Wieviel Probetraining ist sinnvoll?
#1
Geschrieben 06 September 2011 - 12:13 Uhr
Also ich bin echt erstaunt, wie unterschiedlich die Anzahl der Probetraininge sein kann.
Da gibt es Vereine mit nur zweimaligem Probetraining mit Anmeldung.
Andererseits habe ich jetzt sogar ein Angebot für drei Monate kostenloses Probetraining gesehen.
Was ist der Vorteil von langen Probezeiten und welchen Vorteil hat eine Anmeldung für ein Probetraining.
Positiv an einer Anmeldung ist sicher, dass der Trainer weiß, dass dort ein Anfänger kommt und er kann sich gut darauf vorbereiten.
Negativ vielleicht dass man nur einen gestellten Eindruck vom Training bekommt?
www.lee-kamwing.de
#2
Geschrieben 06 September 2011 - 12:25 Uhr
Rakoshi sagte am 06 September 2011 - 12:13 Uhr:
Negativ vielleicht dass man nur einen gestellten Eindruck vom Training bekommt?
Ich denke nicht, dass ein Trainer sich verstellen würde, sonst würde er dich ja nicht halten können. So wird eher verhindert, dass du ins Fortgeschrittenen Training hineinschnupperst und damit erstmal nichts anfangen kannst.
Mehr als einmal Probetraining halte ich für eine gute Sache, nach ein-zwei mal hat man eigentlich noch nichts von der Kampfkunst bzw der Dojotruppe gesehen.
#3
Geschrieben 06 September 2011 - 12:30 Uhr
allerdings weiss ich nicht, ob die meist implizite unfallversicherung bei einer ewig langen probezeit mitspielt. liegt ja auf der hand, dass das geld für einen schadensfall erst mal vorhanden sein muss, bevor es ausgezahlt werden kann.
bei uns hat sich um die 3 mal kostenloses mittrainieren als ausreichend dargestellt, um zu einer entscheidung kommen zu können. - wir haben aber auch keine knebelverträge, die einem den einstieg schwer machen. - und wer eben mehr als 3 mal braucht, den schmeissen wir auch nicht raus.
Bearbeitet von ingolf, 06 September 2011 - 12:32 Uhr.
#4
Geschrieben 06 September 2011 - 13:03 Uhr
bei uns kann man einen Monat kostenfrei mittrainieren.
Da wir recht geringe Monatsbeiträge haben, macht das auch finanziell kaum was aus.
Gut finde ich daran, dass man verschiedene Einheiten mit verschiedenen Schwerpunkten und Trainern antesten kann.
Das Bild ist dann kompletter.
Viele Grüße
Mac :-)
Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich schrieb?
Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, doch ich sehe Du bist unbewaffnet.
#5
Geschrieben 06 September 2011 - 13:05 Uhr
ingolf sagte am 06 September 2011 - 12:30 Uhr:
Daran habe ich noch garnicht gedacht. Aber klar, wenn die Probezeit 3 Monate geht und man sich in der Zeit verletzt. Dann ist es sicher schwierig der Versicherung den Sachverhalt zu erklären....
@ Mac,
Ja, bei mir ist es auch ein Monat standart.... aber andererseits würden auch 3 Probetraininge eigentlich ausreichen.
Bearbeitet von Rakoshi, 06 September 2011 - 13:07 Uhr.
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#6
Geschrieben 06 September 2011 - 13:45 Uhr
also bei uns sind es zwei unverbindliche Probetrainings...
und oft entscheidet es sich auch schon mit dem ersten Probetraining ob man diejenigen als Schüler wiedersieht.
Kommen diejenigen zum zweiten Training ist das schon fast sicher das die sich anmelden...
Grüße
Björn
#7
Geschrieben 06 September 2011 - 13:48 Uhr
Tay
Seminar mit Hidetoshi Nakahashi und Carlos Molina
am 19. und 20.5.2012 in Berlin
Infos unter http://www.shingitai...mid=122&lang=de
#8
Geschrieben 06 September 2011 - 15:25 Uhr
Rakoshi sagte am 06 September 2011 - 12:13 Uhr:
Negativ vielleicht dass man nur einen gestellten Eindruck vom Training bekommt?
Ich habe ehrlich gesagt noch nie erlebt, dass für einen Probetrainierenden ein Training gestellt wurde.
I.d.R. macht man sich nur als Trainer vorher einen Kopf, wie man die Probetrainierenden gut unterbringen kann, z.b. setzt er dann auch andere Schwerpunkte im Training. Oder er verteilt bei zuvielen Anmeldungen die Probestunden auf unterschiedliche Tage.
#9
Geschrieben 06 September 2011 - 15:28 Uhr
Zitat
Es gab hier mal einen Thread, bei dem Krav Maga Interessenten einen speziellen Einführungskurs machen sollten und nicht beim normalen Training auftauchen sollten.
Dieser Kurs war auch nicht kostenfrei, wenn ich mich nicht irre.
Es gibt also eine Vielzahl von individuellen Regelungen.
Viele Grüße
Mac
Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich schrieb?
Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, doch ich sehe Du bist unbewaffnet.
#10
Geschrieben 06 September 2011 - 15:45 Uhr
Mac sagte am 06 September 2011 - 15:28 Uhr:
Gut, auch das kann Sinn machen, wenn man den Interessenten das System möglichst umfassend darstellen will. Finde ich nicht schlecht.
Gruß, Lars
#11
Geschrieben 06 September 2011 - 15:51 Uhr
Lars sagte am 06 September 2011 - 15:25 Uhr:
Rakoshi sagte am 06 September 2011 - 12:13 Uhr:
Negativ vielleicht dass man nur einen gestellten Eindruck vom Training bekommt?
Ich habe ehrlich gesagt noch nie erlebt, dass für einen Probetrainierenden ein Training gestellt wurde.
Ich würde mich für ein Probetraining immer vorher anmelden, ich halte das für schlicht für höflich und geboten. Wenn der Trainer dann was anderes macht, als sonst im Training, ist das seine Sache - sein Haus, seine Regeln. Ich denke, er schneidet sich damit ins eigene Bein, denn so wird er eher weniger Leute über die Mindestvertragslaufzeit hinaus halten können.
Ich kann es auch verstehen, wenn man Probetrainings ganz ausschließt und nur (kostengünstige) Einsteigerkurse anbietet. Wenn die Leute sich zu sowas anmelden und eine kleine Summe zahlen müssen, nehmen sie es einfach ernster und ständiger Ungemach durch Leute, die einmal kommen und nie wieder wird ausgeschlossen. Außerdem können sie dann schon mit einem gewissen Grundwissen in die laufenden Kurse einsteigen, so dass der Trainingsbetrieb etwas flüssiger laufen kann. Negativ ist daran, dass die Hürde anzufangen höher gesetzt wird, ich persönlich mag jedenfalls nichts zahlen, sofern ich nicht wenigstens mal gesehen habe, was ich ungefähr dafür bekomme...
#13
Geschrieben 06 September 2011 - 17:07 Uhr
#14
Geschrieben 06 September 2011 - 22:30 Uhr
Lange Gespräche oder Erklärungen nach dem Probetraining gibt es nicht. Wer interesse hat macht mit und fertig. Warum Zeit und Energie aufwenden, um den Leuten das Ganze schmackhaft zu machen? Die wollen was von mir, nicht umgekehrt. Wer ernsthaft interessiert ist, der bleibt. Ich kann niemandem in zwei Wochen erklären worum es geht, geschweige denn, ihm das System oder dessen Bandbreite erläutern.
#15
Geschrieben 07 September 2011 - 08:48 Uhr
Das habe ich dann aber ausgeschlossen - nicht nur der angehende Schüler muss wissen, was auf einen zukommt, auch ich als Lehrer möchte sehen, auf was und wen ich mich da einlasse.
Und es ist schon vorgekommen, das ich jemandem nach dem Probetraining gesagt habe "besser nicht".
Wir sind eine kommerzielle Schule und der Besitzer würde mich wegen dieser Einstellung gerne ab und zu mal steinigen. Aber ich gehe keinen Vertrag, der ja immer auf Gegenseitigkeit beruht, mit jemandem ein, bei dem es keinen Sinn macht oder wo ich ein ungutes Gefühl habe.
Drax
P.S.
In der Regel gibt es bei mir 2 Probetrainings.
Wenn mehr erwünscht, habe ich eine 5-er Karte eingeführt, die dann bei Vertragsabschluss angerechent wird. Wird aber eher selten bis gar nicht benötigt.
#16
Geschrieben 07 September 2011 - 09:01 Uhr
3 Monate Probetraining ist schon eine lange Zeit,
aber für das evtl Mitglied eine tolle Sache-finde ich!
Bei uns wird bis zu 6 Wochen probetrainiert.
In dem Boxclub in dem ich noch trainiere,gibt es drei bis vier
Probestunden,dann sollte man wissen ob es passt.
gruss Hai
DE OPPRESSO LIBER Freiheit den Unterdrückten
Leitspruch der US Army Special Forces
****
#17
Geschrieben 07 September 2011 - 12:34 Uhr
wieviel Probetraining sinnvoll ist, hängt wohl einerseits vom Dojo, als auch von der KK/KS ab.
Wir sind ein winzig kleines Dojo, haben knapp 12 Leute, die insgesamt da trainieren. Es findet bei uns auch in der Regel deshalb nur ein Probetraining statt. Kann man aber drüber reden mit dem Trainer, der da auch individuell bereit ist, mehr zu machen, wenn nötig.
Bislang kamen die Leute nach dem ersten Training nicht mehr oder stiegen zum zweiten mit Vertrag ein. Insofern...
Aber ich halte auch Probetrainin für wichtig, da man schon schauen sollte, ob die "Chemie" und die "Ansprüche/Anforderungen" für jede Seite das entsprechen, was an ein konstruktives Training erwartet wird.
LG Catwoman
shikin haramitsu daikomyo
http://www.onsideklettersport.de/
#18
Geschrieben 07 September 2011 - 14:31 Uhr
viele Anbieter bieten nicht nur Jahresverträge an, sondern auch Halbjahres-, Quartals- oder Monatsverträge, bzw. die schon angesprochenen 5er/10er Karten. Ich denke, oft gibt es auch genug Möglichkeiten, jenseits des kostenlosen Probetrainings einen Monat oder 2 mitzutrainieren, bevor man selbst eine endgültige Entscheidung trifft. Das kann einem selbst ja durchaus auch das Geld Wert sein.
#19
Geschrieben 08 September 2011 - 10:47 Uhr
also bei mir ist es so, dass jeder 2-3 Wochen so mit trainieren kann. Bis dann die Anmeldung abgegeben ist und alles ist meist der erste Monat um.
Streng genommen ist aber dieses Verfahren von mir sehr riskant. Die Sportversicherung zahlt nämlich nur für diejenigen, die angemeldet sind.
Wer sich also auf sicheres Eis begeben möchte, sagt, dass man nur zuschauen darf und erst mit der anmeldung am training aktiv teilnehmen darf.
3 Monate Probetraining halte ich für sehr lang, und abgesehen von einmaligen Angeboten wegen neueröffnung oder jubiläum oder so habe ich sowas auch noch nicht kennengelernt, da wie gesagt ein verein während dieser zeit das volle risiko trägt und eine sportschule, die eine andere versicherung haben, bei der auch das probetraining mit abgedeckt ist, die beiträge fehlen.
Außerdem bin ich der ansicht, dass man eigentlich direkt nach dem training wissen sollte, ob es einem spaß gemacht hat oder nicht. Zumindest wenn es ein erwachsener ist. Kinder brauchen meist ihre 3-4 mal training um sich zu entscheiden.
#20
Geschrieben 08 September 2011 - 11:22 Uhr
glaub nicht alles, was du liest
und lächle über den Rest!



