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Training planen


27 Antworten in diesem Thema

#1 Aikidokaneuling

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Geschrieben 01 September 2011 - 09:12 Uhr

Hallo an alle,
Ich wuerde gern einen Rat von euch haben.
Also ich trainiere 2 mal die Woche Aikido, 3 mal die Woche ein wenig Kraftsport und 2 mal die Woche Laufen. Ich habe bemerkt dass es etwas zu viel ist und ich faktsch jeden Tag etwas trainiere. Wie koennte ich ein optimales Trainingsspektrum aufbauen um wenigstens 1 mal die Woche pusieren zu koennen??? Kann man das Beintraining auslassen wenn ich sowieso laufe und dabei die Beine trainiere?

Danke

#2 ingolf

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Geschrieben 01 September 2011 - 09:20 Uhr

mach halt nur aikido. - ist alles enthalten was nötig ist. - es sei denn du willst irgend was spezielles erreichen: dicke arme?


also entweder du gewöhnst dich an das tägliche training, oder du machst nur alle zwei tage.

nach einem älteren muskelaufbau-hinweis könnte man so trainieren: mo, mi, fr, so, di, do, sa .... oder so mo,di und den rest der woche pause. - gilt für bestimmte muskelgruppen (z.b. beine) an den anderen tagen könnte man dann die arme trainieren. problem ist, dass auch wenn man nur die beine trainiert, automatisch die arme mittrainiert. klingt widersprüchlich, ist aber wohl so. - ich persönlich würde stätt die muskeln zu isoliert zu trainieren, aikido vorziehen, in dem der ganze körper auf verschiedene art beansprucht wird.

Bearbeitet von ingolf, 01 September 2011 - 09:23 Uhr.

sei still

#3 Richard

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Geschrieben 01 September 2011 - 09:38 Uhr

Beitrag anzeigenAikidokaneuling sagte am 01 September 2011 - 09:12 Uhr:

Hallo an alle,
Ich wuerde gern einen Rat von euch haben.
Also ich trainiere 2 mal die Woche Aikido, 3 mal die Woche ein wenig Kraftsport und 2 mal die Woche Laufen. Ich habe bemerkt dass es etwas zu viel ist und ich faktsch jeden Tag etwas trainiere. Wie koennte ich ein optimales Trainingsspektrum aufbauen um wenigstens 1 mal die Woche pusieren zu koennen??? Kann man das Beintraining auslassen wenn ich sowieso laufe und dabei die Beine trainiere?
Hast du überlegt, an ein oder zwei Tagen das Krafttraining morgens und das Laufen abends zu machen? Vielleicht auch Krafttraining morgens, Aikido abends? Dann hast du immerhin den Tag über zum Erholen... und ein Tag wird frei, an dem du nichts machst.

#4 ten-chi

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Geschrieben 01 September 2011 - 09:44 Uhr

Beitrag anzeigenAikidokaneuling sagte am 01 September 2011 - 09:12 Uhr:

Ich wuerde gern einen Rat von euch haben.

Was ist dein Ziel? Hast du die Möglichkeit öfter Aikido zu trainieren als zweimal die Woche? Wenn nicht, könntest du dir vorstellen eine andere KK zusätzlich, z.B. Karate oder Judo zu trainieren und auf ein- oder zweimal Kraftraining zu verzichten?

#5 Richard

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Geschrieben 01 September 2011 - 09:45 Uhr

Beitrag anzeigeningolf sagte am 01 September 2011 - 09:20 Uhr:

mach halt nur aikido. - ist alles enthalten was nötig ist. - es sei denn du willst irgend was spezielles erreichen: dicke arme?
Ja, genau, Aikido enthält alles, was nötig ist, es sei denn, man möchte tatsächlich etwas erreichen :closedeyes:

Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht, aber das Aikido-Training, das ich an verschiedenen Stellen kennengelernt habe, ist körperlich höchstens mittel-anstrendend, und man kann sowohl mit einer Runde Laufen wie auch mit einer Einheit im Kraftraum deutlich stärkere Trainingsreize setzen.

#6 ingolf

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Geschrieben 01 September 2011 - 09:53 Uhr

nach einem wochenende mit täglich 10 stunden training (+ individuellen extras) verspürt man fürs erste keine lust mehr, noch eine runde zu laufen. - allerdings sollte man das training am montag nicht ausfallen lassen. quasi um den anschluss zu behahlten.

meiner ansicht nach ist aikido an sich nicht besonders anstrengend. es ist das ewige aufstehen aus bauch- oder rückenlage. das kann man zwar auch optimieren, aber es bleibt dennoch mit einem energieaufwand verbunden.

Bearbeitet von ingolf, 01 September 2011 - 09:54 Uhr.

sei still

#7 Gastblauvogel_*

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Geschrieben 01 September 2011 - 10:15 Uhr

hallo,

also ich trainiere neben mind. 3mal aikido die woch noch 1-2mal im studio.

ich mache krafttraining als ausdauer. ich fing wegen einer knieverletzung damit an und habe bemerkt, dass eine gute muskulatur sehr schützend ist.auch im aikido.
man muss nur aufpassen, die gewichte nicht zu schnell zu steigern, weil, so geht es mir, man dann etwas steif wird.

dehnübungen gehören mit zum programm und eventuell besuche ich noch anstelle des krafttrainings den yoga-kurs (hängt von den lehrern ab).


effektiv als ergänzung ist das ausdauertraining im anschluss ans krafttraining. das ist etwas eine stunde und man merkt die fitness im aikido-training.

bei uns gibt es im aikido-training zwar auch viel gymnastik und sonstige übungen, aber es ist zu wenig.

zweimal aikido die woche reicht eigentlich auch nicht, wenn man ansprüche an sich selbst hat.

#8 Naniwonai

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Geschrieben 01 September 2011 - 10:17 Uhr

Zitat

Kann man das Beintraining auslassen wenn ich sowieso laufe und dabei die Beine trainiere?


Nein, jedenfalls nicht wenn du deine Beine Kräftigen willst im Sinne das sie mehr Widerstand befördern können --> Kraft.

Mir scheint du trainirst irgendwie Wild in die Gegend hinein ohne viel Sachverstand dabei zu haben, sonst hättest du dir die Frage ja selbst beantworten können.
Überleg dir erstmal welche Qualitäten du durch Training erreichen willst und dann mach dich schlau wie du sie erreichst und warum ...

Gruß Naniwonai
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#9 Gastpilgrim_*

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Geschrieben 01 September 2011 - 10:45 Uhr

Zunächst mal finde ich die Frage von ten-chi wichtig:

Beitrag anzeigenten-chi sagte am 01 September 2011 - 09:44 Uhr:

Was ist dein Ziel?
Das genau solltest du für dich selber eindeutig klären.

Ich persönlich kann nur aus der Sicht von jemand antworten, für den aikido im Vordergrund steht. Das heißt, die übrigen Elemente sollen das Üben von aikido unterstützen. Und da gebe ich blauvogel uneingeschränkt recht:

Beitrag anzeigenblauvogel sagte am 01 September 2011 - 10:15 Uhr:

zweimal aikido die woche reicht eigentlich auch nicht, wenn man ansprüche an sich selbst hat.
Mindestens ein weiteres aikido-Trainin ist also aus meiner Sicht wichtig.

Einen weiteren Aspekt, den blauvogel beschreibt, kann ich aus eigener Erfahrung unterstützen:

Zitat

... habe bemerkt, dass eine gute muskulatur sehr schützend ist.auch im aikido. ...
Ich erlebe das ebenso und mache die Erfahrung, daß das richtige Kraft- bzw. Körpertraining sich sehr positiv auswirkt. In erster Linie ist es sehr gut für das ukemi. Aber Bauch und Beine unterstützen auch die Technik sehr.

Ich persönlich gehe bewußt nicht ins Studio, sondern habe die spezifischen Kraft-Übungen, die ich von verschiedenen aikido-Lehrern kennen zu einem Programm zusammengefaßt, das ich zu Hause absolviere. Spreche ich auch lieber von Körptertraining, als von Krafttraining.

Wichtig dabei aus meiner Sicht: Nicht zu schnell und vor allem nicht zuviel Muskulatur aufbauen. Das behindert mehr, als es nutzt. Vor allem die Arme sollte man m.E. eher traditionell trainieren (suburi mit Stahlstange oder solche sachen, tanren uchi ...). Überhaupt: Dein aikido-Lehrer sollte dir ein buntes Programm von Kraftübungen zusammenstellen können, die im aikido genutzt werden.
Ne Bodybuilder Figur bekommt man davon allerdings nicht.

Mit dem Rat von Richard, morgens Kraft und abends aikido, habe ich persönlich keine guten Erfahrungen gemacht. Die Muskeln waren sozusagen nicht "frei" und nicht "wach", wenn ich morgens Kraft gemacht habe. Ich mache das also heute an Tagen, an denen ich nicht trainiere. Aber probier es einfach selber aus: Von der Zeitökonomie her ist Richards Gedanke ja mindestens gut und vielleicht findet es dein Körper ja besser als meiner.

In punkto Ausdauertraining habe ich (vielleicht?) andere Erfahrungen gemacht, als blauvogel:

Zitat

effektiv als ergänzung ist das ausdauertraining im anschluss ans krafttraining. das ist etwas eine stunde und man merkt die fitness im aikido-training.
Ich habe sehr lange eine Dreiheit aus Laufen, Kraft, aikido gemacht. Ich habe positive Auswirkungen in Bezug auf aikido nicht erlebt. Ich hatte mit dem Laufen in einer längeren Verletzungspause angefangen und habe es dann weiter gemacht, weil ich es einfach so sehr gut fand.
Ich habe mich zwar schwer getan damit, habe aber schließlich aufgrund von Zeitmangel damit aufgehört. Auf mein Training hatte das keinen effekt.
Nach meiner Erfahrung ist die Fitness im aikido aus dem aikido Training selber zu ziehen: Werfen, Fallen, schneller arbeiten, vielleicht mehr jiyu waza mit mehreren Angreifern. Derlei Dinge. Ich erlebe, daß es Lehrer gibt, die einen an konditionelle Grenzen bringen. Und solche Lehrer, die eher beruhigend unterrichten, so daß man für die Fitness nix gewinnt.
Wenn ich selber trainiere, bitte ich die Unterrichtenden manchmal, auch darauf ein Augenmerk zu legen.

Insgesamt habe ich gute Erfahrungen damit gemacht, einen Tag in der Woche zu haben, ganz ohne Training, welches nun auch immer. Für mich ist es hilfreich, einen Wochenrhythmus zu haben, mit Anfang und Ende. Ein solches Unterteilen in überschaubar Abschnitte hat mir früher sehr geholfen, die Lust am Training nicht zu verlieren.

So oder so: Entscheidend ist meiner Meinung nach, daß du für dich rausfindest, was du willst.

#10 Richard

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Geschrieben 01 September 2011 - 10:52 Uhr

Beitrag anzeigeningolf sagte am 01 September 2011 - 09:53 Uhr:

nach einem wochenende mit täglich 10 stunden training (+ individuellen extras) verspürt man fürs erste keine lust mehr, noch eine runde zu laufen.
Ist geglaubt.

Und jetzt stell dir vor, wie du dich nach 2*10 Stunden Joggen, oder 2*10 Stunden Eisendrücken fühlen würdest, und du wirst mir zustimmen, dass man mit Joggen oder Krafttraining intensivere Belastungen erreichen kann.

Klar kann man fragen, warum nicht mehr Aikido, aber das ist ja eine Frage der persönlichen Prioritätensetzung. Fortschritte in der Kampfkunst sind manchen halt nicht so wichtig wie gesteigerte allgemeine Fitness.

Eine andere Kampfkunst stattdessen wäre auch eine Option - da gibt's sicher einige, die intensiver zur Sache gehen und die eine oder andere Lauf- oder Krafteinheit ersetzen können. Löst aber nicht das Grundproblem - Zahl der Trainingseinheiten so reduzieren oder anordnen, dass ein Tag frei wird.

#11 Aikidokaneuling

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Geschrieben 01 September 2011 - 10:55 Uhr

Danke fuer die schnellen Antworten,
Also das was ich erreichen will, ist neben dem Aikido auch Muskeln aufzubauen. Einfach nur etwas aus esthetischen Gruenden, nix weiter.
Ich habe mir vorgestellt Laufen, Krafttraining und Aikido alles 2 mal die Woche zu machen. Ich hoffe nur dass es nicht zu wenig fuer Krafttraining ist, weil ich gehoert habe dass es optimal 3 mal die Woche ist.

#12 Catwoman

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Geschrieben 01 September 2011 - 11:00 Uhr

Hallo,

ich vermute mal, dass Krafttraining drei mal die Woche sinnvoll ist, wenn man nichts anderes an Sport noch macht. Das ist aber bei Dir ja nicht der Fall. Du machst ja auch noch was anderes.

Ich mache neben meiner KK (zwei mal die Woche) auch noch bissl Workout, gehe Indoorklettern (einmal die Woche) und wenns die Zeit erlaubt, Schwimmen. Damit fühle ich mich ziemlich optimal ausgelastet. Allerdings achte ich auch darauf, wenigstens einen Tag in der Woche "Ruhe" zu haben. Wobei ich das eher durch ein Weglassen meiner Workouteinheiten reguliere.

Wie schon vorgeschlagen wurde: Wäre es für Dich möglich, zwei Sachen die Du machst einfach an einem Tag zu machen?

LG Catwoman
"(und bei Katzen ist die vollkommen irrationale Launenhaftigkeit biologisch angelegt. Wenn man so will: Die sind von Natur aus wahnsinnig.)" Terao, 02.03.12

shikin haramitsu daikomyo

http://www.onsideklettersport.de/

#13 Mac

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Geschrieben 01 September 2011 - 11:02 Uhr

Hi Aikidoneuling,

ich habe mir erlaubt, den Threadtitel von

Zitat

Training planieren

in

Zitat

Training planen

zu ändern.

Winke

Mac :-)
Renne um Dein Leben, wenn ich lächele.

Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich schrieb?

Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, doch ich sehe Du bist unbewaffnet.

#14 Gastblauvogel_*

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Geschrieben 01 September 2011 - 11:25 Uhr

Beitrag anzeigenpilgrim sagte am 01 September 2011 - 10:45 Uhr:

.....

Nach meiner Erfahrung ist die Fitness im aikido aus dem aikido Training selber zu ziehen: Werfen, Fallen, schneller arbeiten, vielleicht mehr jiyu waza mit mehreren Angreifern. Derlei Dinge. Ich erlebe, daß es Lehrer gibt, die einen an konditionelle Grenzen bringen. Und solche Lehrer, die eher beruhigend unterrichten, so daß man für die Fitness nix gewinnt.
Wenn ich selber trainiere, bitte ich die Unterrichtenden manchmal, auch darauf ein Augenmerk zu legen.

......

das mit den konditionellen grenzen im aikido kenne ich nur zu gut.
deshalb auch das extra-training, weil diese grenzen mal sehr schnell bei mir erreicht wurden. da nützte es auch nix, ständig an die grenzen gebracht zu werden, ausser dass das aikido daran gelitten hat.

mir persönlich tut das ausdauertraining gut. ich verstehe aikido als körperarbeit und finde es auch logisch in der nicht-aikido-zeit weiter zu arbeiten.
ausserdem verhindert man so, ein fetter kampfkünstler zu werden :)

.und beim krafttraining kannman richtig gut atmen üben :)

#15 ten-chi

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Geschrieben 01 September 2011 - 12:03 Uhr

Zum Thema zwei Trainings an einem Tag: wer beruflich Privatier, Erbe oder Rentner ist, der hat dafür vielleicht die Zeit.

Ja, es gab mal eine Phase in der ich soviel Zeit hatte und auf Karriere und berufliches Fortkommen verzichetete, weil ich meinen Schwerpunkt aufs Aikido-Studium gesetzt hatte. Da konnte ich zweimal am Tag trainieren, morgens eine Stunde und Nachmittags von 17-21 Uhr, vorher noch Kindertraining, aber als Assistenzlehrer, das zählte nicht.
Als Fitnessmäßig war da nichts anderes notwendig.
Vom "Schweregrad" des Trainings war das etwa so:

Morgens: Mittelanstrengend
17-18 Uhr: Hochanstrengend (Jugendtraining mit entspechendem Kraft und Ausdauerteil, wie z.B. Eisenstangentrainig etc.)
18-19 Uhr: Wenig anstrengend (Gymnastik, Dehnung, langsames Techniktraining mit vorwiegend rückwärtsrollen)
19-20 Uhr: mittelanstrengend (schnelleres Training, mit vorwärtsrollen)
20-21 Uhr: Hochanstrengend (schnelles Training mit werfen und rollen, evtl am Schluss Stock oder Schwerttraining)

Dienstags gab es nur 3 Stunden, Donnerstags leider nur zwei. Samstags Vormittags zwei. So war das Programm über mehrere Jahre.
Ich las damals mal in einer Zeitschrift über Aikido, dass diese "Sportart" etwa so anstrengend sei wie Golf. Ich musste darüber herzlich lachen.

Also wenn jemand meint, Aikido sei nicht anstrengend genug, dann kann er gerne zu mir kommen.
Allerdings muss man die Leute da abholen wo sie stehen. Es ist aber problemlos möglich, auch im Aikido die Grenzen zu verschieben und fitness und Kondition aufzubauen, ohne noch zusätzlich laufen zu müssen.

#16 Gastpilgrim_*

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Geschrieben 01 September 2011 - 12:29 Uhr

Beitrag anzeigenblauvogel sagte am 01 September 2011 - 11:25 Uhr:

... ausserdem verhindert man so, ein fetter kampfkünstler zu werden
Es ist zwar schon viele Jahre her, aber ich habe damals gut 20 kilo in etwa einem dreiviertel Jahr nur mit aikido und Ernährungsumstellung abgenommen.

Ich persönlich habe beim Laufen deutlich weniger Gewicht verloren, als vergleichbar mit aikido-Training.
(Wenn ich selber unterrichte, gilt das natürlich nicht.)

#17 Richard

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Geschrieben 01 September 2011 - 13:22 Uhr

Beitrag anzeigenten-chi sagte am 01 September 2011 - 12:03 Uhr:

Zum Thema zwei Trainings an einem Tag: wer beruflich Privatier, Erbe oder Rentner ist, der hat dafür vielleicht die Zeit.
Klar klappt das nicht bei jedem, unter allen Umständen. Rein an der Netto-Zeit wird's aber nicht scheitern, weil es (zumindest bei meinem Vorschlag) darum geht, eine Trainingseinheit, die an einem Abend liegt, auf einen Morgen zu verschieben.

Außerdem müssen Krafttrainings-Einheiten, vor allem wenn es um Muskelaufbau geht, ja nicht lange sein. Kurz warmmachen. Wenige Sätze mit wenigen Wiederholungen von Übungen, die viele Muskelgruppen ansprechen, mit entsprechend hohem Gewicht. Lockern, duschen, fertig.

#18 Terao

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Geschrieben 01 September 2011 - 14:38 Uhr

Zitat

Wichtig dabei aus meiner Sicht: Nicht zu schnell und vor allem nicht zuviel Muskulatur aufbauen. Das behindert mehr, als es nutzt.
Sorry, falls offtopic, aber: Ich find diesen Hinweis immer wieder lustig. Leute: Viel (gar ZU viel) Muskulatur baut sich nicht aus Versehen und über Nacht auf. Da brauchts schon systematisches, intensives Training mehrmals die Woche, und das über Jahre (wenn man nicht chemisch nachhilft, was aber noch aus ganz anderen Gründen indiskutabel ist). Das passiert NIEMANDEM "aus Versehen".

Umso lustiger, wenn spargelige KKler einen weiten Bogen um jede Hantel machen, aus Angst, sie könnten sich davon, eh sie sich`s versehen, in langsame unbewegliche Klötze verwandeln.
Aus meiner Sicht spricht überhaupt nichts gegen (in den meisten Sportarten dagegen sehr viel FÜR) ein auch intensiveres Krafttraining. Die Bremse kann man immer noch jederzeit ziehen. Und Vernunft und Augenmaß brauchts eh bei jeder menschlichen Tätigkeit.

#19 Gastpilgrim_*

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Geschrieben 01 September 2011 - 17:14 Uhr

Beitrag anzeigenTerao sagte am 01 September 2011 - 14:38 Uhr:

Ich find diesen Hinweis immer wieder lustig. Leute: Viel (gar ZU viel) Muskulatur baut sich nicht aus Versehen und über Nacht auf... Das passiert NIEMANDEM "aus Versehen"
Nein, das geschieht weder aus Versehen, noch über Nacht. Aber die Erkenntnis bzw. das Erleben, daß sich Bodybuilding und aikido im Weg stehen können (nicht müssen), die kommt meist einigermaßen plötzlich.
Und das ist dann für die Betroffenen eher weniger lustig.

Wenn man das ein paarmal bei Schülern erlebt hat und dann hier liest, daß jemand seinen Körper aus ästhetischen Gründen aufbauen möchte und gleichzeitig aikido lernen möchte, dann ermuntert das, auf dieses Problem hinzuweisen.

Zitat

Umso lustiger, wenn spargelige KKler einen weiten Bogen um jede Hantel machen, aus Angst, sie könnten sich davon, eh sie sich`s versehen, in langsame unbewegliche Klötze verwandeln.
Wenn du nochmal genau hinschaust, kannst du lesen, daß ich, wie die meisten anderen auch, die hier geschrieben haben, Kraftraining mache.
Es kommt aber eben nach meiner Erfahrung drauf an, was man tut und wie man's tut.

#20 amoeba

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Geschrieben 02 September 2011 - 09:57 Uhr

Wie gut, dass ich als Frau solche Probleme eher nicht habe - dass ich so viel Muskelmasse aufbaue, ist wohl doch eher unwahrscheinlich.

Prinzipiell glaube ich auch, dass Kraft und Kondition nur hilfreich fürs Aikido sein können. Hat Mouliko letztes Wochenende noch drüber gesprochen. Gerade weil zumindest die Vereine, die ich kenne, selten ein systematisches Aubautraining, wie ich es z.B. im Taekwondo oder Karate gesehen habe, betreiben (wo das Aufwärmen dann der härteste Teil des Trainings ist...)

Allerdings ist es schon bestimmt schwierig, Laufen, Krafttraining und Aikido unter einen Hut zu bringen - meiner Meinung nach kann man dann maximal eine der Sportarten halbwegs sinnvoll betreiben. Soweit ich weiß, ist nämlich bei allen dreien ein Training von mindestens dreimal wöchentlich empfehlenswert bzw. notwendig, um vernünftige Fortschritte zu machen.

Stört dich denn der tägliche Sport? Wenn nicht, würde ich einfach dabei bleiben, denn es sind ja sehr unterschiedliche Belastungen. Da denke ich nicht, dass du irgendwas überstrapazieren wirst.
Ansonsten würde ich einfach das kürzen, was mir am wenigsten Spaß macht, es ist ja immer noch deine Freizeit...