Was bringt Krav Maga?
#1
Geschrieben 02 September 2011 - 12:16 Uhr
Ich bin neu im Forum und wollte mich erst mal vorstellen. Mein Name ist Daniel, ich bin 19 Jahre alt und wohne in der Schweiz. In den letzten 8 Jahren habe ich mich mit Krafttraining und Handball fitgehalten. Ich bin zwar nicht sehr kräftig, dafür schnell und ausdauernd. Aufgrund diverser schlechter Erfahrungen, u.a. Pöbeleien nach der Arbeit habe ich beschlossen, Selbstverteidigung zu machen, falls die Situation mal eskalieren sollte... Nun habe ich ein Krav Maga Probetraining absolviert, muss aber sagen, dass die Tipps zwar hilfreich aber sehr simpel sind, irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass das auch auf der Strasse funktioniert... Hat jemand Erfahrung mit Krav Maga? Wäre sehr froh, wenn ihr mir helfen könntet...
Aufrechte Grüsse
Fullcontact
Where innocence is burned, in flames
A million mile from home, I'm walking ahead
I'm frozen to the bones, I am...
A soldier on my own, I don't know the way
I'm riding up the heights of shame
I'm waiting for the call, the hand on the chest
I'm ready for the fight, and fate
#2
Geschrieben 02 September 2011 - 13:38 Uhr
Worauf sollte man also achten, wenn`s um Effektivität geht? Ich persönlich glaube ja, dass in Deinem Nicknamen die Antwort steckt
Bearbeitet von Terao, 02 September 2011 - 13:39 Uhr.
#3
Geschrieben 02 September 2011 - 14:51 Uhr
Fullcontact sagte am 02 September 2011 - 12:16 Uhr:
Dann gibt es keinen Grund, warum Du es trainieren solltest.
Terao hat es schon angesprochen. Gerade im KM Bereich gibt es mittlerweile so viele Derivate, dass Krav Maga als System keine garantierte Qualität mehr bietet. Da gibt es Headinstruktoren in dem einen Verband, die im anderen Verband nicht einmal durch die erste Schülerprüfung kommen würden. Deshalb lohnt es an dieser Stelle auch nicht, Krav Maga pauschal zu empfehlen, wenn man nicht weiß, welcher Verband in Deiner Gegend sein Gastspiel gibt - u.U. bist Du vor Ort in einer der hiesigen Kickboxbuden besser aufgehoben.
Bearbeitet von Lars, 02 September 2011 - 14:55 Uhr.
#4
Geschrieben 02 September 2011 - 16:17 Uhr
Gut gelehrtes Krav Maga taugt sicher ne Menge. Möglicherweise ist das bei dir kein gut gelehrte, vllt. wurde aber auch dem Anfänger bei der Probestunden nur sehr grundlegendes gezeigt, um ihn nicht zu überfordern. Ein paar mehr Trainings sind normalerweise schon erforderlich, um einschätzen zu können, ob man sich da wohl fühlt.
Ansonsten kann ich Lars nur zustimmen: Thaiboxen, Kickboxen, westliches Boxen - das alles sind Sachen, wo man schnell und unkompliziert ein vernünftiges Niveau erreichen kann, das auch für die meisten kritischen Situationen ausreicht (und oftmals über dem liegt, was so mancher SV-Verein zu vermitteln vermag).
Leider haben diese Sportarten einige Lücken - Bodenkampf und Waffen werden nicht abgedeckt und gerade ersteres kann einen in einer echten SV-Lage sehr schnell in Bedrängnis bringen, denn man landet schnell mal am Boden. Ein Tipp von mir wäre deswegen vllt. noch mal die Augen nach einem Verein für filipinischen Waffenkampf (Filipino Martial Arts, kurz FMA) offen zu halten. Hier gibts zwar viele, die sehr verspielt und wenig alltagstauglich trainieren und zuviel mit zwei Stöckchen Drills machen, wodurch andere Inhalte zu kurz kommen. Aber es gibt auch sehr gute Stile und Trainer, die ein sehr komplettes und taugliches SV-Training anbieten. Denn potentiell ist da alles enthalten, vom Kampf im Stand über Waffenkampf (mit und gegen) bis hin zu Gemeinheiten auf dem Boden und wie man schnell da wieder weg kommt.
Also in dem Sinne, viel Glück bei der Suche
#5
Geschrieben 08 September 2011 - 16:42 Uhr
wie gewünscht mal der Link zu meiner Schule...
http://www.selbstverteidigungskurs.ch/
Der Coach macht auf mich einen Eindruck, (3. Dan in Karate, trainiert seit 1988), hat jahrelang Security-Leute und Polizeieinheiten trainiert. Gut gefallen haben mir seine Ehrlichkeit und die Realität im Streetfighting.
Was haltet ihr eigentlich von WingTsun?
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#6
Geschrieben 08 September 2011 - 22:01 Uhr
Mir sagt der Verband nichts, aber vllt. findet sich ja noch jemand, der was über die Jungs da zu sagen hat. Wing Tsun ist... naja, es scheiden sich daran die Geister. Die EWTO ist der Weltgrößte KK-Verband, scheint also etliche zu überzeugen. Andere kritisieren angeblich verwässerte Techniken, luschige Trainingsmethoden und Geldmacherei. Imho kann man in einer guten WT-Schule auch ne Menge lernen, aber die muss man halt erstmal finden. Mir persönlich würde es gegen den Strich gehen tausende von Euro raushauen zu müssen, wenn ich irgendwann mal in den Technikergradbereich kommen will - was man muss, wenn man das ganze System lernen muss. Allein aus diesem Grunde würde ich schon zu einem der anderen Wing Chun Stile gehen, oder was ganz anderes machen. Wie gesagt, das sicher ehrlichste und günstigste Training mit SV-Mehrwert bekommt man sicherlich beim Boxen und Co...
#7
Geschrieben 13 September 2011 - 09:39 Uhr
Wer bietet den echtes, gutes Krav Maga an? An welche Verbände muss man sich halten?
Bearbeitet von pugilism, 13 September 2011 - 09:40 Uhr.
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......
#8
Geschrieben 13 September 2011 - 11:46 Uhr
pugilism sagte am 13 September 2011 - 09:39 Uhr:
Die Frage ist schwierig!
Die International Krav Maga Federation (IKMF) und Krav Maga Global (KMG) sind auf jeden Fall die Organisationen, die direkt in Israel beheimatet sind und dort eine Verbindung zu den Behörden und tatsächlichen Einsätzen haben, wodurch es einen direkten "Realitätscheck" gibt.
Die GKMF wurde durch einen ehemaligen Instruktor der IKMF (G3) gegründet, hat aber nichts mit der IKMF zu tun. Man kann aber davon ausgehen, dass dort auch "echtes" KM unterrichtet wird, da man für G3 durchaus schon einiges leisten und drauf haben muss. Vermutlich noch mit einigen persönlichen Abänderungen, aber das ist im KM auch normal, dass Dinge verändert werden. Hier wäre nur die Frage, nach welchen Kriterien Veränderungen vorgenommen werden, das kann Dir aber wohl am besten die GKMF mitteilen.
Dann gibt es noch die ganzen Maor Linien. Auch hier ist es schwierig, den Leuten abzusprechen, sie würden KM anbieten. Maor Self Defense hat z.b. einen direkten Draht zu Maor und er kommt auch für regelmäßige Seminare und nimmt Prüfungen ab, es ist also durchaus "echtes" Maor KM. Defcon ist eine Absplitterung von Maor und haben Veränderungen vorgenommen, die sie für notwendig erachten (auch wohl hinsichtlich der Tatsache, dass sie sehr stark das Notwehrrecht in Deutschland mit einbezogen haben). Die Instructoren der Krav Maga Union wurden zum Teil auch direkt von Maor ausgebildet, hier hast Du auch eine ähnliche Situation wie bei Defcon. Sowohl Defcon als auch die KMU halte ich für gute Derivate, wenn es um SV geht.
Das sind die aus meiner persönlichen Sicht wichtigsten, bei denen auch am klarsten ist, wo sie herkommen und wie sie entstanden sind (Transparenz). Kritisch muss man die ganzen Instruktorenausbildungen von Leuten betrachten, die nicht schon mehrere Jahre KM trainieren. Hier besteht das Risiko, dass man zugunsten der Verbandsverbreitung auch einen niedrigen Ausbildungsstandard in Kauf nimmt. Das ist aber schwierig für einen Außenstehenden zu beurteilen.
Ich selbst habe nur einen Einblick in 3 Derivate (Defcon, KM Germany/EKMO und IKMF) und finde das IKMF KM am solidesten. Was nicht heißt, dass ich aus den Jahren in den anderen Derivaten nichts gelernt hätte oder sie schlecht waren. Hatten alle ihre Vor- und Nachteile.
Just my 10 Cents.
Bearbeitet von Lars, 13 September 2011 - 11:51 Uhr.
#9
Geschrieben 17 September 2011 - 09:57 Uhr
Fullcontact sagte am 08 September 2011 - 16:42 Uhr:
wie gewünscht mal der Link zu meiner Schule...
http://www.selbstverteidigungskurs.ch/
Der Coach macht auf mich einen Eindruck, (3. Dan in Karate, trainiert seit 1988), hat jahrelang Security-Leute und Polizeieinheiten trainiert. Gut gefallen haben mir seine Ehrlichkeit und die Realität im Streetfighting.
Was haltet ihr eigentlich von WingTsun?
die Webpräsenz ist immerhin so, dass man einen ersten Eindruck bekommen kann. Mehr nicht - aber immerhin. Mein Eindruck ist folgender: Wer erst einmal grundlegend an Körperlichkeit und Einstellung arbeiten muss, um eine grundlegende Wehrhaftigkeit zu erlangen, scheint mir in der Schule gut aufgehoben. Mir gefällt auch, dass dort mit einem monatlichem Motto gearbeitet wird. Das gibt ein wenig Struktur (ein Mangel in vielen KK/SV Geschichten) auch für Leute, die berufstätig sind bzw. nicht regelmäßig zum Training erscheinen können oder wollen. Ebenso gefällt mir, dass dort offenbar auch an allgemeinen körperlichen Fähigkeiten gearbeitet wird. Die auf Bild und Video gesehenen Übungen sind bekannt... und haben richtig ausgeführt ebenfalls fördernde Wirkung.. allerdings sind da keine Sachen zu sehen, die fortgeschrittene Anfänger bzw. gut koordinierte Laien überfordern würden. Sparring 1x die Woche, für SV-Schule in Ordnung... allerdings am Freitag und offenbar nur in leichter Form (generell ist leichtes Sparring gut. Ich finde es schlimmer, diese Trainingsform zu hart zu gestalten als zu leicht. Gesundheit und mentales Wohlbefinden zuerst! Auf Dauer ist es aber bei entsprechendem Können sinnvoll auch mal ne schwerere Gangart zu gehen). So weit so gut. Für eine reine SV-Schule.
Aber: Für einen 19jährigen, der sich seit 8 Jahren mit Handball und Kraftsport fit hält, darf es möglicherweise auch mehr sein! Falls Du also nicht nach einem Ausgleich für den Job oder das Studium suchst, wo Du ein wenig an Deiner Wehrhaftigkeit arbeiten kannst und Dich generell fit hältst... hmmm... ich persönlich empfehle jungen sportlichen Leuten (mit ausreichend Zeit) eher es mit einer VK-Sportart zu versuchen und später, nach Beendigung der sportlichen Laufbahn, auf einen SV Hybrid umzusteigen bzw. neben der VK-Sportart auch mal in Workshops solcher Hybride zwecks Tellerranderweiterung hineinzuschauen... warum? Weil ein junger und fitter Mensch sich bei solchen SV orientierten Geschichten zwar durchaus gute allgemeine Fähigkeiten holen oder erhalten kann, aber eher selten an die Grenzen seiner Möglichkeiten geht. Weil die Vorteile von Hybriden, wie z.B. Szenario-basiertes Training (im Leichtkontakt), m.E. noch mehr zur Geltung kommen, wenn man schon vorher eine klassische Schule durchlaufen hat.
Weiter: Die Räumlichkeiten sind gut ausgestattet (Matten/Spiegel/auch ein Raum für Theorie) ...ich vermisse da aber so Sachen wie Heavy Bags, für eine gute Schlagschule ein wichtiges Übungsgerät. Wie (fast) immer jedoch gilt auch hier: Schau es Dir an, um selber ein Urteil zu finden. Achte u.a. darauf, welchen Eindruck die SchülerInnen auf Dich machen. Beurteile den Lehrer an seinen Schülern, zumindest wenn die Schule nicht gerade erst gegründet wurde. (Auf den Clips wirken die wie Leute mit guten allgemeinen körperlichen Fähigkeiten. Die Photos und Clips sind größten Teils nicht aus der Schule, sondern von Lehrgängen...).
Oben im KKF ist ein Thread zum Thema Schulfindung gepinnt (ich glaube in der Eingangshalle). Schau da vielleicht auch nochmal rein.
Gruß
Bearbeitet von Den, 17 September 2011 - 10:06 Uhr.
#10
Geschrieben 17 September 2011 - 10:17 Uhr
Den sagte am 17 September 2011 - 09:57 Uhr:
Der Fairness halber müsstest Du aber schon sehr konkret werden, bei welchem Anbieter die Leute "selten an die Grenzen" ihrer Möglichkeiten gehen. Bei allen KM Derivaten, bei denen ich trainiert habe, habe ich eher das Gegenteil erlebt. Auch wo Szenario-Training im Leichtkontakt stattfindet, müsstest Du konkretisieren, so pauschal ist das nämlich nicht haltbar. Bei der IKMF - und folglich wohl auch bei KMG bzw (vielleicht) auch bei der GKMF - findet Szenario-Training/Sparring generell im Vollkontakt statt.
Schönen Samstag!
Bearbeitet von Lars, 17 September 2011 - 10:18 Uhr.
#12
Geschrieben 17 September 2011 - 10:29 Uhr
#13
Geschrieben 18 September 2011 - 13:12 Uhr
Lars sagte am 17 September 2011 - 10:17 Uhr:
Habe über mehrere Woche bei einem IKMF Instruktor in einer gemischten Gruppe trainiert, in der Zeit fand kein einzges Mal Vollkontakt-Sparring statt, weder bei den Anfängern noch bei den Fortgeschrittenen. Nur einmal eine Art Zeitlupenfreikampf.
Inzwischen ist der Trainer aber nicht mehr in der IKMF, sondern in der KMG.
#14
Geschrieben 18 September 2011 - 13:46 Uhr
Ich persönlich halte es so, dass Gesundheit und mentales Wohlbefinden an erster Stelle stehen! Sicher gibt es manchmal Leute, die man ein wenig anstupsen kann, damit sie den Schritt wagen... aber da braucht es von Trainerseite schon Fingerspitzengefühl und hohe Aufmerksamkeit...
Bearbeitet von Den, 18 September 2011 - 13:52 Uhr.
#15
Geschrieben 18 September 2011 - 13:56 Uhr
ten-chi sagte am 18 September 2011 - 13:12 Uhr:
Interessant. Interessant wäre zu wissen, wie Du nach nur "mehreren Wochen" bei den Fortgeschrittenen trainieren kannst, was aber möglicherweise an Deinen Vorerfahrungen liegen könnte, allerdings macht mich stutzig, dass Du auch nach mehreren Wochen Slowfighting "Zeitlupenfreikampf" nennst, ist der Begriff Slowfighting nicht verwendet worden?
#16
Geschrieben 18 September 2011 - 18:17 Uhr
Der Begriff Slowfighting fiel übrigens nicht.
Vielleicht war das Ganze ja noch im Aufbau, und bestimmte Trainingsinhalte waren vielleicht noch nicht dran. Aber wie gesagt kam es mir so vor, als wären ein paar schon länger dabei. Ich habe jedenfalls dort kein Vollkontakt gesehen, nur viel Gehaue gegen dicke Schlagpolster, Pratzen und ähnliches, freies Üben gegen vorgegebene Angriffe und ebend besagtes Slowfighting.
Bearbeitet von ten-chi, 18 September 2011 - 18:21 Uhr.
#17
Geschrieben 18 September 2011 - 21:35 Uhr
ten-chi sagte am 18 September 2011 - 18:17 Uhr:
Deine Gedanken kann ich nachvollziehen. Scheinbar gibt es doch unterschiedliche Gewichtungen. Bei uns ist VK-Sparring bereits im Basicbereich vorhanden, wogegen es sicher Einwände gibt, aber m.E. lernt man u.a. durch Sparring. Die meisten IKMFler, mit denen ich bisher gesprochen hatte, betrachten VK-Sparring als "normal", deswegen wäre ich jetzt nicht auf den Gedanken gekommen, dass es in manchem TC fehlen könnte.
Bearbeitet von Lars, 18 September 2011 - 21:36 Uhr.
#18
Geschrieben 22 September 2011 - 23:08 Uhr
Wenn die dann noch irgendwann den Verband wechseln würden - wie unsinnig wäre es dann, diese Anhand einer Verbandszugehörigkeit einzuschätzen?
-Dazu kommt noch, dass die Leute ja nur mit viel KK-Erfahrung zum Instructor-Anwärter werden sollen/können; sind also schon unterschiedlich vorgeprägt - und das wirkt sich einfach doch aus, Instructor Ausbildung hin oder her. (Früher hieß es unter anderm mal, dass man eben diesen Weg gehen müsse, weil es nun mal so gut wie keine Instructoren in D gibt; so langsam ist das vielleicht nicht mehr ganz so...).
EDIT / P.S.: Ich finde auch Sparring zum einen essentiell wichtig, zum anderen einfach tierisch Fun - mit Anfängern passt man einfach Sicherheitsregeln / Sicherheitsausrüstung entsprechend an.
Bearbeitet von pyriander, 22 September 2011 - 23:10 Uhr.
#19
Geschrieben 23 September 2011 - 09:47 Uhr
pyriander sagte am 22 September 2011 - 23:08 Uhr:
Zitat
Man kannn bei einem Trainer erstmal einschätzen, dass er so gut ist, wie es die Kriterien des jeweiligen Verbandes erfordern. Wenn ich z.b. weiß, dass jemand bei Krav Maga Global Instructor ist, dann weiß ich, dass diese Person erstklassig qualifiziert ist. Ist jemand bei Verband X Instructor, von dem ich weiß, dass er sich hauptsächlich um die eigene Verbreitung kümmert und Instruktoren produziert wie Hühner Eier legen, dann kann man die Qualifikation des Trainers natürlich nicht einschätzen. Hier hat m.E. aber auch jeder Instructor selbst die Wahl, welchen Verband er sich sucht.
Zitat
Wie gesagt, wenn die Qualität des Trainings nicht durch die Instructor-Ausbildung bestimmt wird, sondern durch das, was der Trainer sonst so tut, ist der Verband für'n Arsch. Dann braucht er bei dem Verband nämlich keine Instructor-Ausbildung, sondern kann auch sein eigenes Ding machen.
Bearbeitet von Lars, 23 September 2011 - 09:49 Uhr.



