Bearbeitet von ingolf, 14 Oktober 2011 - 10:41 Uhr.
Behinderung und KK/KS
Erstellt von Catwoman, Sep 12 2011 13:33 Uhr
129 Antworten in diesem Thema
#122 Gastpilgrim_*
Geschrieben 14 Oktober 2011 - 10:53 Uhr
Ich denke, daß die Anstrengung auch gerade darin bestehen kann, Begrenzungen und Unabänderlichkeiten zu akzeptieren.
In meinem Kontext hat ja immer schon ein "multiproffessionelles Team" lange mit den Menschen gearbeitet, mit denen ich zu tun habe. Und auch in den aikido Gruppen, die ich genannt habe, kommen die Übenden nicht "einfach so" vorbei. Die grundsätzliche Suchbewegung, von der ich vermute, daß du sie vor Augen hast, ist also schon lange im Gange.
In meinem Kontext hat ja immer schon ein "multiproffessionelles Team" lange mit den Menschen gearbeitet, mit denen ich zu tun habe. Und auch in den aikido Gruppen, die ich genannt habe, kommen die Übenden nicht "einfach so" vorbei. Die grundsätzliche Suchbewegung, von der ich vermute, daß du sie vor Augen hast, ist also schon lange im Gange.
#123
Geschrieben 14 Oktober 2011 - 13:47 Uhr
@Pilgrim
Geht auf meine eigenen Erfahrungen zurück.
Ist eine Geistige Behinderung nur leicht kann man fast ohne Einschränkungen trainieren. Bei einer Körperlichen Behinderung ist das schon eine Frage was man als leicht ansieht. Mit eine Bandscheibenvorfall der verheilt ist ist man in der Regel arbeitsfähig, trotzdem würde ich von Grappling abraten.
Auch bei schweren geistigen Behinderungen ist doch meist körperlich alles möglich, jediglich erfordert es um einiges mehr Training. Ich kenne einen sehr stark eingeschränkten der fast 2 Jahre gebaucht hat um eine Roll zu lernen, aber nun diese besser kann als viele andere die keine Einschränkungen haben
Ich betone nochmal das ich es sehr gut finde wenn leute trotz Behinderung eine KK erlernen wollen oder weiter ausüben möchten, aber ich möchte auch nochmal betonen das man realistisch bleiben muss
Lg
Micha
Geht auf meine eigenen Erfahrungen zurück.
Ist eine Geistige Behinderung nur leicht kann man fast ohne Einschränkungen trainieren. Bei einer Körperlichen Behinderung ist das schon eine Frage was man als leicht ansieht. Mit eine Bandscheibenvorfall der verheilt ist ist man in der Regel arbeitsfähig, trotzdem würde ich von Grappling abraten.
Auch bei schweren geistigen Behinderungen ist doch meist körperlich alles möglich, jediglich erfordert es um einiges mehr Training. Ich kenne einen sehr stark eingeschränkten der fast 2 Jahre gebaucht hat um eine Roll zu lernen, aber nun diese besser kann als viele andere die keine Einschränkungen haben
Ich betone nochmal das ich es sehr gut finde wenn leute trotz Behinderung eine KK erlernen wollen oder weiter ausüben möchten, aber ich möchte auch nochmal betonen das man realistisch bleiben muss
Lg
Micha
#124 Gastpilgrim_*
Geschrieben 14 Oktober 2011 - 20:53 Uhr
Deamonday sagte am 14 Oktober 2011 - 13:47 Uhr:
Auch bei schweren geistigen Behinderungen ist doch meist körperlich alles möglich, jediglich erfordert es um einiges mehr Training.
Selbst bei einer so leichten geistigen Behinderung, wie sie die Trisomie 21 (sog. Down Syndrom) in vielen Fällen, wenn auch nicht immer, darstellt gibt es bereits körperliche Beeinträchtigungen, die häufig nicht einfach durch mehr Training ausgeglichen werden können.
Und das, was ich als schwere geistige Behinderung kenne, geht immer mit körperlichen Beeinträchtigungen einher, die nicht durch Übung behoben werden können.
Aber das sagt ja nix über das Thema an sich. Wir haben halt unterschiedliche Bilder vor Augen.
#125
Geschrieben 15 Oktober 2011 - 12:08 Uhr
Hmm kann sein. Du bist ja scheinbar aus der matherie^^
Ich richte mich da grad nach der Einteilung vom Behindertenausweis. Schwer ist für mich wenn man als nichtmehr arbeitsfähig eingestuft wird.
Lg
Micha
Ich richte mich da grad nach der Einteilung vom Behindertenausweis. Schwer ist für mich wenn man als nichtmehr arbeitsfähig eingestuft wird.
Lg
Micha
#126 Gastpilgrim_*
Geschrieben 15 Oktober 2011 - 13:03 Uhr
Deamonday sagte am 15 Oktober 2011 - 12:08 Uhr:
Hmm kann sein. Du bist ja scheinbar aus der matherie^^
Was nicht unbedingt Dasselbe sein muß, wie sich auskennen.
Zitat
Ich richte mich da grad nach der Einteilung vom Behindertenausweis. Schwer ist für mich wenn man als nichtmehr arbeitsfähig eingestuft wird.
#127
Geschrieben 15 Oktober 2011 - 17:47 Uhr
Zitat
Ich arbeite jedenfalls in einer Einrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung.
Was nicht unbedingt Dasselbe sein muß, wie sich auskennen.
Was nicht unbedingt Dasselbe sein muß, wie sich auskennen.
Zitat
Ah, ok.Das ist in der Tat noch einmal etwas anderes, als die Kategorien, auf die ich mich beziehe. Die Menschen, die ich vor Augen habe starten sozusagen bei 100%.
Lg
Micha
#129
Geschrieben 08 Januar 2012 - 13:51 Uhr
Ich denke gerade für Menschen mit Behinderung, sei es körperlich oder geistig, sei es erworben oder angeboren hat Kampfsport an sich viel zu bieten. Mehr als manch anderer Sport.
Liegt sicher auch an meinem beruflichen Hintergrund, dass ich so denke.
Ich denke aber eben ein guter Trainer, ein guter Meister, den ich als solchen respektieren kann, zeichnet sich auch (nicht nur) dadurch aus, dass sie/er automatisch inklusiv lehrt. Dh. von Grundschulkindern bis Senioren, von ultrafit bis ultrafett, von behindert bis nicht-behindert. Das heißt die individuelle Lernausgangslage berücksichtigen. Das geht. Das weiß ich. Hängt aber sicher vom Willen des Trainers und Meisters ab.
Die Frage ist sicher, wie weit kann ein Mensch mit Behinderung oder jemand der erst mit 30, 40, 50 beginnt graduieren. Allerdings, wenn man ehrlich ist, wird man sehen, auch unter den nicht behinderten, jungen Trainierenden, streben die wenigstens unbedingt hohe Graduierungen an. Auch unter denen ist es ja eine sportliche Elite die dahin kommt und kommen will. das hängt ja wiederum von der körperlichen Stabilität und dem Willen des Trainierenden ab. und beides mus wiederum nicht, aknn aber mit einer Behinderung (zu der letzlich ja auch chronische Erkrankungen und verletzungsschäden jeglicher Art zählen) korrelieren.
Liegt sicher auch an meinem beruflichen Hintergrund, dass ich so denke.
Ich denke aber eben ein guter Trainer, ein guter Meister, den ich als solchen respektieren kann, zeichnet sich auch (nicht nur) dadurch aus, dass sie/er automatisch inklusiv lehrt. Dh. von Grundschulkindern bis Senioren, von ultrafit bis ultrafett, von behindert bis nicht-behindert. Das heißt die individuelle Lernausgangslage berücksichtigen. Das geht. Das weiß ich. Hängt aber sicher vom Willen des Trainers und Meisters ab.
Die Frage ist sicher, wie weit kann ein Mensch mit Behinderung oder jemand der erst mit 30, 40, 50 beginnt graduieren. Allerdings, wenn man ehrlich ist, wird man sehen, auch unter den nicht behinderten, jungen Trainierenden, streben die wenigstens unbedingt hohe Graduierungen an. Auch unter denen ist es ja eine sportliche Elite die dahin kommt und kommen will. das hängt ja wiederum von der körperlichen Stabilität und dem Willen des Trainierenden ab. und beides mus wiederum nicht, aknn aber mit einer Behinderung (zu der letzlich ja auch chronische Erkrankungen und verletzungsschäden jeglicher Art zählen) korrelieren.
#130
Geschrieben 11 Januar 2012 - 16:58 Uhr
FragenAnsLeben sagte am 08 Januar 2012 - 13:51 Uhr:
Ich denke gerade für Menschen mit Behinderung, sei es körperlich oder geistig, sei es erworben oder angeboren hat Kampfsport an sich viel zu bieten. Mehr als manch anderer Sport.
Liegt sicher auch an meinem beruflichen Hintergrund, dass ich so denke.
Liegt sicher auch an meinem beruflichen Hintergrund, dass ich so denke.
Gruss
CryingFreeman
Leben ist, was uns zustößt, während wir uns etwas ganz anderes vorgenommen haben (sagte Henry Miller ... oder wars doch John Lennon?)



