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Hoehentraining - Krafttraining


5 Antworten in diesem Thema

#1 Jion

    Stammgast

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Geschrieben 20 September 2011 - 01:04 Uhr

Guten Morgen!

Ich werde fuer die naechsten 6 Monate in 3000m Hoehe schlafen und mich tagsueber arbeitshalber auch mal auf bis zu 4200m Hoehe aufhalten. Natuerlich moechte ich mit meinem kuerzlich begonnenen Krafttraining weiterfahren.

Ich habe schon verschiedentlich in diesen Hoehen gelebt. Meist passt sich mein Koerper innerhalb von 7 bis 10 Tagen an die Hoehe an, und ich kann beinahe ohne Einschraenkungen herumspazieren und auch joggen und KK ausueben. Da mir in diesen Hoehen weniger Sauerstoff zur Verfuegung steht (3000m ungefaehr 70%, 4000m ungefaehr 60%), bildet mein Koerper mehr rote Blutkoerperchen, um die Sauerstoffversorgung sicherzustellen. Man gewoehnt sich auch dran, etwas langsamer zu gehen, um nicht gleich ausser Atem zu kommen.

Etliche Sportler machen Hoehentraining, aber wohl meist zwecks Bildung der roten Blutkoerperchen, was dann auf normalen Hoehen zu mehr Leistung fuehrt. Aber wie sieht es mit Krafttraining aus? Ist Krafttraining effektiv in dieser Hoehe? Oder wachsen die Muskeln langsamer?

Mein Krafttraining setzt sich aus ganzkoerper BWE und einigen Uebungen fuer Muskelaufbau spezifisch fuer Schultern & Arme zusammen.

Liebe Gruesse
Jion

#2 Wang Lun

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Geschrieben 22 September 2011 - 14:24 Uhr

Hi,
bisher habe ich nur von den positiven Auswirkungen auf die Ausdauerleistung gehört. Wie sich eine verbesserte Sauerstoffaufnahme auf das Muskelwachstum auswirken kann weiss ich nicht, glaube aber nicht, dass es da einen Effekt gibt.
Aus reiner Neugier, was machst Du in der Höhe? Gondeln warten oder Touristen auf den Berg tragen?
Gruß
WL

#3 Jion

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Geschrieben 22 September 2011 - 17:04 Uhr

Beitrag anzeigenWang Lun sagte am 22 September 2011 - 14:24 Uhr:

Hi,
bisher habe ich nur von den positiven Auswirkungen auf die Ausdauerleistung gehört. Wie sich eine verbesserte Sauerstoffaufnahme auf das Muskelwachstum auswirken kann weiss ich nicht, glaube aber nicht, dass es da einen Effekt gibt.
Aus reiner Neugier, was machst Du in der Höhe? Gondeln warten oder Touristen auf den Berg tragen?
Gruß
WL

Geht mir eben genauso, deshalb die Frage :D

Ich mache Erzprospektion in den argentinischen Anden. Bin auch schon auf 5000m rumgelatscht- da bekommt der Satz "Ich bin ganz ausser Atem" eine neue Dimension :)

Folgender Link spricht etwas vom Effekt der Hoehe auf den menschlichen Koerper:
http://blog.tagesanz...nnt-der-korper/

Gruss
Jion

#4 Luggage

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Geschrieben 23 September 2011 - 12:57 Uhr

Ich habe auch nichts fundiertes zum Thema Krafttraining und große Höhen beizutragen, habe dazu noch nie irgendwas gehört - deine Chance, mal was neues beizusteuern! Nutze die Zeit und mach mal möglichst gut dokumentiert dein Training. 6 Monate sind ja eine ganz gute Zeitspanne, um Entwicklungen feststellen zu können. Miss deine Werte (Körperfett, Gewicht, 1repmax, Arbeitsgewichte und WDH, Oberarm-, Bauch-, Oberschenkel- und Wadenumfang) und notiere dir wöchentlich die Veränderungen und schreibe ein kleines Tagebuch dazu, mit deinem Traininsplan, Ernährung und Erfahrungen damit. Mich würde es jedenfalls interessieren!

#5 Jion

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Geschrieben 30 September 2011 - 16:22 Uhr

Hi Luggage,

Danke fuer die interessante Idee, wieso auch nicht!

-Koerperfett kann ich nur mit einer Koerperfettwaage direkt messen, richtig? Das duerfte schwierig werden ...

Und was meinst Du mit "1repmax"?

Gruss

#6 Luggage

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Geschrieben 07 Oktober 2011 - 11:52 Uhr

Beitrag anzeigenJion sagte am 30 September 2011 - 16:22 Uhr:

Hi Luggage,

Danke fuer die interessante Idee, wieso auch nicht!
Sicher mal ein interessantes Projekt!

Zitat

-Koerperfett kann ich nur mit einer Koerperfettwaage direkt messen, richtig? Das duerfte schwierig werden ...
Es gibt verschiedene Methoden dazu: Körperfettwaagen oder Handgeräte, die mittels des elektrischen Widerstandes der verschiedenen Körperkomponenten den Wert extrapolieren. Kaliper, das sind Zangen, die das Unterhautfettgewebe ähnlich einer Schiebleere messen und die Wasserverdrängungsmethode. Letzteres ist die genaueste Methode, aber nur in Leistungsdiagnosezentren möglich. Waagen und Handgeräte sind relativ ungenau und neigen dazu, nur das Fett in jeweils Unter- oder Oberkörper zu messen, haben aber dem Kaliper voraus, dass auch tiefe Fettreserven zwischen den Darmschlingen etwa gemessen werden und nicht nur das subkutane Fett.
Am einfachsten wäre es sicherlich, wenn du dir eine günstige Waage mit entsprechenden Funktionen kaufen und regelmäßig (immer am selben tag, zur selben tageszeit, zB vor dem Frühstück) benutzen und protokollieren würdest. Aber du könntest stattdessen auch markante Umfänge messen und dein Spiegelbild nach bestimmten Kriterien und Skalen beurteilen. Du könntest diese Komponente aber auch weglassen und einfach über dein Befinden Tagebuch führen ;)

Zitat

Und was meinst Du mit "1repmax"?
Das 1rm (=1 repetition maximum) ist das Gewicht, das du einmal bei einer bestimmten Übung (nach Aufwärmen) maximal bewegen kannst und kein zweites Mal. Diesen Wert sollte man beim Krafttraining regelmäßig ermitteln (zB halbjährlich), denn erstens ist er eine Kennziffer für den Fortschritt und zweitens der Ausgangspunkt für die Berechnung des Gewichts für bestimmte Trainingsmethoden (zB kann man sich vornehmen 5 Sätze lang bei 70% des 1rm zu trainieren oder bei einem Zufallstraining Karten in einem Kartenstapel %-Werte des 1rm zuweisen, vor jedem Satz eine Karte ziehen und das entsprechende Gewicht wählen). Wenn du es schaffst deinen 1rm zu steigern, war das Training in der Höhe schonmal wirkungsvoll...