Shodokan- Aikido
#1
Geschrieben 27 August 2011 - 13:34 Uhr
Allerdings erscheint mir gerade das Tomiki- Wettkampf- System als sehr sinnvoll. Auch empfinde ich die Kata, die von Kihon über Randori bis hin zu Koryu den ganzen Lehrbereich abdecken und die Ausbildung gut begleiten, als sehr gelungen. Bedauerlicher weise gibt es bei uns in der Gegend kein Shodokan, generell ist mir in Deutschland überhaupt kein Dojo bekannt. Kennt jemand von Euch jemanden, der Shodokan übt?
Was haltet Ihr von diesem System?
JOBI
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden.
Wer entscheiden kann, findet Ruhe.
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Wer sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann verbessern.
#2
Geschrieben 27 August 2011 - 13:48 Uhr
Die Sache ist halt, dass doch sehr viele Techniken im Aikido denen aus dem üblichen Judo und -jutsu ähneln.
Ich glaube das Bedenken von vielen Aikidoka ist, dass man vielleicht eine starke Tendenz entwickeln könnte die Technik erzwingen zu wollen. Das kann man bei einigen sicherlich, wenn man die entsprechende Muskelkraft hat. AIKIdo ist das dann halt nicht wirklich.
Andererseits gibt es ja auch sehr viele Lehrer die individuell ihre Uchideshi mal zum Unterricht in eine andere KK schicken, um sich dort Inspiration zu holen.
Imho, ist es auch eine Art Aikido zu trainieren. Für manche vielleicht eine bessere Art, für manch andere vielleicht eher ein Umweg oder schwerer.
Katanas are awesome! They can cut through a tank! No, seriously! I read it on the internet!
#3
Geschrieben 27 August 2011 - 15:28 Uhr
Homunculus sagte am 27 August 2011 - 13:48 Uhr:
Die Sache ist halt, dass doch sehr viele Techniken im Aikido denen aus dem üblichen Judo und -jutsu ähneln.
Ich glaube das Bedenken von vielen Aikidoka ist, dass man vielleicht eine starke Tendenz entwickeln könnte die Technik erzwingen zu wollen. Das kann man bei einigen sicherlich, wenn man die entsprechende Muskelkraft hat. AIKIdo ist das dann halt nicht wirklich.
Imho, ist es auch eine Art Aikido zu trainieren. Für manche vielleicht eine bessere Art, für manch andere vielleicht eher ein Umweg oder schwerer.
Naja, ich komm ` ja aus der "Ecke Judo und -jutsu", aber "erzwingen" geht bei uns auch nicht. Zumindest legen wir sehr großen Wert d`rauf, daß die Techniken von den physikalischen Prinzipien her funktionieren und immer Rund sind. Muskelkraft spielt eigentlich kaum eine Rolle. Wenn man nach einigermaßen reellen Vorgaben (damit schließt sich "Wettkampfjudo" usw. schon mal von vorn herein aus) übt, merkt man schnell, daß sich überhaupt nichts erzwingen läßt. Mir ist aber auch bewußt, daß ich mit meinem Trainer auch einen entsprechend guten Mann habe, der das umsetzen kann
Hab` aber genau so auf Lehrgängen und Seminaren sehr viele schlechte Beispiele in unserer "Ecke" erlebt. Jû Jitsu (oder echtes Kôdôkan- Jûdô) ist das dann halt auch nicht wirklich!!!
Würde sagen, daß es sich bei Shodokan vielleicht um eine Mischung aus Ueshiba`s Vorkriegs- Aiki- Budo und Kano`s Vorkriegs- Kodokan-Judo handelt und damit eigentlich eine Art "Essenz" aus den beiden besten(?) japanischen Vorkriegs- Stilen handelt.
JOBI
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#4
Geschrieben 27 August 2011 - 17:42 Uhr
Bzw. gibt es nun mal auch einen Unterschied zwischen Aiki und Ju bzw. dem Aikido und Aikijujitsu.
Das habe ich für mich am extremsten erlebt als ich eine sehr ähnliche Technik (ein Hüftwurf war es glaube ich) von jeweils einem Judo-/Jujitsuka und einer Aikidoka als Uke gespürt habe.
Bei dem Judoka/Jujitsuka (riesen Typ) habe ich die Technik gespürt und egal wie sehr ich mich gewehrt habe, durch die Mechanik konnte ich von Eingang bis zum Ende der Technik kein Entrinnen finden.
Bei der Aikidoka (zierliche Frau, einen Kopf kleiner als ich) habe ich lediglich gemerkt wie ich mich quasi selbst in die Technik brachte und die Ausführung fühlte sich an wie wenn ich im Wasser von einer Welle gefangen wurde und rumgeschleudert wurde. Also nicht "zu schwach" sondern der Wurf war irgendwie Natur der Sache. (Das war der selbe Wurf der mich ins Aikido "schleuderte".
Falls das jetzt zu sehr nach einer Wertung klingt, so ist das absolut nicht gemeint!
Es ist einfach eine unterschiedliche Ausführung, wenn ich durch technische Finesse meinen Gegner mit Leichtigkeit übermannen kann oder durch eine leicht andere Finesse im Grunde nicht viel tue.
Vielleicht ist das nun klarer? (Ich denke nicht.
Keine Ahnung wie es beim Shodokan tatsächlich ist. Würde mich aber auch sehr interessieren.
Ich weiß aber von Geschichten (mein bisheriger Lehrer war Uchideshi bei Hirokazu Kobayashi, welcher mit Tomiki befreundet war), dass sich Tomiki selbst davon distanziert hat, dass das Aikido was er unterrichtet inhaltlich mehr Judo sei als das von Ueshiba. Es seien lediglich organisatorische Praktiken und übertragbare Trainingspraxis mit eingeflossen.
Ob das wirklich so ist: Keine Ahnung.
Bearbeitet von Homunculus, 27 August 2011 - 17:42 Uhr.
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#5
Geschrieben 28 August 2011 - 09:24 Uhr
#6
Geschrieben 28 August 2011 - 10:08 Uhr
puma085 sagte am 28 August 2011 - 09:24 Uhr:
Wie die hier z.B.:
Das setzt halt auch einen gewissen Erfahrungsgrad voraus.
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#8
Geschrieben 31 August 2011 - 15:01 Uhr
Homunculus sagte am 28 August 2011 - 10:08 Uhr:
Wie die hier z.B.:
Das setzt halt auch einen gewissen Erfahrungsgrad voraus.
#9
Geschrieben 02 September 2011 - 21:20 Uhr
Luggage sagte am 31 August 2011 - 15:01 Uhr:
Die beiden üben den Eingang. Und das recht gut, imho.
Bearbeitet von Homunculus, 02 September 2011 - 21:20 Uhr.
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