Eigene Entwicklung im Wing Chun
#22
Geschrieben 26 September 2011 - 19:20 Uhr
Ein weiteres Problem ist die Gleichzeitigkeit von Angriff und Abwehr, da bin ich auch träge
Aber das ist nur eine Frage der Zeit, ich sehe mich auf einem guten Weg. Der Kampfkunstweg
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......
#23 GastKaybee_*
#24
Geschrieben 27 September 2011 - 17:13 Uhr
pugilism sagte am 26 September 2011 - 19:20 Uhr:
Ein weiteres Problem ist die Gleichzeitigkeit von Angriff und Abwehr, da bin ich auch träge
Aber das ist nur eine Frage der Zeit, ich sehe mich auf einem guten Weg. Der Kampfkunstweg
Kann es sein, dass es nicht die, nur ansätzlich vorhandenen, Reflexe sind, die Dch erstarren lassen?
Ich kenne solches Verkrampfen von Leuten, die mit der Power vom Angriff nicht umgehen können, weil im normalen Training "kooperativ" gearbeitet wird.
Oder, weil vergeigte Abläufe wg. mangelnder Körperstruktur nicht kompensiert werden können.
Kann alles durch gezieltes Sparring korrigiert werden.
Aber ich denke, M.K. und Kaybee haben es so gemeint!
Bearbeitet von Hop Sing, 27 September 2011 - 17:13 Uhr.
Lucius Annaeus Seneca 0004(v.Chr.) - 0065 (n.Chr.)
Nimm das an, was nützlich ist...Lass das weg, was unnütz ist...Füge das hinzu, was dein Eigenes ist...
(Bruce Lee)
#25
Geschrieben 28 September 2011 - 12:08 Uhr
Ich komme im Sparring viel in Situationen wo ich am Gegner aufkeile. Er macht sich steif und bewegt sich gleichzeitig rückwärts. Man kommt nicht durch.
Ich frage mich gerade ob das am nicht definiertem Sparring liegt?? Die Möglichkeit zu Kicken habe nämlich! Wenn ich definiere würde das ein Rückzug automatisch im Kniebruch endet und dass der Kampf folgedessen im Nahkampf stattfinden muss, so ändert dass die Situation massgeblich... Muss des mal das nächste mal anbringen..
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......
#26
Geschrieben 28 September 2011 - 12:51 Uhr
Letztlich muß es sinnvoll bleiben, d.h. der Entwicklung der Fertigkeiten zuträglich sein.
Entsprechend muß das Ganz dann mal so und mal so ausgerichtet sein.
Und mit den Möglichkeiten ist das immer so eine Sache.
Weil: Du hast vielleicht diese Möglichkeit, Dein Gegenüber aber dafür jene.
Und wer weiß, was ist, wenn Dich das eine Ding richtig getroffen hätte...
Insofern ist immer alles realtiv.
Aber wie gesagt, für den entscheidenden Aspekt halte ich, daß beim Sparring, auch wenn es mal richtig derbe zur Sache geht,
der Lern-/Entwicklungseffekt im Vordergrund steht, und nicht 'der hat mich getrofen, jetzt muß ich ihn unbedingt auch treffen..'.
Bearbeitet von M.K., 28 September 2011 - 12:54 Uhr.
#27
Geschrieben 28 September 2011 - 13:05 Uhr
Zitat
Zitat
der Lern-/Entwicklungseffekt im Vordergrund steht, und nicht 'der hat mich getrofen, jetzt muß ich ihn unbedingt auch treffen..'.
#28
Geschrieben 28 September 2011 - 13:13 Uhr
Ein anderes, das die meisten kennen dürften: 'Hart zuschlagen wollen' führt (bei Anfängern/wenig Fortgeschritteneren) in aller Regel zu einem wirkungsschwachen Schlag.
Bearbeitet von Den, 28 September 2011 - 13:15 Uhr.
#29
Geschrieben 28 September 2011 - 13:18 Uhr
Zitat
#31
Geschrieben 28 September 2011 - 13:36 Uhr
Bearbeitet von Den, 28 September 2011 - 13:36 Uhr.
#32 GastKaybee_*
Geschrieben 28 September 2011 - 13:39 Uhr
Gruß, Kai
Bearbeitet von Kaybee, 28 September 2011 - 13:41 Uhr.
#33 GastKaybee_*
Geschrieben 28 September 2011 - 13:41 Uhr
Den sagte am 28 September 2011 - 13:36 Uhr:
Korrekt!
#34
Geschrieben 28 September 2011 - 15:36 Uhr
pugilism sagte am 28 September 2011 - 12:08 Uhr:
Ich komme im Sparring viel in Situationen wo ich am Gegner aufkeile. Er macht sich steif und bewegt sich gleichzeitig rückwärts. Man kommt nicht durch.
..............................................................................................
Wer dieses Trapping nicht trainiert hat, wird dein Opfer.
Wer es kennt, wird dich nicht direkt attackieren.
Ist jetzt etwas einfach ausgedrückt, korrekt aber (für mich) nicht formulierbar.
Bearbeitet von Hop Sing, 28 September 2011 - 15:36 Uhr.
Lucius Annaeus Seneca 0004(v.Chr.) - 0065 (n.Chr.)
Nimm das an, was nützlich ist...Lass das weg, was unnütz ist...Füge das hinzu, was dein Eigenes ist...
(Bruce Lee)
#35
Geschrieben 28 September 2011 - 17:47 Uhr
'Ernsthaft' agieren ja, aber solltest Du nicht vergessen, daß Du Deine Fertigkeiten verbessern willst.
Sicherlich gehört auch dazu, eben die notwendige Streßresiztenz (zumindest soweit das eben möglich ist) zu
entwickeln, aber eben auch, Situationen richtig einschätzen zu können und sich nicht sinnlos provozieren zu lassen, d.h. sich von 'schlechtem Verhalten' anstecken zu lassen.
Sind beide gleich gut, passiert eh kaum noch was. Ergo müßte ansonsten der Bessere dem anderen sofort und kompromißlos eine reindonnern. Und dann? Ende. Sehr sinnig. Keine Entwickelung für keinen, bloß etwas Egobauchgepinsele für den sich von Anfang an im Vorteil befindenden.
Nicht Ego bedeutet für mich z.B. zu registreiren, wann der andere sich in eine derartige Position gebracht hat, aus der er mich wirklich effektiv schlagen kann, bzw. einen Treffer zu Kenntnis zu nehmen, ohne daß mir gleich
das Auge zuschwellt oder anschließend ein Zahn fehlt.
(wie gesagt, daß heißt nicht, daß es auch mal ordentlich zur Sache gehen kann, bzw. nicht soll!!!)
Leider sieht man nur zu oft das genaue Gegenteil.
Es wird dann angegriffen ohne zu kapieren, wie eigentlich die tatsächliche Lage ist und dann zumeist noch
ohne in irgendeine Form auf das zuvor Erlernte zurückzugreifen (es wird ausgeholt, der Eigenschutz vollkommen vernachlässigt, das Gleichgewicht wird nicht mehr beachtet, etc.pp).
Und dann wundert man sich, daß das ganze schöne vorherige Rumgekaspere mit Konzept,Formen, Chi-Sao, usw. nicht mehr wiederzufinden ist...
Schreibe ich z.B. einen Text, versuche ich doch auch einigemaßen solche Aspekte, wie Rechtschreibung,
Grammatik, etc. zu berücksichtigen. Dadurch werde ich dann mit der Zeit immer sicherer und kann
sie entsprechend meiner jeweiligen Notwendigkeit einsetzen.
Die Prinzipen des Lernens sind überall gleich.
Gruß
Michael
Bearbeitet von M.K., 28 September 2011 - 17:48 Uhr.
#36
Geschrieben 29 September 2011 - 07:14 Uhr
pugilism sagte am 28 September 2011 - 12:08 Uhr:
Ich komme im Sparring viel in Situationen wo ich am Gegner aufkeile. Er macht sich steif und bewegt sich gleichzeitig rückwärts. Man kommt nicht durch.
Ich frage mich gerade ob das am nicht definiertem Sparring liegt?? Die Möglichkeit zu Kicken habe nämlich! Wenn ich definiere würde das ein Rückzug automatisch im Kniebruch endet und dass der Kampf folgedessen im Nahkampf stattfinden muss, so ändert dass die Situation massgeblich... Muss des mal das nächste mal anbringen..
Hop Sing sagte am 28 September 2011 - 15:36 Uhr:
pugilism sagte am 28 September 2011 - 12:08 Uhr:
Ich komme im Sparring viel in Situationen wo ich am Gegner aufkeile. Er macht sich steif und bewegt sich gleichzeitig rückwärts. Man kommt nicht durch.
..............................................................................................
Wer dieses Trapping nicht trainiert hat, wird dein Opfer.
Wer es kennt, wird dich nicht direkt attackieren.
Ist jetzt etwas einfach ausgedrückt, korrekt aber (für mich) nicht formulierbar.
- Klassische KK-Attacken:
Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.
Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.
Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......
#37
Geschrieben 01 Oktober 2011 - 08:34 Uhr
pugilism sagte am 29 September 2011 - 07:14 Uhr:
pugilism sagte am 28 September 2011 - 12:08 Uhr:
Ich komme im Sparring viel in Situationen wo ich am Gegner aufkeile. Er macht sich steif und bewegt sich gleichzeitig rückwärts. Man kommt nicht durch.
Ich frage mich gerade ob das am nicht definiertem Sparring liegt?? Die Möglichkeit zu Kicken habe nämlich! Wenn ich definiere würde das ein Rückzug automatisch im Kniebruch endet und dass der Kampf folgedessen im Nahkampf stattfinden muss, so ändert dass die Situation massgeblich... Muss des mal das nächste mal anbringen..
Hop Sing sagte am 28 September 2011 - 15:36 Uhr:
pugilism sagte am 28 September 2011 - 12:08 Uhr:
Ich komme im Sparring viel in Situationen wo ich am Gegner aufkeile. Er macht sich steif und bewegt sich gleichzeitig rückwärts. Man kommt nicht durch.
..............................................................................................
Wer dieses Trapping nicht trainiert hat, wird dein Opfer.
Wer es kennt, wird dich nicht direkt attackieren.
Ist jetzt etwas einfach ausgedrückt, korrekt aber (für mich) nicht formulierbar.
Versuch das einfach mal im Training.
Klappt nicht sofort, wäre aber dann auch zu einfach..................
Bearbeitet von Hop Sing, 01 Oktober 2011 - 08:37 Uhr.
Lucius Annaeus Seneca 0004(v.Chr.) - 0065 (n.Chr.)
Nimm das an, was nützlich ist...Lass das weg, was unnütz ist...Füge das hinzu, was dein Eigenes ist...
(Bruce Lee)
#38
Geschrieben 14 November 2011 - 19:00 Uhr
Hop Sing sagte am 01 Oktober 2011 - 08:34 Uhr:
pugilism sagte am 29 September 2011 - 07:14 Uhr:
pugilism sagte am 28 September 2011 - 12:08 Uhr:
Ich komme im Sparring viel in Situationen wo ich am Gegner aufkeile. Er macht sich steif und bewegt sich gleichzeitig rückwärts. Man kommt nicht durch.
Ich frage mich gerade ob das am nicht definiertem Sparring liegt?? Die Möglichkeit zu Kicken habe nämlich! Wenn ich definiere würde das ein Rückzug automatisch im Kniebruch endet und dass der Kampf folgedessen im Nahkampf stattfinden muss, so ändert dass die Situation massgeblich... Muss des mal das nächste mal anbringen..
Hop Sing sagte am 28 September 2011 - 15:36 Uhr:
pugilism sagte am 28 September 2011 - 12:08 Uhr:
Ich komme im Sparring viel in Situationen wo ich am Gegner aufkeile. Er macht sich steif und bewegt sich gleichzeitig rückwärts. Man kommt nicht durch.
..............................................................................................
Wer dieses Trapping nicht trainiert hat, wird dein Opfer.
Wer es kennt, wird dich nicht direkt attackieren.
Ist jetzt etwas einfach ausgedrückt, korrekt aber (für mich) nicht formulierbar.
Versuch das einfach mal im Training.
Klappt nicht sofort, wäre aber dann auch zu einfach..................
Hi Pugi!
Und, schon mal probiert?
Lucius Annaeus Seneca 0004(v.Chr.) - 0065 (n.Chr.)
Nimm das an, was nützlich ist...Lass das weg, was unnütz ist...Füge das hinzu, was dein Eigenes ist...
(Bruce Lee)



