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Feste Umklammerung von hinten


104 Antworten in diesem Thema

#81 ten-chi

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Geschrieben 23 August 2011 - 12:43 Uhr

Beitrag anzeigenpilgrim sagte am 23 August 2011 - 08:36 Uhr:

Wie gesagt: Nicht immer und nicht mit jedem. Aber ein tori, der da steht und nicht weiterkommt, kommt bei uns durchaus vor.

Und dann? Ich denke, er fängt noch mal von vorne an, nachdem er ein bisschen herumprobiert hat.
Das ist es glaube ich, was in jedem anderen Dojo auch passiert. Ich denke nicht, er fängt an zu beißen, zu kratzen und zu treten.
Ich glaube das meinte Ingolf mit aufgeben.

#82 Gastpilgrim_*

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Geschrieben 23 August 2011 - 12:49 Uhr

Beitrag anzeigenten-chi sagte am 23 August 2011 - 12:43 Uhr:

Beitrag anzeigenpilgrim sagte am 23 August 2011 - 08:36 Uhr:

Wie gesagt: Nicht immer und nicht mit jedem. Aber ein tori, der da steht und nicht weiterkommt, kommt bei uns durchaus vor.
Und dann? Ich denke, er fängt noch mal von vorne an, nachdem er ein bisschen herumprobiert hat.
Das ist es glaube ich, was in jedem anderen Dojo auch passiert. Ich denke nicht, er fängt an zu beißen, zu kratzen und zu treten. Ich glaube das meinte Ingolf mit aufgeben.
Wie gesagt: Ich habe ihn ganz anders verstanden.
Wenn's in diesem Sinn gemeint war, haben wird zutiefst aneinander vorbeigeredet.

(Wichtig ist aus meiner Sicht bloß: Wenn man dann nochmal von vorne anfängt, muß tori etwas anders machen. Nicht uke.)

Bearbeitet von pilgrim, 23 August 2011 - 12:49 Uhr.


#83 ten-chi

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Geschrieben 23 August 2011 - 17:35 Uhr

Beitrag anzeigenpilgrim sagte am 23 August 2011 - 12:49 Uhr:

[(Wichtig ist aus meiner Sicht bloß: Wenn man dann nochmal von vorne anfängt, muß tori etwas anders machen. Nicht uke.)

Nein. Wenn uke so blockiert, dass tori nicht üben kann, muss uke sein Verhalten ändern.
Nur eenn tori was gelernt hat bzw. die Chance dazu bekommt, kann er selbst was ändern.

#84 soto-deshi

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Geschrieben 14 März 2012 - 19:40 Uhr

Hallo ten-chi

aus meiner Zeit beim Aikido kenne ich Wurftechnik Nr.1 gegen Angriff Nr. 7, ushiro ryotetori kokyu nage,
wenn uke versucht unsere Handgelenke von hinten zu fassen......
wird auch im Buch: Aikido und die dynamische Spähre, von A. Westbrook und O Ratti, , gut vorgestellt.

Nur - ist meine ganz persönliche Ansicht - beim Aikido sollte der Angriff schon vorher abgeleitet werden. Da im Aikido keine Bodentechniken gelehrt werden - ist eine Verteidigung in der Bodenlage besser mit Brazilian Jiu-Jitsu oder Judo möglich.
Wobei sich mir immer die Frage gestellt hat - war auch vor einiger Zeit ein begeisterter Aikido-ka - was lerne ich im Dojo und was kann ich davon auf der " Straße oder SV-Situation " umsetzen. Aikido ist einfach eine andere Sportart - viele tolle Bücher darüber - aber kein Sicherheitsdienst weder Polizei, Bundeswehr ( Feldjäger) oder sonstige, die Aikido für die Ausbildung einsetzen.
Sicher werden jetzt wieder einige sagen, der soto-deshi - mit seinen Ansichten. Aber aus meiner Zeit bei den Feldjägern ( Militärpolizei) kann ich nur sagen, einfache Techniken, die ständig eingeübt werden - die sind auch abrufbereit.Da bietet das Ju-Jutsus praxis , - kein Ju-Jutsu 1x1 - nur Techniken für die Prüfung - von Erich Reinhardt, war Ausbilder bei Sondereinheiten der Polizei einfach gute Antworten und Techniken.
Für mich - muß für Euch nicht zutreffen - ist aber Erkennen der Gefahr und dieser aus dem Weg zu gehen, der bessere Weg. Wenn ich aber wirklich kämpfen will oder muß darf ich nicht abwarten, was der Angreifer tut. Dann muß ich aber auch bereit sein zu kämpfen! Da gehört auch die Frage dazu, bin ich bereit, diese Person zu verletzen?

Nur lerne ich das im Dojo? Welche Erfahrungen hat der Ausbilder?
Jetzt kommst, - nerve ich - aber ich habe mich damit beschäftigt. Einige gute Hinweise fand ich bei Andreas Häckel, Selbstverteidigung die funktioniert, oder bei Marc Animal MacYoung, Sicherheit in der City, einfach mal den Versuch wagen und lesen.
Dort findet ihr kein " Schwarzgurtrangsystem" keine geheimen Techniken, sondern einfach Hinweise und Regeln die auf der " Straße " helfen.

Jetzt könnt Ihr meine Zeilen zerreisen. ... soto-deshi
:20:

Bearbeitet von soto-deshi, 14 März 2012 - 19:41 Uhr.


#85 Luggage

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Geschrieben 14 März 2012 - 23:11 Uhr

Die tokyoter Polizei übt ein reduziertes Aikido-Programm. Ich kenne Türsteher, die es erfolgreich einsetzen. In der Budo Karate gibt es immer mal wieder mehr oder weniger denselben) Artikel über Aikido bei der französischen Polizei. Was ist damit bewiesen? Nix: Militärischer Einsatz ist etwas anderes als polizeilicher Einsatz, als professioneller ziviler Einsatz, als ziviler Einsatz in der SV. Völlig andere Zielsetzungen, Umstände und Möglichkeiten.

Übrigens besteht der Trick wohl darin zu üben, anstelle "viele tolle Bücher darüber" zu lesen...

#86 ten-chi

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Geschrieben 15 März 2012 - 10:59 Uhr

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 14 März 2012 - 19:40 Uhr:

Da im Aikido keine Bodentechniken gelehrt werden - ist eine Verteidigung in der Bodenlage besser mit Brazilian Jiu-Jitsu oder Judo möglich.

Es spricht aus meiner Sicht übehaupt nichts dagegen, sich zusätzlich zum Aikidotraining im Bodenkampf, oder auch im Boxen und Ringen zu üben.
Ich selbst habe parallel zum Aikido immer auch andere Sachen trainiert, Karate, Jujutsu, Bujinkan Budo taijutsu, etc.
Man muss aber um in einer Sache gut zu werden Prioritäten setzen, meine liegt eindeutig im Aikido. Wenn icn noch mal 20 wäre würde ich vielleicht auch noch andere Sachen trainieren. Das ich aber da bin wo ich heute bin, liegt daran das ich sehr intensiv Aikido traininer habe. Was die Umklammerung von hinten angeht, sollte ich durchaus in der Lage sein, diese bereits im Ansatz zu verhindern.


Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 14 März 2012 - 19:40 Uhr:

Wobei sich mir immer die Frage gestellt hat - war auch vor einiger Zeit ein begeisterter Aikido-ka - was lerne ich im Dojo und was kann ich davon auf der " Straße oder SV-Situation " umsetzen.

Diese Frage muss sich jeder stellen der, egal was für eine Kampfkunst er btreibt, vorwiegend in Dojo-Atmosphäre trainiert.

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 14 März 2012 - 19:40 Uhr:

Selbstverteidigung die funktioniert...

...lernt man nicht aus Büchern, mögen die Gedanken die da zu lesen sind noch so richtig sein.
Luggage hats ja schon gesagt.

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 14 März 2012 - 19:40 Uhr:

kein Sicherheitsdienst weder Polizei, Bundeswehr ( Feldjäger) oder sonstige, die Aikido für die Ausbildung einsetzen

Ueshiba Morihei hat in der Zeit vor dem Krieg vorwigend Militärkreise unterrichtet, ein berühmter Schüler aus dieser Zeit ist General Takeshita. Die Techniken die dort unterrrichtet wurden, sind höchtwahrscheinlich im Krieg zum Einsatz gekomen. Nach dem Krieg hat Ueshiba seine Einstellung zum Militär radikal gewandelt und alles militärische abgelehnt.

Was die Polizei angeht, speziell zur Ausbildung der tokyo metropolitan riot police:
Lies mal das Buch angry white Pyjamas. Du magst doch Bücher?
Diesen einjährigen Ausbildungskurs gibt es noch heute, auch für Ausländer. Ich muss dich aber vorwarnen, es ist ein sehr hartes Training.


Es gibt darüberhinaus viele Einsatzkräfte in Paris, New York und in anderen Städten die Aikido trainieren.
Vorwiegend handelt es sich um Formen des Yoseikan-, Yoshinkan- oder Tomiki-Aikido. Also vorwiegend Stile, die von Vorkriegsschülern Ueshibas begründet wurden,
und noch eher dem alten Daito-ryu Aikijujutsu ähneln, da diese Stile als erstes in Europa (Frankreich. England) eingeführt worden sind, z.B. von Minorui Mochizuki und anderen.

Bearbeitet von ten-chi, 15 März 2012 - 11:00 Uhr.


#87 soto-deshi

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Geschrieben 15 März 2012 - 11:38 Uhr

Hallo lieber Ten-chi

ich gebe Dir in einigen Punkten recht. Wer Aikido als Kampfsport gewählt hat - wollte ich auch einmal - hat eine andere Zielsetzung als jemand der Boxen, KickBoxen, Taekwondo, usw. als Hobby gewählt hat. Ich war von Aikido - der Etikette begeistert - aber da ich vorher überwiegend andere Kampfsportarten geübt hatte, konnte ich mich mit den vielen Kreisbewegungen, usw nicht anfreunden.

Man muss aber um in einer Sache gut zu werden Prioritäten setzen, meine liegt eindeutig im Aikido. Wenn icn noch mal 20 wäre würde ich vielleicht auch noch andere Sachen trainieren. Das ich aber da bin wo ich heute bin, liegt daran das ich sehr intensiv Aikido traininer habe. Was die Umklammerung von hinten angeht, sollte ich durchaus in der Lage sein, diese bereits im Ansatz zu verhindern.

Dieser Aussage von Dir stimme ich völlig zu.
Auch für eine SV- Situation - kann man nicht nur Bücher lesen - wird mir vorgeworfen. Aber wer liest schon die Zeilen richtig, bevor er darauf antwortet?
Da habe ich klein beigefügt, daß ich für einige Zeit, 4 Jahre, bei der Militärpolizei war - nicht in der Schreibstube und daher auch ein wenig Ahnung habe, über was ich schreibe.

Die Anwendung von Aikido im Polizeidienst - da wird doch immer - wie auch hier auf das Yoshinkan- Aikido von Gozo Shioda hingewiesen. Natürlich gib es einen Kurs in Japan für weibliche Angehörige der Polizei. Aber ich denke Aikido geht doch einen anderen Weg - der vom Gründer O Sensei Ueshiba - nach dem Zusammenbruch von Japan als Ziel seines Aikido vorgegeben wurde.

Ihr schreibt immer - Kampfsport, Kriegstechniken, Waffentechniken, usw. kann man nicht aus Büchern lernen? Dem kann ich so nicht zustimmen! Woher lernt der Soldat, wie er sich im Feld bewegt, wie er seine Waffen bedient - da gibt es Dienstvorschriften ( kleine Bücher), wie funktioniert die HK P7, - Heckler & Koch P7 - na das erläutert der Ausbilder und woher hat der sein Wissen? Ja, da gibt es Bedienungsanleitungen.
Bei der Bundeswehr wird in Dienstvorschriften - erläutert, wie der Nahkampf mit der Schußwaffe geführt wird. Ohne sich mit einer Sache zu beschäftigen, durch Lesen und entsprechende Ausbildung wirds wohl nichts.
Woher haben denn die " Schwarzgurte " ihr Wissen - auch Hintergründe ihrer jeweiligen Kampfsportart? Woher bezieht Luggage den sein Wissen für seine Beiträge -?


Ueshiba Morihei hat in der Zeit vor dem Krieg vorwigend Militärkreise unterrichtet, ein berühmter Schüler aus dieser Zeit ist General Takeshita. Die Techniken die dort unterrrichtet wurden, sind höchtwahrscheinlich im Krieg zum Einsatz gekomen. Nach dem Krieg hat Ueshiba seine Einstellung zum Militär radikal gewandelt und alles militärische abgelehnt.

Habe ich je das Gegenteil behauptet!

Was die Polizei angeht, speziell zur Ausbildung der tokyo metropolitan riot police:
Lies mal das Buch angry white Pyjamas. Du magst doch Bücher?
Diesen einjährigen Ausbildungskurs gibt es noch heute, auch für Ausländer. Ich muss dich aber vorwarnen, es ist ein sehr hartes Training.


Das habe ich auch schon kurz angeführt. Die Berichte aus der Budo-Karate über Daito-ryu- oder ähnliche Stile für Sicherheitsdienste - in der U-Bahn, usw. habe ich auch gelesen.

Aber schreibe mir, wo in Deutschland eine Sicherheitsbehöre, Polizei, Bundespolizei, Vollzugsbeamte, BKA oder SEK , sich intensiv mit Aikido beschäftigen.
Da wird sich nichts finden. Die Ausbildung in Aikido ist einfach zu zeitintensiv - und zu lang.

Ich möchte mich nicht wiederholen - noch einen schönen Tag.

soto-deshi :20:

#88 Luggage

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Geschrieben 15 März 2012 - 12:06 Uhr

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 15 März 2012 - 11:38 Uhr:

Aber schreibe mir, wo in Deutschland eine Sicherheitsbehöre, Polizei, Bundespolizei, Vollzugsbeamte, BKA oder SEK , sich intensiv mit Aikido beschäftigen.
Da wird sich nichts finden. Die Ausbildung in Aikido ist einfach zu zeitintensiv - und zu lang.
Warum zählen denn nur deutsche Stellen und nicht französische und japanische? Und was willst du damit belegen? Wie beschrieben ist behördliches Zugriffshandeln nicht mit ziviler SV vergleichbar. Mal abgesehen davon, dass es bei der Polizei nicht DAS KK-Programm gibt - die Ausbildung in Zugriffstechniken ist kurz und ein Mischmasch aus dem, was der Übungsleiter eben so als Hintergrund hat. Daneben werden Seminare und Schulungen bei verschiedensten Leuten gemacht, da kommt JJ, WT und alles Mögliche zusammen - Polizeiausbildung ist nunmal Ländersache und schon daher nicht genormt. Insgesamt nimmt die KK-Ausbildung bei der Polizei einen sehr geringen Platz ein, ebenso wie beim Militär. Kriege werden nicht durch Karatekicks gewonnen. Ob und was die Leute privat noch machen, ist ihre Sache und von ihren persönlichen Präferenzen abhängig.

Selbst wenn einem der Unterschied und damit die fehlende Qualitätsaussage zwischen ziviler SV und Polizeidienst nicht einleuchten will, muss man sich eines klarmachen: Egal was die üben, sie üben alles andere nicht. Ist damit ausgesagt, dass alles andere schlecht ist?

#89 ten-chi

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Geschrieben 15 März 2012 - 12:10 Uhr

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 15 März 2012 - 11:38 Uhr:

Woher haben denn die " Schwarzgurte " ihr Wissen - auch Hintergründe ihrer jeweiligen Kampfsportart?

Ich kann Dir versichern, dass ich meinen "Schwarzgurt" auschliesslich durch Training und nicht durch lesen erworben habe.

Ich hatte bis dahin vielleicht zwei oder drei Bücher über Aikido gelesen, darunter "Der Weg des Aikido" von Andre Noque.
In dem genannten Buch steht ein Ausspruch des Begründers zu lesen, der besagt:

"Kümmert euch nicht um Bücher über Aikido, sie können euch nicht die Essenz dieser Kunst vermitteln."


Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 15 März 2012 - 11:38 Uhr:

Aber schreibe mir, wo in Deutschland eine Sicherheitsbehöre, Polizei, Bundespolizei, Vollzugsbeamte, BKA oder SEK , sich intensiv mit Aikido beschäftigen.
Da wird sich nichts finden.

Nun, ich kenne Leute beim LKA die sich intensiv mit Aikido beschäftigen. Mehr werde ich dir aus verständlichen Gründen nicht verraten.


Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 15 März 2012 - 11:38 Uhr:

Die Ausbildung in Aikido ist einfach zu zeitintensiv - und zu lang.

Ich kenne nur einen als richtige Ausbildung konzipierten Kurs, und zwar den oben bereits genannten (ich wiederhole mich auch nicht gern), der dauert ein Jahr. Am Ende besteht die Möglichkeit eine Dan-Prüfung zu absolvieren.

Wer natürlich nur zweimal die Woche eine Stunde trainieren möchte und dann nach einem Jahr aufgibt, der kommt auch woandes nicht weit.

#90 soto-deshi

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Geschrieben 15 März 2012 - 19:33 Uhr

Hallo lieber ten-chi,

ich bedanke mich für Deine erklärenden Worte -
natürlich wird ein " Schwarzgurt " durch das Training erworben oder ich ich kann mir einen schwarzen Gürtel im Sportgeschäft einfach kaufen.
Beim Karate -Do und auch beim Aikido war es ähnlich - aber was spricht dagegen- sein im Unterricht erübtes Wissen und Können zu vertiefen? Ich habe auch in der Schule gelernt und daheim ab und zu ein bestimmtes Thema durch ein Fachbuch nachgearbeitet.
Das war im beruflichen Leben auch so - und warum sollte es im Aikido oder Karate oder Taekwondo anders sein?

Warum sollte ich nicht auch das Buch von Morihiro Saito, 9.Dan, Takemusu Aikido lesen und im Dojo in der freien Übungsstunde mit einem Partner versuchen einige Techniken einzuüben? Oder ich lese das KI-Buch von Koichi Tohei - bevor ich mich für einen Ki-Lehrgang anmelde - denn ich möchte wissen, was dort vermittelt wird.

"Kümmert euch nicht um Bücher über Aikido, sie können euch nicht die Essenz dieser Kunst vermitteln."

Aber genau diesen Satz hast Du doch aus einem Buch über Aikido. Natürlich kann ich keinen Kampfsport aus einem Buch lernen, da gebe ich Dir völlig recht! Aber ich hole mir doch infos und Erläuterungen, z.B. beim Kata-Training - kann ich nachsehen, wenn ich unsicher bin.
Zur Vorbereitung aufs Training - kann ich mir im Buch von Benny Urquidez - einige Techniken ansehen und dann mit dem Partner ausprobieren. Was ist daran falsch?

Beim Ju-Jutsu DJJV - machte ich auch mal - wurde der Unterricht nach dem Ju-Jutsu 1 X1 durchgeführt. Dort war das Prüfungsprogramm aufgestellt - und danach wurde das Training gestaltet. Natürlich - jetzt kommt auch mein Widerspruch - kann kein Ju-Jutsu-ka eine Aikido-Technik einfach aus einem Buch oder einem kurzen Lehrgang können, das trifft auch für Techniken aus dem Karate, Kickboxen, usw. zu.
Aber wenn ich doch Aikido regelmäßig übe - kann mir da das Buch und die Hinweise von Morihiro Saito. 9.Dan, oder Erläuterungen aus Aikido und die dynamische Sphäre - nicht eine Technik aus einer anderen Blickrichtung erläutern.

Jetzt möchte ich noch ganz kurz auf die Ausbildung in Aikido bei den Sicherheitsbehörden eingehen. Was Japan betrifft - so kann der " Suchende " einen Hinweis finden, daß dort extra für die Polizei und das Militär eine Kampfsportart von verschiedenen Meistern der Kampfsportarten geschaffen wurde.

Jetzt kommt Dein super Hinweis:
Nun, ich kenne Leute beim LKA die sich intensiv mit Aikido beschäftigen. Mehr werde ich dir aus verständlichen Gründen nicht verraten.


Was ist an der Ausbildung des LKA so geheimnisvoll? Ich hatte aus beruflichen Gründen mit Beamten des SEK zu tun, wir konnten sogar bei einer Einsatzübung zusehen und ich habe mit dem Ausbilder gesprochen. Was macht ihr für eine SV? Die Antwort war, das was ich für richtig halte, eine Mischung aus verschiedenen Kampfsportarten - wobei auch die Schußwaffenausbildun dazu gehört. Welche Dienststelle - auch bei der Bundeswehr - schickt ihre Beamten für ein Jahr auf einen Kampfsportlehrgang? Warum, wenn doch eine Faustfeuerwaffe die Entscheidung bringt.
Den Hinweis wir bilden Sondereinheiten der Polizei, des Zolls, der Bundespolizei oder der Bundeswehr in unserem System aus - aber aus verständlichen Gründen verraten wir nichts!
Was soll das? Aikido ist nun einmal Aikido - wobei das Aikido wie ich es kenne keine Ausbildung mit Schußwaffen hat.


Nun zu Deiner Bemerkung, wer natürlich nur zweimal die Woche je 2 Stunden übt und nach einem Jahr aufgibt der kommt auch woanders nicht weit. Wie oft kann ich ins Training, wenn ich neben meinem Hobby auch noch einen Beruf ausüben - für den ich mich sportlich fitt halten muß - eine Familie habe und das Dojo nicht mein Zuhause ist?
Ich könnte natürlich sagen, Aikido ist mein Leben, ich fahre nach Japan und lerne dort - was mein Arbeitgeber davon hält - ......
Aber es könnte doch auch sein, daß ich nach einiger Zeit feststelle, Aikido ist einfach nichts für mich Judo wäre besser - aber der " Schwarzegürtel " daher bleibe ich beim Aikido.
Vielleicht habe ich es nicht genug herausgestellt, Kampfsport ist ein Hobby von mir aber ich mache auch gerne Waldlauf oder Pilats, oder ....
auf meiner Wunschliste - stand nie als ein Punkt - der " Schwarze Gürtel ".

Warum sollte ich daher verbissen an einer Kampfsportart oder einer Kampfkunst hängenbleiben?
Es sollte mir Spaß machen, evt. für die SV einige gute Sachen haben....

Wenn ich erkenne, was unterrichtet wird - entspricht nicht meinen Erwartungen - dann suche ich mir einfach etwas anders.

Noch eine schöne Zeit...soto-deshi
:20:

#91 soto-deshi

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Geschrieben 15 März 2012 - 19:43 Uhr

Hallo lieber Luggage,

Du hast doch die Antwort selber gegeben.
Die SV -Ausbildung der Polizei, des Zolls, des Justizvollzugs, der Bundeswehr, usw. ist nicht an einen bestimmten Stil des Kampfsports gebunden.
Die Ausbildung sollte möglichst kurz sein, einige leichte Techniken vermitteln und vielseitig einsetzbar sein.
Warum denkst Du die Behörden in Japan, Frankreich, usw. denken anders?

Ich habe nie behauptet, daß in einer Sicherheitsbehörde der " Schwarzgurt im Aikido " oder einer ähnlichen Kampfsportart zur Ausbildung gehört.
Bei der Bundeswehr ist sogar festgelegt, daß der Soldat den Nahkampf mit der Schußwaffe führen soll.

Was möchtest Du daher bemängeln an meinem Schreiben?

soto-deshi

Beitrag anzeigenLuggage sagte am 15 März 2012 - 12:06 Uhr:

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 15 März 2012 - 11:38 Uhr:

Aber schreibe mir, wo in Deutschland eine Sicherheitsbehöre, Polizei, Bundespolizei, Vollzugsbeamte, BKA oder SEK , sich intensiv mit Aikido beschäftigen. Da wird sich nichts finden. Die Ausbildung in Aikido ist einfach zu zeitintensiv - und zu lang.
Warum zählen denn nur deutsche Stellen und nicht französische und japanische? Und was willst du damit belegen? Wie beschrieben ist behördliches Zugriffshandeln nicht mit ziviler SV vergleichbar. Mal abgesehen davon, dass es bei der Polizei nicht DAS KK-Programm gibt - die Ausbildung in Zugriffstechniken ist kurz und ein Mischmasch aus dem, was der Übungsleiter eben so als Hintergrund hat. Daneben werden Seminare und Schulungen bei verschiedensten Leuten gemacht, da kommt JJ, WT und alles Mögliche zusammen - Polizeiausbildung ist nunmal Ländersache und schon daher nicht genormt. Insgesamt nimmt die KK-Ausbildung bei der Polizei einen sehr geringen Platz ein, ebenso wie beim Militär. Kriege werden nicht durch Karatekicks gewonnen. Ob und was die Leute privat noch machen, ist ihre Sache und von ihren persönlichen Präferenzen abhängig. Selbst wenn einem der Unterschied und damit die fehlende Qualitätsaussage zwischen ziviler SV und Polizeidienst nicht einleuchten will, muss man sich eines klarmachen: Egal was die üben, sie üben alles andere nicht. Ist damit ausgesagt, dass alles andere schlecht ist?


#92 ten-chi

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Geschrieben 15 März 2012 - 21:13 Uhr

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 15 März 2012 - 19:33 Uhr:

Warum sollte ich nicht auch das Buch von Morihiro Saito, 9.Dan, Takemusu Aikido lesen und im Dojo in der freien Übungsstunde mit einem Partner versuchen einige Techniken einzuüben?

Kannst du gerne tun, wenn du ein Zeitlang bei einem guten Lehrer die Grundlagen vermittelt bekommen hast, kein Problem.
Habe nie etwas dagegen gesagt.
Sein Wissen aber ausschliesslich aus Büchern abzuleiten, wäre dagegen ein ziemliches Problem.
Der Eindruck den du manchmal vermittelst, geht ein bisschen in diese Richtung, weil du für alles und jedes ein Buchzitat parat hast, eigene Gedanken wären da vielleicht manchmal überzeugender.
Mag ein Irrtum sein, du bist wohl einfach ein Büchernarr.

#93 soto-deshi

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Geschrieben 16 März 2012 - 07:40 Uhr

Hallo lieber ten-chi,

das war doch ein guter Anfang - wir haben beide versucht - zuerst das Schreiben des Anderen zu lesen und dann unseren Senf dazu zu geben.

Was ich aber noch immer nicht verstehen kann - ist die Abneigung vieler " Sportler " das im Unterricht gelernte Wissen dadurch zu ergänzen, daß man einfach über den Tellerrand seiner Kampfsportart sieht und dazu gehört auch, sich mit der Lehrmeinung eines anderen Kampfsportmeisters zu beschäftigen.
Viele Hinweise finden sich in Büchern - da ich nicht jeden Meister auf einem Lehrgang besuchen kann - wäre öfters unterwegs oder es geht nicht mehr, der Meister ist gestorben.

Woher haben denn die vielen Aikido-ka ihr Grundwissen über den Gründer O Sensei Ueshiba? Diese Frage kann jeder für sich beantworten.

Daher ist mein Weg für mich der richtige - das muß und soll nicht für Dich zutreffen.

"Selbstverteidigung beginnt mit einer Unabhängigkeitserklärung: Meine Stimmung mach ich nicht abhängig von den Launen anderer Leute "
Jetzt habe ich einen Satz in den Raum gestellt - möchtest Du mehr darüber wissen? Woher hat der andere Gesprächspartner diese Ansicht? Aber jetzt gebe ich Dir darauf keinen Hinweis- ist das nicht auch unhöflich?

Noch einen schönen Tag... heute wird es wieder schön.
soto-deshi :20:

Bearbeitet von soto-deshi, 16 März 2012 - 07:41 Uhr.


#94 ingolf

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Geschrieben 16 März 2012 - 08:54 Uhr

sorry, ich lese es erst jetzt:

Zitat

Oder ich lese das KI-Buch von Koichi Tohei - bevor ich mich für einen Ki-Lehrgang anmelde - denn ich möchte wissen, was dort vermittelt wird.
uh, falscher ansatz: wenn du einen lehrgang zu ki-aikido in deutschland besuchen möchtest, dann wird dieser höchstwahrscheinlich nicht mehr viel mit tohei zu tun haben. ausserdem hörst du auf dem lehrgang, was dort vermittelt wird....
sei still

#95 ten-chi

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Geschrieben 16 März 2012 - 09:49 Uhr

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 16 März 2012 - 07:40 Uhr:

Was ich aber noch immer nicht verstehen kann - ist die Abneigung vieler " Sportler " das im Unterricht gelernte Wissen dadurch zu ergänzen, daß man einfach über den Tellerrand seiner Kampfsportart sieht und dazu gehört auch, sich mit der Lehrmeinung eines anderen Kampfsportmeisters zu beschäftigen.

Ich verstehe nicht ganz, was du mit Lehrmeinung meinst. Aber wenn ich die Methode eines bestimmten Lehrers verstehen möchte, lernen möchte was er unterrichtet, dann muss ich hinfahren.
Ich glaube es ist ein Missverständnis anzunehmen jemand hätte etwas dagegen Bücher zu lesen.

Schöne Sätze zu zitieren ist aber nicht alles.

#96 Deathcrow

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Geschrieben 16 März 2012 - 12:05 Uhr

Hallo Ingolf,

Beitrag anzeigeningolf sagte am 16 März 2012 - 08:54 Uhr:

uh, falscher ansatz: wenn du einen lehrgang zu ki-aikido in deutschland besuchen möchtest, dann wird dieser höchstwahrscheinlich nicht mehr viel mit tohei zu tun haben.[...]

Ich habe null Kontakt mit Ki-Aikido. Kannst du das genauer erklaeren? Warum nicht?

#97 ingolf

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Geschrieben 16 März 2012 - 22:33 Uhr

Zitat

Warum nicht?
weil nun mal, bis auf zwei, alle ki-aikido-dojos sich an yoshigasaki orientieren. und der hat ki-aikido gründlich umgekrempfelt, bzw. ist noch dabei. - falls man sich wirklich mit büchern auf so ein lehrgang vorbereiten möchte, dann würde ich also eher literatur von yoshigasaki lesen. allerdings hat yoshigasaki bis jetzt nur ein buch rausgebracht. ein zweites, mehr aikido-orientiertes buch, ist zwar schon in arbeit, aber das entwickelt sich noch, falls er die idee nicht ganz aufgibt.

ein lehrgang hat aber den vorteil, dass man aikido direkt erfahren kann. und zwar das aikido, was man geboten bekommt. toheis aikido ist damit tot, es gibt es schlicht nicht mehr. man kann noch das von seinem sohn oder von seinen schülern bewundern. yoshigasaki war ja auch ein schüler von tohei, allerdings wohl ein recht guter und seit einiger zeit auch nicht mehr sein schüler, sondern ein selbststängiger lehrer. - ich glaube auch nicht, dass die aikidokas aus anderen richtungen sich vorbereiten, wenn sie zu seinen seminaren kommen. werde nächste mal danach fragen.

beste grüsse
ingolf
sei still

#98 soto-deshi

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Geschrieben 17 März 2012 - 12:42 Uhr

Hallo ingolf,

Großmeister Koichi Tohei, hat das Ki- Training in den Aikido Unterricht eingeführt - und sich daher auch 1974 vom Aikikai getrennt.
Einer seiner Schüler - der auch in Deutschland unterrichtete war Yoshigasaki - bei dem ich einen Ki- Lehrgang besuchte.und das war 1993 in Leimen bei Heidelberg.
Das Ki- Training ist auch keine Erfindung von Koichi Tohei-Sensei - nähere Erläuterungen gibt er in seinen Büchern:
- Das Ki-Buch - Ki im täglichen Leben und Aikido mit Ki ( noch mit Großmeister Koretoshi Maruyama).

Das Ki - Training beruht auf vier Grundprinzipien:
a) den einen Punkt halten
b)sich vollkommen entspannen
c)das Gewicht unten halten
d)Ki-fließen lassen

alle diese Grundprinzipien werden in seinen Büchern sehr gut erläutert! Auf dem Lehrgang in Heidelberg ( Leimen Dojo von Kritzkeitz) konnte ich den Übersetzungen - denke ich besser folgen- da ich mir vorher beide Bücher gründlich vorgenommen hatte.Es gibt keine " geheimen Techniken " wer sich die Anweisungen von Tohei Sensei in seinen Büchern sorgfältig durchliest, kann auch die Grundprinzipien von Ki verstehen und diese auch anwenden. Ki- Aikido Dojo Heidelberg, Tel. 06201 - 844835 oder doch einfach über googel Ki-Aikido.

Auch widerspreche ich Dir - der Stil von Koichi Tohei -Sensei ist nicht tod.Warum auch - das Shinshin Toitsu Aikido - wird weiter bestehen auch wenn sich ein weiterer Lehrer vom Stil getrennt hat. Es gibt inzwischen so viele Stil von einem Aikido - daß man sich nur noch wundern kann.
Morihiro Seito Shihan, 9. Dan Aikido war mehr als vier Jahrzehnte untrennbar mit dem Dojo in Iwama verbunden - sein Aikido war und ist das Aikido des Gründers des Aikido O Sensei Uehsiba. Aber auch nach seinem Tod wie nach dem des Gründers haben sich neue Stilarten des Aikido entwickelt.
In meiner kurzen Zeit im Aikido - ca. 2 1/2 Jahre - habe ich Yoshinkan Aikido und Aikido des DAB geübt - zum nachlesen und besserem Verstehen der Techniken konnte ich aber immer auf das Buch: Aikido und die dynamische Sphäre , von A. Westbrollk und O Ratti, zurückgreifen.

Was sollte daher am Ki- Training - anders sein? Was will mir Yoshigasaki -Sensei - auf einem Wochenendlehrgang vermitteln? Doch auch nur Hinweise - die finde ich im Buch aber wirklich reichlich. Wobei ich noch bemerken sollte, im Aikido Stilrichtung DAB und auch im Yoshinkan-Aikido - wird auf dieses Ki-Training keine großen Wert gelegt.

Jetzt kommt bestimmt der Einwurf, warum auf einen Lehrgang vorbereiten? Mache ich schon immer so, wenn ich einen Lehrgang bei einem Kampfsportler besuche, so möchte ich doch wissen, was er unterrichtet, welche Schwerpunkte er setzt, wer sein Meister war, usw.
dafür kann ich heute googel einsetzen, wenn ich nicht - wie ich durch das Buch KI im täglichen Leben - diesen Lehrgang besuchen wollte.

Ein kleines Beispiel: Ju-Jutsu im DJJV habe ich auch einige Zeit gemacht und mich immer gewundert, warum alles so ungeordnet ist, Techniken aus dem Karate, etwas Judo, Aikido-Technik ohne den Sinn des Aikido zu verstehen, etwas Escrima, - dann habe ich Ju-Jutsu 1, Falken-Verlag Heim/Gresch gelesen.Dort steht die beiden Erfinder des Ju-Jutsu haben aus Büchern verschiedener Kampfsportarten - einzelne Techniken entnommen- ohne diese selbst zu beherrschen und daraus diesen Sport geschaffen.
Aha - also ist das Lesen von Büchern nicht immer so schlecht wie es manche vorstellen.

Ich wünsche Euch einen tollen Samstag, bleibt entspannt , das Wetter ist super....
" Wer eine Haltung des Widerstandsverzichts einnimmt, dem eröffnet sich eine unbegrenzte Handlungsfreiheit mit zahllosen Möglichkeiten, wie er je nach Umständen und je nach eigenem Wissen und Können leben und wirken kann."
Andre Protin

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Geschrieben 17 März 2012 - 18:45 Uhr

Hallo,
da ist mir doch ein Fehler untergekommen. Da ich mich nicht mehr mit Aikido beschäftige, bin ich einfach nicht auf dem Laufenden.

Der Aikido -Stil von Großmeister Koichi Tohei - das Ki Aikido wird nur noch von der
Ki Society Stuttgart vertreten.

Nach dem Tod von Koichi Tohei - hat sich ein neuer Verband gegründet -

soto-deshi

#100 ingolf

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Geschrieben 17 März 2012 - 18:56 Uhr

Zitat

der Stil von Koichi Tohei -Sensei ist nicht tod.Warum auch
ich schrieb, das toheis aikido tod ist, nicht der stil. du wirst nie mehr tohei erfahren können, wie er aikido ausübt. es sind seine prinzipien übrig geblieben, und zwar auf dem stand, als er sie festgehalten hat.

daher:

Zitat

alle diese Grundprinzipien werden in seinen Büchern sehr gut erläutert!
stimmt, aber diese prinzipien wurden von yoshigasaki zumindest teilweise ersetzt. z.b. mag er das konzept von punkten im allgemeinen, und von einen im speziellen gar nicht mehr. - unabhängig davon dass die prinzipien funktionieren. - aber diese grundprinzipien passen in die aikidowelt von tohei, nicht in die von yoshigasaki. in dessen welt steht aktuell (!) mehr das prinzip von offen-geschlossen im vordergrund. - dieses prinzip suchst du in toheis büchern vergebens.

Zitat

Der Aikido -Stil von Großmeister Koichi Tohei - das Ki Aikido wird nur noch von der
Ki Society Stuttgart vertreten.
ja stuttgart ist eines von den zwei dojos, die sich noch an tohei orientieren. (übrigens ein sehr hübsches dojo mit blick über die stadt) allerdings ist tohei nur noch durch seinen sohn shinichi vertreten.

ki-aikido ist die (kurz-)bezeichnung für shin-shin-toitsu-aikido, zu deutsch: aikido in einheit von geist und körper. ich vermute ki-aikido entstand aus dem umstand, da an den dojos draussen ki+aikido dojo stand, und was beim vorlesen zu ki-aikido wurde. - das wort grossmeister ist übrigens völlig ungebräuchlich im ki-aikido. nenn die senseis beim namen, das reicht. ab dem 1.dan spricht keiner mehr über seine graduierung. was der lehrer bietet, steht für sich; da braucht man keine graduierung mehr. und die lehrerwelt ist nicht so unüberschaubar, dass man die lehrer nicht einordnen könnte, wenn man ihre namen kennt. - ein aussenstehender hats da schon schwerer, aber auch da würde ich mich auf graduierungen nicht verlassen. - ich für meinen teil hab eine 3.dan prüfung gesehen, bei der ich schwören hätte können, dass die für den 1.dan war. man kann äpfel nicht mit kirschen vergleichen.
sei still