waren einige "dicke" die kein Problem hatten, 8 oder 10 Stunden Steine hin und her zu tragen oder zu Pflastern, Coca-Cola, Bier, Zigaretten und abendliche fette Kotteletts sei Dank, das macht stark. Schnelle Bewgungen waren bei den meisten allerdings kaum hinzukriegen, auf der Matte wären die alle nach 10 Minuten schnellerem Training mit pfeifender Lunge abgekackt, von der Bewglichkeit ganz zu schweigen.
Die fröhliche Dojo-Mühle ist dann doch nicht so fröhlich.
#35
Geschrieben 14 August 2011 - 18:19 Uhr
Was dein Bauchtanzbeispiel angeht : Ähm, hüstel ..An einigen Künstlerinnen hätte Rubens wahrlich sein Freude. ( Weis ich daher, weil ich ne Weile in einer arabischen Firma tätig war und regelmäßig hingeschleppt wurde..)
Aber gut, lassen wir das.
Dein Beipiel mit der Baustelle. Es passt vorne und hinten nicht.
Ich formulier es mal so : Bei der Technik Tatsu o-tsuku, dem Drachen auf den Schwanz treten wird z.B: eine Klinge über Stunden so schnell bei guter Wasserkühlung über den Stein gezogen das sie anfängt zu rauchen, sprich heiß wird.
Wenn du glaubst dabei sitzt man : Ne, man steht und das auf einem Bein, das andere hält nämlich den Stein fest.
Probiers mal aus, dann merkst mal was wirklich schnelle wuchtige Bewegung Staktato über Stunden heißt. Ich meine wie kommentiert schnell. Ach so Pausen ; V.G. Vergiss es.
Und bitte: Der Druck sollte gleich bleiben, wir wollen dabei durch schwächelnde Wackelei kein Winkel versauen etc.
Dito beim Schmieden, allerdings hier Variante zwei deine Ausdauerkategorie.
So sieht es halt aus, anders als beim "gemütlichen Bau"
Kann ich mir nen Vergleich leisten : Na, ja Kendo ist auch nichts für absolute Schlafmützen, oder ?
Deinen Kommentar über Cola, Bier und Zigaretten hättest du übrigens stecken lassen können...
Aber Vorurteile lassen sich offensichtlich durch beleidigende Untertöne leichter begründen.
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#36
Geschrieben 14 August 2011 - 18:39 Uhr
das Thema Gewicht und Schönheitsideal ist unheimlich schwierig. Einerseits gibt es zu viele Menschen mit Übergewicht, andererseits aber auch zu viele mit Magersucht und Bulimie. Über die Gefahren von Übergewicht wird sehr viel gesprochen und geschrieben. Unter anderem das treibt viele (Frauen und Mädchen, aber auch immer mehr Männer und Jungen) in Essstörungen. A ndere Faktoren sind die Werbung und TV-Sendungen (das ist kein Gerücht, sondern untersucht). Über die Gefahren von Untergewicht und Diätwahn wird wenig gesprochen. Wahrscheinlich deshalb, weil diese Störungen (ähnlich wie z.B. Arbeitssucht) gesellschaftlich akzeptiert sind.
Lästern über "Dicke" ist fast schon eine Art Volkssport geworden. Während dessen leiden 1 bis 3 % der Jugendlichen in den "entwickelten" Ländern unter Magersucht und Bulimie, Tendenz steigend. Schaut man sich an, wie viele Todesopfer (durch Verhungen und v.a. Selbstmord) es unter den Patienten mit Magersucht und Bulimie gibt, muss man schon fast sagen, dass Übergewicht vergleichsweise harmlos ist. Übrigens sind die 1-3 % die wirklich schwer erkrankten. Die Zahl derer, die mit ihrem Körper chronisch unzufrieden sind, beträgt ein Vielfaches.
Einige Kurzzusammenfassungen von Studien dazu:
Zitat
- Eine Umfrage unter College-Studenten hatte zum Ergebnis, dass diese lieber einen Drogensüchtigen, Ladendieb oder Blinden heiraten würden als jemanden, der dick ist.
Mehr solcher Aussagen, Quellen und Belege (Studien): http://www.gewichtsd...ten_kinder.html
Wer ist heutzutage schon zufrieden mit seinem Körper? das Gefühl für Normalität scheint mir verloren gegangen. Jeder denkt, er müsste noch ein paar kg abnehmen. Dieser seltsame BMI-Wert tut sein übriges dazu (bzw. die Verwendung und Fehlinterpretation dieses Wertes).
Vielleicht in dem Zusammenhang interessant:
Internationaler Anti-Diät-Tag
Mehr auf https://secure.wikim...i-Di%C3%A4t-Tag
Und ganz konkret für uns Kampfkünstler (Beispiel Judo)
"Wir können nicht alle Windhunde sein"
Sportler halten Diät und nehmen gezielt ab. Doch wann wird die Kontrolle zur Störung? Im Achilles-Interview erklärt Maja Langsdorff, Buchautorin und ausgebildete Ballettänzerin, in welchen Sportarten Essstörungen besonders oft vorkommen und was sie mit dem Körper anrichten können.
...
Frage: In welchen Disziplinen sind Sportler denn besonders gefährdet?
Langsdorff: Ballett, Rhythmische Sportgymnastik, Turnen, Synchronschwimmen, bei den Männern sind es oft die Jockeys, die essgestört sind. Außerdem Rudern, Judo, Laufen - wobei Männer etwas weniger gefährdet sind als Mädchen und Frauen. Bei Frauen achtet man eben noch stärker aufs Äußere.
...
Vollständiger Artikel unter http://www.spiegel.d...,774870,00.html
Gruß,
Vagabund
#37 Gastblauvogel_*
Geschrieben 14 August 2011 - 18:41 Uhr
beleidigend ist hier niemand. hier wird von eigenen erfahrungen berichtet.
übrigens find ich ballett ästhetisch.
ich hatte mal in meiner jugend hausaufgabenbetreuung für ein sehr übergewichtiges mädchen gegeben. das mädchen hat nun ausgerechnet ihre leidenschaft für ballett entdeckt und so kam ich in den genuss von darbietungen des mädchens.
so sehr ich sie auch mochte und so sehr sie sich auch anstrengte, es sah einfach sch...e aus.
später habe ich das andere extrem kennengelernt. die schwester eine mitbewohnerin war begeisterte schülerin in einer renommierten ballett-schule mit internat usw.
sie war klein und sehr schmächtig, trotzdem hat sie ihre lehrerin als zu fett betitelt.
jedes jahr musste sie eine prüfung machen, ob sie an der schule bleiben darf oder nicht. ihre grösste sorge war, dass sie zu gross wächst und, unabhängig ihrer fähigkeiten, die schule verlassen muss.
das ist nicht gerade gut, aber irgendwo fürs ballett auch nachvollziehbar.
edit; beide fälle sind extreme, ich finde das dazwischen normal
Bearbeitet von blauvogel, 14 August 2011 - 18:45 Uhr.
#38
Geschrieben 14 August 2011 - 18:50 Uhr
Gruß Naniwonai
http://informatik.fh...urg.de/~esemann
#39
Geschrieben 14 August 2011 - 20:51 Uhr
KAJIHEI sagte am 14 August 2011 - 18:19 Uhr:
Darüber kann man streiten. Das Training, das nötig ist um ein gewisses Niveau zu erreichen, ist an sich allerdings schon eine Herausforderung bei dem einige so genannte Kampfkünstler schnell das Handtuch werden würden.
KAJIHEI sagte am 14 August 2011 - 18:19 Uhr:
Pardon, ich wollte niemandem auf den Drachen, äh, den Schwanz treten.
Ich kann mir vorstellen, dass das sehr ungemütlich werden kann. Solche Art Betätigung ist doch aber sehr einseitig für den Körper.
Ich kenne ähnliche Tätigkeiten aus meiner beruflichen Vergangenheit, bei der der Körper ebenfalls sehr einseitig belastet wurde.
Von wegen gemütlicher Bau, das war oft Akkordarbeit, bei der man Stundelang z.B. in gebückter Haltung arbeitete. Würde ich heute in dieser Form nicht mehr freiwillig machen.
KAJIHEI sagte am 14 August 2011 - 18:19 Uhr:
Weiß jetzt nicht was mit Variante zwei gemeint ist. Natürlich ist Metallbearbeitung anstrengend, dass liegt in der Eigenschaft des Materials begründet. Ich weiß aus meiner ersten Ausbildung, wie Schmieden geht. Körperlich anstrengende Tätigkeiten ausüben zu können, qualifiziert einen aber noch nicht für eine Kampfkunst.
Ich denke aber, man sucht sich seine Beschäftigung auch anhand der körperlichen Vorraussetzungen aus, nicht jeder Köper ist halt für die gleichen Betätigungen geeignet, dass trifft auch für die Kampfkünste und viele Sportarten zu.
Dennoch gehört zu einer Kampfkunst, dass man sich auf eine Art zu bewegen lernt, die man mit dem Begriff "ganzheitlich" beschreiben kann. Mit einem Messer zu fuchteln und halbwegs geschickt zu meucheln, ist für mich noch nichts, was in diese Richtung geht.
Kendo ist für mich übrigens eine ganz andere Kategorie.
KAJIHEI sagte am 14 August 2011 - 18:19 Uhr:
Beobachtungen die das Leben schrieb, keine Vorurteile, erst recht keine Beleidigungen.
Eventuelle Parallelen zu real existierenden Personen sind rein zufällig...
#40
Geschrieben 14 August 2011 - 21:37 Uhr
Ab wann ist man eigentlich dick oder fett?
Wenn ich mich als Beispiel nehme, ich bin 1,70m gross und wiege derzeit 81 Kilo.
Das macht einen BMI von 28, ich wäre also übergewichtig.
Was ist übergewichtig?
Ist das schon dick?
Finde das manchmal sehr schwer zu definieren....
Ich hänge mal ein Bild vom Januar an, da wog ich noch 84 Kilo, da hatte ich noch einen BMI von 29.
Sollte ein "Vorher-Bild" sein.
Ich find mich weder dick, noch dünn...
Ist das als normal zu bezeichnen?
Versuche jetzt schon lange abzuspecken, da bei mir letztes Jahr Diabetes Typ-II diagnostiziert wurde(Wog da auch schon 84kg).
Es hat aber noch etwas gedauert, bis es klick gemacht hat und ich mit dem abspecken angefangen habe.



