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Noi-Bong


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65 Antworten in diesem Thema

#61 Lindener

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Geschrieben 08 September 2011 - 11:10 Uhr

Beitrag anzeigenM.K. sagte am 08 September 2011 - 07:45 Uhr:

Und?
Offen gestanden verstehe ich nicht, worauf Du nun hinaus willst.

Worauf Den hinaus will ist, dass ein Fauststoß auf die gegnerische Körpermitte zwangsläufig eine Keilwirkung entfaltet, weil der Schlagarm von der Schulter aus agiert, an der er nunmal dranhängt und somit automatisch eine Diagonale beschreibt. (stimmt´s Den?)
Wofür das in diesem Zusammenhang wichtig war, weiss ich jetzt auch nicht mehr genau, aber was Den nicht berücksichtigt hat ist die Tatsache, dass bei uns nicht wie beim WTler der Ellenbogen nach aussen gestellt ist, sondern beim Schlag tief und mittig vor unserer eigenen Dochtlinie positioniert ist, was die Keilwirkung vermeidet.
Gut, nun kann man albern werden und darüber diskutieren, ob es jeder VTler schafft, den Ellenbogen wirklich 100%ig genau vor der eigenen Mitte zu platzieren und ob deswegen nicht vielleicht doch eine kleine Keilwirkung entsteht, aber unterm Strich bleibt die Tatsache, dass die Schlagweise beim WT und beim VT eben nicht vergleichbar ist und die beim WT übliche und gewollte Keilwirkung so beim VT eben nicht vorkommt.
Schreib nicht alles, was du weisst,
glaub nicht alles, was du liest
und lächle über den Rest!

#62 Den

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Geschrieben 08 September 2011 - 19:30 Uhr

Richtig gelesen! Die Sache mit dem tiefen Ellenbogen ist mir bekannt. Den Ellenbogen selbst bei voller Streckung zentral vor dem Körper zu belassen dürfte sich äußerst schwierig gestalten, genau genommen geht das nur mit verbleibendem Restwinkel... also objektiv ohne volle Streckung (auch wenn es sich subjektiv gestreckt anfühlen mag)...

by the way habe ich noch niemanden gespürt, der so durchgleitet wie ein Fechter mit ner Degenklinge. Alle haben etwas Druck nach außen gegeben, wenn sie die Innenbahn hatten.

Bearbeitet von Den, 08 September 2011 - 19:38 Uhr.

Augen auf!

#63 Lindener

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Geschrieben 09 September 2011 - 07:09 Uhr

Hallo Den! Bei uns wird der Arm ja auch nicht voll durchgestreckt, eben weil der Ellenbogen eng und tief bleiben soll.
Und "etwas Druck nach aussen" ist wohl nicht die Größenordnung, über die wir uns hier unterhalten müssen. :)

Bearbeitet von Lindener, 09 September 2011 - 07:46 Uhr.

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#64 Den

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Geschrieben 09 September 2011 - 12:31 Uhr

Das mit dem nicht Durchstrecken ist dann auch folgerichtig... Wir sehen: Im Kampf gibt es nicht alles auf einmal!

------------

anderes Thema: Distanzüberbrückung, Umgang mit beweglichen Gegnern, Deckung/Schutz der Außenbahnen (gegen Haken), ungewollter (?) Schlagabtausch in Halbdistanz, ...
Zahnfee hat das ja oft angesprochen, dabei aber speziell die KRK Linie gemeint.

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#65 HauDrauf

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Geschrieben 02 Oktober 2011 - 22:40 Uhr

Beitrag anzeigenLindener sagte am 08 September 2011 - 11:10 Uhr:

Wofür das in diesem Zusammenhang wichtig war, weiss ich jetzt auch nicht mehr genau, aber was Den nicht berücksichtigt hat ist die Tatsache, dass bei uns nicht wie beim WTler der Ellenbogen nach aussen gestellt ist, sondern beim Schlag tief und mittig vor unserer eigenen Dochtlinie positioniert ist, was die Keilwirkung vermeidet.

Einen Moment, so einfach ist die Sache nicht.
Die Ellenbogen sind im WT dann (im Vergleich zum VT) weiter außen (etwa Schulterbreite), wenn der Angriff von außen zu erwarten ist.
Befinden sich die Arme des Gegners im Innenbereich, dann strebt der eigene Ellenbogen zur Mitte ähnlich wie beim Fook-Sao oder Jum Sao.

Gruß,

HauDrauf

#66 Den

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Geschrieben 03 Oktober 2011 - 19:11 Uhr

.. aber sobald der Arm durchgestreckt wird, drückt er (außer wenn man in seitlicher 'Fechterposition' kämpft) nach außen! Völlig unabhängig davon, ob der Ellenbogen (vorher) möglichst tief/innen gehalten wurde oder nicht. Ich habe das weiter oben erklärt. Wenn Du eine von diesen Holzgliederpuppen hast, kannste das ja mal versuchen: Ellenbogen auf Zentrallinie bei parallelen Schultern mit durchgestreckten Armen geht nicht!

(in der Streckung ist also außer im idealen Seitwärtsstand IMMER Raum für eine Faust vom Gegner die unten/mitten durch geht... am meisten Platz ist beim idealen Parallelstand/bzw. bei perfekt parallelen Schultern. Streckt man den Fauststoß hingegen prinzipiell NICHT, hat man bei zusätzlich auch noch parallelen Schultern einen extremen Reichweitennachteil und benötigt ein extrem gutes Timing/Auge für den Schritt rein... dabei immer in Gefahr, über die Außenbahnen abgeschossen zu werden - speziell bei Gegnern mit flinken Beinen, die zugegebenermaßen selten sind und noch seltener als Aggressoren (weil mit Alk oder sonstwas im Blut geht manches flöten, was man für flinke Beine braucht).

Bearbeitet von Den, 03 Oktober 2011 - 19:25 Uhr.

Augen auf!