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Mogelpackungen Und Mythen - Verantwortung Übernehmen: Was Kann/sollte/sollte Man Nicht/darf Man Nicht?


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17 Antworten in diesem Thema

#1 Smoo

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Geschrieben 17 September 2011 - 16:26 Uhr

Hallo Forenfreunde,

Hier soll der Hauptschwerpunkt nicht nur auf Ernährung liegen sondern auch auf Trainingsmythen und Gerüchten.
Lasst uns gemeinsam die Drachen der Trainings und Ernährungsmythen totschlagen, die tatsächlich heute noch leben - der Spinat ließ letztens erst wieder grüßen? Auf gehts!

Nicht nur aufs Training bezogen, sondern auch auf die/das normale Ernährung/Verhalten im Alltag - denn wir Kampfkünstler nehmen unsere Erfahrung aus dem Training mit ins Leben... Dô war doch was?

Zum Beispiel geht es darum Mogelpackungen zu entlarven und Mythen auszumerzen (es wird bitte eine satte und fundierte Begründung geliefert. Da hier einige Trainer (unter anderem ich) dafür Verantwortung übernehmen sollten, wenn Trainierende sich unwissend den letzten Schund zu Gemüte führen und gleichzeitig davon träumen mit L-Carnitin und Eiweispulver den Körper ganz ohne Gewichte zu formen.)

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Alleine das Proteinproblem zu beleuchten würde schon einen satten Umfang erzwingen. Das Thema ist so populär daher werde ich es nur anschneiden und später satt ergänzen.

Die erste Frage die im Training gestellt wird, wenn jemand an Muskelaufbau denkt, ist "Wo bekomme ich das beste Proteinpulver?" Es wurde noch kein Trainingsplan erstellt, da werden Shakes in Massen konsumiert. Ist doch nicht schlimm, meint der ein oder andere, "Enthält viele Mineralstoffe und Vitamine. Vielleicht ess ich jetzt weniger... und nehme sogar ab."

Pustekuchen! Hierzu werde ich noch ausführlicher schreiben.


----


Was ist gegen Süßkram und Chips etc. einzuwenden? Vom Prinzip her nix. Aber was ist drin? Koffeinhaltige Chips und Würstchen... Coke Zero vs. Coke light.

Mal über die Folgen nachgedacht?
Warum ist der süße Neffe nach 2 Gläsern Eistee so hibbelich?


____________________________________________________________________________



Wer hier mit in die Diskussion einsteigen möchte, nennt einfach seine Nahrungsergänzung oder den Mythos und schlägt erbarmungslos mit der Wahrheit darauf rum, bis nur noch die Erkenntnis übrig bleibt ;)

Mein Einstiegsmythos:
Bei der Vitamintablette vergriffen?
Das macht nix, das scheidet der Körper schon wieder aus.

Unsinn! Richtig ist: Der Körper scheidet es wieder aus.
Falsch ist: Das es nichts macht, denn, alles was an Stoffen in den Körper gelangt, was unnötig oder zu viel ist, muss verstoffwechselt werden über Leber und Niere und Darm. In aller Regel sind die heutigen Vitaminpillen vollkommen überdosiert und schaden nicht nur dem Verdauungstrakt, sondern auch dem Geldbeutel.

Hier ein Beispiel was passiert, wenn man unbedenklich zugreift: http://www.wdr.de/tv...08_vitamine.jsp

Was kann man statt dessen tun, wenn man befürchtet einen Vitaminmangel oder Mineralstoffmangel zu haben aufgrund von gehäuft auftretenden Krämpfen oder Beschwerden wie Antriebslosigkeit und Mattheit?
Im Beispiel Krämpfe: sollte man zu aller erst erkunden, wann die Krämpfe auftreten. Und der Mangel sollte gezielt herausgefunden werden. Das kann aber mitunter viel Arbeit und nerven kosten. In aller Regel krampft der Körper in Ruhe bei Calciummangel und bei Belastung könnte es ein Magnesiummangel sein. Es könnte aber auch ein Vitaminmangel sein.

Kann man den Mangel nicht zu Ordnen ist das Einfachst bei solchen Beschwerden: Über den Tag verteilt Banane essen, Mehr Obst essen (Apfel und Birne), Milch trinken und im allgemeinen mehr Trinken und vor allem gezieltes Ausruhen!

So könnte der Mineralstoff und Vitaminmangel (egal ob Magnesium- oder Kalziummangel) ausgeglichen werden, da hier gleich ein breites Spektrum an Vitaminen und Mineralstoffen zugeführt wird und die Krämpfe reduzieren oder verschwinden rasch. Bestehen sie bei gut ausgewogener Ernährung weiter, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. (Meine letzte Magnesiumtablette ist lange her. Ich weiß nicht mehr wann. Und wennd ann sehr gezielt und umso hilfreicher.)

Vorteil: Obst wird besser verwertet als die Tablette. Man belastet den Körper nicht unnötiger Weise mit zu viel oder falschen Stoffen. Industriezeugs wird generell schlechter verwertet als Neturelles. Kurbelt die Verdauung an und deckt ein breites Spektrum an wichtigen Minralstoffen und Vitaminen ab!

So Who next? :D

LG

Smoo
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#2 Luggage

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Geschrieben 18 September 2011 - 13:19 Uhr

Das ist jetzt aber ein ziemlicher Rundumschlag, der an etlichen Stellen diskussionsfähig ist:

Ist Milch wirklich ein guter Calcium-Lieferant? Das ist zumindest zu hinterfragen. Milchprodukte sind zB Eiseninhibitoren, hemmen also bei gleichzeitigem Verzehr die Aufnahmefähigkeit von Eisen in der Nahrung durch den Körper. Milch setzt Stoffwechselprozesse in Gang, die Calcium verbrauchen, unterm Strich kann sogar eine negative Calciumbilanz entstehen, so zumindest die Kritker. Empirisch ist das untermauerbar, etwa mit der Erkenntnis, dass Kulturen, die kaum bis keine Milch verzehren in aller Regel viel geringere Osteoporose-Quoten haben, als wir Milchweltmeister hier im Westen. Zumindest konventionell erzeugte Milch ist voll mit Hormen und Medikamenten, mit denen die Hochleistungskühe in der Massenhaltung vollgepumpt werden sowie den Pestiziden auf den Futterpflanzen, die in dem Tier akkumuliert werden. Interessant ist auch, dass Vegetarier und Veganer, die idR deutlich weniger Calcium über die Nahrung aufnehmen, dennoch nicht mehr, häufig sogar viel weniger Mangelerscheinungen zeigen. Scheinbar kann sich der Körper auf eine verminderte Aufnahme einstellen und die Versorgung über nicht-tierische Quellen ist günstiger.

Sind zuviel Vitamine perse schlecht? Nein, auch das ist so pauschal nicht richtig, es sind die Fettlöslichen, die Probleme machen können. Wasserlösliche Vitamine werden problemlos über den Urin ausgeschieden. Überdosiertes Magnesium ist auch nicht weiter schädlich, führt allenfalls etwas ab. Die künstliche Supplementiererei ist sicher nicht zu begrüßen, manches wird nicht adäquat resorbiert, weil es nicht in physiologischen Synergien vorliegt, anderes wird einfach wieder ausgeschieden. Für eine Vitamin A Vergiftung, wie in dem Link oben angesprochen, muss man schon sehr große Mengen verzehren. Richtig ist, dass in natürlichen Lebensmitteln idR Synergien vorliegen, die die Aufnahme sinnvoll regeln, also sowohl erleichtern, als auch an der richtigen Stell hemmen können. Außerdem sind es nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, die für eine gesunde Ernährung wichtig sind, sondern auch sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, Fettsäuren usw. Man darf also nicht dem Glauben verfallen, Vitaminpillen könnten frisches Obst und Gemüse ersetzen. Multivitaminpräparate sind auch viel zu unspezifisch zusammengesetzt, die Mengenverteilung der enthaltenen Stoffe wird nicht den individuellen Bedürfnissen einzelner gerecht. Zum Beispiel ist oft viel zu wenig b12 darin, um dahingehend einem Sportler eine ausreichende Versorgung nur aus der Pille zu bieten, dafür andere Sachen, die man in der enthaltenen Dosierung garnicht gebrauchen kann, zB hohe Dosen Magnesium, die dann die Veraduung durcheinander bringen.
Zudem muss man darauf achten, was man sich mit diesen Präparaten noch zuführt: Häufig sind Süßstoffe enthalten, die nicht unkritisch sind. Was genau sie alles bewirken können, ist nicht ganz geklärt, jedenfalls können sie abführend wirken. In einer gesunden Ernährung haben sie jedenfalls nichts zu suchen. Bei günstigeren Präparaten, die nicht aus der Apotheke kommen, liegen die enthaltenen Stoffe oft auch in Verbindungen vor, die der Körper kaum gebrauchen kann. Magnesium wird in organischer Verbindung deutlich besser vom Körper resorbiert, als in anorganischen, aber nur in teuren Produkten ist nur Magnesiumcitrat enthalten. Andere enthalten entweder einen Mix oder nur Magnesiumcarbonat oder -oxyd.

Was die genannte Mattheit angeht: Magnesium gilt als Muskelrelaxanz und natürlicher Schlafförderer - ein Sublementierung kann die Mattheit also noch verstärken.

Abseits von den angesprochenen Synergien und der Notwendigkeit noch andere Stoffe, als nur Vitamine zu sich zu nehmen, ist es aber nicht so, dass Pillen perse schlechter resobiert werden. Echte Mangelerkrankungen müssen mit Präparaten behandelt (vom Arzt erkannt und verordnet) werden und dafür taugen die richtigen auch bestens. Ich kenne jedenfalls keine Studie, die grundsätzlich die Resorbierbarkeit von Vitaminpräparaten als geringer einstuft, als natürlich vorkommender Vitamine. Aber eine Grundversorgung ist damit nicht zu sichern.

#3 Terao

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Geschrieben 18 September 2011 - 13:30 Uhr

Meines Erachtens nach auch ein Mythos: Dass das alles so wahnsinnig wichtig, bedeutsam und problematisch ist. M.W.n. ist bislang bei Menschen in den Industrieländern, die halbwegs vernünftig und abwechslungsreich essen (also von allem ein bißchen: Obst, Gemüse, Getreide, Milchprodukte, Fleisch, Fisch etc.) nur unter sehr speziellen Umständen ÜBERHAUPT JEMALS ein gravierender Mangel an irgendwas festgestellt worden. Genau darauf ist unser Körper nämlich ausgelegt.

#4 Smoo

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Geschrieben 18 September 2011 - 14:24 Uhr

Es geht nicht nur darum, Terao.

Es geht auch um so Legenden wie:
Mit Proteinpulver baut man Muskeln auf.
Wer dehnt, beugt Verletzungen vor.
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#5 Luggage

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Geschrieben 18 September 2011 - 14:39 Uhr

Ich bin ja auch erkärter Feind dieser ganzen Proteinsupplementiererei. Imho ist der ganze Proteinhype vollkommen übertrieben und dient nur der entsprechenden Industrie. Die Proteinmengen, die in Studien als sinnvoll festgestellt wurden liegen bei etwa 1,2 - 1,6 gr/KG Körpergewicht, was ohne weiteres durch die reguläre Ernährung bereitstellbar ist. Zuviel Protein kann dagegen ungünstigsten Falls zu Nierensteinen und Stoffwechselproblemen führen. Ich habe trotz viel Sport, sowohl Krafttraining als auch Ausdauersport (was entgegen landläufiger Meinung noch mehr Protein erfordert, als ersteres) noch nie Proteine supplementiert und nie Probleme gehabt.

Kurzer Link dazu: http://www.coreperfo...ney-stones.html

#6 Luggage

    Stammgast

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Geschrieben 18 September 2011 - 14:43 Uhr

Beitrag anzeigenSmoo sagte am 18 September 2011 - 14:24 Uhr:

Es geht nicht nur darum, Terao.

Es geht auch um so Legenden wie:
Mit Proteinpulver baut man Muskeln auf.
Wer dehnt, beugt Verletzungen vor.

Dass Dehnen Verletzungen vorbeugt ist keinesfalls widerlegt. Es ist nur keine Korrelation zwischen Dehnen vorm Fußballspielen und Verletzungsprofilaxe aufzufinden. Aber das heißt nicht, dass nie gedehnt werden soll. Langfristig dient Dehnen sehr wohl der Verletzungsprofilaxe, nur unmittelbar sind die postiven Effekte nicht bestätigbar, wobei auch hier die fragliche Sportart mit ins Kalkül gezogen werden muss. Wenn man beim Fußball umgerannt wird, fällt rein mechanisch einfach eine Verletzung an. Eine Zerrung beim Formenlaufen in den KK ist da schon wieder ein anderes Feld. Übrigens scheinen Gewohnheiten eine große Rolle zu spielen, unabhängig vom objektiven Nutzen: Es wurden vermehrt Verletzungen festgestellt, wenn man seine Dehngewohnheiten spontan änderte: http://www.menshealt...hing.181220.htm

#7 Rakoshi

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Geschrieben 18 September 2011 - 15:14 Uhr

Sorry, wooowwwwhhhhhhh... Ihr habt es echt vor oder?

Zitat

Unsinn! Richtig ist: Der Körper scheidet es wieder aus.
Nein, so einfach ist das nicht..... nicht die fettlöslichen Vitamine. Die können richtig schön gespeichert werden und ein deutliches gesundheitliches Problem werden, wenn man es massiv übertreibt. Also nicht so einfach alles in einen Topf werfen.

Zitat

Meines Erachtens nach auch ein Mythos: Dass das alles so wahnsinnig wichtig, bedeutsam und problematisch ist. M.W.n. ist bislang bei Menschen in den Industrieländern, die halbwegs vernünftig und abwechslungsreich essen (also von allem ein bißchen: Obst, Gemüse, Getreide, Milchprodukte, Fleisch, Fisch etc.) nur unter sehr speziellen Umständen ÜBERHAUPT JEMALS ein gravierender Mangel an irgendwas festgestellt worden. Genau darauf ist unser Körper nämlich ausgelegt.

Nein, das ist auch nicht richtig..... wir leiden alle in Deutschland an Jodmangel mit Ausnahme der Gebiete an der Ost- oder Nordsee.
Besonders haben darunter die netten Leute in Bayern zu leiden.... und das liegt an der Eiszeit. Als das Eis wieder schmolz, spülte es das Jod ins Meer, so dass wir hier einen sehr jodarmen Boden haben. Somit bekommen wir unser Jod eigentlich nur über Fisch. Natürlich nutzen wir schön das Jodsalz, aber selbst wenn wir alle unsere Speisen mit Jodsalz zubereiten, reicht die Menge nicht aus, um ausreichend uns zu versorgen. Aber die Natur ist clever.... die sorgt für eine schön große Schilddrüse.... in Bayern besonders groß als Kropf bekannt, die jedes kleine bischen Jod rausfiltert...... super Sache, aber natürlich gibt es einen Hacken. Es gibt zig Erkrankungen der Schilddrüse.... Hashimoto, Basedow, Adenome, Carcinome.....

Und natürlich leiden Frauen häufiger an Eisenmangel, wegen dem Monatlichen Problem.
Und Leute, die gerne sich ein Bier zischen.... leiden mal an B12 Mangel.

Bearbeitet von Rakoshi, 18 September 2011 - 15:16 Uhr.

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#8 Terao

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Geschrieben 18 September 2011 - 15:58 Uhr

Und was ergoogle ich mir da so auf die Schnelle?

Zitat

Am häufigsten wird ein Mangel bei chronischen Alkoholikern beobachtet, allerdings nicht bei Biertrinkern, da Bier Vitamin B12 und Folsäure enthält.

Aber gut: Würde nicht dauernd unter irgendwas gelitten werden, wären die Experten für jeden Mist ja nicht so unverzichtbar, wie sie`s sind.

Bearbeitet von Terao, 18 September 2011 - 15:58 Uhr.


#9 Luggage

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Geschrieben 18 September 2011 - 16:01 Uhr

Beitrag anzeigenTerao sagte am 18 September 2011 - 15:58 Uhr:

Und was ergoogle ich mir da so auf die Schnelle?

Zitat

Am häufigsten wird ein Mangel bei chronischen Alkoholikern beobachtet, allerdings nicht bei Biertrinkern, da Bier Vitamin B12 und Folsäure enthält.

Aber gut: Würde nicht dauernd unter irgendwas gelitten werden, wären die Experten für jeden Mist ja nicht so unverzichtbar, wie sie`s sind.
Meines Wissens ist das b12 im Bier ein wertloses Analogon, nutzbares b12 gibt es nicht in pflanzlichen Lebensmitteln, außer sie sind mit Tierkot oder bakteriell kontaminiert.

#10 Rakoshi

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Geschrieben 18 September 2011 - 16:18 Uhr

@ Luggage

Korrekto!

Dazu noch
Leider ist Vitamin B12 nicht leicht aufzunehmen für den Körper, und wenn man regelmäßig Alk zu sich nimmt, kommt es zu verschiedenen Störungen vom Magen bis zur Verstoffwechselung und Bereitstellung für den Körper. Leberschäden machen dann ein übriges,.... daher gilt immer auch eine Kontrolle des Vitamin B12 Spiegels bei Alkoholismus.....

Zitat

Aber gut: Würde nicht dauernd unter irgendwas gelitten werden, wären die Experten für jeden Mist ja nicht so unverzichtbar, wie sie`s sind.

Oh man, solche Sprüche sind echt unterste Schuhsohle. Aber klar.... google doch noch einmal mit Vitamin B12 Mangel Alkohol.....

Ich halte mich aus dieser Diskussion nun mehr heraus, weil ich denke, dass das Thema für mich zu schwierig ist.

Bearbeitet von Rakoshi, 18 September 2011 - 16:19 Uhr.

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#11 pugilism

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Geschrieben 19 September 2011 - 15:56 Uhr

Es ist doch vielmal so, dass gewisse Leute meinen etwas passiere aus einem bestimmten Grund und wissen nicht um die wirkliche Ursache.

Beispiel Eiweiss: Ich habe mal im Verkauf geschnuppert und eine Dame hat mich zu Eiweisprodukten gefragt ob den diese überhaupt funktionieren würden. Sie hatte das Bild im Kopf dass wenn man Eiweis in grossen Mengen konsumiert dies zu Musklewachstum führt. Wie die meisten. Auch unter Kraftsportlern anzutreffen dieser Irrtum..

Ich habe die Dame dann insofern korrigiert, dass bei Kraftsportarten insbesondere Gewichtheben und Bodybuilding, der Eiweissbedarf erhöht ist und das eine Eiweiszufuhr in Form von Proteinpulver unter Umständen sinnvoll ist. Des weiteren natürlich auch billiger wie Fleisch und Fisch..

Bei der Ernährungslehre gibt es so viel Bullshit und so viele Studien, dass ich mittlerweile gar nichts mehr darauf gebe. Es gibt gewisse Fakten die sind unwiederlegbar. Der Körper braucht:
Eiweiss, Kohlenhydrate, Fette und Vitamine und Mineralstoffe sowie Wasser und Schlaf, zuviel Energiezufuhr endet in Fettaufbau, zu wenig zum Abbau. In welchem Verhältnis, zu welcher Tageszeit und wieviel davon, darüber gehen die Meinungen zum Teil diametral auseinander.

Auf Bodybuilding Ernährungspläne gebe ich gleich nochmal weniger weil:
Geht mal in einem Fitnessstudio zum grössten Bodybuilderschrank den ihr findet und fragt ihn mal ob diese Muskelmasse jetzt vom Training vom vielen Eiweiss oder von den legalen und ilegalen Supplementen kommt die er täglich in sich reinschüttet..
Natürlich wird er euch sagen das er nichts nimmt, Natur pur! :D Mit ein Bisschen Wahrheitsserum wird er euch dann verwirrt anschauen weil er selber nicht weiss woher die viele Muskelmasse kommt. Die meisten fangen schon ziemlich früh mit Supplementen etc. an so dass eine klare Antwort unmöglich wird. Eine sinnvolle Aussage über Ernährung von diesen Leuten wird somit unmöglich..

Bearbeitet von pugilism, 19 September 2011 - 16:02 Uhr.

- Seinen Kampfstil gegen einen unkooperativen Gegner in einem freundlichen Sparring mal zu testen ist wohl das Mindeste bevor man grosse Reden über dessen Tauglichkeit schwingt.....
- Klassische KK-Attacken:

Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.

Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.

Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......

#12 Luggage

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Geschrieben 19 September 2011 - 20:05 Uhr

Hier übrigens eine sehenswerte ARD-Doku über den (Un)Sinn von Vitaminpräparaten für gesunde Menschen:
Teil1:


Ich hoffe, dass die demnächst auch auf der ARD-Mediathek wieder auftaucht, solange muss Youtube reichen.
Das Fazit nehme ich euch vorweg: Gesunde Menschen brauchen keine Supplemente - nicht weil sie, wie oben erwähnt wurde, nicht resorbiert werden oder gleich wieder ausgeschieden werden würden, sondern weil es gefährlich ist und die anderen wichtigen Nährstoffe echten Essens ausklammert!

Imho verhält es sich ebenso mit Proteinsupplementen: Reine Propaganda der Industrie und im Regelfall vollkommen unnötig, bei ausgewogener Ernährung.

#13 Luggage

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Geschrieben 19 September 2011 - 20:05 Uhr

Teil2:
Teil3:

#14 Den

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Geschrieben 23 September 2011 - 09:48 Uhr

Mache ich dochmal den advocatus diabolus. :16:

Ich kam vor nem Jahr offenbar mit dem Essen nicht hinterher und nahm nach einer Steigerung der Trainingsintensität sogar ab und fühlte mich durchgehend müde! Habe mit nem 08/15 Gainer mal eben 7kg zugelegt und deutlichen Energie- und Kraftzuwachs.

Ein Freund konnte vor Jahren seine damals stagnierende Leistung mit (kurzfristiger) Kreatineinnahme signifikant steigern. Ob das nur der Placebo Effekt war?

Möglich ist das sicherlich... aber ich bezweifle, dass auch nur ein Spitzensportler keine Supplements zu sich nimmt. Ich erinnere mich noch gut an ein von den Öffentlichen übertragenes Mannschaftszeitfahrrennen, wo einer der Radler darauf bestand keine isotonische Lösung zu sich zu nehmen, sondern Mineralwasser... vielleicht n Zufall, dass er auf dem letzten Viertel abreißen lassen musste.

Bearbeitet von Den, 23 September 2011 - 09:54 Uhr.

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#15 Luggage

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Geschrieben 23 September 2011 - 11:40 Uhr

Naja, wer hilft hat recht - oder hier: was hilft ist richtig. Allerdings müsste man da schonmal genauer hinschauen, um herauszufinden, wo das Problem lag. Wie sah die Ernährung aus, wie das Trainingsverhalten? Hat sich noch was anderes geändert, als nur die Einnahme? Was war das für eine Massezunahme? Usw. Das ist hier wohl nicht zu leisten.

Natürlich können Supplemente Sinn machen, das wurde hier ja auch nicht bestritten. Die Frage ist, wann was Sinn macht! Wie die Videos oben zeigen, ist zB zielloses Vitamine-Schlucken vllt. sogar kontraproduktiv bis gefährlich. Natürlich braucht aber Vitamine, wer einen echten, pathologischen Mangel hat. Wenn jemand soviel Energie oder Protein beim Sport verbraucht, dass er das übers Essen nicht mehr decken kann, dann muss er supplementieren, genauso, wie Flüssigkeitsverluste nunmal isoton besser aufgefüllt werden, als durch Wasser. Ich behaupte nur, dass die wenigsten eine solche Supplementierung wirklich brauchen. Das ist ein Bisschen wie mit dem Beten, das macht man auch immer, wenn man sich etwas sehr stark wünscht aber sonst keine Handhabe mehr hat. Das 16 jährige halbe Hemd wäre so gerne Schwarzenegger, also schluckt es mal nen Haufen Shakes, damit wenigstens alles getan wurde...

#16 Den

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Geschrieben 23 September 2011 - 12:08 Uhr

Zitat

Naja, wer hilft hat recht - oder hier: was hilft ist richtig. Allerdings müsste man da schonmal genauer hinschauen, um herauszufinden, wo das Problem lag. Wie sah die Ernährung aus, wie das Trainingsverhalten? Hat sich noch was anderes geändert, als nur die Einnahme? Was war das für eine Massezunahme? Usw. Das ist hier wohl nicht zu leisten.
Hmm... doch, warum nicht mal probieren?

Ausgangslage:
männlich, 45 Jahre, 175cm, 65kg (nach 68kg), Umschulung gerade abgeschlossen - also Zeit, aber etwas Stress wegen Arbeitssuche.... 2x die Woche Escrima, 3x die Woche Boxen... vormittags 3x die Woche lockeres Laufen 5km/20min. minus. Tägliche Gymnastik u.a. mit Liegestützen, Situps, etc... allerdings ohne an die Grenzen zu gehen. Dazu unendlicher Bewegungsdrang, kein Tag ohne mindestens eine Stunde Spazierengehen... Tatsache war jedenfalls, dass ich erheblich mehr als die 2000 Standard Kalorien benötigte und sicherlich nicht genug gegessen habe. Eine Lösung wäre es gewesen mehr zu essen. Da stieß ich an meine Grenzen... ich mochte einfach nicht mehr! Musste mich geradezu zwingen... außerdem ging das auch arg in die Kohle und immer nur Haferflocken, Kartoffel, Kohl und Hülsenfrüchte gingen irgendwann echt aufn Sack. Ich nahm ab (von 68 auf 65 kg) und fühlte mich zunehmend schlapp, verlor Interesse an Dingen, etc. ... Übertraining? Unterernährung? Beides?

Ich entschied an beiden Enden zu arbeiten. Fuhr das Training etwas zurück (ließ je eine Lauf- und Escrimaeinheit weg)... und nahm zusätzlich noch den erwähnten Gainer (nix Teures).


Interessant ist, dass ich mehr an kg zugenommen habe, als ich an Gainer reingetan hab. Die Gewichtszunahme am ganzen Körper (etwas mehr um den Schultergürtel, Nackenmuskulatur) auf gut 72kg hat übrigens keineswegs zu einer Abnahme der Definition geführt... die Bauchfalte ist auch net dicker geworden. Der Gewinn an Energie und damit an Lebensfreude ist subjektiv aber noch dramatischer als der ohnehin erstaunliche Zuwachs an Masse (und messbarer Kraft bei allen Übungen).... die Wirkung der Nahrungsergänzung war innerhalb der ersten Wochen schon spürbar. Freunde sprachen mich ungefähr nach 6 Wochen auf die sichtbaren Veränderungen an.


wichtiger Nachtrag: Mittlerweile keine Nahrungsergänzungsmittel mehr. Gewicht und allgemeiner Zustand nach ersten 'Entzugserscheinungen' (ich mochte den Shake nachm Training!!! Nehme jetzt Banane plus Milch oder Ei plus Traubensaft) ist stabil gut! Allerdings habe ich kurz nach dem Absetzen der Nahrungsergänzung eine schlimme 30 jährige Gewohnheit abgelegt... das Rauchen... damit verbunden ist eine erhöhte Zufuhr von Nahrung... oft unerwünscht - bei mir aber super!

Bearbeitet von Den, 23 September 2011 - 12:16 Uhr.

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Geschrieben 23 September 2011 - 12:46 Uhr

Beitrag anzeigenDen sagte am 23 September 2011 - 12:08 Uhr:

Zitat

Naja, wer hilft hat recht - oder hier: was hilft ist richtig. Allerdings müsste man da schonmal genauer hinschauen, um herauszufinden, wo das Problem lag. Wie sah die Ernährung aus, wie das Trainingsverhalten? Hat sich noch was anderes geändert, als nur die Einnahme? Was war das für eine Massezunahme? Usw. Das ist hier wohl nicht zu leisten.
Hmm... doch, warum nicht mal probieren?
Wie gesagt, weil es sogar gefährlich sein kann, je nachdem worum es in concreto geht. Und bei vielen ersetzt es nunmal leider auch andere, zielführendere Maßnahmen, zB bei besagtem halben Hemd a) seine Natur anzunehmen und b) sich mit vernünftügem, richtigem Training auseinander zu setzen.

Zu deinem Fall:

Zitat

Ausgangslage:
männlich, 45 Jahre, 175cm, 65kg (nach 68kg), Umschulung gerade abgeschlossen - also Zeit, aber etwas Stress wegen Arbeitssuche.... 2x die Woche Escrima, 3x die Woche Boxen... vormittags 3x die Woche lockeres Laufen 5km/20min. minus. Tägliche Gymnastik u.a. mit Liegestützen, Situps, etc... allerdings ohne an die Grenzen zu gehen. Dazu unendlicher Bewegungsdrang, kein Tag ohne mindestens eine Stunde Spazierengehen... Tatsache war jedenfalls, dass ich erheblich mehr als die 2000 Standard Kalorien benötigte und sicherlich nicht genug gegessen habe. Eine Lösung wäre es gewesen mehr zu essen. Da stieß ich an meine Grenzen... ich mochte einfach nicht mehr! Musste mich geradezu zwingen... außerdem ging das auch arg in die Kohle und immer nur Haferflocken, Kartoffel, Kohl und Hülsenfrüchte gingen irgendwann echt aufn Sack. Ich nahm ab (von 68 auf 65 kg) und fühlte mich zunehmend schlapp, verlor Interesse an Dingen, etc. ... Übertraining? Unterernährung? Beides?

Ich entschied an beiden Enden zu arbeiten. Fuhr das Training etwas zurück (ließ je eine Lauf- und Escrimaeinheit weg)... und nahm zusätzlich noch den erwähnten Gainer (nix Teures).


Interessant ist, dass ich mehr an kg zugenommen habe, als ich an Gainer reingetan hab. Die Gewichtszunahme am ganzen Körper (etwas mehr um den Schultergürtel, Nackenmuskulatur) auf gut 72kg hat übrigens keineswegs zu einer Abnahme der Definition geführt... die Bauchfalte ist auch net dicker geworden. Der Gewinn an Energie und damit an Lebensfreude ist subjektiv aber noch dramatischer als der ohnehin erstaunliche Zuwachs an Masse (und messbarer Kraft bei allen Übungen).... die Wirkung der Nahrungsergänzung war innerhalb der ersten Wochen schon spürbar. Freunde sprachen mich ungefähr nach 6 Wochen auf die sichtbaren Veränderungen an.


wichtiger Nachtrag: Mittlerweile keine Nahrungsergänzungsmittel mehr. Gewicht und allgemeiner Zustand nach ersten 'Entzugserscheinungen' (ich mochte den Shake nachm Training!!! Nehme jetzt Banane plus Milch oder Ei plus Traubensaft) ist stabil gut! Allerdings habe ich kurz nach dem Absetzen der Nahrungsergänzung eine schlimme 30 jährige Gewohnheit abgelegt... das Rauchen... damit verbunden ist eine erhöhte Zufuhr von Nahrung... oft unerwünscht - bei mir aber super!

Du hast ja schon ein ordentliches Pensum gefahren, klar, dass da einiges an kcal rein muss, wenn man mehr Masse wünscht (die Frage ist, ob man das unbedingt wünschen sollte, denn aktuelle Studien gehen ja dahin, dass eine im Schnitt negative kcal-Bilanz erheblich das Leben verlängert und vor allerlei Krankheiten schützt). Wenn du mit deiner Ausgangslage zu mir gekommen wärst und um Rat gefragt hättest, hätte ich dir erstmal eine wesentliche Reduktion deines Volumens empfohlen, uU auch mal eine komplette Pause von 1-2 Wochen zur Dekonditionierung und nach noch weiteren Details deiner Ernährung gefragt. Letzteres vorallem, weil deine Symptome durchaus auch durch einen Mangel an Vitalstoffen bedeuten können. Zuletzt hätte ich dir empfohlen, mal in dich zu gehen und dein Leben zu hinterfragen - das klingt jetzt vermessen, es ist aber nur ein Hinweis. Die Kombination von Ruhelosigkeit (extremem Bewegungsbedürfnis) und Interessenlosigkeit und Schlappheit könnten zumindest bedeuten, dass was im Argen liegt, das kompensiert werden will. Das kann aber nur jeder für sich selbst herausfinden, man kann nur darauf hinweisen, dass es sein könnte.

Dein Trainings war/ist ja sehr ausdauerlastig, die "Gymnastik" klingt sehr unspezifisch. Mit einem gezielten Krafttraining hättest du sicher auch bessere Erfolge, was Zunahme an trockener Masse angeht. Evtl. hätte eine Rücknahme des Ausdaueranteils und die Ergänzung echten Krafttrainings mittelfristig auch Effekte auf deinen Stoffwechsel und deinen Hormonmix, was Wohlbefinden, Essverhalten und Gewichtsdaten beeinflusst. Beim Ausdauersport werden beim leeren der Kohlehydratspeicher Stresshormone ausgeschüttet, die die Energieverwertung anderer Speicher bezwecken, damit der Blutzucker hochgehalten werden kann. Diese Hormone beeinflussen auch deine Stimmung und deine Regeneration und werden natürlich umsomehr ausgeschüttet, desto schlechter deine KH-Versorgung übers Essen ist. Es kann helfen, während des Sports KH zu sich zu nehmen, sei es mittels Getränken wie Apfelsaftschorlen oder über KH-Gels, wie im Radsport üblich. Dadurch muss der Blutzucker in nur geringem Maße mittels Stresshormonen reguliert werden. Dazu gehört Cortisol, welches die Ausschüttung von Testosteron hemmt und Muskelabbau begünstigt. Beides steht einer Gewichtszunahme entgegen und vorallem ein gestörter Testosteronhaushalt kann deine Stimmung nachteilig beeinflussen.

Kurzes, knackiges Krafttraining dagegen steht am anderen Ende des Spektrums und hat praktisch den gegenteiligen Effekt. Es wird Testosteron ausgeschüttet, dafür kein Cortisol, solange man unter 45min bleibt und die Intensität hochhält.

Du hast ja parallel zu deinen Weightgainer-Versuchen dein Volumen beschnitten - ich möchte wetten, dass mindestens die Hälfte deines Erfolgs darauf zurückgeht. So hattest du eine geringere Hormonbelastung, mehr Regenerationszeit auch für das ZNS und zusätzlich vermutlich besser gefüllte KH-Speicher durch den Gainer, was die Stresshormonausschüttung zusätzlich reduzierte. Rauchen ist übrigens auch ein Nährstoffräuber, dass du es hast sein lassen, sichert dir heute auch ohne Supplemente eine bessere Versorgung.

Es wäre sehr interessant, was du ohne Gainer, dafür mit einer ausgewogenen, vitalstoffreichen Ernährung und einem nach meinen Ideen angepasstem Training nach 2 Wochen Dekonditionierung erreicht hättest...

#18 Den

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Geschrieben 23 September 2011 - 13:20 Uhr

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Es wäre sehr interessant, was du ohne Gainer, dafür mit einer ausgewogenen, vitalstoffreichen Ernährung und einem nach meinen Ideen angepasstem Training nach 2 Wochen Dekonditionierung erreicht hättest...
Ja, das wäre interessant... aber mittlerweile kann ich trainieren wie ein Tier und das ohne Gainer o.ä. .... wie gesagt, kein rauchen mehr und mehr essen. Vitalstoffreich war meine Ernährung auch vorher... Mischkost, Getreide meist als Vollkorn, viele Hülsenfrüchte, Rindfleisch (kaum Schwein), ab und an Fisch, Milchprodukte, Eier, täglich Obst, teilweise/saisonal ausm Garten, das Grünzeug kam etwas kurz und tut es heute noch... aber eigentlich bin ich kein Kostverächter. Nur mit Pizza und Co. konnte ich mich noch nie anfreunden. Chips o.ä. sind mir zuwider, Süßigkeiten ab und an.

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Du hast ja parallel zu deinen Weightgainer-Versuchen dein Volumen beschnitten - ich möchte wetten, dass mindestens die Hälfte deines Erfolgs darauf zurückgeht. So hattest du eine geringere Hormonbelastung, mehr Regenerationszeit auch für das ZNS und zusätzlich vermutlich besser gefüllte KH-Speicher durch den Gainer, was die Stresshormonausschüttung zusätzlich reduzierte. Rauchen ist übrigens auch ein Nährstoffräuber, dass du es hast sein lassen, sichert dir heute auch ohne Supplemente eine bessere Versorgung.
Ja, ich denke auch, dass es die Kombination gemacht hat! (Die Gewichtszunahme war allerdings schon vor dem Beenden der Rauchgewohnheit... ziemlich genau als ich diese aufgab, hörte ich auch mit der Einnahme des Gainers auf... hab auch net vor, ohne Not welchen zu mir zu nehmen und ich fühle mich gerade sehr gut, schlafe nachts wie ein Bär, bin tagsüber hellwach und voller Interesse. :lol: )




Aber schon recht, was genau abgegangen ist, wird bis zu nem gewissen Grad spekulativ bleiben... dennoch bleibt für mich festzuhalten, dass die in 'aufgeklärten Kreisen' gängige Verteufelung von Nahrungsergänzung ebenso vorurteilsbelastet ist wie die Erwartung von Wundern auf der anderen Seite.

Bearbeitet von Den, 23 September 2011 - 13:25 Uhr.

Augen auf!