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Training planen


27 Antworten in diesem Thema

#21 ten-chi

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Geschrieben 02 September 2011 - 10:08 Uhr

Beitrag anzeigenamoeba sagte am 02 September 2011 - 09:57 Uhr:

Gerade weil zumindest die Vereine, die ich kenne, selten ein systematisches Aubautraining, wie ich es z.B. im Taekwondo oder Karate gesehen habe, betreiben (wo das Aufwärmen dann der härteste Teil des Trainings ist...)

Na, du kennst wohl nicht viele Vereine in deiner Umgebung?

#22 Gastpilgrim_*

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Geschrieben 02 September 2011 - 11:00 Uhr

Kenn ich so aus dem aikido auch nicht. Nur ganz wenig Kraftelemente, keine (extra) Elemente zu Kondition.

Ich selber bin auch der Meinung, daß das in die bei uns sehr knapp bemessene Trainingszeit nicht hineinmuß. Zumal ich die Erfahrung gemacht habe, daß Kraftelemente beim Warmmachen sich nicht gut mit dem vertragen, was ich unterrichten möchte.
Kondition, kann zum Teil durch das Tempo oder die Intenstität des Trainings gesteuert werden.

Ich selber stehe auf dem Standpunkt, daß wenn es nur drei oder vier aikido-Termine in der Woche gibt, man die anderen Elemente außerhalb des dojo für sich üben kann. Und wie gesagt: Bei den allermeisten, die mit mir üben geschieht das so auch. Ich weiß fast niemand, der nicht auf irgendeine Weise neben dem aikido Kraft und Kondition aufbaut.

#23 Luggage

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Geschrieben 02 September 2011 - 11:05 Uhr

Ach, wenn KK'ler über Trainingstheorie philosophieren... :rolleyes:

- "Kondition und Kraft": Kraft ist ein Teil der Kondition, was ein Sammelbegriff für bestimmte leistungsbestimmende Attribute ist. Ausdauer gehört auch dazu, Kondition bedeutet aber nicht (nur) Ausdauer.

- Krafttraining macht nicht unbeweglich und Bodybuilding ist was ganz anderes als Krafttraining

- Fitnessstudiophobien sind vollkommen unangebracht, man kann dort hervorragend funktionelle Kraft aufbauen und zudem bei schlechtem Wetter sein Grundlagenausdauer- und Cardiotraining machen. Sachen wie Yogakurse dort bieten zusätzliche Möglichkeiten sich als Kampfsportler abzurunden.

- Mehr Aikido ersetzt kein Krafttraining und auch kein Laufen. Es geht nicht nur darum, dass diese Sachen wie Richard insistiert intensivere Reize setzen, nein, sie setzen andere Reize! Man kann mit Aikido nicht das selbe erreichen und trainieren, wie mit diesen Methoden. Man muss sich bewusst sein, dass alle KK-Spitzenathleten der Welt im sportlichen KK-Bereich auch Kraft- und Ausdauertraining nach der einen oder anderen Methode betreiben. Ob man nun glauben möchte, dass man als Aikidoka da anders funktioniert und darauf verzichten kann, muss jeder selbst entscheiden.

Aikidospezifisch kann ich wenig zum ergänzenden Training sagen, ich denke aber, dass ein wenig Grundlagenausdauertraining, Cardio mit Ganzkörperübungen wie zB Burpees, Corepower und Beintraining dabei sehr hilfreich sein dürften. Man hat im Training länger Luft (auch um als Uke länger intensiv angreifen, fallen und wieder aufstehen zu können), bekommt einen schnelleren Antritt und eine stärkere Mitte.

Zum Eingangsproblem: Wie merkst du denn, dass du zuviel machst? Stellst du Leistungseinbußen, womöglich Schlafprobleme, Gereiztheit und allgemeine Stresssymptome an dir fest? Ansonsten muss dein Pensum nicht zu hoch sein, das ist individuell verschieden. Wenn du dich subjektiv gut fühlst, brauchst du keinen Tag an dem du garnichts machst. Laufen und Aikido können durchaus auch Regenerationseinheiten sein, je nach subjektiver Intensität. Ansonsten würde ich empfehlen auf zwei Krafteinheiten mit funktionellem Ganzkörpertraining umzustellen, das reicht als Ergänzung. Das würde einen Regenerationstag freischaufeln. Wenn du noch mehr brauchst, kannst du eine Laufeinheit durch ein Cardiolastiges Sequenz-Zirkelkrafttraining oder Intervalltraining ersetzen (anaerobe Ausdauer wird mittrainiert) und die andere Laufeinheit dafür verstärkt im GA1-Bereich laufen. Dadurch würde ein weiterer Tag frei.

#24 ten-chi

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Geschrieben 02 September 2011 - 11:33 Uhr

Beitrag anzeigenpilgrim sagte am 02 September 2011 - 11:00 Uhr:

Kenn ich so aus dem aikido auch nicht. Nur ganz wenig Kraftelemente, keine (extra) Elemente zu Kondition.

Ich selber bin auch der Meinung, daß das in die bei uns sehr knapp bemessene Trainingszeit nicht hineinmuß. Zumal ich die Erfahrung gemacht habe, daß Kraftelemente beim Warmmachen sich nicht gut mit dem vertragen, was ich unterrichten möchte.


Ein funktionales Aufwärmtraining muss nicht auf Kosten der Zeit gehen.
Viele Anfänger bestehen nur aus Pudding, keine Körperspannung, nix. Die müssen systematisch aufgebaut werden.
Ich halte es gerade im Zusammenhang mit der Diskussion um "Aikdo aus dem Zentrum" für extem wichtig,die innere Rumpfmuskulatur, den "Core" zu stärken, um Dinge wie die richtige Körperspannung und Haltung zu erlernen.
Nur wer eine Mitte HAT, kann damit arbeiten.
Die meisten Aikidoka die das erste Mal bei mir trainieren, sind ein bisschen überrascht, aber sie gewöhnen sich um wenn sie bleiben.
Es ist auch ein bisschen ein Aussiebverfahren, Anfänger die Aikdo lernen wollen, nüssen erst mal erfahren dass es auch körperlich anstrengend ist. Wer noch nicht rollen und fallen kann, macht am Anfang diese Erfahrung ja meist erst mal nicht. Bei mir schon.

Bearbeitet von ten-chi, 02 September 2011 - 11:35 Uhr.


#25 Terao

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Geschrieben 02 September 2011 - 11:44 Uhr

Luggage hat`s.

Eine klitzekleine Ergänzung:

Zitat

und Bodybuilding ist was ganz anderes als Krafttraining
Ja, klar. Aber nur im Fortgeschrittenenbereich! Egal, was man mit seinem Körper vorhat (wenn`s nicht grad Marathonlauf ist), für einen Anfänger (und ein solcher scheint unser Threadersteller ja zu sein), vor allem, wenn er diesbezgl. nicht viel mitbringt, heißt Krafttraining immer erstmal in einem gewissen Maße Muskelaufbau. Mit Gewichts- und Gerätetraining geht das halt sehr gezielt.

Bearbeitet von Terao, 02 September 2011 - 11:47 Uhr.


#26 ten-chi

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Geschrieben 02 September 2011 - 13:38 Uhr

Beitrag anzeigenLuggage sagte am 02 September 2011 - 11:05 Uhr:

Aikidospezifisch kann ich wenig zum ergänzenden Training sagen, ich denke aber, dass ein wenig Grundlagenausdauertraining, Cardio mit Ganzkörperübungen wie zB Burpees, Corepower und Beintraining dabei sehr hilfreich sein dürften. Man hat im Training länger Luft (auch um als Uke länger intensiv angreifen, fallen und wieder aufstehen zu können), bekommt einen schnelleren Antritt und eine stärkere Mitte.

Auch noch mal zur Ergänzung:
klasischerweise sind all die genannten Elemente Bestandteil des Aikidotrainings.
Bei der heutigen Art und Weise breitensportmäßig zu trainieren, fallen leider manche Elemente unter den Tisch.
Daher würde klassisches Aikidotraining völlig ausreichen. Wer Aikido lernen will, braucht eigentlich nur Aikido trainieren, allerdings auf eine etwas andere Weise als heute meistens üblich (2 mal die Woche 1,5 Stunden).
Wie ein Trainingsplan über die Woche aussehen kann, habe ich ja oben beschrieben, natürlich nicht detailliert, aber da ist alles drin was man braucht.

#27 Luggage

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Geschrieben 02 September 2011 - 14:22 Uhr

Beitrag anzeigenTerao sagte am 02 September 2011 - 11:44 Uhr:

Luggage hat`s.

Eine klitzekleine Ergänzung:

Zitat

und Bodybuilding ist was ganz anderes als Krafttraining
Ja, klar. Aber nur im Fortgeschrittenenbereich! Egal, was man mit seinem Körper vorhat (wenn`s nicht grad Marathonlauf ist), für einen Anfänger (und ein solcher scheint unser Threadersteller ja zu sein), vor allem, wenn er diesbezgl. nicht viel mitbringt, heißt Krafttraining immer erstmal in einem gewissen Maße Muskelaufbau. Mit Gewichts- und Gerätetraining geht das halt sehr gezielt.
Nein, das stimmt so nicht, denn Masseaufbau und Krafttraining schließen sich nicht aus, gehen sogar oft einher. Aber Bodybuilding zielt ausschließlich auf Masseaufbau ab und zwar in bestimmten Proportionen ungeachtet der Funktionalität. Es werden viele Isos und derlei gemacht, um bestimmte Muskeln optisch herauszuarbeiten, ohne jeden funktionellen Mehrwert. Davon wird man auch langsam und unbeweglich (obwohl btw die ersten, die Yoga in Indien flächendeckend bekannt gemacht haben Bodybuilder waren, die Yoga in ihre Shows miteinbezogen), sarkoplasmatisches Wachstum wird sarkomerem vorgezogen, wegen der optischen Wirkung.
Mit funktionellem Krafttraining baut man auch Masse auf, aber eben funktionelle. Es sollte Phasen geben, die auf sarkomeres Wachstum abzielen (Maxkraftbereich) und stets Übungen ausgeführt werden, die große Muskelschlingen mit vielen Freiheitsgraden ansprechen. Währen der Bodybuilder also ne ganze Stunde mit Seitheben und Butterfly verbringt und dabei sinnlos einzelne Muskeln aufpumpt, baut der funktionell trainierende Sportler Masse mit Kreuzheben und Bankdrücken am ganzen Körper auf.

#28 Aikidokaneuling

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Geschrieben 26 Oktober 2011 - 15:41 Uhr

Hallo Mitleser,
Wir haben seit letzte Woche einen neuen weiteren Trainingstermin bekommen. So trainieren wir jetzt 3 mal pro Woche anstatt 2 mal. Die dritte Trainingeinheit findet in einer anderen Halle statt. Die Halle ist fast 2 mal so gross wie die alte und ist sehr hell. Das Trainieren dort macht sehr viel Spass. Ich hoffe dass ab jetzt auch die Techniken mehr geschliffen werden.

LG